Kurt Marti

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Autor von Heilige Vergänglichkeit, Leichenreden und weiteren Büchern.

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Kurt MartiHeilige Vergänglichkeit
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Heilige Vergänglichkeit
Heilige Vergänglichkeit
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Erschienen am 20.09.2010
Kurt MartiWoher eine Ethik nehmen?
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Woher eine Ethik nehmen?
Woher eine Ethik nehmen?
 (1)
Erschienen am 18.03.2002
Kurt MartiLeichenreden
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Leichenreden
Leichenreden
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Erschienen am 01.11.2004
Kurt Martizoé zebra
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zoé zebra
zoé zebra
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Erschienen am 09.08.2004
Kurt MartiTal des Schweigens
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Tal des Schweigens
Tal des Schweigens
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Erschienen am 15.10.2012
Kurt MartiErinnerungen an die DDR und einige ihrer Christen
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Erinnerungen an die DDR und einige ihrer Christen
Kurt MartiDu
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Du
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Erschienen am 01.03.2008
Kurt MartiStochastische Strukturoptimierung Von Stab- Und Balkentragwerken
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Stochastische Strukturoptimierung Von Stab- Und Balkentragwerken

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Rezension zu "Heilige Vergänglichkeit" von Kurt Marti

83 Sätze, knapp und tief, die nachwirken. Lange nachwirken.
WinfriedStanzickvor 5 Jahren


 

Als im Jahr 2007 Hanni Marti-Morgenthaler verstarb, über lange Jahrzehnte Kurt Martis treue Gefährtin und Ehefrau, da war das Laben des Schweizer Pfarrers und Schriftstellers Kurt Marti über Nacht ein anderes geworden.

 

In der ersten Abteilung der hier in zweiter Auflage vorliegenden „Spätsätze“ von ihm, hat er unter der Überschrift „Untauglicher Witwer“ darüber nachgedacht:

 

„Die Geliebte verbürgte Wirklichkeit. Jetzt bleiben nur noch Schatten. Wirklichkeitsschatten.“

„Hoffentlich weiß sie nicht, wie unglücklich ich ohne sie bin.“

„Ich wurde geliebt, also war ich.“

 

Er ist in ein Heim gezogen, was er lapidar feststellt:

„Wer kein Heim mehr hat, geht in ein Heim. Was tut er dort? Wartet auf seinen Heimgang.“

 

Obwohl seine Aphorismen und Sätze über das Alter und das Alleinsein, das Vergänglichwerden und den nahenden Tod den Leser packen, ihn lange beschäftigen und umtreiben, haben mich doch Martis Spätsätze über den Glauben und über Gott noch mehr erfasst. Einige Beispiele sollen das zeigen:

„Vielleicht ist die Vorstellung einer Dreieinigkeit Gottes das genialste Denkbild der christlichen Theologie, dessen Potentialität noch lange nicht ausgeschöpft ist. Es wagt, Beziehungsvielfalt und Macht-Teilung in der Gottheit zu denken, so dass man in ihm auch Prinzipien wie Gewaltenteilung, Mitsprache, Mitbestimmung vorgezeichnet findet.“

 

„Ihm Jesus, glaube ich Gott.“

 

Angesichts des eigenen nahen Todes denkt er nach über Jenseitshoffnungen:

„Gott ist unser Jenseits. Das zu glauben genügt, und alles weitere bleibt ihm überlassen.“

 

„Auch und gerade Gott ist nicht selbstverständlich. Daran erinnern uns die Atheisten“.

 

83 Sätze, knapp und tief, die nachwirken. Lange nachwirken.

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