Kurt Marti

 4.4 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Heilige Vergänglichkeit, Leichenreden und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Kurt Marti

Sortieren:
Buchformat:
Heilige Vergänglichkeit

Heilige Vergänglichkeit

 (2)
Erschienen am 20.09.2010
Woher eine Ethik nehmen?

Woher eine Ethik nehmen?

 (1)
Erschienen am 18.03.2002
Leichenreden

Leichenreden

 (1)
Erschienen am 01.11.2004
zoé zebra

zoé zebra

 (1)
Erschienen am 09.08.2004
Tal des Schweigens

Tal des Schweigens

 (0)
Erschienen am 15.10.2012
Die Liebe geht zu Fuß

Die Liebe geht zu Fuß

 (0)
Erschienen am 29.01.2018
Ein Topf voll Zeit 1928-1948

Ein Topf voll Zeit 1928-1948

 (0)
Erschienen am 20.08.2008
Der Traum, geboren zu sein

Der Traum, geboren zu sein

 (0)
Erschienen am 03.02.2003

Neue Rezensionen zu Kurt Marti

Neu
W

Rezension zu "Heilige Vergänglichkeit" von Kurt Marti

83 Sätze, knapp und tief, die nachwirken. Lange nachwirken.
WinfriedStanzickvor 5 Jahren


 

Als im Jahr 2007 Hanni Marti-Morgenthaler verstarb, über lange Jahrzehnte Kurt Martis treue Gefährtin und Ehefrau, da war das Laben des Schweizer Pfarrers und Schriftstellers Kurt Marti über Nacht ein anderes geworden.

 

In der ersten Abteilung der hier in zweiter Auflage vorliegenden „Spätsätze“ von ihm, hat er unter der Überschrift „Untauglicher Witwer“ darüber nachgedacht:

 

„Die Geliebte verbürgte Wirklichkeit. Jetzt bleiben nur noch Schatten. Wirklichkeitsschatten.“

„Hoffentlich weiß sie nicht, wie unglücklich ich ohne sie bin.“

„Ich wurde geliebt, also war ich.“

 

Er ist in ein Heim gezogen, was er lapidar feststellt:

„Wer kein Heim mehr hat, geht in ein Heim. Was tut er dort? Wartet auf seinen Heimgang.“

 

Obwohl seine Aphorismen und Sätze über das Alter und das Alleinsein, das Vergänglichwerden und den nahenden Tod den Leser packen, ihn lange beschäftigen und umtreiben, haben mich doch Martis Spätsätze über den Glauben und über Gott noch mehr erfasst. Einige Beispiele sollen das zeigen:

„Vielleicht ist die Vorstellung einer Dreieinigkeit Gottes das genialste Denkbild der christlichen Theologie, dessen Potentialität noch lange nicht ausgeschöpft ist. Es wagt, Beziehungsvielfalt und Macht-Teilung in der Gottheit zu denken, so dass man in ihm auch Prinzipien wie Gewaltenteilung, Mitsprache, Mitbestimmung vorgezeichnet findet.“

 

„Ihm Jesus, glaube ich Gott.“

 

Angesichts des eigenen nahen Todes denkt er nach über Jenseitshoffnungen:

„Gott ist unser Jenseits. Das zu glauben genügt, und alles weitere bleibt ihm überlassen.“

 

„Auch und gerade Gott ist nicht selbstverständlich. Daran erinnern uns die Atheisten“.

 

83 Sätze, knapp und tief, die nachwirken. Lange nachwirken.

Kommentieren0
9
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 11 Bibliotheken

auf 1 Wunschlisten

Worüber schreibt Kurt Marti?

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks