Kurt Palm Bringt mir die Nudel von Gioachino Rossini

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Inhaltsangabe zu „Bringt mir die Nudel von Gioachino Rossini“ von Kurt Palm

Ein Opernkomponist als Westernheld? Mozarts Librettist als Mafia-Pate? Ein Indianer als Ballonfahrer? Kurt Palm verbindet Aberwitz und historische Details zu einer ebenso haarsträubenden wie spannenden Geschichte und lässt den „Wilden Westen“ lebendig werden. Gelangweilt vom Gesellschaftsleben, nimmt Gioachino Rossini eine verrückte Herausforderung an. Sein Onkel hat ihm in Missouri einen Saloon und ein Stück Weideland vererbt, und weder die stürmische Atlantiküberquerung noch die Mühen einer 1700 Kilometer langen Fahrt können ihn abschrecken. Und als sich der Inder Kamalesh, der entlaufene Sklave Ringgold und der Indianer Big Thunder seinem Ein-Mann-Treck anschließen, kann Rossini nichts mehr aufhalten.

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  • Rezension zu "Bringt mir die Nudel von Gioachino Rossini" von Kurt Palm

    Bringt mir die Nudel von Gioachino Rossini

    awogfli

    Der Roman von Kurt Palm ist für mich ein sehr guter Roman, aber kein herausragender, obwohl er durchaus in einem Bereich sehr innovative Stärken hat. Doch zuerst muss ich mit der Kritik anfangen: Als Leserin komme ich immer sehr schwer über unerfüllte Erwartungen hinweg. Bei diesem Werk stehen am Buchumschlag die marketingtechnischen Schlagwörter: schräg, Aberwitz, kein Spaghetti Western, lesbisches Schafzüchterpärchen, entlaufener Sklave, Inder, Indianer... im Zusammenhang mit dem Autor Kurt Palm und dem Titel läßt dies einen ironischen Blick auf den Wilden Westen mit total schräger Figurenentwicklung ala Heinrich Steinfest vermuten. Diese Ankündigungen wurden für mich überhaupt nicht erfüllt, im Gegenteil die Geschichte zeichnet wahrscheinlich einen der realistischsten Blicke auf das Rassen- und Menschengemisch zur Zeit des großen Aufbruchs im Wilden Westen und nicht diese dämliche Schwarz-Weissmalerei von sonst üblichen Western. Ehrlich gesagt ich war total enttäuscht, dass die versprochene Ironie und der Aberwitz fehlte und konnte deshalb leider die sehr gut gezeichneten historisch beinahe korrekten Stories gar nicht so genießen. Und da sind wir schon beim total innovativen Teil des Romans. Er handelt vom Besuch des Komponisten Rossini in den USA (was wahrscheinlich nie passiert ist) und vermischt in den auftretenden Figuren und Stories perfekt Fiktion und Geschichte, sodass man als Leser gerne öfter nachgoogelt, was nun historisch belegt ist und was nicht. So tritt z.B. der Mozart und Salieri Liberettist Don Lorenzo bei der Ankunft in New York auf, der dort einen Lebensmittelhandel betreibt (das ist tatsächlich wahr), der sich darüber mokiert, dass sich auch Mozarts Stanzerl quer durch Wien gebumst hatte (konnte ich nicht verifizieren :D) und dies ihrem Ehemann nachsah (wahr) weil sie selbst genug "Dreck am Stecken" hatte. So geht es munter weiter von Rossinis Tripper (wahr) bis zur Figur des historischen Schwarzen Angelo Soliman der als Namensgeber fungiert. So nun höre ich aber auf zu spoilern... im ganzen Roman werden auf diese Weise Fakten und Fiktion perfekt vermischt. Fazit: Wer mal einen echten Western mit wahrem historischen Hintergrund und ohne ausschließlich flache Figuren (Gut-Böse) lesen möchte, ist mit diesem Roman sehr gut bedient, und kann als Leser auch noch einiges Neues lernen. 3,5 Sterne hat der Roman allemal verdient:-)

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