Kurt Schubert Jüdische Geschichte

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Inhaltsangabe zu „Jüdische Geschichte“ von Kurt Schubert

Eine Jüdische Geschichte zu schreiben, bedeutet stets auch eine Geschichte des Antijudaismus und des Antisemitismus zu schreiben. Doch würde man dem jüdischen Volk nicht gerecht, wenn man seine Historie nur im Lichte antijüdischer Ressentiments und Pogrome sehen wollte, die sich von der Antike über das Mittelalter bis in die Neuzeit verfolgen lassen und schließlich in Rassenwahn und Völkermord der Naziverbrecher enden. Man darf das Grauen nicht die Blüten der reichen Kultur, des Geisteslebens und der religiösen Strebungen der Juden verdunkeln lassen. Diesem Anliegen wird Kurt Schubert in seiner gut lesbaren Darstellung der wichtigsten Stationen und Entwicklungslinien der jüdischen Ereignis- und Geistesgeschichte von den Tagen Davids bis zur Gegenwart gerecht.

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  • Rezension zu "Jüdische Geschichte" von Kurt Schubert

    Jüdische Geschichte

    ErleseneBuecher

    19. October 2012 um 15:01

    Zwangstaufe, Hostienschändung & Frankisten Die Jüdische Geschichte auf 135 Seiten zu beschreiben, erklären und deuten, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Kurt Schubert hat dies versucht. Und herausgekommen ist... natürlich ein zweischneidiges Schwert! Natürlich möchte man meist, wenn man so ein Büchlein der C.H.Beck-Wissen-Reihe liest, nur einen groben Überblick haben. Das ist eigentlich auch gelungen, aber leider eben nur oberflächlich und ausschnitthaft. Ich habe, glaube ich, schon vier oder fünf Bücher zur Jüdischen Geschichte gelesen, die meisten waren viel umfangreicher. Deshalb waren fast alle beschriebenen Ereignisse für mich nicht neu. Wenn jemand allerdings vorher noch nichts zu diesem Thema gelesen hat und sich eben mit diesem Buch einen Überblick verschaffen möchte, wird das nicht klappen, denke ich. Es ist viel zu viel, zu komplex und vielschichtig. Das Buch ist aber natürlich informativ und die Geschichte der Juden ist nunmal spannend und aufregend. Und jeder sollte sich damit auch mal ausgiebig beschäftigt haben, wenn man irgendwie bei der immer aktuellen Israel-Palästina-Krise mitdiskutieren möchte. Um die Juden in ihrem Selbstverständnis als Volk, Religion und Staatsangehörige des Landes Israel zu verstehen, muss man ihre Geschichte und Religion im Hinterkopf haben. Dies gehört existenziell zu ihnen. Während ich das Buch las, war in den Medien gerade die Brisanz des Mohammed-Schmäh-Videos aktuell und ich kam nicht drumherum, die Reaktion einiger islamischer Fundamentalisten mit der einiger Deutschen im 14. Jahrhundert zu vergleichen. Ich dachte beim ersten Lesen, wie gut, dass das 14. Jahrhundert vorbei ist und so etwas Absurdes heute wohl nicht mehr passieren könnte. Es waren anscheinend einige Hostien (Brot für das Abendmal) verfärbt - entweder weil sie naß geworden waren oder mutwillig - und die deutsche Bevölkerung ging sofort auf die Juden los, da in ihnen ja angeblich der Teufel stecken müsste und die Bevölkerung sich bedroht fühlte. Tja, falsch von mir gedacht, auch im 21. Jahrhundert ist so ein Verhalten anscheinend noch aktuell... Zum Abschluss noch ein denkwürdiges Zitat aus dem Buch: "Die Juden als die Opfer der Schoa und all jene, die sie nicht verhindern konnten, müssen verstehen, dass nach einem derartigen Desaster viele Juden ein Ende der Diaspora ersehnten und daher im Zionismus und im Staate Israel für sich selbst die einzig mögliche Zukunft sahen." (S. 121) Möge die Zukunft des Staates nur endlich ein friedvolles Miteinander von allen Seiten beinhalten! Bewertung: 3 von 5 Punkten

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