Kurt Tepperwein Wohlstand ist für alle da

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Inhaltsangabe zu „Wohlstand ist für alle da“ von Kurt Tepperwein

Seit über 30 Jahren beantwortet der bekannte Lebensberater Fragen zum Sinn unseres Lebens. Seine legendären „geistigen GeSetze“ gelten als Grundlagenwerk für spirituelles Denken. Nun widmet er sich unserem Wohlstandsbewusstsein und behauptet: „Wohlstand ist für alle da. Es liegt nur an uns, ob wir ihn erfahren.“ – kühne Behauptungen, wie man sie von Kurt Tepperwein gewohnt ist. Die er jedoch – ebenfalls gewohnt – klar und verständlich begründen kann. Ein neues Grundlagenwerk? Für alle, die an ganzheitlichem Wohlstand interessiert sind: materiell, intellektuell und spirituell.

„Niemand außer Ihnen kann Ihre Gedanken auswählen und Ihre Gefühle bestimmen. Denken und fühlen Sie immer noch unkontrolliert? Gedanken und Gefühle bewusst zu steuern, ist ganz einfach. Sie haben das noch nie gemacht? Es wäre ein guter Zeitpunkt, augenblicklich damit zu beginnen. Sie können so Ihr eigenes Wohlstands-Universum erschaffen. Welches Universum haben Sie bisher kreiert?“

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    Wohlstand ist für alle da

    R_Manthey

    23. July 2015 um 12:43

    Eigentlich darf man dieses Buch nicht kritisieren, und ich tue es auch wirklich ungern. Denn wenn man es macht, kommt man leicht in eine Position, in der man des Unverständnisses bezichtigt und obendrein niemals zu Wohlstand kommen wird. Das ist nämlich der Trick hinter solchen Büchern: Die Verfasser setzen sich auf den Thron der Unfehlbarkeit. Müht man sich also nach dem Lesen erfolglos, ihre Verhaltensanordnungen auszuführen, dann kann man nur selbst am eigenen Elend schuld sein. Diese Strategie aller Motivations- und Glücksverheißungsgurus ist absolut perfekt und unangreifbar. Sie bringt diese Leute auch genau dahin, wo die anderen, die hoffnungsvoll ihre Bücher kaufen oder ihre Seminare besuchen, selten hingelangen, nämlich zu materiellem Wohlstand. Aber das wäre noch kein Grund, dieses Buch zu kritisieren. Leider aber ist dieser relativ kurze Text schlecht geschrieben, zum Teil schwer verständlich und voller ständiger Wiederholungen, bei denen man sich relativ schnell vorkommt, als würde man wirklich unter dem berüchtigten Nürnberger Trichter sitzen. Das Ganze ist eine etwas seltsame Mischung aus den Grundzügen der buddhistischen Lehre, positivem Denken und den berühmten "Bestellungen beim Universum". Und weil in all diesen Ansätzen doch einige Wahrheit steckt, bezieht sich meine Kritik vor allem auf die Darstellung und die permanente Verheißung, dass alles ganz einfach wäre und man es nur einfach kapieren und umsetzen müsse. Nehmen wir einmal an, jemand wäre in einer Lebenskrise und würde einen Ausweg suchen. Tepperwein empfiehlt solchen Menschen in diesem Buch, negativen Gedanken nicht mehr als wenige Sekunden zu schenken und sie dann einfach loszulassen, also zu ignorieren. Wie das aber gehen soll, verrät er nicht. Aber das ist genau der Punkt, an dem solche Menschen wirkliche Hilfe brauchen. Hilfe, die deutlich über Sprüche und in solchen Situationen schwer realisierbare Anweisungen hinausgeht. Und da aber alles als ganz einfach hingestellt wird, es aber nicht immer ist, fühlen sich Menschen, bei denen die Verheißungen solcher Texte nicht aufgehen, erst recht als Versager. Das Buch besteht aus drei Teilen. Zunächst versucht der Autor die buddhistische Lehre vom Selbst zu erläutern. Das ist nach meinem Empfinden der schlechteste Teil des Textes, weil er für Menschen, die sich damit noch nie beschäftigt haben, kaum zu verstehen ist. Tepperwein unterscheidet zwischen dem Ich und dem Selbst. Erst wenn man vom Ich zum Selbst finden würde, hätte man eine echte Chance auf Glück. Dahinter steckt Buddhas Lehre, dass alles Leid durch Anhaftungen entsteht, die das Ich verursacht. Und das Ich ist eine Illusion, die nicht einfach zu durchschauen ist. Tepperwein schreibt: "Solange jemand etwas tut und willentlich beeinflussen will, sind wir nicht in der Realität. Dieser Jemand ist hartnäckig, und hat er erst erreicht, was er will, will er wieder etwas anderes oder noch mehr haben." Erst wenn man, so Tepperwein, nicht mehr ein bestimmtes Ziel oder Ergebnis erreichen will, hätte man den Widerstand gegen das Leben abgebaut. Es ginge darum, das Spiel des Lebens mit reiner Anwesenheit zu spielen und zu genießen (S. 35). Das ist in der Tat Buddhas Lehre. Wenn man nach ihr leben würde, träte man nach Tepperwein ins "Wohlstandsbewusstsein" ein. Damit hätte man dann auch die notwendigen Änderungen auf der Bewusstseinsebene erreicht. Die beiden restlichen Teile sind dann der "materiellen" und der "mentalen" Ebene gewidmet. Merkwürdigerweise geht es nun nämlich um "Wunscherfüllung" und um die "Schärfung unseres Geldbewusstseins". Das würde sich aber als ungefährlich und als kein Grund für weiteres Leiden erweisen, da sich ja nun nicht mehr das Ich, sondern das Selbst damit befasst. Den Weg vom Ich zum Selbst zu finden, erweist sich in der Tat als nicht ganz einfach, weil fast alles, was um uns herum passiert, in der Gegenrichtung unterwegs ist. Erreicht man das Ufer des Selbst aber nicht, dann geht alles, was Tepperwein dann im Folgenden beschreibt, genau in in die falsche Richtung. Wir können die Welt nicht ändern, wohl aber unsere Einstellung. Im Grunde trifft man an dieser Stelle auf die Grundaussage jedes Motivationsgurus. Und sie stimmt. Blöderweise finden die meisten Menschen aber den Knopf nicht, auf den sie bei sich drücken müssen, damit das endlich passiert. Einstellungen oder "Glaubenssätze" sind tief in jedem verwurzelt. Wer verkündet, dass alles ganz einfach wäre und man nur seine Einstellung in die richtige Richtung transformieren müsse und dass dazu das Lesen eines Büchleins reichen würde, ist ein Illusionist. Die Wirkung solcher Illusionen hat ungefähr die Halbwertzeit von guten Vorsätzen zu Silvester. Damit soll nicht gesagt sein, dass alles, was in diesem Buch steht, Quatsch ist. Im Gegenteil, es enthält Einsichten und Techniken, die durchaus eine gewisse Wirkung besitzen. Und wer wirklich die Transformation vom Ich zum Selbst hinbekommt, den erwartet ein völlig neues Leben. Mich stört nur dieses unermüdliche Gerede davon, dass alles so einfach wäre, dass man für Wohlstand nur seine Einstellung verbessern oder seine hinderlichen Glaubenssätze über Bord schmeißen muss. Unser Handeln wird fast immer vom Unterbewusstsein gesteuert. Um uns zu ändern, benötigen wir einen Zugang zu den Programmen, die dort über Jahre im Ich implementiert wurden. Jeder, der schon einmal versucht hat, sich etwas abzugewöhnen, kann ein Lied davon singen. Sicher funktionieren fast alle Vorschläge in diesem Buch in gewissen Situationen und bei bestimmten Menschen. Aber als Grundkonzept um die Welt zu ändern - und genau das ist der Tenor dieses Werkes - vermitteln sie lediglich eine schöne Illusion.

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