Kurt Tucholsky Gruß nach vorn

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Inhaltsangabe zu „Gruß nach vorn“ von Kurt Tucholsky

Sehr oft sei er ihm nicht begegnet, schreibt Kästner in seinem Nachwort zu dieser außergewöhnlichen Sammlung, wahrgenommen und begleitet hat er ihn dafür umso intensiver. Ihn, den 'kleinen dicken Berliner, der mit der Schreibmaschine eine Katastrophe aufhalten wollte', den schärfsten Kritiker des Nationalsozialismus, den großen Satiriker der Weimarer Republik, der 1929 ins Exil ging und sich sechs Jahre später aus Verzweiflung den Tod gab. 1946 hat Kästner die besten Texte ausgewählt und bei Rowohlt herausgegeben.

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  • Gruß nach vorn

    Gruß nach vorn

    irishlady

    15. May 2013 um 18:42

    Am 10. Mai 1933 wurden unter anderem in Berlin Bücher bzw. Schriften verbrannt, die von Autoren verfasst wurden, die dem nationalsozialistischen Regime ein Dorn im Auge waren. Dazu gehörten auch die Bücher von Kurt Tucholsky und Erich Kästner. Gruß nach vorn wurde von Erich Kästner herausgegeben und zeigt einige Aufsätze, Geschichten, Anekdoten und Gedichte von Kurt Tucholsky. Erich Kästner kannte Kurt Tucholsky und berichtet auch am Ende kurz von seinen Begegnungen mit ihm. In diesem Buch zeigt sich klar und deutlich, warum die Nationalsozialisten ein Problem mit dem Literaten hatten: Zynisch, sarkastisch und humorvoll kritisiert Tucholsky das deutsche Altreich, die Politik, die Gesellschaft und eigentlich alles. Das diese Kritik im nationalsozialistischen Staat nicht gut ankam, ist klar. Und auch das man vor zukünftigen Schriften von Tucholsky Angst hatte, war klar und so musste er ins Exil. Erich Kästner hat hier eine tolle Auswahl getroffen. Von allem ist hier etwas dabei, teils komisch, teils macht es die Situation der 30er Jahre deutlich. Das Buch auf einmal durchzulesen, ist vlt. nicht ganz so ratsam, denn seine politischen, kritischen Kniffe können sich erst entfallen, wenn man sie einzeln betrachtet und sich Zeit nimmt, darüber nachzudenken.

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  • Rezension zu "Gruß nach vorn" von Kurt Tucholsky

    Gruß nach vorn

    TorstenB

    09. February 2009 um 00:59

    Wer Tucholsky kennt, weiß, auf was er sich einlässt. Scharfe Kritik am Nationalsozialismus und große Satire lassen den Mann, der sich 1935 aus Verzweiflung im Exil umbrachte, wieder aufleben. Kästner hat eine gute Auswahl getroffen.

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