Kurt Tucholsky Gruß nach vorn

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 11 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(1)
(2)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Gruß nach vorn“ von Kurt Tucholsky

Sehr oft sei er ihm nicht begegnet, schreibt Kästner in seinem Nachwort zu dieser außergewöhnlichen Sammlung, wahrgenommen und begleitet hat er ihn dafür umso intensiver. Ihn, den 'kleinen dicken Berliner, der mit der Schreibmaschine eine Katastrophe aufhalten wollte', den schärfsten Kritiker des Nationalsozialismus, den großen Satiriker der Weimarer Republik, der 1929 ins Exil ging und sich sechs Jahre später aus Verzweiflung den Tod gab. 1946 hat Kästner die besten Texte ausgewählt und bei Rowohlt herausgegeben.

Stöbern in Klassiker

Mutter Courage und ihre Kinder

EIne kurze Lektüre über den Dreißigjährigen Krieg, sowie um die Notwendigkeit von Krieg und Frieden. Kurzweilig und doch eindrucksvoll.

SaSu13

Michael Kohlhaas

Novelle über Recht, Gerechtigkeit, Selbstjustiz, Auflehnung gegen Willkühr der Obrigkeit

Stubenpuma

Anna Karenina

Unglaublich gutes Buch, in dem die Zeit Russlands um die Hauptperson Anna Karenina wie lebendig erscheint.

HiasL

Die unendliche Geschichte

Kann man in jedem Alter lesen und immer wieder etwas Neues darin entdecken.

LumiBooks

Stolz und Vorurteil

Schon mehrfach in englisch und deutsch verschlungen - simply timeless.

LumiBooks

Frankenstein

Die Sprache und Erzählkunst von Mary Shelley haben einen zeitlosen Klassiker erschaffen.

Belladonna

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Gruß nach vorn

    Gruß nach vorn

    irishlady

    15. May 2013 um 18:42

    Am 10. Mai 1933 wurden unter anderem in Berlin Bücher bzw. Schriften verbrannt, die von Autoren verfasst wurden, die dem nationalsozialistischen Regime ein Dorn im Auge waren. Dazu gehörten auch die Bücher von Kurt Tucholsky und Erich Kästner. Gruß nach vorn wurde von Erich Kästner herausgegeben und zeigt einige Aufsätze, Geschichten, Anekdoten und Gedichte von Kurt Tucholsky. Erich Kästner kannte Kurt Tucholsky und berichtet auch am Ende kurz von seinen Begegnungen mit ihm. In diesem Buch zeigt sich klar und deutlich, warum die Nationalsozialisten ein Problem mit dem Literaten hatten: Zynisch, sarkastisch und humorvoll kritisiert Tucholsky das deutsche Altreich, die Politik, die Gesellschaft und eigentlich alles. Das diese Kritik im nationalsozialistischen Staat nicht gut ankam, ist klar. Und auch das man vor zukünftigen Schriften von Tucholsky Angst hatte, war klar und so musste er ins Exil. Erich Kästner hat hier eine tolle Auswahl getroffen. Von allem ist hier etwas dabei, teils komisch, teils macht es die Situation der 30er Jahre deutlich. Das Buch auf einmal durchzulesen, ist vlt. nicht ganz so ratsam, denn seine politischen, kritischen Kniffe können sich erst entfallen, wenn man sie einzeln betrachtet und sich Zeit nimmt, darüber nachzudenken.

    Mehr
  • Rezension zu "Gruß nach vorn" von Kurt Tucholsky

    Gruß nach vorn

    TorstenB

    09. February 2009 um 00:59

    Wer Tucholsky kennt, weiß, auf was er sich einlässt. Scharfe Kritik am Nationalsozialismus und große Satire lassen den Mann, der sich 1935 aus Verzweiflung im Exil umbrachte, wieder aufleben. Kästner hat eine gute Auswahl getroffen.

  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks