Kurt Tucholsky Schloß Gripsholm / Rheinsberg

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Inhaltsangabe zu „Schloß Gripsholm / Rheinsberg“ von Kurt Tucholsky

„Glücklich sein, aber nie zufrieden. Das Feuer nicht auslöschen lassen, nie, nie!“ Aus Rheinsberg. Ein Bilderbuch für Verliebte Sie gilt als das Urgefühl des Menschen und gerade die Schriftsteller versuchen sich ihr mit der Intensität des Wortes punktuell zu nähern: die Liebe. Nur wenigen gelingt dies jedoch mit der verspielt-melancholischen Leichtigkeit eines Kurt Tucholsky. Die hier versammelten Erzählungen Rheinsberg. Ein Bilderbuch für Verliebte und Schloß Gripsholm gleichen Pastellzeichnungen, die mit schlichten Strichen ein ganzes Universum entstehen lassen, dessen Bildkraft unerwartet fasziniert und dessen verborgene Sehnsucht gerade deswegen bezwingt, weil sie in der vordergründigen Unscheinbarkeit der Farben zugleich enthalten und gestillt ist.

Wer die Sprache und den Schreibstil Kurt Tucholskys kennenlernen will, ist hier richtig! Sehr unterhaltsam zu lesen!

— michaelpaul
michaelpaul

Leicht wie ein Sommerbrise. Humorvoll und süß.

— Salzechse
Salzechse

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  • Rezension zu "Schloß Gripsholm / Rheinsberg" von Kurt Tucholsky

    Schloß Gripsholm / Rheinsberg
    54books

    54books

    27. January 2013 um 13:19

    Ironisch, launige Sommerposse, die nicht nur im Urlaub Spaß machen kann. Über die ersten Seiten muss man aber hinwegkommen und sich zum Ende hin an Tucholskys Wundersprache zu erfreuen.
    Meine ausführliche Rezension unter http://wp.me/p37mWY-5O

  • Rezension zu "Schloß Gripsholm / Rheinsberg" von Kurt Tucholsky

    Schloß Gripsholm / Rheinsberg
    Janus_Junavorg

    Janus_Junavorg

    01. August 2012 um 23:43

    Für mich eine super, schöne Entspannungsgeschichte, mit viel Witz.
    Seit dem habe ich mir diese Redensart, von Kurt Tucholsky, angewöhnt.
    Es ist schön dass du da bist und nicht hier.
    Sehr zu empfehlen.

  • Rezension zu "Schloß Gripsholm / Rheinsberg" von Kurt Tucholsky

    Schloß Gripsholm / Rheinsberg
    Jari

    Jari

    21. August 2011 um 12:52

    Inhalt: Ab und an haben Menschen Urlaub. Dann fahren sie weg. In diesem Falle fahren ein Mann und seine Prinzessin für fünf Wochen nach Schweden. Dort, in der schwedischen Abgeschiedenheit, geniessen sie den Sommer, ihre Zweisamkeit und die Menschen um sie herum. Meine Meinung: Es ist nicht einfach, Kurt Tucholskys "Schloss Gripsholm" zusammenzufassen, da das Büchlein gerade mal 120 Seiten umfasst. Erzählt wird die Geschichte des Ich-Erzählers mit unterschiedlichen Namen und seiner Prinzessin namens Lydia. Gemeinsam verbringen sie einen Sommer auf Schloss Gripsholm, wo sie ihre Beziehung festigen, deren Grenzen austesten und schlussendlich sogar die kleine Ada retten. Tucholsky benutzt eine Sprache, wie wir sie heute nicht mehr gebrauchen. Er schreibt sprunghaft, fast schon abgehakt, unterbricht seine Figuren und lässt sie oft nicht ausreden. Ganze Sätze werden auf ein Wort reduziert. Auf diese Art und Weise schafft der Autor eine ganz besondere Stimmung im Buch. Der schwedische Sommer kommt direkt ins Wohnzimmer, man fühlt die Sonne auf der Haut und denkt sich in eine Zeit zurück, die anders als die unsere und doch irgendwie ähnlich war. Dennoch konnte ich mit der Geschichte nicht wirklich Freundschaft schliessen. Die Figuren schafften es nicht, mich zu berühren. Obwohl Tucholsky wunderschöne Vergleiche herbeizieht, die einem wie Schokolade im Mund vergehen, langweilte mich die Geschichte rasch. Es fiel mir schwer, den Diskussionen des Erzählers und Lydia zu folgen. Einerseits, weil Lydia öfters ins Plattdeutsche verfällt, das schwierig zu verstehen ist, wenn man dieser Sprache nicht mächtig ist, andererseits konnten mich die Dialoge nicht packen. Die Themen, über die gesprochen wurden, und auch die Art, wie dies geschah, schienen mir unnötig in die Länge gezogen. Da die Geschichte aber hauptsächlich aus Diskussionen besteht, begann ich bald, quer zu lesen. Gegen Ende kommt endlich etwas Bewegung in die Geschichte, die ansonsten eher vor sich hinplätschert. Die kleine Ada kommt ins Spiel, der im Heim viel Schreckliches wiederfahren ist. Lydia kann dies nicht mit ansehen und man macht sich daran, das Mädchen zu erretten. Doch damit war das Buch zu Ende und ich fragte mich, ob ich zu naiv bin, um das Tiefe in der Geschichte zu erkennen. Fazit: Ein schönes Buch über den Sommer, das vor allem Liebhaber einer alten und vornehmen Ausdrucksweise gefallen wird. "Schloss Gripsholm" kann man lesen, wenn man bedächtige und ruhige Bücher mag, über die man an einem schönen Abend sinnieren kann. Für mich war es vorerst mein erster und letzter Tucholsky, aber es könnte gut sein, dass ich mich später wieder an einen heranwagen werde. Nur alleine der Sprache wegen.

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  • Rezension zu "Schloß Gripsholm. Rheinsberg" von Kurt Tucholsky

    Schloß Gripsholm / Rheinsberg
    Vyanne

    Vyanne

    10. October 2010 um 13:38

    Die Novelle handelt vom fünfwöchigen Sommerurlaub eines (für damalige Verhältnisse) "locker gebundenen" Pärchens Kurt (der autobiographische (?) Ich-Erzähler Tucholsky) und Lydia auf dem Schloss Gripsholm in Schweden. Es gibt dabei mehrere Episoden oder Nebenhandlungen, wovon zwei die wichtigsten sind: Eine dreht sich um eine Halbwaise, die in einem Internat untergebracht ist und dort von der Internatsleiterin misshandelt wird, und schließlich mit den Urlaubern zusammentrifft. Eine andere dreht sich um den Besuch einer Freundin Lyidas, zu der Kurt ein ganz besonderes Verhältnis entwickelt. Gespickt ist das Werk mit haufenweise Ironie und Sarkasmus, wie man es von Tucholsky gewöhnt ist. Die Art, wie Kurt und Sibylle mit einander umgehen und v.a. kommunizieren ist sehr außergewöhnlich (besonders zur damaligen Zeit, vor dem 2. Weltkrieg) und erfrischend. Oft spricht Lydia auf plattdeutsch, was eine ganz besondere Leseherausforderung darstellt :-). Die Novelle hat keinen besonderen Handlungsschwerpunkt, von dem man behaupten könne, er sei Gegenstand des Buches. Viel mehr plätschert sie dahin, wie eben dieser Sommerurlaub, und streift dabei mehrere Themen.

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