Kuschelgang , Ashan Delon Ein ganzes Jahr Liebe: 12 Monats-Storys

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Inhaltsangabe zu „Ein ganzes Jahr Liebe: 12 Monats-Storys“ von Kuschelgang

Ein Jahrbuch der besonderen Art: Jeden Monat eine homoerotische Geschichte voller Gefühle, Verwicklungen, Schicksalsschlägen, Romantik und eben ... Liebe 12 homoerotische Storys von 10 Autoren Autoren: Chris P. Rolls, Karo Stein, Ashan Delon, Sandra Black, Karolina Peli, S. B. Sasori, Mia Grieg, Kataro Nuel, Nico Morleen, Moos Rose

[3/5] Insgesamt sehr abwechslungsreiche Sammlung. Qualität schwankt aber inhaltlich wie stilistisch von gar nicht gut bis sehr gut.

— JenniferKrieger

Ein schönes Buch, welches viele Emotionen aufgreift und bei dem für jeden Geschmack etwas dabei ist! Lesen lohnt sich!

— -doro-
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  • [Rezension] Ein ganzes Jahr Liebe – Kuschelgang

    Ein ganzes Jahr Liebe: 12 Monats-Storys

    JenniferKrieger

    28. February 2017 um 18:31

    Klappentext: Ein Jahrbuch der besonderen Art: Jeden Monat eine Geschichte voller Gefühle, Verwicklungen, Schicksalsschlägen, Romantik und eben ... Liebe. Einordnung: Das Buch ist kein Teil einer Reihe. Es beinhaltet zwölf Kurzgeschichten von zehn Autoren. Rezension: Dieses Buch ist in jeglicher Hinsicht abwechslungsreich. Die Protagonisten der Geschichten sind zwar allesamt schwul, aber ansonsten grundverschieden. Der Leser trifft beispielsweise auf einen Brasilianer, einen Friedhofsgärtner, einen Weihnachtsfanatiker und einen sechzehnjährigen Schüler. Sie alle haben unterschiedliche Erfahrungen gemacht in ihrem Leben, sodass es lustige und traurige, spannende und ergreifende Geschichten gibt. Außerdem befinden sich die Charaktere alle in verschiedenen Stadien ihrer Beziehung, sodass nicht jede Geschichte eine Wiederholung der vorhergehenden ist, sondern Beziehungsalltag auf eine erste Begegnung folgt und die Gründung einer Familie sich mit Trennungen und One-Night-Stands abwechselt. Als Gesamtwerk ist die Anthologie damit vielfältig und abwechslungsreich. Leider schwankt auch die Qualität der einzelnen Geschichten sowohl inhaltlich als auch stilistisch. Ein inhaltliches Problem, das beinahe alle Geschichten aufweisen, ist das Pacing. Da die Beiträge durchschnittlich nur 30 Seiten haben, muss viel Handlung auf wenigen Seiten beschrieben werden. Dadurch kommt die Lösung tiefgehender Probleme oftmals viel zu einfach, die große Verliebtheit zu schnell und das „Ich liebe dich“ zu früh. Manchmal ist das einfach der Tatsache geschuldet, dass es ich um Kurzgeschichten handelt, hin und wieder hätte aber beispielsweise einfach das „Ich liebe dich“ im letzten Absatz weggelassen werden können, um am Ende nicht doch noch alles zu überstürzen. Leider haben nur wenige Geschichten das Erzähltempo auf den Punkt gebracht. Doch auch abgesehen davon konnten mich einige Geschichten nicht packen. Manche waren mir zu handlungsarm, weil im Grunde nur philosophische Gedankenmonologe geschildert wurden. Bei anderen wechselte die Erzählperspektive häufig mitten im Absatz, sodass ich kaum folgen konnte, wessen Gedanken gerade wiedergegeben wurden. Zu dieser Verwirrung hat auch beigetragen, dass manchmal die Namen der Charaktere vertauscht wurden, mitten in der Handlung die Rolle wechselte oder Namen innerhalb einer Geschichte beinahe identisch waren. Das sind Dinge, über die ich auch bei Self-Publishern nicht hinwegsehen möchte. Nichtsdestotrotz gab es natürlich auch Geschichten, die mich begeistert haben. Allen voran sind da zwei Autoren zu nennen, die mich schon mit anderen Büchern überzeugen konnten: S. B. Sasori und Chris P. Rolls. Die Geschichte von S. B. Sasori ist so gespickt mit Details und weiterführenden Andeutungen, dass der Eindruck entsteht, die Kurzgeschichte sei nur ein kleiner Einblick in eine viel größere Welt. Es wird nichts künstlich vereinfacht oder verkürzt, um es in den Rahmen zu quetschen, sodass die Geschichte in alle Richtungen überquillt, obwohl sie in sich durchaus abgeschlossen ist. Chris P. Rolls dagegen bringt es in ihrer Geschichte in allen Belangen auf den Punkt. Ihre Beschreibungen der Emotionen sind mitreißend wie immer, die Charaktere sind ausgearbeitet und das Timing ist optimal. Darüber hinaus habe ich mit Nico Morleen und Karo Stein zwei neue Autoren entdeckt, deren Bücher ich mir genauer ansehen werde. Beide haben sympathische Charaktere geschaffen, ergreifende Emotionen beschrieben und ein gutes Gespür für das passende Erzähltempo. Fazit: Das Buch ist in jeder Hinsicht abwechslungsreich. Die Charaktere sind grundverschieden und befinden sich in unterschiedlichen Beziehungsstadien, sodass die Geschichten sich nicht wiederholen. Leider schwankte die Qualität der Geschichten sehr. Altbekannte Autoren konnten mich überzeugen und ich habe neue Highlights entdeckt, andere Beiträge wiederum haben mich gar nicht gepackt, weil sie zu philosophisch, zu handlungsarm oder stilistisch zu verwirrend waren. Insgesamt hat mir „Ein ganzes Jahr Liebe“ mal gar nicht, mal sehr gut gefallen, sodass ich drei Schreibfedern vergebe.

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  • Überwiegend leider schwer zu lesen ...

    Ein ganzes Jahr Liebe: 12 Monats-Storys

    Koriko

    22. May 2015 um 12:41

    Inhalt: Erneut hat die Kuschelgang eine Anthologie herausgebracht in denen sich unterschiedliche Autoren der Gruppe der Thematik „12 Monate“ widmen. Dementsprechend wundert es nicht, dass das Büchlein 12 Geschichten enthält, passend zu den jeweiligen Monaten. Folgende Autoren und Geschichten sind enthalten: Januar: Neues Jahr, Neues Glück von Sandra Black Februar: Ein Schneemann zum Verlieben von Mia Grieg März: Märzveilchen von Chris P. Rolls April: April, April – Das Leben macht, was es will von Moos Rose Mai: Maikäferalarm von Karolina Peli Juni: Junikäfer – die erste Liebe vergisst man nie von Ashan Delon Juli: Juli(s) Küsse von S. B. Sasori August: Erdbeerprinz und Pechmarie von Nico Morleen September: Spinnweben im Altweibersommer von Karolina Peli Oktober: Große und kleine Wunder im Oktober von Karo Stein November: Novembersonne von Karo Stein Dezember: Weihnachtsüberraschung in letzter Minute von Kataro Nuel Eigene Meinung: „Ein ganzes Jahr Liebe“ ist die sechste Anthologie der Kuschelgang und ein wenig umfangreicher, als die vorherigen Kurzgeschichtensammlungen der Autorengruppe. Mal gefühlvoll und lockerleicht, mal dramatisch und spannend wurden die verschiedenen Geschichtsideen zu Papier gebracht und bieten eine breite Palette unterschiedlicher Gay-Themen: ob die Suche nach Mister Right, Babywünsche, das Überwinden von Verlusten oder einfach nur das alltägliche Leben zweier Männer - die Kuschelgang hat für jeden Geschmack etwas in petto. Die unterschiedlichen Geschichten sind abwechslungsreich, können jedoch nicht alle überzeugen. Eines der Highlights der Anthologie ist die Monatsgeschichte „Juli(s) Küsse“ von S. B. Sasori, wenngleich sich einmal mehr beweist, dass die Autorin keine Kurgeschichten schreiben kann. Hier ist so viel Potenzial für ein eigenständiges Buch vorhanden, dass man hofft Julius und Raoul bald in einem Roman zu begegnen. Ebenfalls gelungen sind „Märzveilchen“ von Chris . Rolls, „Erdbeerprinz und Pechmarie“ von Nico Morleen und „Große und kleine Wunder im Oktober“ von Karo Stein. Die Geschichten lassen sich gut lesen und können auf unterschiedliche Art und Weise unterhalten. Ein Großteil der Geschichten bewegt sich im Mittelfeld, was bedeutet, dass man sie gut lesen kann, den Inhalt jedoch schnell wieder vergisst, ein paar wenige können leider nicht überzeugen, da sie keinerlei Handlungsbogen besitzen, zu langatmig sind oder durch flache, stereotype Charaktere bestechen. Positiv sei an dieser Stelle jedoch angemerkt, dass eine Vielzahl der Autoren auf allzu heftige Erotikszenen verzichtet und sich gänzlich auf die Geschichte und die Charaktere konzentriert. Sicherlich gib es auch einige explizitere Szenen, doch diese halten sich im Vergleich zu den anderen Anthologien der Kuschelgang in Grenzen. Stilistisch sind die Geschichten ebenso unterschiedlich, wie inhaltlich. Leider halten sich dieses Mal die gut geschriebenen Storys arg in Grenzen, was man auch an den Rechtschreibfehlern und den vielen grammatikalischen Fehlern merkt. Satzbau ist teilweise auch Glückssache, so dass sich einige Kurzgeschichten nur schwer lesen lassen. Einigen Autoren mangelt es einfach am handwerklichen Können, was sich stark auf den Lesefluss auswirkt. Hier fehlt ein anständiges Lektorat, um zumindest die gröbsten Fehler zu beseitigen, denn viele Sachen lassen sich nicht mit einem eigenen Stil entschuldigen. Fazit: Mit der Anthologie „Ein ganzes Jahr Liebe“ legt die Kuschelgang eine weitere gemeinschaftliche Veröffentlichung vor, die kurzweilige Unterhaltung und zumindest ein paar gelungene Geschichten enthält, die Lust auf mehr machen. Leider können einige Kurzgeschichten weder inhaltlich, noch stilistisch überzeugen, so dass das Lesen mitunter ein wenig mühsam ist. Wer mit einer Anthologie deutscher Gay Autoren antesten möchte, sollte sich nach anderen Veröffentlichungen umschauen – auch bei der Kuschelgang gibt es gelungenere Bücher, als „Ein ganzes Jahr Liebe“.

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  • Ein ganzes Jahr Liebe: 12 Monats-Storys

    Ein ganzes Jahr Liebe: 12 Monats-Storys

    Manu2106

    18. February 2015 um 19:35

    In "Ein ganzes Jahre Liebe" präsentiert uns die Kuschelgang diesmal 12 völlig unterschiedliche Kurzgeschichten in Form eines Jahreskalenders. Mit dabei sind diesmal Chris P. Rolls, Karo Stein, Ashan Delon, Sandra Black, Karolina Peli, S. B. Sasori, Mia Grieg, Kataro Nuel, Nico Morleen und Moos Rose. die mich mit 12 homoerotische Storys voller Gefühle, Verwicklungen, Schicksalsschlägen, Romantik und der Liebe begeistert haben. Auf die Inhalte der Geschichten möchte ich nicht näher eingehen, denn ich kann mich da immer nur sehr schwer bremsen, und das würde den Spass am lesen verderben. Ich hätte mir bei einigen Geschichten ein wenig, nein, viel viel mehr gewünscht, vielleicht wird es ja die ein oder andere Kurzgeschichte nochmal als Roman geben? Ich würde mich freuen :) So unterschiedlich die Autoren und Geschichten, sind auch die Schreib-und Erzählstile, da war keiner dabei der mir nicht gefiel, alle waren angenehm zu lesen, und alle Geschichten lassen sich flüssig lesen. Wobei eine Geschichte dabei gewesen ist, wo mir der Erzählstil neu war, Karolina Peli hat ein kleines Experiment gewagt und hat ihre Geschichte nur in Gedankenform verfasst, recht ungewöhnlich, kannte ich vorher noch nicht, aber mir hat dieser Stil gefallen, ich würde mich freuen mehr in dieser Erzählform zu lesen zu  bekommen. Ich kann auch diese Anthologie der Kuschelgang nur Empfehlen, es ist für jeden Geschmack was dabei, genug zum Schmunzeln oder Lachen, zum traurigen Tränenvergiessen bis hin zum Nachdenken.

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  • Liebe verteilt über das ganze Jahr!

    Ein ganzes Jahr Liebe: 12 Monats-Storys

    -doro-

    14. February 2015 um 19:08

    In der neuen Anthologie der Kuschelgang „Ein ganzes Jahr Liebe“ sind 12 voneinander unabhängige Geschichten enthalten, die von 10 Autoren geschrieben wurden. Jede Geschichte wurde einem Monat gewidmet, um den es sich in dieser Geschichte dreht. So ist es kein Wunder, dass im Februar zum Beispiel Schnee eine besondere Rolle spielt, oder im August frische Erdbeeren geerntet werden. Das Spektrum an Emotionen ist wieder einmal sehr breit gefächert und reicht von emotional, traurig bis hin zu glücklich. So hat es mich nicht überrascht, dass ich beim Lesen mit dem Charakteren mit gelitten habe, da sie geliebte Menschen verloren haben, oder mich mit gefreut habe, als es zum Beispiel mit der Adoption bei Jan und Noah geklappt hat. Bei einigen Geschichten hat man sich beim Lesen gewünscht, dass sie noch weiter gehen – unter anderem bei „April, April - das Leben macht es will“ oder auch bei „Maikäferchen“ Alles in Allem kann man sagen, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist und den Autoren damit wieder eine sehr schöne Anthologie geglückt ist! *Daumen hoch* Ich kann den Kauf des Buches auf jeden Fall weiter empfehlen!

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