Kveta Legátová Der Mann aus Zelary

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Inhaltsangabe zu „Der Mann aus Zelary“ von Kveta Legátová

Protektorat Böhmen und Mähren 1942/43. Eine junge Ärztin gerät durch Kurierdienste für eine Widerstandsgruppe in Lebensgefahr und muß sich von einer Stunde zur nächsten eine neue Identität zulegen. Sie heiratet - aber nicht den Mann ihrer Träume.

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  • Rezension zu "Der Mann aus Zelary" von Kveta Legátová

    Der Mann aus Zelary

    leserin

    27. January 2011 um 12:57

    Böhmen und Mähren 1942/43 Die Ärztin Eliza, die als Kurier für den Widerstandsdienst tätig war, mußte auf Grund ihrer Tätigkeit in einem Bergdorf mit anderer Identität untertauchen. Im Krankenhaus betreute sie den Arbeiter Joza aus Zelary, der hervorragend Geschichten und Märchen erzählen konnte, Landschaften so gut beschrieb, daß sie förmlich die Bilder vor sich sah. Der Erzähler Joza war ein einfacher Mensch, er verlor seine Mutter als 13-jähriger und kam dann nach Zelary in die Schmidlehre.. Durch Vermittlung eines Freundes floh Eliza mit Joza in sein abgelegnes Bergdorf Zelary. Da sie wußte, daß Joza sie verehrte und liebte, machte Eliza ihm einen Heiratsantrag und die ganze Flucht und ihr Ankommen zu erleichtern. Der Mann ihrer Träume war er nicht. Nach einer längeren Zugsfahrt unterbrachen sie die Fahrt in einem nahen Städtchen, in dem Eliza inzwischen als Kellnerin arbeitete. Jozy bereitete alles für ihr zukünftiges Leben miteinander vor. Es war ein sehr armseliges Leben in ihrer Hütte, aber letztendlich reich an Gefühlen. Eliza lernte ganz andere Qualitäten des Lebens kennen. Die Menschen im Dorf waren anfangs zurückhaltend, aber Eliza wurde akzeptiert und von allen anerkannt und geliebt. Besonders Azor, einem zugelaufenen Hund, galt ihre große Zuneigung. Der Mann aus Zelary ist eine wunderschöne Erzählung von einer sehr anmutigen zarten Liebe zwischen Joza, dem einfachen Arbeiter und Eliza, der ärztin aus der Stadt. Das Leben, die Bewohner und die Natur im Bergdorf hat die Autorin sehr anschaulich beschrieben und es war Erlebnis dieses Buch zu lesen.

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  • Rezension zu "Der Mann aus Zelary" von Kveta Legátová

    Der Mann aus Zelary

    Beagle

    05. June 2010 um 17:59

    Es war selbstverständlich für die junge Ärztin Eliska, die Kurierdienste für die Widerstandsbewegung gegen die Deutschen zu übernehmen. Es ist Ende des Jahres 1942 und das Protektorat Böhmen & Mähren ist besetzt. Doch als sie eines Tages eine Nachricht überbringen will, kommen ihr Wehrmachtssoldaten aus dem Mietshaus entgegen, in das sie den Umschlag hätte bringen sollen. Nur mit Mühe und der Hilfe eines alten Ehepaares, entkommt sie den Soldaten, die, wie sich später herausstellte, ihre Mitstreiter verhaftet und verschleppt hatten. Schockiert flüchtet sich Eliska ins Krankenhaus, wo sie arbeitet und widmet sich dort ihrem ersten, eigenen Patienten Joza, einem Mann, den sie aus dem Gebirge hierhergebracht hatten, als er kaum noch lebte. Doch auch sie schwebt in Gefahr, die Deutschen durchkämmen die Häuser nach Mittätern und so erhält sie von einem Studienfreund und Mitstreiter einen neuen Ausweiß und somit eine neue Identität. Sie soll mit Joza nach Zelary gehen und ihn dort heiraten. Anfänglich bricht für Eliska, die nun Hana heißt, eine Welt zusammen. Aus dem weltgewandten Brno verbannt, sieht sie sich in einer felskargen Einöde wieder, sie muss sich mit einem Mann verheiraten, dessen Geschichten sie zwar fasziniert hatten, den sie aber nie mehr als respektierte. Und vor allem: Wie lange würde es dauern, bis Joza sein wahres Gesicht zeigen würde und sie schlug, so, wie es die anderen Männer des Dorfes mit ihren Ehefrauen taten? Die Angst ließ Hana nicht zur Ruhe kommen. Doch nichts von dem, sollte sich bewahrheiten. Joza, den ganz Zelary wegen seiner Sanftheit und übermenschlichen Kraft als Dorftrottel bezeichnete, gab sich als ruhiger und einfühlsamer Begleiter. Mit der Zeit gewöhnte sich die Städterin immer mehr an das Leben, das nun aus Hand- und Feldarbeit bestand, sowie darin, die Hausarbeit zu verrichten. Das sie von den Bewohnern bedingungslos aufgenommen wurde, sie zeigten ihr bereitwillig, was sie können und wissen musste, tat sein Übriges dazu. Und so gewöhnte sich Hana immer mehr an ihr verordnetes Leben, sie merkt, wie sehr ihr die rüden Dörfler ans Herz wachsen und wie sie sich für die Tiere und die Natur begeistern kann. Sie lernte Joza sogar zu lieben und es wäre ihr nicht einmal mehr im Traum eingefallen, Zelary zu verlassen. Kveta Legátová schreibt einen wunderbaren Roman über das Erlernen und Entdecken des einfachen Daseins, vom Leben, wie es ursprünglicher nicht sein könnte. Und von einer Liebe, die anfangs schon zum Scheitern verurteilt schien, sich dann aber in eine innige Abhängigkeit echter Gefühle wandelte. Ein Buch, das sich in seiner sanften Wortgewandtheit spannend liest und einen nicht mehr loslässt.

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  • Rezension zu "Der Mann aus Zelary" von Kveta Legátová

    Der Mann aus Zelary

    Greta

    12. April 2009 um 13:31

    "Großmutter war als Dörflerin geboren und nahm das Dorf mit in die Stadt."

    "Ich marschiere wie eine Soldat, dem die Trommeln den Takt vorgeben. Meine Seele hatte mich verlassen. Sie irrte über Berghänge und wachte über sinnlose Gräber."

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