Kyle Cassidy Bewaffnetes Amerika

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Inhaltsangabe zu „Bewaffnetes Amerika“ von Kyle Cassidy

Der bekannte Fotograf Kyle Cassidy stellte sich die Frage, warum so viele Amerikaner Schusswaffen besitzen. Ihm wurde klar, dass er, um eine Antwort zu bekommen, die Menschen in ihrer Umgebung fotografieren musste. Für seine Recherche bereiste er mit dem Auto zwei Jahre den nordamerikanischen Kontinent, legte dabei 15.000 Meilen zurück und traf auf die unterschiedlichsten Waffenbesitzer, die ihn in ihre Häuser einluden und ihm auf die Frage nach dem Warum die unterschiedlichsten Antworten gaben.§§Entstanden ist dabei ein beeindruckender Bildband mit imposanten und aussagekräftigen Bildern. Längst nicht jeder Waffenbesitzer entspricht dem Stereotyp des rechtskonservativen Waffennarren, doch bei manch einem Bild überkommt den Betrachter dennoch ein ungutes Gefühl. Aus europäischer Perspektive erstaunt die Unbefangenheit, mit der ein Großteil der Porträtierten mit der Schusswaffe posiert.§Kyle Cassidys Werk gibt einen tiefen Einblick in die amerikanische Seele.

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  • Rezension zu "Bewaffnetes Amerika" von Kyle Cassidy

    Bewaffnetes Amerika
    Ameise

    Ameise

    04. October 2008 um 18:14

    "Bewaffnetes Amerika" zeigt Fotos von ganz normalen US-Bürgern, die in ihren Häusern mit ihren Waffen posieren. Meistens präsentieren sie sich dabei in ihren Wohnzimmern, umgeben von ihren Kindern (die teilweise auch Waffen halten, die fast so groß sind wie sie selbst) und ihren Haustieren. Manche haben nur eine kleine Handfeuerwaffe, andere ein umfangreiches Arsenal inklusive dazugehöriger Munition. Viel Text ist nicht enthalten. Jeder Erwachsene auf den Fotos wurde vom Autor gefragt, warum er Waffen besitzt. Die Antworten sind manchmal banal, manchmal skurril, oft genug aber auch erschreckend. Für mich war es befremdlich zu lesen, dass viele Waffenbesitzer der Meinung sind, es wäre ihre Pflicht, ihren Besitz und/oder ihr Land zu verteidigen. Mir kam unwillkürlich in den Sinn, dass mir nicht im Traum einfallen würde, MElN Land mit Waffengewalt zu verteidigen...ich habe wirklich keine Ahnung, wieviel Patriotismus gesund ist. Erstaunt war ich auch über die Aussage eines jungen Mannes, dessen Interesse an Waffen ausgerechnet wegen des Films "Bowling for Columbine" erwachte. Es ist ziemlich erschreckend zu sehen, mit welchem Selbstverständnis die Eltern sich zusammen mit ihren Kindern und den Waffen ablichten lassen (der Name des kleinen Jungen mit dem Superman-Kostüm auf dem Schutzumschlag lautet übrigens Uzi!!!). Auch wenn betont wird, dass die abgebildeten Waffenbesitzer keinesfalls einen repräsentativen Querschnitt der US-Bevölkerung darstellen, kann ich als Europäerin wieder mal nur den Kopf schütteln über den Waffenwahn in weiten Teilen der USA.

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  • Rezension zu "Bewaffnetes Amerika" von Kyle Cassidy

    Bewaffnetes Amerika
    Durruti

    Durruti

    17. September 2008 um 23:43

    Das Buch wurde zu Recht durch Feuilleton gereicht: Wer wissen möchte, warum Europa die USA nicht versteht, betrachte diesen Bildband. Amerikaner präsentieren sich und ihre Waffen in ihrer eigenen geliebten Umgebung. Die Unterschiede zwischen religiösen Fundamentalisten und Sozialisten sind da gar nicht so groß. Hier werden Vorurteile und Widersprüche auf einen Punkt gebracht. Der Europäer wundert sich... Eigentlich müsste es Minuspunkte für die schlechte Druckqualität geben. Die Bilder gleichen diesen handwerklichen Nachteil allerdings aus.

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