Kyle Mills Global Warning

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Inhaltsangabe zu „Global Warning“ von Kyle Mills

Wenn die Welt am Abgrund steht§§An mehreren wichtigen internationalen Ölförderungsstätten findet sich ein Bakterium, das Rohöl frisst und unbrauchbar macht. Ein Drittel des weltweiten Ölbestandes ist in Gefahr. Mark Beamon, Leiter der Energieabteilung gegen Ökoterrorismus, versucht die Katastrophe aufzuhalten und kommt einem Komplott ungeahnten Ausmaßes auf die Spur. Jemand versucht die gesamten Ölreserven der Menschheit zu vernichten. Ein Massensterben und der Rückfall in die Steinzeit wären die Folgen.

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  • Rezension zu "Global Warning" von Kyle Mills

    Global Warning
    Yucreioss

    Yucreioss

    16. July 2010 um 12:09

    INHALT: Für den Leser beginnt die Handlung mit einem nächtlichen Überfall auf eine Ölförderanlage in einem Naturschutzgebiet Alaskas. Dort füllt Jenna Kalin weißes Pulver in eines der Fässer, die als Injektionssonden genutzt werden. Auf diese Art gerät ein ölfressendes Bakterium in das unterirdische Ölreservat, welches sich ungehindert ausbreiten kann. Wochen später sucht Mark Beamon vom Heimatschutzministerium Erin Neal auf, einem begnadeten Biologen, der sich auf Bakterien spezialisiert hat, die Umweltschäden beseitigen sollen. Beide reisen zusammen nach Saudi Arabien, zum einem der größten Ölfelder der Welt. Das Öl dort beginnt zu versiegen. Neal erfährt, dass ein Bakterium das Öl auffrisst. Es kann nicht gestoppt werden. Dann erkennen sie die Zusammenhänge mit dem Ölfeld in Alaska. Und Erin Neal stellt noch erschreckenderes fest: Er hat das Bakterium mitentwickelt. Wer steckt hinter den Anschlägen, wie wird sich die Krise auf die Weltwirtschaft auswirken? Im Laufe der Ermittlungen droht der Bakterienbefall endgültig außer Kontrolle zu geraten… SUBJEKTIVES: Vor einigen Monaten habe ich das Buch „Black Monday“ gelesen. Es verarbeitet ein ähnliches Szenario, allerdings wird das Öl in R. Scott Reiss‘ Buch nicht von den Bakterien zersetzt, vielmehr liegt die Problematik in seiner Umwandlung, so dass es nicht mehr verarbeitet werden kann, die Maschinen kaputt gehen. Vorbelastet durch das mehr oder weniger schlechte Buch, nahm ich mir nun „Global Warning“ vor. Extreme Umweltschützer, die damit beginnen Ölfelder zu verseuchen, so dass diese versiegen. So stelle ich mir einen Öko-Thriller vor. Scheinbar träumt eine radikale Gruppe von einer Welt, in der die Menschheit dem Untergang geweiht ist. Die Umweltschützer träumen von einer Welt, in der die Natur sich erholen kann, der Mensch zu seinen Wurzeln, in die Steinzeit, zurück kehren wird. Zugegeben, dieser Gedanke ist irgendwie ehrenwert, in seiner ganzen Dimension jedoch nicht vertretbar. Kyle Mills beginnt sein Werk mit enormem Tempo. Dieses Tempo kann er halten. Das Szenario ist erschreckend glaubwürdig. Was würde denn passieren, wenn die größten Ölquellen mehr oder weniger spontan versiegen? Ist unsere modernde industriell fixierte Gesellschaft überhaupt in der Lage mit dieser Situation fertig zu werden? Wohl kaum! Immer wieder flechtet Kyle Mills seine Ideen über den wirtschaftlichen und sozialen Verlauf einer derartigen Katastrophe in die Handlung ein. Wenn auch nur an der Oberfläche gekratzt wird, persönlich habe ich mich mit dem Thema intensiver auseinandergesetzt, den Verfall der Wirtschaftsnation USA als sehr glaubwürdig empfunden. Was ist schon ein Stromausfall in einer Stadt? Wenn die Lebensmittel, die in den Great Plains produziert werden nicht mehr an die Küsten gebracht werden, so gut wie keine Importe mehr stattfinden, was dann? Ja, Kyle Mills hat meiner Ansicht nach einen Roman geschrieben, der nachdenklich stimmt. Ferner gelingt es Mills seine Charaktere nachvollziehbar agieren zu lassen. Alles in allem hinterlässt „Global Warning“ daher einen sehr guten Eindruck bei mir. Sicher, über die ein oder andere Stelle lässt sich streiten. Der Grundtenor jedoch hat alles erfüllt, was ein unterhaltsamer Roman mit sich bringen sollte. FAZIT: Kyle Mills gelingt es mit „Global Warning“ einen plausiblen Ökothriller zu präsentieren. Er stimmt nachdenklich, unterhält vorzüglich und lässt einen das Buch nicht aus der Hand legen. Bleibt zu hoffen, dass Kyle Mills weiter auf dieser Story aufbaut. Den Mark Beamon ist sein wiederkehrender Romanheld, „Global Warning“ sein bisher letzter Auftritt. 5 Sterne, volle Punktzahl, für einen hervorragenden Thriller, den ich nur empfehlen kann!

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