Kylie Fitzpatrick Der geheime Faden

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Inhaltsangabe zu „Der geheime Faden“ von Kylie Fitzpatrick

Der Historikerin Madeleine d'Eglise fällt ein fast tausend Jahre altes Tagebuch in die Hände: das faszinierende Dokument über Machtgier und Liebe aus der Hand jener Stickerin, die den berühmten Teppich von Bayeux schuf. Auf diesem wird die Eroberung des englischen Königsthrons durch William im Jahre 1066 geschildert. Es zeigt sich, dass in ihm auch ein Geheimnis verborgen ist, das Madeleines Weltbild ins Wanken bringt und bis in die Gegenwart, bis hinein in ihre Familie reicht.

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  • Das Erstlingswerk von Kylie Fitzpatrick - eine Reise ins Mittelalter

    Der geheime Faden

    Keltica

    Als die Historikerin Madeleine den Auftrag erhält, das Tagebuch der ersten Stickerin am Hofe König Edwards aus dem Jahre 1064 zu übersetzen, glaubt sie zunächst nicht an die Echtheit des Dokuments. Wie konnte das dicht beschriebene Pergament in dem schwarzen Ebenholzkästchen fast tausend Jahre unentdeckt bleiben? Und ist es überhaupt vorstellbar, dass eine Stickerin im mittelalterlichen Angelsachsen schreiben konnte? Ihre Mutter Lydia, ebenfalls eine Historikerin, hat sich nach der Scheidung von Madeleines Vater in ihr Heimatland England zurückgezogen. Als Lydia unerwartet stirbt, reist Madeleine nach Canterbury und lernt dort zwei merkwürdige Tanten kennen, die auf einem Gut voller antiker Schätze leben und die ihr zur Übersetzung ein altes auf Latein geschriebenes Buch anvertrauen. Wie sich herausstellt wurde das Buch von einer Vorfahrin Madeleines, der Stickerin Leofgyth in den Jahren 1064 -1066 verfasst und enthüllt nicht nur die Entstehung des berühmten Teppichs von Bayeux. Auf diesem wird die Eroberung des englischen Königsthrons durch William im Jahre 1066 geschildert. Es zeigt sich, dass in ihm auch ein Geheimnis verborgen ist, das Madeleines Weltbild ins Wanken bringt und bis in die Gegenwart, bis hinein in ihre Familie zu reichen scheint. Ein schöner, leicht zu lesender aber fesselnder Schreibstil nimmt uns mit ins Hochmittelalter. Lässt vor unseren Augen, den sogenannten Bildteppich der Königin Mathilda, der die Vorgeschichte und der Verlauf der berühmten Schlacht von Hastings erzählt, entstehen. Kylie Fitzpatrick schafft es geschickt, und nutzt dabei alle Zweifel und Wissenslücken zu dem berühmten Teppich von Bayeux, um einen Roman zu erzählen, dessen Ende die beiden Protagonistinnen miteinander verbindet. Eine Empfehlung für alle diejenigen die Historische Romane aus Frauensicht mögen und auch kleine Recherchefehler der Schriftstellerin verzeihen können.

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    • 2
  • Rezension zu "Der geheime Faden" von Kylie Fitzpatrick

    Der geheime Faden

    FabAusten

    Der geheime Faden …. Eine junge Historikerin gerät in den Besitz eines sehr alten Tagebuchs, welches sich seit vielen Jahren in Familienbesitz befindet. Es wurde von einer der Frauen geführt, die an dem berühmten Teppich von Bayeux stickten. ---- Der Teppich von Bayeux entstand etwa um 1070/80 und war ursprünglich wohl über 70m lang, wovon immerhin noch etwa 68m erhalten geblieben sind. Wirklich eine überwältigende Größe. Er wurde auf der gesamten Länge mit 60 Einzelszenen bestickt, welche den Aufstieg von William, the Conquerer auf den englischen Thron abbilden. Als Abschluss dieses Vorgangs und des Teppichs wird die Schlacht von Hastings am 14. Oktober 1066 dargestellt. ---- Die Stickerin Leofgyth, die (untypischer Weise) des Lesens und Schreibens mächtig ist, erzählt in ihrem Tagebuch von den Vorgängen am englischen Königshof zwischen 1064 und 1066. Hier wird sie Zeugin wie die Herrschenden ihre Intrigen spinnen, Bünde schließen und ihre Herrschaft zu verteidigen versuchen. …. 2003 beginnt die Geschichtsdozentin Madeleine mit der Übersetzung des Manuskripts und entschlüsselt nicht nur die niedergeschriebenen Worte, sondern auch ein Geheimnis, das bis in ihre jüngste Familiengeschichte reicht. Sie entdeckt, dass der Teppich mehr zeigt als lediglich die offensichtliche Machtübernahme durch den Normannen William. …. Zufälligerweise stolperte ich über diesen Roman als wir an der Uni den Teppich von Bayeux behandelten. Ich griff natürlich zu, da das Thema für mich in dem Moment sehr aktuell war und sich der Klappentext vielversprechend ausnahm. Dennoch erwartete ich keineswegs ein fachlich fundiertes Werk, sondern einfach gute Unterhaltung. Obwohl meine Erwartungen also nicht allzu hoch waren (oder vielleicht doch), wurden sie unterschritten. Die Geschichte wies einige Fehler auf, die man mit ein wenig mehr Recherche hätte ausmerzen können. Allein, dass Leofgyth lesen und schreiben konnte, ist sehr unwahrscheinlich. Gut, hier hätte ich noch ein Auge zugedrückt, aber die Geschichte wusste ebenso wenig, zu überzeugen. Obwohl die verschiedenen Zeitebenen recht gut miteinander verwoben wurden, empfand ich die mittelalterliche Episode (trotz Fehler) als spannender. Durch die Intrigen und die normannische Bedrohung gab es hier einen deutlich größeren Spannungsbogen. Wobei wir hier von der Spannung sprechen, die im Rahmen dieses Romans aufkam. Gemeint ist nicht Spannung in der Besten aller möglichen Welten. Auf jeden Fall wollte ich gerne so viel wie möglich über die Geschichte am mittelalterlichen Hof erfahren und so wenig wie möglich über Madeleine und ihre Probleme. Zum einen war sie mir als Charakter recht unsympathisch und dann wurde ihr zum Beispiel noch eine Liebesgeschichte angedichtet, die überflüssig und deplaziert wirkte. Das Familiengeheimnis brauchte es am Ende ebenso wenig. … Insgesamt war mir der gesamte Roman, seine Idee und Umsetzung, zu banal. Allerdings soll das Cover lobend erwähnt werden. Es ist wirklich durchdacht und hübsch. Allein dadurch können aber nicht mehr als 2 Sterne gerechtfertigt werden.

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    • 2

    Sabine17

    01. March 2014 um 23:37
  • Rezension zu "Der geheime Faden" von Kylie Fitzpatrick

    Der geheime Faden

    dormelinchen

    08. November 2011 um 23:17

    Toller historischer Roman, der ganz ohne große Action auskommt, deswegen aber nicht minder spannend ist.

  • Rezension zu "Der geheime Faden" von Kylie Fitzpatrick

    Der geheime Faden

    Katsu

    20. March 2011 um 15:56

    Madeleine, eine Geschichtsdozentin, kommt in den Besitz eines geheimnisvollen Buches. Je mehr sie davon übersetzt, desto gefesselter wurde sie von den alten Pergament und desto mehr wird ihr klar, was für einen Schatz sie in den Händen hält. Ein Tagebuch aus dem 11. Jahrhundert, geschrieben von einer Frau! Nebenher wird auch noch ein Schicksalsschlag erzählt, der Verlust der Mutter und wie ihr Leben danach wieder langsam den normalen Tagesablauf einnimmt, natürlich nicht ohne etwas Hilfe einer, etwas skurrilen Freundin, und einen Mann der sich in ihr Leben schleicht. Mit persönlich hat das Buch im allgemeinen gefallen. Dennoch muss ich sagen, dass ich von den Schriften der Stickerin aus dem 11. Jahrhundert etwas enttäuscht war. Zwar wurde im Buch erwähnt, dass die Texte von der Hauptdarstellerin ins Moderne übersetzt wurde, dennoch hätte ich mir gewünscht, dass die Texte doch wenigstens etwas an die damalige Schreibweise herangereicht hätten. Dennoch finde ich es lesenswert, denn es bringt einen doch etwas die damalige Lebensweise näher. Fazit: Kein Muss, aber was gutes für Zwischendurch.

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  • Rezension zu "Der geheime Faden" von Kylie Fitzpatrick

    Der geheime Faden

    Henriette

    19. June 2010 um 14:06

    Das Buch ist in einem gutem Schreibstil geschrieben. Es läßt sich wirklich gut lesen. Allerdings vermisse ich etwas Spannung. Die Geschichte ansich plätschert immer nett vor sich hin, ohne das wirklich etwas wichtiges passiert. Es dreht sich wirklich nur um die Übersetzung eines alten Tagebuchs aus dem 11. Jahrhundert. In diesen Auszügen habe ich manchmal etwas Stress mit den Namen der ganzen Königen und deren Verwandschaft.

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  • Rezension zu "Der geheime Faden" von Kylie Fitzpatrick

    Der geheime Faden

    boschsi

    28. February 2010 um 11:26

    Eine Geschichtsdozentin kommt zu einen alten Tagebuch einer Stickerin aus dem 11 Jahrhundert und übersetzt dieses.
    Etwas zäh - auch wenn ich eigentlich gerne historische Romane lese. Außerdem ist mir das Tagebuch nicht authentisch genug - ich glaube ich, dass im 11. Jahrhundert eine Frau in der Form geschrieben haben könnte.

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