Kylie Fitzpatrick Die Frauen der Tafelrunde

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Inhaltsangabe zu „Die Frauen der Tafelrunde“ von Kylie Fitzpatrick

Während der Kampf um die englische Krone tobt, sucht der Dichter Thomas Malory fieberhaft nach den Erzählungen der berühmten Artussage. Er reist zu jedem Kloster, zu jedem Herrenhof und stöbert in den Bibliotheken. Heimlich unterstützt ihn dabei ausgerechnet Königin Elizabeth, die Frau von Malorys erbittertem Feind König Edward IV. Und noch eine Frau hilft ihm: Die Adelige Elayne, einst die engste Freundin der Königin. Sie gewährt ihm Unterschlupf. Malory liebt beide Frauen und zerstört so ihre jahrelange Freundschaft. Dann wird Malory von Truppen des Königs aufgegriffen und eingesperrt. Im Gefängnis beginnt er, die Erzählungen von den Rittern der Tafelrunde und ihrem König Artus aufzuschreiben. Er fügt eine geheimnisvolle Liebesgeschichte hinzu, in der zwei Frauen das Leben eines Ritters bestimmen. Ein gefährliches Unterfangen, denn eine davon ist die Königin.

Dieses Buch ist anders, als andere historische Bücher. Die Liebe wird realistischer dargestellt und man erfährt spannende Hintergründe.

— rose369

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    Die Frauen der Tafelrunde

    silkedb

    01. August 2017 um 22:15

    Autorin Kylie Fitzpatrick konnte bisher einige Bücher erfolgreich in Deutschland veröffentlichen und dies scheint auch der Grund zu sein, warum es zwar anscheinend eine englische Originalausgabe mit dem Titel "The Book of Astolat" von "Die Frauen der Tafelrunde" gibt, sie anscheinend aber bisher noch nicht in dieser Sprache veröffentlich wurde. Ich kann nur sagen, dass der deutsche Verlag hier alles richtig gemacht hat sich die Rechte frühzeitig zu sichern, denn lesenswert ist dieses Buch auf jeden Fall. Ich wage es auch, die Erzählkunst von Kylie Fitzpatrick und ihre historische Umsetzung mit der von Rebecca Gable und Charlotte Lyne zu vergleichen."Die Frauen der Tafelrunde" erzählt nicht wirklich die Geschichte von Mitgliedern der Tafelrunde oder ihren Frauen, aber es widmet sich den Hintergründen der Gralsgeschichte und den Frauen die diese inspiriert haben könnten. Die klassische Artussage mit Camelot, Guinevere und Lancelot dürfte spätestens durch zahlreiche Verfilmungen hinlänglich bekannt sein. Grundlage dafür ist unter anderem die Zusammenstellung "Le Morte d’Arthur" durch Thomas Malory und genau um dieses Werk und denjenigen der es gedruckt hat (William Caxton) geht es auch hier.Die Frauen der Tafelrunde sind in diesem Fall insbesondere Königin Elizabeth und ihre Cousine Elayne, die nach Interpretation der Autorin in den Übersetzungen von Malory Gestalt gefunden haben.Die Autorin versteht es sehr gut sich verständlich auszudrücken und die historischen Hintergründe ausreichend zu beleuchten. So ist "Die Frauen der Tafelrunde" auch für Leser geeignet, die sich mit der oft verschachtelten Sprache in historischen Roman etwas schwer tun. Sehr gut gefallen haben mir die Figuren, wobei ich auch besonders den Drucker William Caxton interessant fand.An einigen Stellen war mir die Erzählung jedoch auch zu langatmig und mein Interesse ist etwas abgeflaut, dies war jedoch wirklich nur in einigen Passagen der Fall.Was für mich in einem historischen Roman jedoch wichtig ist und was hier leider fehlt, ist ein Nachwort der Autorin das Aufschluss über Fakt und Fiktion gibt, sowie ein Personenverzeichnis oder ein Stammbaum der dem Leser die Orientierung erleichtert. Auch Kartenmaterial oder Stadtpläne liebe ich, aber das habe ich hier noch verzichtbar gefunden. Insgesamt gesehen kann ich "Die Frauen der Tafelrunde" an alle Leser empfehlen, die sich für die Gralsgeschichte und deren Prägung durch die späteren politischen Ereignisse interessiert.

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