Kym Illman

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Afrika – Auf Safari

Afrika – Auf Safari

 (2)
Erschienen am 05.10.2015

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Rezension zu "Afrika – Auf Safari" von Kym Illman

Auf Fotosafari in Afrika
ForeverAngelvor 3 Jahren


Wenn ich an Afrika denke, denke ich als erstes an wilde Tiere, an Safari, an wunderschöne Sonnenuntergänge. Schwarze Tiersilhouetten vor einer blutroten Kugel. Genau diese Assoziationen haben Kim und Tonya Illman in ihrem Bildband Afrika - Auf Safari eingefangen. 

Was an diesem Bildband so faszinierend ist, sind die Techniken, mit denen die Fotos aufgenommen wurden. Natürlich kann man die wilden Tiere mit guten Objektiven heranzoomen. Aber dabei entstehen keine Bilder wie hier. Die beiden haben ihre Kamera beispielsweise auf ein kleines ferngesteuertes Auto geschnallt und sind damit den Löwen bis vor die Nase gefahren. Neugierig wie Katzen sind, nähern sie sich dem fremden Objekt schnüffelnd und vorsichtig, ihr Spieltrieb ist geweckt. Manchmal verwendeten sie statt des Autos auch eine Drohne.

Dabei sind einmalige Aufnahmen entstanden, gestochen scharf, witzig, eindrucksvoll, verblüffend. Zu jedem Foto gibt es eine kleine Hintergrundgeschichte, manchmal auch Aufnahmetipps wie die verwendelte Blendeneinstellung. Es ist ein Bildband von Fotografen für Fotografen und solche, die es werden wollen. Sie stellen sogar ihre komplette Ausrüstung vor.

Was mir besonders gefällt ist, dass die beiden nicht nur ihre eigenen Fotos präsentieren, sondern auch Tipps für Hobbyfotografen geben, die selbst auf Safari gehen wollen. Sie erzählen, wie die Bilder entstanden sind, welchen Guide sie auf ihrer Safari hatten. Einige Fotos zeigen das Auto samt den wilden Tieren, die sich ihm und der montierten Kamaera nähern. Diese Making Of Bilder sind wahnsinnig interessant. Die beiden warnen aber auch vor den Gefahren einer Safari, und weisen darauf hin, wie gefährdet einige Tierarten sind. Ein schönes Foto ist sicherlich toll, aber man sollte dabei immer Rücksicht auf die Tiere nehmen.


Afrika - Auf Safari gefällt mir deshalb so gut, weil die Fotos im Vordergrund stehen. Oftmals sind diese Bildbände recht textlastig, sie bilden eine Mischung aus Reisebericht und Fotobildband. Hier gibt es zwar ein ausführliches Vorwort, aber danach folgen nur noch Seiten voller eindrucksvoller Aufnahmen und kurzer Beschreibungen dazu, aber keine langen Fließtexte. Ich habe mich in die Aufnahmen und dieses Buch verliebt, möchte am liebsten sofort meine Kamera einpacken und meine eigene Safari machen.

(c) Books and Biscuit

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Afrika – Auf Safari" von Kym Illman

Mit neuer Technik auf Foto-Safari in Südostafrika
R_Mantheyvor 3 Jahren

Die Bilder beeindrucken. Besonders das auf dem Cover, denn wann bekommt man schon einmal neun Löwen auf einem Baum vor die Linse? Es dauerte eine Weile, bis sich das Ehepaar Illman zusammengerauft hatte und beide den Reiz einer Foto-Safari zu entdecken bereit waren. Zunächst waren die Bilder nur für den privaten Gebrauch bestimmt. Aber sie erwiesen sich wohl mit zunehmender Professionalität einfach als zu gut, um sie nur für sich zu behalten.

Wie so oft im Leben kommt bei ausreichender Beharrlichkeit auch das Glück aus seinem Versteck und hilft. Viele der in diesem Buch vorgestellten Fotografien entsprangen solchen glücklichen Umständen. Man ist bereit, und dann passiert es einfach: Man trifft unverhofft auf Situationen, die man sich so lange nicht vorstellen konnte, bis man sie eben erlebt. Solche Bilder werden oft einzigartig, besonders dann, wenn der Fotograf weiß was er tut.

Aber natürlich findet man in diesem großartigen Bildband der Tierfotografie nicht nur solche Fotos. Vielmehr entwickleten beide Illmans Techniken, die bei ausreichender Geduld und Feinfühligkeit ganz andere als die gewöhnlichen Perspektiven liefern. Besonders ihre ferngesteuerte mobile Kamera, die sie beispielsweise in Löwenrudel fahren lassen, wo sie sofort Interesse erweckt, halten Momente fest, die man anders gar nicht zu sehen bekommt.

Am Ende dieses wunderschönen Buches findet man Hinweise zu den Camps, zu Foto-Safaris und zur Ausrüstung der Autoren. Aber auch im Begleittext zu den einzelnen Fotografien bekommt man die Gelegenheit, sich in die Entstehungssituation der Fotos zu versetzen. Dieses Buch ist ein eindrucksvolles Dokument hervorragender Tierfotografien, die mit viel Engagement und Hingabe entstanden.

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