Kyra Groh

 4.3 Sterne bei 281 Bewertungen

Lebenslauf von Kyra Groh

Kyra Groh wurde im September 1990 im hessischen Seligenstadt geboren. Sie besuchte dort Kindergarten (Mäusegruppe), Grundschule (Klasse b) und Gymnasium (stark in Deutsch, mies in Mathe). Nach dem Abitur 2009 studierte sie an der Justus-Liebig-Uni in Gießen Geschichte und Fachjournalistik Geschichte. Die Rohfassung ihres Debüts "Pinguine leben nur einmal" entstand im ersten Semester ihres Studiums. Nach dem Studium begann sie ein Text-Praktikum in einer Frankfurter Werbeagentur, wo sie seit Februar 2013 fest als Texterin arbeitet.

Alle Bücher von Kyra Groh

Pinguine lieben nur einmal

Pinguine lieben nur einmal

 (98)
Erschienen am 16.09.2013
Halb drei bei den Elefanten

Halb drei bei den Elefanten

 (63)
Erschienen am 18.08.2014
Mitfahrer gesucht - Traummann gefunden

Mitfahrer gesucht - Traummann gefunden

 (65)
Erschienen am 06.11.2017
Tage zum Sternepflücken

Tage zum Sternepflücken

 (52)
Erschienen am 14.03.2016
Mitfahrer gesucht - Traummann gefunden

Mitfahrer gesucht - Traummann gefunden

 (0)
Erschienen am 01.12.2017
Tage zum Sternepflücken: Roman

Tage zum Sternepflücken: Roman

 (0)
Erschienen am 14.03.2016
Tage zum Sternepflücken

Tage zum Sternepflücken

 (3)
Erschienen am 14.03.2016

Neue Rezensionen zu Kyra Groh

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Windroses avatar

Rezension zu "Pinguine lieben nur einmal" von Kyra Groh

Einfach toller Roman
Windrosevor 3 Monaten

Es war mein erstes Buch von Kyra Groh und mit Sicherheit nicht mein letztes. Ich war von der ersten Seite an begeistert von der Geschichte und allen voran von dem Erzählstil.

Die Autorin schreibt sehr flott und lebensnahe. Die Protagonistin Feli ist wunderbar "unperfekt" und man mag sie sofort mit all ihren Ecken und Kanten. Auch Janosch ist toll gezeichnet. Bei ihm hat mich einzig im Mittelteil gestört, wie er mit Feli umgeht, während seine Ex dabei ist. Das ist dann auch das einzige Manko, das ich an dem Buch sehe: das Ende ist mir zu friedlich. Da hätte man noch ein bisschen mehr rausholen können.

Alles in allem aber verdiente 5 Sterne, weil ich einfach so toll unterhalten wurde und richtig Lust auf weitere Bücher der Autorin habe.

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Rezension zu "Halb drei bei den Elefanten" von Kyra Groh

Ganz anders als erwartet - ich fand es zu schwerfällig, selbst für einen Elefanten.
KatjaGrafvor 3 Monaten

Hach - eigentlich liebe ich alles was Kyra Groh schreibt. Ich sauge es auf, wie ein nasser Schwamm, feier jedes ihrer Bücher wie das 8. Weltwunder und liebe jede Zeile. Kyra Groh ist normalerweise die Eloquenz in Person, und sprüht nur so vor Wortwitz, Situationskomik, gepaart mit jeder Menge Tiefgang.
Bei "Halb drei bei den Elefanten", wollte ihr diese Leichtigkeit einfach nicht gelingen. Teilweise fand ich den Plot extrem konstruiert und schwierig, die Figurenentwicklung war irgendwie nicht stimmig.
So wurde mir die Hauptprotagonistin "Max" mehr und mehr unsympathisch.

Aber von Anfang an:

Max und ihre Schwester Jo leben in einer riesen Penthousewohnung, die ihr Vater bezahlt. (Hier kam bei mir schon zum erstem mal das "ja, nee - is klar!" Gefühl hoch! Scheidungskinder Klischee.)
Während Jo sich erwartungsgemäß zum Püppchen mit teuren Kleidern, Schuhen und viel Bling-Bling entwickelt, (was Sinn macht, da Papa schon immer zu viel Kohle hat und alles zahlt), ist Max die coole mit Chucks, zerrissenen Jeans, und läuft als Groupie einem Typen in einer Band nach, der zudem, laut eigener Definition, ihr bester Freund ist. (Nee, ist er nicht. Die Beziehung ist natürlich einseitig). Max ist also der weibliche biersaufende Kumpel, die nen Kronkorken auch mal an der Tischkante aufschlägt. So far!
Als Max Moritz um halb drei bei den Elefanten trifft, wird es eine kurze Zeit wieder Kyra typisch! Witzig, intelligent mit dem feinen Gespür für die richtige Situation.
Aber eben nur kurz. Dann kommen seltsame Ängste in den Vordergrund. Und dann wird es extrem kompliziert.
Unsicherheiten, Misstrauen, Ängste, und die Geschichte kippt zunehmend, weil die Protagonistin Max einfach nicht mehr überzeugen kann. Hier stimmt das Umfeld, die Penthousewohnung, ihr Studium, der reiche Daddy und die sympathische Schwester kurz um, der goldene Löffel im Mund passt einfach nicht zu einer an Selbstzweifeln leidenden Max, die mit Bindungsängste behaftet ist, obwohl es in ihrem Leben eigentlich immer nach Plan läuft.
Ja, Mama und Papa sind geschieden - ok!

Eigentlich könnte Max glücklich sein, aber sie steht sich selbst im Weg - und an der Stelle bin ich mir nicht sicher, wie weit es die Absicht der Autorin war, Max das Image einer psychisch labilen Frau zu geben, die Nähe nicht zulassen kann. Obwohl Moritz alles tut um Max von seiner Liebe zu überzeugen und Moritz wirklich sehr authentisch rüberkommt, führen die beiden seit über 4 Wochen eine Beziehung ohne miteinander zu schlafen. (Nun sorry - wir sind im 21. Jahrhundert! More than strange!)

An dieser Stelle wird auch schnell klar, wie hoch die Erwartungshaltung von Max ist. Sie möchte ständige Aufmerksamkeit, sie will umworben werden, sie ist eine zickige kleine Diva die, jetzt ganz dem Klischee des reichen Mädchens folgend, von Moritz noch immer erwartet, dass er ihr per WhatsApp nachläuft und schreibt, obwohl sie ihn immer wieder abfahren lässt und sogar ausrichten lässt, er soll sie nicht belästigen. Ab diesem Punkt, fand ich Max, die Moritz zurückstößt und trotzdem beleidigt ist, wenn er kapituliert, einfach nur noch nervig und arrogant.

Abgesehen von früheren Situationen, als Max nicht begreift, dass sie kein Recht hat, Liam ein Geschenk zu machen. Sie drängt sich wie ein Trampel in die zarte Beziehung zwischen Vater und Sohn und glaubt mit Geld alles regeln zu können ohne zu merken, dass es eben um gar nicht um das Geschenk geht, sondern darum, dass Moritz seinem Sohn ein persönliches Geschenk machen will - nur von Papa - weil die Situation mit seiner Ex genug Unruhe in das Leben des kleinen Jungen bringt. Auch hier fand ich Max nicht genügend durchdacht, sie verliert hier die ersten Sympathiepunkte.

Fazit:

Kyra Groh ist eine hervorragende, junge Autorin, von der wir noch viel hören und lesen werden. Halb drei bei den Elefanten konnte mich dennoch nicht überzeugen, weil ich die Protagonistin einfach verwöhnt, verzogen und arrogant fand und ihr das "Möchtegern cool sein" nicht abgenommen habe. Chucks und T-Shirts mit Bandaufdruck machen aus einer reichen Göre eben noch keine coole Kumpeline sondern wirkten wie eine Verkleidung - ein Schutzpanzer. Max hat sich noch nicht gefunden.

Mein Tipp: Lest "Tag zum Sternepflücken" und lasst euch von dem unwiderstehlichen Charme und der Eloquenz umhauen. 

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KatjaGrafs avatar

Rezension zu "Tage zum Sternepflücken" von Kyra Groh

Brilliant
KatjaGrafvor 3 Monaten

Schon im ersten Satz zeigt Kyra Groh, was sie kann! Sie ist aus meiner Sicht, eine der Wenigen, auf dem deutschen Markt, die echtes Schreibhandwerk beherrscht. Tolle Story, toll geschrieben! Kyra Groh hat keine Angst davor ihre Protagonisten auch mal durch die Unwegsamkeiten des Lebens zu schicken! Da vermasselt schon mal eine Nierenbeckenentzündung das Date und das ist noch nicht mal das Schlimmste! Lachen, weinen, zustimmend mit dem Kopf nicken, das alles bekommt man bei Kyra Groh! Lesen, es lohnt sich!

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