Tage zum Sternepflücken

von Kyra Groh 
4,4 Sterne bei52 Bewertungen
Tage zum Sternepflücken
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KatjaGrafs avatar

Kyra Groh kann es einfach!

AreadelletheBookmaids avatar

Endlich auch mal eine miesepetrige Protagonistin, die nicht gleich unsympathisch ist. Kyra Groh schreibt mir aus der Seele ❤

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Inhaltsangabe zu "Tage zum Sternepflücken"

Layla studiert Musik und ist daran gewöhnt,
die zweite Geige zu spielen. Oder
vielmehr: Das zweite Saxofon. Ihrer Meinung
nach liegt es an dem ihr fehlenden
Rampensau-Gen. Sie spielt auch in
Orchestern,
unterrichtet in einer Schule
und arbeitet für ihren fahrigen Professor.
Hinzu kommen noch ihre Familie – u.a.
ihre Mutter, die hauptberuflich Glücksseminare
gibt – und Freunde, die sie auf
Trapp halten. Für die Liebe bleibt dabei
nur wenig Zeit. Bis sie eines feuchtfröhlichen
Abends in Julius‘ Bett stolpert –
und am nächsten Morgen feststellen
muss, dass sie wieder mal nur die Zweitbesetzung
ist …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734101755
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:14.03.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 14.03.2016 bei Audible GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    KatjaGrafs avatar
    KatjaGrafvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Kyra Groh kann es einfach!
    Brilliant

    Schon im ersten Satz zeigt Kyra Groh, was sie kann! Sie ist aus meiner Sicht, eine der Wenigen, auf dem deutschen Markt, die echtes Schreibhandwerk beherrscht. Tolle Story, toll geschrieben! Kyra Groh hat keine Angst davor ihre Protagonisten auch mal durch die Unwegsamkeiten des Lebens zu schicken! Da vermasselt schon mal eine Nierenbeckenentzündung das Date und das ist noch nicht mal das Schlimmste! Lachen, weinen, zustimmend mit dem Kopf nicken, das alles bekommt man bei Kyra Groh! Lesen, es lohnt sich!

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    Paulina95s avatar
    Paulina95vor einem Jahr
    Wieso gibt es nicht mehr New Adult-Romane wie diesen?

    Erstmal möchte ich anmerken, dass der Buchtitel meiner Meinung nach ziemlich unpassend ist, da man ihn zwar auf die Geschichte beziehen kann, es aber eigentlich keinen wirklichen Zusammenhang gibt, sondern man ihn genauso gut (oder eher schlecht) jeder anderen Liebesgeschichte aufdrücken könnte. Dabei handelt es sich hierbei nicht um eine unpassende Übersetzung, da das Buch original auf Deutsch erschienen ist. Das versteh mal einer. Auch das Cover finde ich eher unpassend.
    Aber nun zum Inhalt: Es gibt sie noch. Süße, schöne, lustige, nicht total oberflächliche und auf „das Eine“ fixierte New Adult-Romanzen. WOW. Eigentlich hatte ich vor dem Lesen angenommen, dass die Protagonisten älter wären, aber als sich herausstellte, dass Layla und Julius Mitte/Anfang 20 sind, war das ein weiterer Pluspunkt, da ich so selten auf Bücher mit Protagonisten in diesem Alter stoße, die noch eine tiefsinnige Geschichte zu erzählen wissen.
    „Tage zum Sternepflücken“ hat mich eines Besseren belehrt und mir außerdem gezeigt, dass ich Humor in Büchern zu schätzen weiß, auch wenn er ganz bewusst gesetzt wurde. Bis dato hatte ich auch daran gezweifelt, dass ich etwas für lustige Bücher übrighabe. Die Gedanken und Gefühlsbeschreibungen von Protagonistin Layla haben mich allerdings ziemlich amüsiert und doch so manche Situation aufgelockert, was wirklich unterhaltsam war. Zwar jammert Layla im Allgemeinen ziemlich viel, was manchmal etwas anstrengend wurde, aber das hat irgendwie auch den Charme des Buchs ausgemacht … weil es nun mal realistisch ist.
    Julius war süß, aber nicht mein Typ, weshalb ich Laylas Schwärmerei nicht ganz nachvollziehen konnte, auch wirkte er für mich immer etwas unnahbar und bis zum Ende kann ich mir kein klares Bild von ihm machen, aber möglicherweise war das so gewollt. Immerhin war er kein unausstehlicher, dummer, gewalttätiger Macho, bei dem man sich fragt: WIESO zur Hölle die Protagonistin auf ihn steht und wie es in New Adult-Romane zu oft der Fall ist.
    Das Setting der Musikerszene mit Musikuni, YouTube-Berühmtheiten und dem Sweeney Todd-Musical fand ich interessant, authentisch und originell. Es hat Spaß gemacht, in diese Welt einzutauchen.
    Auch mochte ich sämtliche Nebencharaktere sehr gern und fand es gut, dass sie eine wichtige Rolle gespielt haben und nicht nur als bloße Randfiguren in Laylas Leben herumgeisterten, sondern ihre eigene Geschichte erzählen durften, auch wenn das Buch dadurch manchmal ein paar Längen aufwies. Ich habe sie willkommen geheißen.
    Das Einzige, das ich mir tatsächlich ausführlicher gewünscht hätte, war Julius Freundin, zu der ich gerne mehr Hintergründe erfahren hätte …
    Fazit: Ein schöner Liebesroman, der trotz einer ordentlichen Portion Humor eine Menge ernster Themen aufgreift und mit einem Ensemble an liebenswürdigen und realistischen Figuren aufwartet. Mir hat er so gut gefallen, dass ich mir gleich gestern ein weiteres Buch von Kyra Groh bestellt habe. :)

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    Caramelis avatar
    Caramelivor einem Jahr
    Bezaubernd, charmant und witzig!

    Inhalt:
    Layla studiert und spielt leidenschaftlich Saxophon an einer Privatuniversität in Frankfurt. Leider immer nur die zweite Stimme. Neben ihrem Studium spielt sie noch in verschiedenen Orchestern, gibt Saxophon-Unterricht und arbeitet für ihren Professor. Für die wahre Liebe hat sie da leider nur wenig Zeit. Doch da läuft ihr plötzlich der attraktive Gitarrist Julius über den Weg und einen ausgelassenen Abend später, wird sie in seinem Bett wach und muss feststellen, dass sie schon wieder nur die Nummer zwei ist.

    Eigene Meinung:
    Ich habe mich total in den Schreibstil von Kyra Groh verliebt. Sie steckt so viel Witz und Charme in ihre Zeilen, dass ich mich einfach nicht losreißen konnte. Während dem Lesen hat man das Gefühl selber Bestandteil dieser tollen Geschichte zu sein. Ihr Schreibstil vermittelt einem das Gefühl selbst die Protagonistin zu sein und all die Gefühle und Emotionen treffen einen direkt ins Herz. Ihre Charaktere sind so echt, lebendig und real, sodass man sofort einen Bezug zu ihnen herstellt und wegen ihren Ecken und Kanten schließt man die sympathischen Personen sofort ins Herz. 

    Layla ist ein Durchschnittsmädchen. Etwas widerspenstige Haare, ein paar Kilos mehr auf den Hüften und wenig Selbstbewusstsein. Doch genau diese Eigenschaften und ihre Charakterzüge machen sie zu einer liebenswürdigen und sympathischen Protagonisten. Da sie immer nur die Nummer zwei ist, sei es im Orchester oder in ihrem Liebesleben, hat das junge zurückhaltende Mädchen wenig Selbstbewusstsein. Doch nach und nach lernt sie, sich nicht mit dem 2. Platz zu begnügen. Sie entwickelt sich zu einer jungen starken Frau, die sich nicht mehr auf der Nase herumtanzen lässt und ihre Ziele und Wünsche mit jeder Menge Ehrgeiz und einer neu gewonnenen Portion Selbstbewusstsein verfolgt. Eine Protagonist auf die man am Ende richtig stolz ist. 

    Wer nur eine rein romantische Liebesgeschichte erwartet, wird enttäuscht werden. Es steckt so viel mehr in diesem großartigen Buch. Es ist ein Buch zum Nachdenken und aus sich hinauswachsen. Ein Buch über männliche Idioten und schwierige Entscheidungen. Und definitiv ein Buch, bei dem man selbst eine Portion Selbstbewusstsein mitnimmt.

    Fazit:
    Es gibt sehr selten Bücher, deren Schreibstil mich so fasziniert und glücklich zurücklässt. Doch Kyra hat es geschafft mich mit dem Buch und ihrem Schreibstil so richtig zu verzaubern. Eine tolle Geschichte mit Tiefgang und vielen charmanten Wortkreationen. Eine aufstrebende Jungautorin die ich euch von ganzen Herzen weiterempfehlen kann.

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    mj303s avatar
    mj303vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Süße Geschichte mit viel mehr Potential
    Süße Geschichte mit viel mehr Potential

    Die Geschichte um die Musikstudentin Leyla und ihren Mitstudenten Julius ist prinzipiell eine gute Idee. Allerdings war die Umsetzung für meinen Geschmack oft zu wenig emotional.

    Zudem gab es sehr sehr viele Details über das Musikstudium und die Musik an sich - mir als "Laie" war das irgendwie zu viel.

    Als Protagonistin ist Leyla ganz anders als die meisten Mädels in solchen Büchern -was den besonderen Charme der Geschichte ausmacht. Manchmal ist sie aber etwas zu "überzeichnet" anders. Das sie zb scheinbar 5-7 kg mehr wiegt als der Durchschnitt der 22jährigen wird sehr sehr sehr oft angesprochen... Ich sehe durchaus was die Autorin damit sagen wollte - sie hat es in meinen Augen aber sehr übertrieben.

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    CocuriRubys avatar
    CocuriRubyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr knappe drei Sterne - leider sehr enttäuschend das Buch.
    Insgesamt leider recht enttäuschend

    Ich fand den Schreibstil sehr angenehm und die Seiten flogen auch nur so dahin – es ließ sich leicht lesen. Es hat mir auch gut gefallen, wie kleine Anspielung auf Bücher, Serien oder Filme eingeflochten wurden oder auch, dass Sozialmedia Portale wie YouTube ein wenig eingeflossen sind.

    Ich mochte vor allem den Humor (gerade den Sarkasmus), der durch die Protagonistin übertragen wurde.

    Mit den Charakteren hatte ich aber so meine Probleme. Die Geschichte ist sehr auf Layla und Julius fokussiert, weshalb die anderen Figuren nicht wirklich einen vertieften Charakter bekommen haben, aber sie haben ihre Rollen gut erfüllt.

    Am meisten mochte ich Nick (Bruder der Protagonistin), am wenigsten die Mutter (besonders an einer bestimmten Stelle).

    Kommen wir aber mal zur Protagonistin, der ich zwiegespalten gegenüber stehe. Sehr lange mochte ich sie im Groben und Ganzen. Ich würde ihren Charakter nicht unbedingt als vielschichtig bezeichnen, aber er wurde von allen Figuren am besten ausgearbeitet.

    Probleme hatte ich mit ihrer Seite, die sich alles gefallen lässt und nicht nein sagen kann, geschweige denn, dass sie für sich selbst einsteht. Mit solchen Charakteren habe ich so meine Schwierigkeiten, weil sie meinem Naturell komplett zuwider laufen.

    Auf der anderen Seite, war sie durchaus in der Lage auch mal Parole zu bieten und hatte auch mal einen guten Spruch auf Lager, das hat mir wieder ganz gut gefallen.

    Man könnte also sagen, sie hatte sowohl ihre schwachen, als auch ihre starken Momente.

    Was mich schon mehr genervt hat war, wenn es um Julius, also den love intrest ging. Man befindet sich nun mal in ihrem Kopf und da war relativ viel anhimmeln und anschmachten angesagt. Damit hatte ich vor allem nicht schon so früh in der Geschichte gerechnet.

    Gut fand ich aber, dass sie nicht auch zwangsläufig ihren Gedanken/Gefühlen nachgegeben hat. Nur weil sie in gedanklich angehimmelt hat, hat sie das nicht zwangsläufig auch nach außen hin gezeigt.

    Die Liebesgeschichte selbst…es nicht so, dass mich die Geschichte nicht auch emotional erreicht hätte, denn das hat sie. Aber ich musste auch ganz häufig ungläubig mit dem Kopf schütteln.

    Der Grund warum der love intrest nicht mit seiner Freundin Schluss machen „kann“ – das sind IMMER fadenscheinige Gründe in den Büchern und da bildete dieses Buch leider keine Ausnahme.

    Aber insgesamt wurde das ganze Thema (Fremdgehen, eine Affäre eingehen) erwachsener aufgegriffen – das fand ich gut.

    Mir ist auch klar, damit ein Roman zustande kommt und auch für die Dramaturgie und Massage, gewisse Dinge eben passieren müssen, anstatt gleich Vernunft walten zu lassen – das fand ich auch an sich alles gut gemacht, aber gleichzeitig muss ich eben auch mit dem Kopf schütteln.

    Das große Problem ist, dass das Buch ab einem gewissen Punkt gekippt ist. Nämlich ab dem Kapitel nach der „Katastrophe“ (Trost). Was die Mutter ihr da eingetrichtert hat, fand ich schrecklich.

    Bis zu dem Moment, hatte die Protagonistin nämlich durchaus ihre Werte und ist nicht rein Gefühls- und Hormongesteuert gewesen.

    Allerdings ihr Verhalten und  ihre (Hinter-)Gedanken, nach dem „Knall“, eingetrichtert von der Mutter, von der Freundin befeuert – haben dafür gesorgt, dass ich jede Achtung vor ihr verloren habe. Das ging einfach gar nicht. Ab da war das Buch eigentlich für mich gelaufen.

    Ich kann dann auch überhaupt keine Empathie mehr empfinden. Ich denke mir dann immer: „Ey, wenn du mit offenen Auges ins Messer laufen willst, dann renn und verreck doch“.

    Es kam dann noch etwas, was mich wieder ein wenig besänftigt hat – aber das hätte für mich um die 100 Seiten früher geschehen müssen und zum Schluss kam dann noch was, wo ich auch dachte: nee, nicht dein ernst. Wirklich sehr schade.

    Das schwächt für mich auch die eigentliche Aussage des Buches, nämlich dass man für sich selbst einstehen muss, auch ziemlich ab. Vor allem so, wie es dargestellt wurde in dem Buch.

     

    Fazit

    Bis zu einem gewissen Punkt fand ich das Buch eigentlich gar nicht so schlecht, vieles sogar recht gut, aber dann ist das Buch komplett gekippt. Es hat sich dann zwar ETWAS gefangen, aber für mich zu spät und ein paar Dinge wurden dann plötzlich so gedreht, dass es nur noch unglaubwürdig war.

    Es hat mich durchaus auch unterhalten könne, aber insgesamt leider ziemlich enttäuschend.

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    Jisbons avatar
    Jisbonvor 2 Jahren
    Hat mir gut gefallen

    "Tage zum Sternepflücken" ist ein Buch, das ich vermutlich nicht gelesen hätte, wenn ich gewusst hätte, was genau das Hindernis in der Beziehung zwischen Layla und Julius sein würde - aber ich bin froh, dass ich es nicht so genau wusste, da mir dann wirklich etwas entgangen wäre. Die Geschichte ist sehr schön geschrieben, die Charaktere sind (trotz allem, was gerade in Bezug auf Julius bemerkenswert ist) trotz ihrer Schwächen und Fehlentscheidungen sympathisch und besonders hat mir gefallen, dass Layla langsam zu sich selbst gefunden hat.

    Der Autorin ist es gelungen, die Chemie zwischen ihrer Protagonistin und Julius glaubwürdig und überzeugend darzustellen und auch die sehr schwierige Situation, in der sie sich befinden, recht einfühlsam zu schildern. Obwohl ich Laylas Verhalten nicht immer nachvollziehen kann und auch mehrfach den Kopf über sie geschüttelt habe, konnte ich sie verstehen, mit ihr mitfühlen und hoffen, dass es für sie ein gutes Ende nehmen wird. Sie war für mich eine sympathische Protagonistin, mit der man sich leicht identifizieren kann. Aber auch die Nebenfiguren sind gut ausgearbeitet und besonders interessant fand ich, wie ausführlich die Arbeit am Musical und Laylas Liebe zur Musik dargestellt wurden. Ich war fast ein wenig enttäuscht, dass man das Musical selbst am Ende nicht mehr gesehen hat, obwohl das für die eigentliche Handlung ja nicht wirklich von Bedeutung war.

    Stellenweise hatte ich ein paar Probleme damit, wie leichtgläubig Layla war, aber in ihrer Situation war es doch irgendwie verständlich. Davon abgesehen hat mir das Buch (trotz der Thematik) wirklich gut gefallen und ich werde bestimmt noch mehr von der Autorin lesen.

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    Kathleen1974s avatar
    Kathleen1974vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Frisch, unterhaltend, amüsant und berührend!
    Rezension zu "Tage zum Sternepflücken" von Kyra Groh

    Titel: „Tage zum Sternepflücken“
    Autorin: Kyra Groh
    Verlag: blanvalet Verlag 2016
    Seitenzahl: 452

    Klappentext:
    „Layla studiert Musik und ist daran gewöhnt, die zweite Geige zu spielen. Oder vielmehr: das zweite Saxofon. Ihrer Meinung nach liegt es an dem ihr fehlenden Rampensau-Gen. Sie spielt auch in Orchestern, unterreichtet in einer Schule und arbeitet für ihren fahrigen Professor. Hinzu kommen noch ihre Familie – u.a. ihre Mutter, die hauptberuflich Glücksseminare gibt – und Freunde, die sie auf Trapp halten. Für die Liebe bleibt dabei nur wenig Zeit. Bis sie eines feuchtfröhlichen Abends in Julius` Bett stolpert – und am nächsten Morgen feststellen muss, dass sie wieder mal nur die Zweitbesetzung ist…“

    Zum Cover:
    Das Cover spricht mich sehr an. Es zeigt die Protagonistin, wie sie nach den Sternen greift. Es passt wunderbar zur Geschichte, indem die im Titel erwähnten Sterne auch für die kleinen Stars (Musiksternchen) der Musik stehen könnten!

    Zum Inhalt:
    Layla ist 22 Jahre alt, lebt mit ihrer Mutter und ihren zwei Geschwistern (eine jüngere Schwester und ein pubertierender Bruder) unter einem Dach. Dass es bei 3 Kindern immer wieder zu Reibereien kommt, kann man sich vorstellen. Zudem ist die Mutter, die Yoga-Kurse und Glücks-Seminare gibt, sehr krank. Dennoch wirkt diese sehr taff und lebensfroh.
    Layla bekommt von ihrem Professor, für den sie stets viel zu erledigen hat, die Aufgabe, ihm bei einem geplanten Uni-Musical zur Seite zu stehen. Dabei wird sie nicht nur mit der Liebe, sondern ungewollt auch mit ihrer ewigen Zweitbesetzung konfrontiert.


    Schreibstil:
    Der Schreibstil ist superschön zu lesen, leicht, flüssig und sehr unterhaltend, zudem sehr amüsant und lebendig. Man fliegt quasi über die Seiten.

    Lieblingszitate:
    „Wir spielen ein harmonisches Duett von einem Notenblatt, das nur wir beide lesen können.“

    Meine Meinung zum Buch:
    Dies ist mein erstes Buch der jungen Autorin, welches ich nun gelesen habe. Ich habe den jungen, dynamischen und mit viel Witz/Humor gespickten Schreibstil, sehr genossen und mich oft amüsiert! Dadurch bekam die sehr gut gewählte Handlung einen Extra-Unterhaltungswert!

    Dennoch kommt trotz allen Humors auch die Ernsthaftigkeit gut rüber! Dank der Ich-Erzählform kann man sich sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen, die es wirklich nicht gerade einfach hat und oft hin und her gerissen ist und unsicher wirkt. 
    Zudem hat mir ihre Wandlung in diesem Roman sehr gut gefallen, die sehr glaubwürdig und real beschrieben wird. Dabei werden auch Themen wie zum Beispiel: Äußerlichkeiten, Verliebtheit, Unsicherheiten, Erfolgsdruck von Jugendlichen sehr gut behandelt. In gewisser Weise wirkt die Handlung/Wandlung um/von Layla – meiner Meinung nach – sehr ermutigend und vorbildlich für Jugendliche!

    Besonders an dem Roman finde ich, dass es viel um Musik geht und einige Songs erwähnt werden. Die Begeisterung der Buchcharaktere zur Musik war echt spürbar!

    Ich fand alle Buchcharaktere interessant dargestellt/verkörpert und die Wichtigkeit von Freundschaft und natürlich Liebe kam prima zum Ausdruck. Zudem wurde sehr gut vermittelt, vor allem auf sich selbst zu hören, in sich hinein zu horchen und Entscheidungen zu treffen, die einem im Herzen wichtig sind und richtig erscheinen!

    Das einzige, was mir so ein bisschen gefehlt hat, war das noch genauere Eingehen auf die Mutter von Layla! Ich vermisste die Ängste von Layla um ihre Mutter, die an Krebs leidet, und deren eigene Ängste! Natürlich hätte ein näheres Eingehen darauf vielleicht zur Folge gehabt, dass der Roman zu traurig oder zu bedrückend geworden wäre, aber für die Realität hätte ich mir einfach gewünscht, dass man näher/intensiver darauf eingegangen wäre.
    Die Mutter wird sehr stark beschrieben, sehr lebensfroh und optimistisch, was an und für sich natürlich gut ist! Aber so gewisse Ängste, gerade als Kind um seine Mutter, hat man dennoch... 

    Ansonsten alles in allem ein wirklich frisches, unterhaltendes Buch, mit einer wundervollen, berührenden Handlung. Dieses hat mir gut gefallen, und ich möchte es gern weiterempfehlen!

    Bewertung: Ich gebe dem Buch daher von Herzen 4 von 5 Sterne.

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    santinas avatar
    santinavor 2 Jahren
    Für mich ein Lesehighlight in diesem Jahr

    Inhalt
    Layla absolviert ein Musikstudium und finanziert ihren Lebensunterhalt durch einen HiWi-Job und Musikunterricht. Zeit für die Liebe hat sie nicht, denn auch ihre Familie braucht sie und ihre Unterstützung. Als sie ihren Professor bei der Organisation eines Uni-Musicals behilflich ist, begegnet sie Julius und landet kurz darauf mit ihm im Bett. Am nächsten Morgen eröffnet Julius ihr, dass er eine Freundin hat, doch Gefühle lassen sich nicht einfach so ausschalten.

    Protagonisten
    Layla hat sich einer privaten Hochschule für Musik für das Fach Saxofon eingeschrieben. Zeitlich ist sie sehr eingespannt, sowohl ihre Jobs, als auch ihre Familie nehmen sie in Anspruch. Sie hatte nie das Bedürfnis, sich im Orchester in den Vordergrund zu drängen und sagt von sich selbst, dass sie dafür zu wenig Rampensau ist. Da sie etwas mollig ist, empfindet sie es als etwas Besonderes, wenn ein Mann sich für sie interessiert. Von Julius ist sie vom ersten Moment an fasziniert.

    Julius ist ein gut aussehender Gitarrist, Sänger und Songwriter mit einem eigenen YouTube-Channel. Sein Beziehungsstatus: Es ist kompliziert.

    Meine Gedanken zum Buch
    Layla strotzt nicht vor Selbstbewusstsein und zweifelt aufgrund einer früheren Beziehung auch an sich selbst. Als Leser müsste man Julius ab dem Moment verachten, in dem er Layla eröffnet, dass er eine Freundin hat. Allerdings hat Kyra Groh ihren Protagonisten auf eine Art in die Geschichte eingeführt, dass mir das sehr schwer gefallen ist. Die Komplikationen, die Julius in seiner Beziehung durchlebt, haben ihr übriges dazu beigetragen, dass er mir sehr sympathisch war. Layla und Julius durchleben ein Wechselbad der Gefühle und die Autorin hat es geschafft, mich emotional mitzunehmen.

    Aber die Autorin hat nicht nur die beiden Protagonisten wunderbar herausgearbeitet, sie hat auch allen Nebenfiguren einen ganz eigenen Charakter eingehaucht. Als ich beispielsweise im Klappentext gelesen habe, dass Laylas Mutter Glücksseminare gibt, hatte ich bereits die Schublade „durchgeknallt“ geöffnet, aber hinter dieser Frau steckt so viel, dass ich meine Meinung wieder überdenken musste. Von den Nebendarstellern ist mir besonders Laylas Bruder Nick, ein pubertierender Teenie, ans Herz gewachsen. Da Kyra Groh dieses Buch ihre Bruder gewidmet hat, habe ich mich mehr als einmal gefragt, wie viel von ihrem Bruder in Nick steckt.

    Der Schreibstil der Autorin hat mir schon in ihrem Buch „Pinguine leben nur einmal“ sehr gut gefallen, das war auch hier wieder der Fall. Die Geschichte ist humorvoll und unterhaltsam und ist natürlich mit einer ordentlichen Portion Romantik versehen, doch sie regt auch mehr als einmal zum nachdenken an. Das i-Tüpfelchen ist die Musik, die eine nicht unerhebliche Rolle in diesem Roman einnimmt, weil sie im Buch, wie im echten Leben Gefühle und Stimmungen transportiert.

    Es gab keinen Zeitpunkt, zu dem ich das Buch freiwillig aus der Hand gelegt hätte. Als ich das Buch beedent habe, habe ich bei Instagram geschrieben, dass ich genau so aufgedreht wie übermüdet die letzte Seite umgeblättert habe und mit einem seeligen Lächeln ins Kopfkissen sinke. Das sagt - denke ich - alles. 

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    Schassis avatar
    Schassivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine turbulente Liebesgeschichte, die locker-leicht und sehr humorvoll erzählt wird, viel musikalisches Wissen vermittelt und mich überzeugt
    Da liegt Musik in der Luft

    Kyra Groh hat einen locker-leichten Schreibstil, der genau die richtige Mischung aus Emotion und Humor beinhaltet. Die Geschichte, die sie rund um Layla und Julius gestrickt hat, hat mir sehr gut gefallen. An vielen Stellen gibt es musikalisches Wissen, das in den Text hinein gewoben wird. Zeitlich erstreckt sich die Geschichte über ungefähr ein halbes Jahr, genau den Zeitraum, in dem das Musical Sweeney Todd an Laylas Privatuni auf die Beine gestellt wird.
    Beim Vorsingen für die Hauptrolle stolpert der gutaussehende, aufstrebende YouTube-Star und Gitarrenstudent Julius in Laylas Leben und verdreht ihr gehörig den Kopf. Der Klappentext verrät ja schon, dass die beiden miteinander im Bett landen, aber leider entwickelt sich daraus nicht die von Layla erhoffte große Liebesgeschichte.Als Layla erfährt, dass Julius vergeben ist, ist sie erstmal stocksauer. Seit der unglücklichen Ben-Geschichte wollte sie schließlich nichts mehr mit selbstverliebten Musikern anfangen. Doch Julius ist nicht Ben und obwohl man ihn im ersten Moment dafür hassen möchte, dass er seine Freundin betrügt und Layla Hoffnungen macht, kann man sich bald nicht mehr gegen seinen Charme wehren und verliebt sich zusammen mit Layla in ihn. Ich konnte seine Beweggründe sogar nachvollziehen. Wer allerdings die moralische Keule ganz hoch hält, sollte von dem Buch lieber die Finger lassen. Alle anderen dürfen sich jedoch gerne hineinstürzen in diese turbulente Geschichte, die sich bald irgendwo zwischen Freundschaft und Affäre einpendelt.

    Das Buch wird durch viele liebenswerte Nebencharaktere und unzählige witzige Sprüche aufgelockert. Der locker-leichte Erzählton hat mich nur so durch die Seiten fliegen lassen. Kyra Groh ist ein großes Talent und über ihre witzigen Wortkreationen musste ich mehr als einmal herzhaft lachen. Wer moderne Unterhaltungsromane für junge Frauen sucht, sollte hier unbedingt zugreifen. Ich freue mich schon darauf, die anderen Bücher der Autorin zu lesen.

    Leider empfand ich das Ende als etwas zu einfach gestrickt, da hätte ich mir mehr Initiative und Kämpferwillen von Julius gewünscht. Trotzem ist es natürlich das einzig richtige Ende für den hoffnungslos verzückten Laylius-Shipper. Auch hätte ich mich über einen Bezug zum Buchtitel im Text gefreut, doch der kam leider nicht. Nichtsdestotrotz ist „Tage zum Sternepflücken“ ein toller Roman, der von mir verdiente 4,5 Sterne bekommt.


    Fazit:

    „Tage zum Sternepflücken“ ist ein wundervoller, moderner Liebesroman mit viel musikalischem Hintergrund, der in einem locker-leicht-humorvollen Ton erzählt wird. Mir hat die turbulente Liebesgeschichte um Layla und Julius sehr gefallen, deshalb möchte ich sie euch unbedingt ans Herz legen.

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    Becky_loves_bookss avatar
    Becky_loves_booksvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Großartiges Buch!
    Tolles Buch!

    Cover:  Das Cover hat genau den Stil, den ich sehr mag. Der große Stern setzt den Titel wunderbar in Szene und ansonsten überzeugt mich das Cover eher durch seine Schlichtheit. Mehr muss es für mich gar nicht sein.
    Meinung: Dieses Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die junge Musikstudentin Layla lernt beim Inszinieren eines Musicals den Musiker Julius kennen, der auch prompt die Hauptrolle bekommt. Schließlich landen die beiden miteinander im Bett und dann wird es kompliziert - vor allem weil sich Layla von Musikers fernhalten wollte.
    Ich konnte mich wirklich gut in diese Geschichte fallenlassen. Die Charaktere fand ich auf Anhieb sympathisch. Jeder hat Probleme zu bewältigen - ob nun aus der Gegenwart oder der Vergangenheit.
    Das Buch ist jung, frisch und schön locker und flüssig geschrieben. Mir gefällt die Leichtigkeit, mit der die Autorin ihre Leser mitnimmt.
    "Tage zum Sternepflücken" ist eine Liebesgeschichte, die nicht von Anfang an zuckersüß ist, sondern auch kritische Themen anspricht.

    Fazit:  Mich hat dieser Roman von Anfang an mitgenommen. Die Zielgruppe ist zwar sicher um einiges jünger als ich, aber das ist mir wie immer egal! Ob junge Mädchen oder erwachsene Frauen - dieses Buchkann alle begeistern!

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