Léo Malet Tote reden kurze Sätze

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Inhaltsangabe zu „Tote reden kurze Sätze“ von Léo Malet

Mit e. Nachw. von Lacassin, Francis Kriminalroman. 144 S.

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  • Tote reden kurze Sätze

    Tote reden kurze Sätze

    TheRavenking

    Dieses Buch habe ich vollkommen durch Zufall auf dem Flohmarkt entdeckt. Dort saß es in einer Kiste und klagte ganz jämmerlich: Hilfe! Niemand will mich lesen! Das hat mein Herz natürlich erweicht, und ich habe dieses arme, ausgestoßene Geschöpf zu mir genommen. Was wusste ich eigentlich über Leo Malét? Nicht besonders viel. Er war Franzose, Schöpfer des Privatdetektivs Nestor Burma, dessen Fälle in verschiedenen Pariser Arrondissements spielen. Na ja, so dachte ich zumindest. Aber Tote reden kurze Sätze speziell spielt nun auf einer fiktiven Insel in der Bretagne. Das Telegramm einer alten Dame führt Nestor Burma nach Ile Men-Bahr, einer winzigen Insel vor der französischen Atlantikküste. Dort angekommen wird er über den Tod seiner Auftraggeberin unterrichtet. Aber was wollte sie überhaupt von ihm? Darüber kann ihm keiner Auskunft geben. Weder die Haushälterin, noch ihr jähzorniger Neffe, und auch nicht die etwas feindselige alte Jungfer in der Nachbarschaft. Ein verschwundenes Dienstmädchen gibt weitere Rätsel auf. Bald trifft der Detektiv auf eine atemberaubende Blondine, wird niedergeschlagen, fast ermordet und muss erkennen, dass unter bretonischer Idylle düstere kriminelle Abgründe lauern. Kann es sein, dass die alte Dame ermordet wurde? Tote reden kurze Sätze ist ein ziemlich albernes Buch. Dazu passt auch der ulkige deutsche Titel. Im Original heißt das Werk einfach Nestor Burma dans l’Ile. Die Figuren, die sich auf dieser Insel tummeln, wirken alle ein wenig wie Karikaturen und Nestor Burma, der Detektiv, der immer einen lockeren Spruch auf den Lippen hat, lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Wie der Held einer Slapstickkomödie spaziert er durch die seltsamsten Ereignisse. Diese unverwüstliche gute Laune könnte mit der Zeit anfangen zu irritieren, aber bei gerade mal 140 Seiten, bleibt einem gar keine Zeit, um, ob der Oberflächlichkeit der Handlung, einen Groll zu entwickeln. Leo Malét opfert alles der Unterhaltung. So ausgefallen der Schauplatz auch sein mag, das Lokalkolorit wird fahrlässig verschwendet. Wusste der Klassiker Maurice Leblanc noch in Die Insel der 30 Särge, seinem auf einem ähnlichen Eiland angesiedelten Roman, eine mystisch-schaurige Atmosphäre zu schaffen, mangelt es Leo Malét’s Roman doch fast vollständig an Stimmung. Das Ende ist komplett unglaubwürdig, um nicht zu sagen vollkommen lächerlich und hätte eher in einen klassischen Rätselkrimi der Marke Ellery Queen gehört. Ich weiß nicht ob dies ein Charakteristikum der Nestor-Burma-Reihe, oder überhaupt französischer Noir-Romane ist, dazu habe ich zu wenige von diesen gelesen, aber aufgrund solcher Eigenarten ist dies sicher kein Buch für jeden Geschmack. Wenn Sie schrullige französische Komödien mögen, und sich vorstellen können, was geschehen würde, wenn man einen Privatdetektiv á la Philipp Marlowe in ein solches Milieu verpflanzen würde, könnte Ihnen dieses Buch gefallen. Dies Ausgabe des Elster Verlages enthält ein Nachwort, welches darüber aufklärt, dass es sich hierbei um die leicht veränderte Version eines früher veröffentlichten Romans handelt, in dem Nestor Burma überhaupt nicht vorkam. Malét hat das Werk noch einmal umgeschrieben. Vielleicht war es beim ersten Erscheinen nicht so erfolgreich, wer weiß? Es sollte Burmas vorletzter Fall werden. Ein Jahr später, 1971, erschien Nestor Burmas letzter Fall. Autor Malét lebte zwar noch bis 1996, schien aber nichts Weiteres mehr veröffentlicht zu haben. Ich habe keine Ahnung, womit er die letzten 25 Jahre seines Lebens zugebracht hat. C'est tout! Wie es unsere gallischen Nachbarn ausdrücken würden. Mehr will mir momentan partout nicht einfallen, was ich noch zu Tote reden kurze Sätze erzählen könnte. Leb wohl, Nestor Burma! Es war ganz amüsant dir zu begegnen.

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