L. Frank Baum , Eric Shanower Der Zauberer von Oz: Die Straße nach Oz

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Inhaltsangabe zu „Der Zauberer von Oz: Die Straße nach Oz“ von L. Frank Baum

In der zauberhaft illustrierten Comic-Adaption des Kinderbuch-Klassikers von L. Frank Baum kommen Dorothy und ihr Hund Toto diesmal auf ziemlichen Umwegen (und erneut ganz unabsichtlich) ins Land Oz. Neue, seltsame Gefährten schließen sich ihnen unterwegs an. Ein farbenprächtiges Abenteuer!

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  • Das Land Oz ist immer eine Reise wert!

    Der Zauberer von Oz: Die Straße nach Oz
    daniel_bauerfeld

    daniel_bauerfeld

    20. August 2015 um 16:51

    Zwei neue Bände der Graphic Novel-Reihe um L. Frank Baums Oz entführen die Leser in die wunderbare Welt des 1919 verstorbenen Autors. Das kreative Team, das auch hinter dem Erfolg der beiden bislang erschienen Bände steckt, bleibt dem langjährigen Projekt treu: Die Adaption von Eric Shanower trifft genau den richtigen Ton, die Zeichnungen von Skottie Young verführen zum Hinwegträumen.  In Dorothy und der Zauberer in Oz steht ein weiteres Mal die wohl bekannteste und gleichsam beliebteste Heldin des Oz-Universums im Mittelpunkt des Abenteuers. Nachdem einst ein Tornado dafür verantwortlich war, dass das junge Mädchen in das märchenhafte Land gelangte, sorgt nun ein Erdbeben und eine sich auftuende tiefe Spalte dafür. Im Roman von 1908, welcher als Vorlage für die Umsetzung als Graphic Novel diente, verarbeitete L. Frank Baum das große Erdbeben in San Francisco am Mittwoch, den 18. April 1906. Mit einer Stärke von ungefähr 7,9 Punkten auf der Richter-Skala ging es als eine der größten Naturkatastrophen der Vereinigten Staaten in die Geschichte ein. Dorothy landet gemeinsam mit ihrem Cousin Zeb in Oz. Genauer gesagt in einer Stadt, die ganz aus Glas gebaut ist. Deren Bewohner bestehen aus den verschiedensten Gemüsesorten: Die Nachkommen werden dementsprechend auch nicht geboren, sondern wachsen in der Erde oder an Sträuchern. In der Glasstadt treffen Dorothy und Zeb auch mit Oz, dem wunderbaren Zauberer zusammen. Wie gewohnt werden die fantastischen Ideen und Vorstellung des Autors kongenial durch die Zeichnungen Youngs zum Leben erweckt: kleine Miniatur-Schweinchen, unsichtbare Bären, hölzerne Gargoyles und Drachenbabies. Der Fantasie werden keinerlei Grenzen aufgezwungen: Alles ist dabei! Auf eine Wiederkehr in die Smaragdstadt können die Leser mit Freude entgegenblicken. Dorothy und der Zauberer in Oz erschien in den USA als vierter Band der Graphic-Novel-Reihe. Der deutsche Verlag entschloss sich dafür, den ursprünglichen zweiten Band zu überspringen, so dass die drei Bände mit Dorothy als Hauptfigur sozusagen als Einheit die Herzen der Fans erobern konnten.  Mit Das zauberhafte Land Oz wird die beschriebene Lücke geschlossen. Jener stellt den originalen zweite Band der Reihe dar und ist chronologisch zwischen den Büchern Der Zauberer von Oz und Ozma von Oz angesiedelt. In dieser Geschichte steht der junge Tip im Mittelpunkt des Geschehens. Gemeinsam mit Jack Kürbiskopf, einer durch Magie zum Leben erweckten Puppe mit dem entsprechend geschnitzen Gemüsekopf, entkommt Tip den Fängen der bösen Hexe Mombi. Auf ihrem Weg zur Smaragdstadt treffen sie auf der gelben Ziegelstraße das wohlbekannte Holzpferd. Auch die Vogelscheuche ist wieder mit von der Partie – sie herrscht mittlerweile über die Smaragdstadt. Der Blechmann bekommt ebenfalls einen Auftritt. Die Fänge von Mombi reichen jedoch weit: Die Vogelscheuche wird entmachtet. Das Gleichgewicht in Oz ist in größter Gefahr. Die munter zusammengewürfelte Heldentruppe setzt nun ihre Hoffnung in die gute Hexe Glinda, um die Dinge im Lande Oz wieder ins Lot zu bringen. Das Werk von L. Frank Baum setzt die Messlatte sehr hoch. Die Adaption von Shanower/Young steht jedoch in nichts nach. Alle vier Geschichten sind unterhaltsam und durchgängig flott erzählt. Sie laden zum Nachdenken, Mitfiebern und Schmunzeln ein. An dieser Stelle sollte auch die fabelhafte Arbeit des Koloristen Jean-Francois Beaulieu nicht unerwähnt bleiben. Das großartige Gelingen der Adaption liegt nicht zuletzt an seiner Farbgebung, welche die Märchenwelt erst richtig zum Leben erweckt. Auch nach dem vierten Band der Reihe darf gesagt werden: Das Land Oz ist immer eine Reise wert!

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