Vicious Love

von L. J. Shen 
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Vicious Love
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Ein Buch mit interessanten Wendungen

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suniiis avatar

Langweilig und zwischen zeitlich nicht nach zu vollziehen...

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Inhaltsangabe zu "Vicious Love"

Die Erfolgsreihe aus den USA - endlich auch auf Deutsch!

Emilia LeBlanc traut ihren Augen nicht, als sie nach zehn Jahren zum ersten Mal wieder Baron "Vicious" Spencer gegenübersteht. Vicious, der ihr das Leben einst zur Hölle gemacht hat. Vicious, der nie nett, immer furchtbar zu ihr war. Vicious, der sie ans andere Ende der USA und weg von ihrer Familie getrieben hat. Vicious, der einzige Mann, den sie je geliebt hat.

Inzwischen ist er ein erfolgreicher Anwalt und leitet mit seinen drei besten Freunden ein Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen. Emilia, die es kaum schafft, sich und ihre kranke Schwester über die Runden zu bringen, weiß, dass Vicious der letzte Mann ist, den sie jetzt in ihrem Leben gebrauchen kann. Und doch kann sie sich wie damals schon einfach nicht von ihm fernhalten -

Mitreißend, verboten, sexy - die Sinners of Saint werden dein Herz im Sturm erobern!

"Ich liebe diese Reihe!" Kylie Scott, Spiegel-Bestseller-Autorin

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783736306868
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:LYX
Erscheinungsdatum:27.04.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 27.04.2018 bei Lübbe Audio erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Drwhovor 18 Stunden
    Kurzmeinung: Ein Buch mit interessanten Wendungen
    Ist das Hass oder Liebe?

    Das Cover von dem Buch begeistert mich total, es ist zwar eher schlicht aber mir ist es trotzdem sofort positiv aufgefallen.
    In dem Buch geht es um Emilia und Baron "Vicious", der sie zwar einerseits in ihrer Jugend dauerhaft runtergemacht und sie sogar aus ihrer Stadt vertrieben hat, den sie aber andererseits auch nie wirklich aufhören konnte zu lieben.
    Emilie ist die Tochter von Dienstboteneltern. Sie ist hilfsbereit, freundlich aber auch sehr schlagfertig, irgendwie hat sie mich sehr an Louisa Clark von "Ein ganzes halbes Jahr" erinnert. Auch von dem beschriebenen Kleidungsstil her würde es passen.
    Baron ist in einem reichen, aber nicht sehr liebevollem Haushalt aufgewachsen und besonders ein Ereignis in seiner Kindheit hat ihn sehr verändert. Baron war schon in so einige Prügeleien verwickelt und bei der Anwaltskanzlei mit seinen Freunden ist auch er eher derjenige,  der durchgreift und die Leute dazu bringt, das zu tun, was er will.
    Obwohl Emilia und Baron so komplett verschiedene Charakterzüge haben, scheint eine gewisse Anziehungskraft zwischen ihnen zu herrschen. Doch sie können sich beide nicht so genau entscheiden, was sie eigentlich wollen: sich lieben oder sich hassen?
    Emilia fande ich als Charakter schon gut, teilweise war sie mir jedoch ein bisschen naiv. Bei Baron hatte ich das Gefühl, dass er sehr gut durchdacht war und vor allem wenn man seine ganze Geschichte kannte, konnte man seine Handlungen eigentlich auch nachvollziehen. Dank Emilias Einfluss hat er eine sehr starke, positive Entwicklung durchgemacht, das hat mir persönlich sehr gut gefallen.
    Die Story war durch viele Wendungen sehr abwechslungsreiche und spannend, dadurch, dass man aus den Perspektiven von beiden lesen konnte, wurde das Buch noch einmal vielfältiger, aber auch die Rückblenden fande ich dafür sehr hilfreich. 
    Die Nebencharaktere, besonders Emilias Schwester, haben mir ebenfalls gut gefallen und ich freue mich sehr, dass man in den folgenden Bänden noch mehr über die anderen erfahren kann.


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    channikas avatar
    channikavor einem Monat
    Kurzmeinung: "Vicious Love" hat mich am Anfang geschockt, dann mitgerissen, immer wieder überrascht und am Ende sprachlos zurückgelassen.
    Überraschend

    "Vicious Love" von L.J. Shen erschien am 27. April 2018 im LYX Verlag und ist der erste Band einer  vierteiligen Reihe. 
    Ich muss zugeben, am Anfang war ich mehr als geschockt von diesem Buch und habe mich gefragt, ob so eine Geschichte wirklich etwas für mich ist. Während der ersten 100 Seiten habe ich mehrmals überlegt, das Buch einfach zuzuklappen und zu verkaufen, ich bin jedoch froh dies nicht getan zu haben. Der Hauptprotagonist, Vicious, ist ein rücksichtsloser, gnadenloser und egozentrischer Typ, der gefühlt kein Funken Empathie besitzt und ich fragte mich die ganze Zeit, wie aus dieser Geschichte auch nur ansatzweise eine Liebesgeschichte werden sollte. Außerdem konnte ich kein bisschen verstehen, wie Emilia sich zu ihm hingezogen fühlen konnte, wo er sie doch jahrelang gequält hat. Aber das hat sich, je mehr ich gelesen habe, ganz schnell geändert, denn nach und nach findet man heraus, warum Vicious so geworden ist, wieso er sich so verhält wie er sich eben verhält und was in seiner Gedankenwelt vor sich geht. 
    Vicious versucht sich zu ändern und kämpft mit allen erdenklichen Mitteln um Emilia. Für mich persönlich kam die Auflösung und das Happy End ein wenig zu schnell - aber wenn man bedenkt, dass Vicious zwei Monate lang Emilia täglich von der U-Bahn Station nach Hause begleitet, und das ohne dass sie auch nur ein Wort mit ihm spricht, ist es doch okay und nicht nötig, dass die Autorin uns noch länger auf die Folter spannt. 
    So schrecklich das Buch auch begonnen hat, so schön hat es geendet. Man kann die tiefe Liebe und Verbundenheit von Vicious zu Emilia wirklich spüren und es ist schön zu lesen, wie er immer mehr auftaut. 
    Die ersten 100 Seiten verliefen wie schon gesagt schleppend, aber dann konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen, weil ich unbedingt wissen musste was Vicious zu so einem Verhalten treibt und wie es mit ihm, Emilia, seinem Vater, seiner Stiefmutter und allen anderen Protagonisten der Geschichte weiter geht. 
    Der Schreibstil ist flüssig und auch der Wechsel zwischen den Protagonisten und der Gegenwart und Vergangenheit ist sehr gelungen und macht die Geschichte noch ein wenig spannender. 
    Noch mehr Rezensionen findet ihr auf meinem Blog http://woerter-diebin.blogspot.com

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    Emmy29s avatar
    Emmy29vor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein Buch mit sowohl guten, als auch schlechten Stellen. Die Protagonisten konnten mich leider kein Stück überzeugen - genauso wie ihre Liebe
    Enttäuschende Charaktere und missglückte Liebe

    Baron „Vicious“ Spencer hat Emilia vor zehn Jahren das Leben zur Hölle gemacht. Er hat sie aus ihrer Heimatstadt gerieben und somit weit weg von ihrer Familie. Nun ist er ein einflussreicher Anwalt und sie kann sich gerade noch so mit ihrem Geld über Wasser halten. Wie es das Schicksal will, treffen sie auf einander – und die Jagd beginnt. Denn Vicious hat nicht vor, Emilia wieder loszulassen...

    Bei diesem Buch gab es ja eine riesige Hypewelle, als auch eine Menge Kritik. Dabei kam öfters der Punkt hervor, dass ein sehr umstrittenes Frauenbild geliefert wurde. Da ich auch eher gegen solche klischeehaften Frauenbilder bin, war ich mir eher unsicher, ob ich es wirklich lesen sollte. Da ich mir aber immer lieber eine eigene Meinung bilde, habe ich es dann doch angefangen...

    Das Cover finde ich gut, jedoch gibt der Inhalt schon ein paar gute Ideen wieder, die man definitiv auch gut hätte umsetzten können. So hat die Gestaltung des Buches nicht sonderlich viel mit dem Inhalt gemein. Es wird sowohl aus Vicious Perspektive geschrieben, als auch aus Emilias. Dies ist der erste Teil einer Reihe, die aus vier Bänden besteht. Dabei gibt es aber immer unterschiedliche Hauptprotagonisten.

    Ich muss sagen, dass mich der Anfang überhaupt nicht überzeugen konnte. Dort gibt es größtenteils einige Flashbacks, die zehn Jahre zurück gehen. Bei Emilia hat man den Unterschied von der Gegenwart und der Vergangenheit gemerkt, jedoch schien Vicious immer noch die gleiche Persönlichkeit zu haben. Das hat mich teilweise genervt aber auch irritiert. Er war früher einer der reichen Jungs auf der Schule und sie nur die Tochter der Haushaltshilfe. Das hat er sie ein ums andere mal spüren lassen. Bereits dann wollte er Emilia ganz für sich allein haben, schien sich aber nicht eingestehen zu wollen, dass er sie gerne um sich hatte. So schickaniert er sie in der Schule und nennt sie „Helferlein“ - was sich auch in der Gegenwart überträgt. Ich konnte das leider kein bisschen nachvollziehen, sondern habe nur riesiges Mitleid gefühlt, denn sie war eine der wenigen Personen, die mir ansatzweise sympathisch waren. Vicious wollte ich nur zum Mond schießen. Ich denke, dieser Einstieg hat mir nicht sonderlich geholfen ihn auch in der nachfolgenden Handlung zu mögen.

    Im Klappentext wird erwähnt, dass er wild entschlossen ist, seinen Fehler von damals wieder gut zu machen. Davon merkt man meiner Meinung nach nichts. Er missbraucht sie nur für seine Zwecke, welche man im Laufe der Geschichte zu sehen bekommt.
    Insgesamt würde ich Vicious eine Etage höher einstufen, als den typischen Bad Boy. Ich konnte nur wenige seiner Handlungen wirklich nachvollziehen. Alles in seiner Welt drehte sich um Geld und Macht. Für Liebe schien kein Platz zu sein, was er auch deutlich machte. Mein Hauptkritikpunkt an diesem Charakter war, dass er mir einfach viel zu bestimmerisch war und Emilia keinen Freiraum gelassen hat. Besonders gegen Ende hatte ich das Gefühl, als brauche er etwas, um seine Wut zu entladen und etwas, an das er sich klammern könnte. Da hätte ich ihn, ähnlich wie ein anderer Charakter im Buch, psychische Hilfe empfohlen...

    Dann gab es noch Emilia, welche ich wie gesagt, anfangs ganz gerne mochte. Im Hauptteil hat sie dann doch etwas von ihrem starken Willen verloren und schien sich sehr nach Vicious zu richten, was wahrscheinlich auch bei vielen das „schlechte Frauenbild“ vermittelt hat. Ich fand jedoch nicht, dass diese Geschichte etwas anderes vermittelt, als ganz viele andere Bücher in diesem Genre. Meistens muss sich die Frau dem Mann anpassen, was mir meistens auch nicht gefällt, jedoch ist dies leider eher „normal“ im New-Adult Bereich geworden.
    Bei beiden Charakteren haben mir etwas die Tiefe gefehlt. Es gab aber auch Nebencharaktere, die ich sehr interessant fand und mochte. Da wäre einmal die Schwester Rosie, welche auch die Hauptprotagonistin im zweiten Band ist, und die Eltern von Emilia. Sie sind alle sehr lieb und geben der Geschichte zumindest ein bisschen Liebe.

    Denn das Gefühl Liebe gab es in diesem Buch viel zu wenig. Wie gesagt fand ich eher, dass Vicious von Emilia besessen war. So schien er sie beispielsweise auch nicht fröhlich stimmen zu wollen, was man beispielsweise auch daran sieht, dass er wortwörtlich erwähnt hat, dass er ihr Leben zerstören möchte, nur weil er eifersüchtig war.  Nur gegen Ende konnte ich der Autorin abkaufen, dass er sie liebt. Dieses Gefühl schien bei ihm aber auch urplötzlich aufzutauchen. Bei Emilia hingegen konnte man den Weg vom Schwärmen zum Verliebtsein beobachten, was ich ganz gerne mochte. Der Schreibstil war sehr flüssig und auch wenn sie ab und zu etwas vulgäre Sprache benutzt hat, konnte ich mich damit gut anfreunden. 
    Ich denke, dieses Buch kann man trotzdem lesen, wenn man nicht so auf sympathischste Protagonisten auf ist, und eher nicht so auf die Charaktere achtet, sondern nur eine kleine Liebesromanze lesen möchte.

    Fazit: Dieses Buch konnte mich leider kein bisschen überzeugen, was vor allem an den Charakteren lag. Vicious war ein kontrollsüchtiger Mann, der es mir leider nicht erleichtern konnte, in diese Geschichte hineinzugelangen. Emilia mochte ich ganz gerne, trotzdem konnte mich das Endprodukt nicht überzeugen. Natürlich kann es den ein oder anderen gefallen, der nicht so penibel wie ich hinschaut :)

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    woertermaedchens avatar
    woertermaedchenvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein Buch das viel versprach, für mich aber nur wenig hielt. Ein toller Schreibstil, aber sehr gewöhnungsbedürftige Protagonisten...
    Ein Buch, das sehr gewöhnungsbedürftig ist...

    Meine Großmutter sagte mir einmal, dass Liebe und Hass ein und das selbe Gefühl seinen, nur unter verschiedenen Vorzeichen erlebt." Emilia, S.11

    Vor einiger Zeit bin ich mal wieder durch den Buchladen geschlendert und dabei auf "Vicious Love" gestoßen. Das wunderschöne Cover und der Titel haben mich direkt angesprochen. Beim Lesen der Inhaltsangabe habe ich dann doch noch ein wenig gezögert... Für mich kland das Buch nach einem ziemlichen Klishee von "Bad Boy-Story". Ich habe mich dennoch für den Kauf entschieden, weil ich gespannt auf die Geschichte war und mir die Grundidee auch gut gefallen hat.

    "Vicious war, wie sein Name schon sagte, gemein. Dumm nur, dass mein Hass auf ihn von einer dünnen Schale umgeben war, die sich wie Liebe anfühlte. Aber ich gelobte mir, sie zu zertrümmern und nur noch den Abscheu zuzulassen, ehe er mich kaputtmachte. " Emilia, Seite 28

    Bereits auf den ersten Seiten ist mir der angenehme Schreibstil der AUtorin aufgefallen. Ich empfand es als sehr entspannend, der Handlung zu folgen und ihre Wortwahl hat mir sehr gut gefallen. Auch der Beginn der Geschichte war für mich sehr vielversprechend. Alle Figuren und Handlungsabläufe wurden gut beschrieben und ich habe mich sehr auf die kommenden Seiten gefreut. Nach und nach wurde mir dann aber die Freude am Lesen genommen...

    Zu Beginn möchte ich gern festhalten, dass das Buch mit Sicherheit ein kleines Meisterwerk für Leser ist, die sich nicht an dieser Art von Mann und Protagonisten stören. Ich bin leider eine Leserin der Sorte, die so etwas nicht gern liest und den Protagonisten gern verstehen möchte. Das war bei mir leider nicht der Fall. Ich habe schon einige Geschichten gelesen, in denen der Mann im Buch wirklich nicht sehr nett war, das typische "Bad-Boy-Klishee" eben. Dennoch hatten diese Bücher trotzdem eine tolle Handlung und meistens konnte ich mich in den Protagonisten trotzdem hineinfühlen und ihn ein STück weit verstehen. Aber leider war Vicious eine Figur, die mich dazu brachte, das Buch irgendwann bei der Hälfte abzubrechen...

    "Brauchst du Hilfe, Helferlein?", raunte er mir zu. Ich hasste ihn dafür, dass er mich so nannte. "Was immer ich brauchen könnte", zischte ich, "will ich nicht von dir." Vicious quittierte das mit einem wölfischen Grinsen. "Das habe ich zu entscheiden. Aber ich bin noch nicht zu einem Entschluss gelangt." Emilia und Vicious, S.59

    Diese kleine Passage aus dem Buch zeigt für mich am besten, weshalb ich mit Vicious nicht klargekommen bin. Er ist der Meinung, dass Emilia seine Art "Eigentum" ist und er für sie alle Entscheidungen treffen darf. In allen Bereichen. Dass ihre Schwester schwer krank ist und sie Geld für ihre Medikamente braucht, nutzt er schamlos aus und bietet Emilia an sein "Helferlein" zu sein, um ihm zu dienen. Im Gegenzug bezahlt er sie. Spätestens an dieser Stelle im Buch hatte ich die Nase voll von ihm. Wie kann man so gemein sein? Er gibt Emilia das Gefühl, dass sie kein eigenständiger Mensch ist und behandelt sie wirklich nicht gut. Ich hatte ja immer die Hoffnung, dass dies nur eine Masche ist und er sich nur verstellt. Aber die Kapitel aus seiner Sicht im Buch, haben mir das Gegenteil bewiesen. Er denkt wirklich so und spricht teilweise sogar davon, Emilia zu "zerstören". Ich hatte so ein großes Problem damit, mir diese Dialoge durchzulesen, weil ich am liebsten in´s Buch springen wollte um Emilia einmal kräftig zu schütteln, denn sie lässt sich das Ganze auch noch gefallen... Hilfe, das war wirklich nicht schön zu lesen.

    "Im selben Moment, in dem ich sie in ihrem dürftigen Outfit gesehen hatte, wusste ich, dass sie mir gehörte. Nur wusste sie das noch nicht." Vicious, S.63

    Natürlich muss ich dazu sagen, dass ich das Buch nicht beendet habe und deshalb auch nicht weiß, was gegen Ende des Romans noch geschieht. Aber ich konnte es wirklich nicht. Diese Art von Vicious, wie er mit Frauen umgeht und sie quasi schon also seine Objekte ansieht, mit denen er tun und lassen kann was er möchte, das war mir wirklich zu viel des Guten. Das kann aber jeder Leser anders empfinden und ich denke, dass vielen das Buch auch sehr gut gefallen wird. Ich gehöre leider nicht dazu, aber man kann ja auch nicht immer begeistern von einer Geschichte sein.

    Ich vergebe 2/5 Sternen, weil mir der Schreibstil und die Grundidee dennoch gut gefallen haben.

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    Lesehexe92s avatar
    Lesehexe92vor einem Monat
    Kurzmeinung: Leicht Lektüre für Zwischendurch - kann aber nicht durchs Band überzeugen
    Leicht Lektüre für Zwischendurch - kann aber nicht durchs Band überzeugen

    Millie und Vicious könnten nicht unterschiedlicher sein – bezüglich ihrer Herkunft, aber auch nach ihrer Person. Millies Eltern arbeiten als Haushälterin bzw. als Gärtner für Vicious Familie. Auch später spiegeln sich diese Verhältnisse wieder. Millie muss zwei Jobs nach gehen um sich und ihre Schwester über Wasser halten zu können. Vicious ist ein erfolgreicher Anwalt und Unternehmer, dem es an Geld nicht mangelt. Eine gemeinsame Vergangenheit verbindet sie, die jedoch mit viel Schmerz, Kummer und Hass verbunden ist. Heute, zehn Jahre später, treffen Millie und Vicious wieder aufeinander und stellenfest, dass sich zwischen ihnen etwas verändert hat. Oder ist etwa doch noch alles beim Alten?

    „Vicious Love“ ist der erste Teil der „Sinners of Saint“-Reihe von der Autorin L.J. Shen. Das Buch Cover ist sehr ansprechend gestaltet und wiederspiegelt den Inhalt entsprechend. Die Figuren werden von Anfang an sehr stark gezeichnet und sprachlich dargestellt. Die Hauptfiguren zeigen zwei gänzlich unterschiedliche Charaktere. Millie ist zuvorkommend, hilfsbereit, liebvoll und genügsam. Vicious hingegen ist voller Hass, Bosheit und nutzt alle nur aus. Liebe scheint für ihn ein Fremdwort zu sein. Nur Millie scheint in ihm etwas anderes aus zu lösen. Das Buch wiederspiegelt den Kampf der Hauptfigur Vicious mit sich selbst. Durch grausame Erlebnisse in seiner Jugend, hat er aufgehört zu fühlen und Empathie zu empfinden. Um sein Glück im Leben zu finden, muss er aber wieder zur Liebe zurückfinden. Durch all die Jahre, wo er sich selbst als grausam und kalt erlebt hat, fällt ihm dies aber sehr schwierig. Millie hat mit anderen Dingen zu kämpfen. Bei ihr verging die Liebe nie, aber wie kann sie sich in solch ein Monster wie Vicious verlieben? Dieser Mensch, der sie vor vielen Jahren brutal von zu Hause verjagt hat? Bei Millie sind es Gewissensbisse, die sie plagen, da sich doch nicht von Vicious wegkommt.

    Fazit:
    Das Buch nimmt sich viele vor, es will Konflikte, Veränderungen und moralische Haltungen aufzeigen. Ich finde dies gelingt nicht immer. Dafür ist der Schreibstil zu wenig ausgeklügelt, als auch gespickt von zu viel (unkonventioneller) Sex-Szenen. Das Buch lässt sich aber lockerflockig lesen und ist eine gute Lektüre zum Entspannen. Die Figuren konnten mich nicht immer hundertprozentig überzeugen, manchmal sind ihre Handlungen und Aussagen sehr widersprüchlich und ein bisschen gar erfunden. Aber jeder, der auf Intrigen, Liebe und Bad Boys steht und keinen grossen Wert auf Schreibstil, Kohärenz und Kohäsion legt, kommt hier auf seine Kosten.

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    JenWi90s avatar
    JenWi90vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, aufregend und mitreißend
    Wunderbare Unterhaltung

    L. J. Shen erschafft in ihrem Buch "Vicious Love - Sinners of Saint" eine Geschichte rund um Liebe und Hass gepaart mit einer grossen Portion Leidenschaft. Gemeinsam mit Emilia "Millie" und Baron jun. "Vicious" erleben wir das letzte Jahr der Highschool 10 Jahre in der Vergangenheit und begegnen den Protagonisten in der Gegenwart.Vicious verkörpert den reichen, gut aussehenden aber verkorksten Mann und zeigt sich als Bad Boy in Perfektion. Emilia ist als Tochter einer Dienstbotenfamilie das Paradebeispiel eines Mädchens von Nebenan. Schön, nett und hilfsbereit. Vom ersten Moment an kann man die knisternde Luft zwischen den beiden spüren. Der Hass, die Leidenschaft, die verborgene Lust und die Gefühle der zwei, schaffen es den Leser in einen Bann der Gefühle zu ziehen. Seite um Seite liest sich das Buch in einem Rutsch und kann bis zum Ende überzeugen. Eine wunderbare Geschichte.

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    Miroqus avatar
    Miroquvor 2 Monaten
    STARKES VERLANGEN

    Emilia ist jung und Schlag fertig, lässt sich von nichts und niemanden unter kriegen. In der Schule hat sie es nicht leicht, ihre Mitschüler ignorieren oder mobben sie aber das stört sie herzlich wenig.

    Vicious ist das Gegenteil von nett, macht Emilia das Leben zu Hölle. Wo er nur kann zeigt er was er von ihr hält, das sie nichts wert ist, aber als sie mit einem seiner besten Freunde zusammen kommt dreht er komplett durch.


    Der Schlagabtausch zwischen Vic und Emilia ist grandios, ich habe es geliebt wenn sie ihm die Stirn geboten hat.
    Sie hat sich kein bisschen einschüchtern lassen, zeigte nicht eine Sekunde angst wenn er ihr drohte. Unbeeindruckt versuchte sie es abzuschmettern auch wenn es manchmal schmerzhaft war.
    Ich habe gelacht und mit gewütet wenn Vicious sich wieder wie ein a.....loch verhielt.
    Die Verbindung zwischen den beiden war schon merkwürdig.
    Hass + liebe = hassliebe das denkt man im ersten Moment aber je besser man die zwei versteht vorallem Vicious merkt man das es einfach nur liebe ist.
    Beide haben ihre Vergangenheit begraben um ihr Glück freien Lauf zulassen.

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    forevertonights avatar
    forevertonightvor 2 Monaten
    Lernt. Vicious. Kennen. Sonst verpasst ihr was!

    WIE WAR DER ERSTE EINDRUCK & WAS HATTEST DU FÜR ERWARTUNGEN?

    Eigentlich mag ich nicht so gerne Bücher, in denen die Protagonisten erwachsen sind. Dafür bin ich noch nicht reif genug, haha. :D

    Abeeeeeer ... mein Bücherguru hat mich mit einem Satz überzeugt: "Er ist ein Arsch." 

    Also hab ich zugegriffen und war natürlich schon Feuer und Flamme dafür. Und natürlich kam es, wie es kommen musste ... und ich muss leider von Liebe auf den ersten Blick sprechen. 

     

    WIE HAT DIR DAS BUCH ALLGEMEIN GEFALLEN?

    Shen hat mich von Anfang an in einen Bann gezogen. Eigentlich wollte ich an dem Tag gar nicht lesen ... eigentlich nur mal die Leseprobe erschnuppern ... und auf einmal hatte ich das Buch auf meinem Kindle und auf einmal hatte ich es durchgelesen. Und dann hatte ich kurz Herzschmerz, weil das Buch zu Ende war. 

    Mir hat das Buch einfach richtig gut gefallen. Ich fand die Idee mit diesem kleinen Cinderella-Aspekt total cool. Emilia, die Tochter von den Angestellten der Spencers, und Baron, genannt Vicious, der Sohn einer der reichsten Familien Kaliforniens. Sie kennen sich schon aus ihrer Jugend, in der Vicious Emilia das Leben zur Hölle gemacht hat, weil er denkt, dass sie ihn bei einem Gespräch belauscht hat, dass sie auf keinen Fall hören sollte. Es geht sogar so weit, dass er sie aus der Stadt scheucht. 

    Das war auf jeden Fall ... nicht nett :D Aber das passt sowieso nicht in Vicious' Charakterbeschreibung ... 

     

    KOMMEN WIR ZUM SPANNENDEN ... ERZÄHL MIR VON VICIOUS!

    Es war Liebe auf den ersten Satz. Es tut mir leid :D Ich weiß auch nicht, wie das passieren konnte. 

    Okay, eigentlich war es nicht ganz der erste Satz :D Aber es war bei gerade mal 3% des Ebooks. 

     

    Doch dann hörte ich Vicious' Lachen und begriff, dass er sich über mich lustig machte. »Bettle darum, Baby, und ich gebe es dir«, sagte er. (Ebook, Pos. 180)

     

    Schande über mein Haupt, aber ... na ja. :D Vicious ist definitiv einer der dunkelsten Charaktere, die ich je gelesen habe. Er hat eine ziemlich finstere Vergangenheit und eine Mauer um sich herum errichtet, die er selbst nicht mehr durchbrechen kann. Frauen. Drogen. Prügeleien, die sie Defy nennen. 

    Er und die anderen drei "HotHoles" sind eine eingeschworene Gruppe und werden gefürchtet sowie geliebt. Und das seit der Highschool. Das hat sich auch nach zehn Jahren, als Emilia ihn zufällig in einer Bar wiedertrifft, nicht geändert. Vicious ist inzwischen ein knallharter Anwalt geworden, hat sich aber ansonsten nicht großartig verändert. Eigentlich will Emilia auch nichts mit ihm zu tun haben, allerdings macht er ihr ein Angebot, dass sie in ihrer Sorge um ihre Schwester und in ihren Geldnöten nicht ablehnen kann ... Vicious weiß auf jeden Fall, wie er Emilia immer noch ... sagen wir, ärgern kann. 

    Leider kann meine Schwärmerei nicht annähernd in Worte fassen, was er für ein lesenswerter Kerl ist. Man muss es selbst erlebt haben! 


    WIE FINDEST DU DEN SCHREIBSTIL DER AUTORIN?

    Spannend, frisch, ich mag die Sprache, sie ist stellenweise auch sehr witzig und schön sarkastisch <3 

     

    WAS IST DEIN LIEBLINGSZITAT?

    Früher hatten am Schluss jeder Mathestunde angenagte Stifte auf ihrem Pult gelegen. 

    Schon möglich, dass ich sie mitnahm. 

    Schon möglich, dass ich sie aufbewahrte. 

    Schon möglich, dass sie noch immer in einer Schublade in meinem alten Zimmer liegen. 

    So was kommt vor, wenn man ein sexuell erregter Teenager ist. 

     - Vicious Love, L. J. Shen, Ebook Position 893

     

    »Frag mich noch einmal, was ich will.«

    »Was willst du?«

    »Nichts. Ich bin fertig damit, irgendetwas zu wollen. Ich habe jetzt alles, was ich brauche. Frag mich, wie ich mich fühle.«

    »Wie fühlst du dich?«

    »Verliebt. Ich fühle mich verliebt, und du bist das Objekt meiner Begierde. Ohne Wenn und Aber.«

    - Vicious Love, L. J. Shen, Ebook Position 4812 


    Fazit:

    Danke, Bücherguru, dass du mir dieses Schmuckstück empfohlen hast! Ich kann Vicious Love jedem empfehlen, der gerne düstere Bad Boys auf ihrem Rachefeldzug lesen, dazu schöne knisternde Erotik und ab und zu auch eine Prise Humor.

     

    Meinung in einem Satz:

    Lernt. Vicious. Kennen. Sonst verpasst ihr was!


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    SabrinasBookss avatar
    SabrinasBooksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Tolles Buch! Freue mich schon auf den nächsten Teil!
    Sind LIEBE und HASS ein und dasselbe Gefühl?

    Vicious Love ist der erste Band der Reihe Sinners of Saint. Er erschien im April 2018 und wurde geschrieben von L.J. Shen.

     

    Inhalt:

    Emilia LeBlanc traut ihren Augen nicht, als sie nach zehn Jahren zum ersten Mal wieder Baron "Vicious" Spencer gegenübersteht. Vicious, der ihr das Leben einst zur Hölle gemacht hat. Vicious, der nie nett, immer furchtbar zu ihr war. Vicious, der sie ans andere Ende der USA und weg von ihrer Familie getrieben hat. Vicious, der einzige Mann, den sie je geliebt hat.

     

    Inzwischen ist er ein erfolgreicher Anwalt und leitet mit seinen drei besten Freunden ein Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen. Emilia, die es kaum schafft, sich und ihre kranke Schwester über die Runden zu bringen, weiß, dass Vicious der letzte Mann ist, den sie jetzt in ihrem Leben gebrauchen kann. Und doch kann sie sich wie damals schon einfach nicht von ihm fernhalten …

     

    Meine Meinung:

    Zuerst wird man auf eine Zeitreise geschickt, denn in diesen Kapiteln geht es um die Geschehnisse in der Vergangenheit. Die Vergangenheit wird im Laufe des Buches immer wieder erwähnt. Die Vergangenheit zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch… Der Schreibstil war supereinfach und auch spannend gehalten. Mir sprang das Cover im Geschäft sofort ins Auge: schwarze Wolken auf einem einfachen weißen Hintergrund. So einfach und doch passt er zu Vicious. Es spiegelt seine wilde Natur wieder. Es ist auch nicht das typische Cover für einen Roman, sondern mal was anderes. 

    Emilia versucht nur zu überleben. Sie arbeitet hart für sich und ihre kränkliche Schwester. Eigentlich war ihr Plan gewesen, dass sie ein Praktikum bei einem Atelier macht, doch die Krankheit ihrer Schwester und die Geldnot stoppten ihr Vorhaben. Sie arbeitet trotz ihres Talentes für das Zeichnen als Kellnerin. Dort begegnet sie zum ersten Mal seit 10 Jahren Vicious. Er tut so als würde er sie nicht erkenne, doch er erkennt sie auf den ersten Blick. Er macht ihr ein Angebot, dass sie nicht abschlagen kann. Sie willigt ein.

    Vicious will Rache und dafür braucht er Emilia. Denkt er zumindest. Er will sich nicht eingestehen, dass er sie auch aus einem anderen Grund in seiner Nähe haben will. Vor 10 Jahren zerstörte er ihr Leben ohne mit der Wimper zu zucken. Dann sehen sie sich das erste Mal wieder und die Spannung von damals ist zum Greifen nahe. Er sagt sich, dass er nur Sex will doch im Laufe des Buches merkt nicht nur er, dass es viel mehr ist, als Begehren

    Der Gesamteindruck des Buches war einfach Klasse. Mir gefiel die Story. Vicious ist einfach Bad Boy pur. Mag man Bad Boy-Stories muss man dieses Buch definitiv gelesen haben. Er zieht einen in seinem Bann und lässt einen auch nicht mehr los. Anfangs habe ich mir noch schwer getan mich in Vicious hineinzuversetzen, denn seine Motive waren ohne Hintergrund-Infos einfach unlogisch. Doch je mehr man erfahren hat, desto besser verstand man ihn. In Emilia konnte ich mich von Anfang an hineinversetzten. Man muss dieses Buch wirklich lesen.

     

     

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    Buecherliebe22s avatar
    Buecherliebe22vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: enttäuschender Schreibstil.... leider...
    leider nicht wie erwartet...

    Ein Buch von dem ich schon unglaublich viel gehört habe und es nun endlich gelesen habe. Doch ich muss leider sagen dass ich enttäuscht wurde. Die Geschichte an sich fand ich gut, was mich am meisten gestört hat, war der Schreibstil.  Sie schreibt am Anfang so konfus und merkwürdig, das ich selbst nach 200 Seiten weder ins Buch gefunden habe, noch Ansatzweise heraus gefunden habe in welche Richtung sich die Charaktere entwickeln. Ich musste mich zwingen diese 200 Seiten zu lesen und habe danach auch aufgehört. Das passiert bei mir nicht oft.... Ich habe beim lesen das Buch bestimmt 20 Mal wieder zugeklappt und wegegelegt..  so macht lesen einfach keinen Spaß..Ich hatte mich sehr auf die Reihe gefreut, aber mit dem Schreibstil komme ich einfach nicht zurecht..

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