L.A. Weatherly Angel, Tome 1 :

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Inhaltsangabe zu „Angel, Tome 1 :“ von L.A. Weatherly

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  • Rezension zu "Angel, Tome 1 :" von L.A. Weatherly

    Angel, Tome 1 :

    DieKirsche

    21. January 2012 um 19:08

    Vor Angel habe ich noch keinen Engelsroman gelesen und war daher weitestgehend unvoreingenommen. Engelsromane insbesondere im YA-Bereich, haben häufig schlechte Bewertungen, so dass ich mich länger von ihnen fern hielt. Angel scheint jedoch eins der Bücher zu sein, die aus der Masse herausstechen. Willow, die Protagonistin ist seit sie denken kann mit der Gabe gesegnet die Zukunft von Menschen zu sehen, wenn sie deren Hand hält. Diese Gabe ist es auch, durch die sie während sie die Gedanken einer Mitschülerin liest, auf die Existenz von Engeln aufmerksam wird. Sie sieht wie eins dieser boshaften doch schönen Geschöpfe einer Schulfreundin nichts Gutes tut, sondern sie ausnutzt und krank macht. Dieses Engelskonzept fand ich überraschend und gut gelungen. Engel sind nicht die guten helfenden Geschöpfe, sondern sie ernähren sich von menschlicher Energie und nutzen die Menschen aus. Besonders interessant hieran fand ich, wie empört die Menschen, die von diesem Treiben wissen, verständlicherweise sind, obwohl sie im Prinzip mit Massentierhaltung etc. kaum besser mit anderen Lebewesen umgehen. Diese Gegebenheit löst eine ganze Reihe von Aktionen aus, die schließlich dazu führen, dass man mal nicht den Schulalltag einer sechszehnjähren verfolgt, sondern einen spannenden Road-Trip geschildert bekommt, bei dem Willow zusammen mit Alex einem Angel Killer von den Engel fliehen muss, die nach ihrem Leben trachten. Die Spannung wird über das gesamte Buch gut gehalten und dank Perspektivwechsel begleitet man die Geschichte nicht nur aus Willows Sicht sondern erfährt auch etwas über die Engel selbst. Die in YA-Romanen wohl obligatorische Liebesgeschichte ist natürlich auch vorhanden und wie so oft teils etwas kitschig. Das ganze hält sich aber in Grenzen, so dass das Buch dadurch nicht weniger lesenswert bleibt. Der Handlungsaufbau ist durchweg logisch und nicht zu einfach. Willow und Alex geraten mehrmals auf ihrer Flucht in Probleme und auch am Ende löst sich nicht einfach alles in Wohlgefallen auf, sondern die Lösung scheint schwerer als gedacht. Einzige unlogische Stelle für mich: Willow hat langes blondes Haar, an dem man sie gut erkennt. Die beiden sind aufgrund einer Autopanne mehrere Tage in einem Motel gestrandet und sie kommen nicht darauf, dass es vielleicht clever wäre die blonden Haare zu färben und abzuschneiden. Ist sicher nur eine Kleinigkeit, aber jedes Mal, wenn Willow ihre Kappe aufgesetzt hat, um ihr Haar zu verbergen, kam mir dieser Gedanke in den Sinn. FAZIT: Ein sehr bildreicher Schreibstil macht es dem Leser einfach, sich in diese Welt mit einem mal ganz anderen Engelskonzept hineinzudenken. Sowohl Plot als auch Charaktere wissen zu überzeugen, so dass der zweite Band der Reihe für mich auch noch her muss.

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