L.C. Frey , Alex Pohl Totgespielt

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Inhaltsangabe zu „Totgespielt“ von L.C. Frey

Thriller-Einführungspreis: Nur für kurze Zeit ! "Lauf, soweit du kannst! Und dann frag dich, wem du noch vertrauen kannst!" INHALT: Der erfolgreiche Thriller-Autor Andreas Herzog erwacht nach einem schweren Autounfall im Krankenhaus zu schrecklichen Neuigkeiten: Er soll seine Ex-Frau grausam verstümmelt und ermordet haben – vor den Augen ihres gemeinsamen Sohnes. Doch Herzog ist überzeugt von seiner Unschuld und stürzt sich in eine waghalsige Flucht mit der jungen Krankenschwester Lina. Während Herzog sich den Dämonen seiner Vergangenheit stellt, verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion: Weitere brutal zugerichtete Leichen tauchen auf – ermordet nach dem Muster in Herzogs letztem Thriller … Dieser schonungslose Thriller ist L.C. Freys bisher gewagtester Roman – und vielleicht auch sein persönlichster? AUS DEM BUCH: Das Blut war überall. Es bedeckte die Wände der Hütte, die kitschigen Spitzenvorhänge an den Fenstern, das Bett. Ein fettiger, roter Streifen war quer über das Glas der kleinen Fensterscheiben gespritzt und lief jetzt herab, erstarrend und von Reif überzogen durch die Kälte des Glases, die gleichsam wie die Kälte des Herzens war. Denn das Herz war tot und es hatte aufgehört zu schlagen, für immer. Nackte Betonwände, ein Steinfußboden, auf dem ein Stuhl stand, in der geometrischen Mitte des Bildausschnittes. Der Täter hatte die Kamera im äußersten Winkel des Raumes unterbringen müssen, damit sie das gesamte Geschehen einfangen konnte. Damit man das gefesselte Mädchen gut sehen konnte, das auf dem Stuhl auf Zehenspitzen stand. Das tat sie, weil um ihren Hals ein Seil geschlungen war, dessen Ende an der Decke befestigt worden war. Ihr Balanceakt auf dem wackeligen Stuhl war alles, das sie noch von einem tödlichen Sturz in die Tiefe trennte. Auch an dem Stuhl war ein Seil befestigt. Sie macht den Mund auf, denn sie muss den Mund aufmachen, damit er den Schuh hineinschieben kann, wie jedesmal. Heute ist er beinahe sanft dabei, und sie schmeckt den schmutzigen Plüsch, feucht von ihrem eigenen Speichel. Sie dreht den Kopf zur Seite, und ihr Blick fällt auf den Mond draußen vor dem Fenster, eine schmale Sichel nur, halb verdeckt von dichten, düsteren Wolken. Vermutlich wird es regnen, später heute Nacht. Sie schließt die Augen, wie jedesmal. Er erlaubt nicht, dass sie ihn anschaut, dass sie irgendwo hinschaut, während er auf ihr ist. Er hat gesagt, dass er sie umbringt, wenn sie die Augen öffnet, bevor es vorbei ist. Sie glaubt ihm. Empfohlen für Leser ab 18 Jahren. (Quelle:'E-Buch Text/13.02.2016')

Kaum angefangen und schon durch. Ein guter Thriller, der mich am Ende dann doch etwas ratlos zurück lässt, mir aber gut gefallen hat.

— AnjaSc

Zitat:" Im Moment scheint sich mein Leben um mich herum mit rasender Geschwindigkeit zu drehen. Ein bisschen wie ein Wasserstrudel, wenn man

— Selest

Sehr fesselnd

— anke3006

Fesselnd, spannend und detailreich

— ennie1

Totgespielter Herzog

— junia

Sehr gut geschrieben !!!

— Joolte

Stöbern in Krimi & Thriller

Bruderlüge

Die Wendungen waren unvorhersehbar &spannend, es war auch toll geschrieben, aber es wirkte leider alles sehr konstruiert & unwahrscheinlich.

Caillean79

Kreuzschnitt

Eine gut ausgedachte Geschichte mit einigen überraschenden Wendungen.

RubyKairo

Unter Fremden

Ein Buch, das zum Nachdenken anregt!

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Crimson Lake

Spannend und skurril, drei Fälle im Australischen Sumpfgebiet

Gruenente

Ich soll nicht lügen

Absolut spannender Thriller mit Suchtfaktor

ShiYuu267

SOG

Maximale Spannung und absoluter Nervenkitzel - teils aber auch wirklich harter Tobak!

Nepomurks

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  • Schnell und böse

    Totgespielt

    AnjaSc

    27. September 2017 um 18:03

    Inhalt: Andreas Herzog, Autor von Thrillern, erwacht im Krankenhaus ohne Erinnerung an die letzten drei Tage. Blutbefleckt wurde er auf der Straße aufgelesen und steht jetzt unter Mordverdacht. Was macht ein vernünftig denkender Mensch? Richtig flüchten und Hilfe bekommt er auch von der Krankenschwester Lina. Ist Herzog nur Autor von wirklich blutige und kranken Thrillern, oder auch kaltblütiger Killer? Dieser Frage versuchen wir während der Geschichte auf den Grund zu gehen. Der Polizeipsychologe diagnostiziert eine dissoziative Persönlichkeitsstörung und behauptet, dass Herzog sich nur nicht an den Mord bzw. die Morde erinnern kann, da seine dunkle Seite die Kontrolle übernommen hat und einiges scheint tatsächlich darauf hinzu weisen. Man überlegt, was ist Realität und was entspringt nur den Gedanken von Herzog. Wie passt die Krankenschwester Lina ins Bild? Will sie dem Autor wirklich nur helfen, da sie ein treuer Fan ist, oder stecken andere Motive dahinter? Fazit: L.C. Frey schafft es mit seiner schnörkellosen und geraden Sprache die Geschichte voranzutreiben, so dass man das Buch eigentlich kaum aus der Hand legen mag. Während des Lesens bekommt man mit Hilfe von unterschiedlichen Blickwinkeln einen guten Eindruck der kompletten Geschichte, was mich auch ziemlich schnell auf die richtige Spur gebracht hat. Von daher kam das Ende für mich nicht wirklich überraschend, aber das ist auch schon der größte Kritikpunkt. Am Ende löst sich alles sauber auf. Auch in diesem Buch gewährt uns der Autor einen tiefen Einblick in die Abgründe der Seele eines Killers, der Psychospiele mit seinen Opfern spielt. Das war mein zweiter Thriller von L.C. Frey und auch dieser hat mir durch die Bank gefallen. Einen halben Punkt ziehe ich ab, da mir der Epilog dann doch etwas zu blumig war und mir nicht ganz so gut gefallen hat und da ich doch recht schnell auf den Täter gekommen bin, das hat mir aber nicht den Spaß an dem Buch genommen. 4,5 von 5 möglichen Punkten Eine kleine Warnung: Wer Probleme mit Mißbrauch von Kindern hat, sollte an dieses Buch mit Vorsicht herangehen, denn auch das wird durch die Lina und Ihre Kindheit thematisiert.

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  • Etwas verwirrend

    Totgespielt

    Selest

    13. May 2017 um 14:51

    Zitat:" Im Moment scheint sich mein Leben um mich herum mit rasender Geschwindigkeit zu drehen. Ein bisschen wie ein Wasserstrudel, wenn man in einem Waschbecken in Stöpsel gezogen hat."Was passiert wenn ich als Autor eine Hauptfigur in meinen eigenen Büchern werde. Was ist wenn das Leben wie eins meiner Bücher wird? Und was wenn das ganze dummerweise ein Thriller ist? Genau das passiert in diesem Buch. Hat man schon öfters gelesen klar. Aber die Geschichte ist gut umgesetzt. Einiges zum überlegen, einiges zu hinterfragen und gar nicht so leicht herauszufinden was passiert. Alles in allem nicht schlecht Punkt der Kritikpunkt wäre hier es könnte etwas strukturierter sein, zwischen den Büchern und der gegebenen Realität. 3 Sterne

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  • Was ist Realität und was ist Fiktion?

    Totgespielt

    anke3006

    17. April 2017 um 17:05

    Der erfolgreiche Thriller-Autor Andreas Herzog erwacht nach einem schweren Autounfall im Krankenhaus zu schrecklichen Neuigkeiten: Er soll seine Ex-Frau grausam verstümmelt und ermordet haben – vor den Augen ihres gemeinsamen Sohnes. Doch Herzog ist überzeugt von seiner Unschuld und stürzt sich in eine waghalsige Flucht mit der jungen Krankenschwester Lina. Während Herzog sich den Dämonen seiner Vergangenheit stellt, verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion: Weitere brutal zugerichtete Leichen tauchen auf – ermordet nach dem Muster in Herzogs letztem Thriller … Dies ist mein erster Thriller von L. C. Frey und bestimmt nicht mein Letzter. Die Spannung ist von Anfang an hoch. Der Leser fragt sich immer wieder ist das jetzt real oder doch nur Firktion der Hauptfigur. Die einzelnen Charaktere sind gut dargestellt und man kann das Verhalten nachvollziehen. Der Thriller ist rasant und gut durchdacht. Ich bin auf jeden Fall neugierig auf weitere Thriller von L. C. Frey.

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  • Eins seiner Besten Bücher bisher

    Totgespielt

    ennie1

    28. March 2017 um 19:10


    DIe Hintergründe sind gut recherchiert, die Spannung bleibt immer hoch, jedoch ist das Ende leider ein wenig vorhersehbar. Das Ende ist gut, auch wenn es für manche Geschmäcker zu idyllisch klingen kann. Detailreiche Beschreibungen.


    Würde Buch nochmal kaufen und lesen und muss sagen, dass ich bis spät nachts das Buch nicht zur Seite legen konnte.

  • Totgespielter Herzog

    Totgespielt

    junia

    28. March 2017 um 13:46

    Wie kam ich zu diesem Buch? Durch eine Büchergruppe wurde ich auf den Autor aufmerksam. Es ist das erste Buch von L. C. Frey, das ich lese. Ich habe das Buch als kostenloses Rezensionsexemplar erhalten, was aber keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung hat. Wie finde ich Cover und Titel? Das Cover ist recht ansprechend. Im Buchhandel würde ich das Buch vermutlich näher in Augenschein nehmen. Der Titel passt. Um was geht’s? Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Lasst euch aber gesagt sein, dass sehr viel passiert in der Welt von Autor Herzog, der fälschlicherweise wegen Mordes an seiner Ex angeklagt wird und nun auf der Flucht ist. Wie ist es geschrieben? Der Schreibstil ist flüssig und zügig zu lesen, der Ausdruck ist klar, direkt und schnörkellos. Sehr gut gefällt mir, dass die Erzählperspektive wechselt, so bekommt man sehr viel aus verschiedenen Sichtweisen mit. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story drin zu sein. Einige Rezensionen erwähnen Blutrünstigkeit, das habe ich nicht so empfunden. Aber ich kann ja auch bei Walking Dead lachen. Wer spielt mit? Die Charaktere sind gut gezeichnet, ich konnte mir die Personen und Gegebenheiten sehr gut vorstellen, ich habe mitgefiebert und mitgelitten. Wie kam es bei mir an? / Was hat das Buch ausgelöst? Ich fühlte mich hier wirklich sehr gut unterhalten. Mein Fazit? Ich habe das bekommen, was ich erwartet habe, somit erhält das Buch von mir 4 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch des Autors sein, das ich lese.

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  • LeseMaus liest

    Totgespielt

    Zickemausi

    13. February 2017 um 15:22


    🐁🐁🐁🐁🐁


    L . C . Frey
    Totgespielt
    378 Seiten


    Was passiert, wenn der Autor in seine eigene Lektüre fällt?
    Dieser teilweise etwas verwirrende, aber zu keiner Zeit langweilige Psychothriller hat mich gefesselt und mich in den ein oder anderen Passagen an Fitzek denken lassen...
    Es wird nicht der letzte Roman von diesem Autor sein

  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    01. October 2016 um 18:18
  • Wahnsinn, Realität..oder doch beides?

    Totgespielt

    Ambermoon

    17. August 2016 um 13:34

    Der erfolgreiche Thriller-Autor Andreas Herzog erwacht nach einem schweren Autounfall im Krankenhaus zu schrecklichen Neuigkeiten: Er soll seine Ex-Frau grausam verstümmelt und ermordet haben – vor den Augen ihres gemeinsamen Sohnes. Doch Herzog ist überzeugt von seiner Unschuld und stürzt sich in eine waghalsige Flucht mit der jungen Krankenschwester Lina. Während Herzog sich den Dämonen seiner Vergangenheit stellt, verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion: Weitere brutal zugerichtete Leichen tauchen auf – ermordet nach dem Muster in Herzogs letztem Thriller...(Klappentext) --------------------------------------------- Andreas Herzog, ein Thriller-Autor der einen Faible für schöne Frauen, Drogen, Alkohol und schnelle Autos hat. Das Geld dafür verdient er sich mit überaus blutrünstigen und morbiden Thrillern. Nach einer durchzechten und durchgekoksten Nacht ist er auf dem Weg zu seiner Ex-Frau und ihrem gemeinsam Sohn Tommy, um Weihnachten zu feiern. Doch dann - Filmriß. Er wacht lädiert im Krankenhaus auf. Auf seinem Arm steht mit Permanentmarker der Satz "Du warst es nicht". Kurz darauf erfährt er über die Nachrichten, daß seine Ex-Frau vor 3 Tagen auf brutalste Weise ermordet wurde und er der Hauptverdächtige ist. Er hat keinerle Erinnerungen an die letzten drei Tage. Panisch und ohne Erinnerung flüchtet er aus dem Krankenhaus. Auf der Suche nach der Wahrheit. Doch mit der Zeit zweifelt er an sich selbst, denn alles deutet selbst für ihn daraufhin, daß er der Täter ist und seine Ex-Frau ist nicht das einzige Opfer. Und das Schlimme - die Vorgehensweise ähnelt dem der Psychopathen in seinen Romanen fast bis in das kleinste Detail. Ein packender und blutiger Thriller der nicht nur den Hauptprotagonisten an sich zweifeln lässt, sondern auch den Leser. Man wünscht sich dieser Autor wäre nicht der Täter, rätselt und tüfftelt, springt von einem Verdächtigen zum Nächsten, nur um alles wieder zu verwerfen und wieder von vorne zu beginnen. Ein Drahtseilakt zwischen Wahnsinn und Realität und dann kommt doch alles ganz anders..oder doch nicht? Der Schreibstil ist rasant und fesselnd, was mich jedoch begeistern konnte war der Erzählstil. Man bekommt Einblicke in die Thriller des Autors Andreas Herzog, die ebenso spannend und blutig sind. Quasi Thriller in Thriller. Zusätzlich Spannung von Anfang bisEnde und der Plot einfach nur genial, wobei am Ende alles zu einem schlüssigen und überraschenden Ende zusammengeführt wird. Das Ende ist nochmals eine Sensation, ganz im ehemaligen Stephen King-Style. Fazit: Mit diesem Autor hat Stephen King einen Konkurrenten erhalten. Wie dieser schafft es L.C. Frey den Leser hinters Licht zu führen und das auf morbide Art und Weise, wo Wahnsinn und Realität so eng beinander liegen und die Grenzen nicht klar erkennbar sind. Ein überaus spannender Thriller, blutig und morbid - so mag ich es und daher wird das mit Sicherheit nicht mein letzter L.C. Frey gewesen sein. Von mir gibt es für diesen Thriller natürlich eine absolute Leseempfehlung!

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    • 2
  • wenn die Erinnerung fehlt und man plötzlich ein Mörder sein soll

    Totgespielt

    Frenx51

    30. June 2016 um 08:02

    Andreas Herzog ist Autor, er schreibt vor allem Thriller, hat sich aber zwischendurch auch an Romanen probiert, die kläglich scheiterten. Kurz vor Weihnachten erscheint sein neues Buch "Totgespielt". An Heiligabend will er eigentlich zu seiner Exfrau Sabine und ihren gemeinsamen Sohn  Tommy. Doch plötzlich findet sich Herzog in einem Krankenhaus wieder, es ist der 27.12., er kann sich an nichts mehr erinnern und steht unter dringenden Mordverdacht an Sabine, die vor den Augen ihres Sohnen bestalisch ermordet wurde. Zusammen mit der Krankenschwester Lina flieht er und hofft so die Situation aufklären bzw. sich wieder erinnern zu können. Der Schreibstil des Autoren war sehr angenehm zu lesen und er konnte die Spannung das ganze Buch über aufrecht erhalten. Gut fand ich auch, dass sehr viele Details verwendet wurden, die Sätze waren dann zum Teil zwar etwas länger aber doch sehr verständlich. Ich mochte auch, dass zwischendurch immer wieder Textabschnitte, Zeitungsartikel, Protokolle etc. des Autors Andreas Herzog mit eingeflossen sind, dadurch wurde das ganze irgendwie noch lebendiger und realer. Das Ende fand ich noch einmal besonders gut, auch wenn es ziemlich kurz war, doch war irgendwie für mich auch etwas unerwartetes dabei, auch wenn ich eine kleine Spur hatte. Von den Hauptprotagonisten fand ich Andreas Herzog noch am sympathischsten. Es war sehr gut dargestellt, wie ihn die eventuelle Schuld überfällt und er psychisch labil wird. Ich konnte mir aber auch nicht vorstellen, dass er irgendwie schuldig ist und etwas mit den Morden zu tun hat. Er war zwar etwas eigenwillig aber doch ganz sympathisch. Lina, die Krankenschwester und Begleiterin von Herzog, fand ich auch noch ganz ok, wobei man ihr deutlich angemerkt hat, wie psychisch instabil sie ist und sie schon einiges durchmachen musste. Ich hatte auch immer das Gefühl, dass sie irgendetwas verheimlicht und mehr von Herzog will als nur seine Gefühle. Der Kommissar Walkowiak war mir total unsympathisch, durch seine ungeduldige, aggressive Art und irgendwie hatte ich das Gefühl dass er eher Machtspiele macht, als in der Auflösung des Falls auch nur ein Stückchen weiter zu kommen, für ihn war von Beginn an klar, dass Herzog der Mörder sein muss. Der Kriminalpsychologe Steinlein war auch ein kleiner Experte für sich und ein sehr eigenartiger Kopf, der sich immer gegen Walkowiak gewendet hat und die ein oder andere gute Idee hatte. Alles in allem war dies ein guter Thriller, der die Gefühlswelt des Autors sehr gut dargestellt wurde, eine interessante Mischung, mit einem tollen Schreibstil bereit hielt und durchweg spannend war.

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  • Leserunde zu "Totgespielt: Thriller" von L.C. Frey

    Totgespielt

    LutzChristoph

    TOTGESPIELT: Thriller LAUF SOWEIT DU KANNST! Hallo liebe Thrillerfreunde, am 13. Februar erschien mein Thriller TOTGESPIELT. Nachdem mein letzter Roman DIE SCHULD DER ENGEL bei euch so toll ankam, möchte ihn euch gern vorstellen und starte deshalb hier auf Lovelybooks eine zweite Leserunde, für die ich insgesamt 6 Bücher zur Verfügung stelle. 3 von mir für dich persönlich signierte Taschenbücher und 3 mal ein E-Book im Format deiner Wahl (Kindle Mobi, E-Pub, PDF) und  von TOTGESPIELT. Zum Buch: Der erfolgreiche Thriller-Autor Andreas Herzog erwacht nach einem schweren Autounfall im Krankenhaus zu schrecklichen Neuigkeiten: Er soll seine Ex-Frau grausam verstümmelt und ermordet haben – vor den Augen ihres gemeinsamen Sohnes. Doch Herzog ist überzeugt von seiner Unschuld und stürzt sich in eine waghalsige Flucht mit der jungen Krankenschwester Lina. Während Herzog sich den Dämonen seiner Vergangenheit stellt, verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion: Weitere brutal zugerichtete Leichen tauchen auf – ermordet nach dem Muster in Herzogs letztem Thriller … Hier geht's zur Leseprobe: LESEPROBE auf www.LCFrey.de Zum Autor: L.C. Frey ist ein Pseudonym des deutschen Schriftstellers Alex Pohl. Sein neuester Thriller Die Schuld der Engel kletterte auf Platz 6 der Kindle Bestseller Charts und Platz 1 in den Kategorien Suspense und Psychothriller. Im September 2015 erhielt der Autor den begehrten Kindle Unlimited Allstar, eine Auszeichnung für besonders beliebte und vielgelesene Autoren. Sein neuer Roman Totgespielt erreicht erneut innerhalb weniger Tage die Spitze der Amazon-Thrillercharts. Neben dem Schreiben ist Pohl als Grafiker und Werbetexter in der Buchbranche tätig, davor hat er als Ingenieur gearbeitet. Er versucht sich gelegentlich als Musiker und spielt Gitarre in der Leipziger Stoner Rock Band The Stones of Arkham. Unter dem Pseudonym Ina Straubing veröffentlichte er außerdem den erfolgreichen Liebesroman Die Liebe ist ein Trampeltier. Der Autor lebt mit seiner Lebensgefährtin und der gemeinsamen Topfpflanze Chuck in Leipzig. Bisher von L.C. Frey erschienen: TOTGESPIELT (Thriller, 2016) DIE SCHULD DER ENGEL (Thriller, 2015) STAFFEL 1: Der große Jake-Sloburn Sammelband (Horror, 2014) MAMMON: Jake Sloburn Horror Nr. 3 (Horrorthriller, 2014) DAS GEHEIMNIS VON BARTON HALL (Schauernovelle, 2014) DRAAKK: Something has awoken (English version, 2014) DRAAKK: Etwas ist erwacht. (Horrorthriller, 2013) PAKT: Jake Sloburn Horror Nr. 2 (Horrorthriller, 2013) NEST: Jake Sloburn Horror Nr. 1 (Horrorthriller, 2013) AUCH PSYCHOS BRAUCHEN LIEBE: (Minithriller, 2013) Erfahre mehr: www.LCFrey.de www.facebook.com/L.C.FreyOfficial Twitter: @LutzCFrey TEILNAHMEBEDINGUNGEN Bewirb Dich jetzt bis zum 27.03.2016 (Sonntag, 23:59 Uhr) zur Teilnahme an der Leserunde, die ab dem darauffolgenden Wochenende beginnt (Samstag, 02.04.2016) Bitte schreibe unbedingt in deine Bewerbung, was du gewinnen möchtest, ob E-Book oder Papier. (Hinweis: "Egal" ist auch eine gültige Antwort und erhöht deine  Gewinnchancen :-)) Ich würde gern wissen, wie ihr das Cover und die Leseprobe findet, aber ihr müsst diese Fragen nicht beantworten, um an der Verlosung teilzunehmen. Es genügt auch, wenn ihr einfach unten  einen Kommentar schreibt, dass ihr bei der Leserunde mit dabei sein wollt. Für die Leserunde selbst habe ich Themen erstellt, siehe oben. Der Rechtsweg ist bei der Verlosung ausgeschlossen (ich werde die 10 Gewinner durch Lose ziehen, und sie anschließend persönlich benachrichtigen). Bitte beachtet: Mit der Teilnahme verpflichtet man sich im Gewinnfall zur aktiven Teilnahme an der Leserunde und zu einer abschließenden Rezension. Seid so lieb, danke!

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    • 100
  • Deine Taten holen dich irgendwann ein...

    Totgespielt

    Taria

    02. May 2016 um 21:41

    Totgespielt Nach Jahren der eher weniger erfolgreichen Thriller, ist Bestsellerautor Andreas Herzog kurz vor Weihnachten endlich mit einem neuen Roman zurück, der alle anderen toppen soll. Doch drei Tage nach der ersten Lesung aus seinem neuen Roman - die am gleichen Tag stattfindet, an dem das Buch startet - erwacht Herzog im Krankenhaus ohne jegliche Erinnerungen an die letzten Tage und erfährt schreckliche Neuigkeiten: er soll seine Exfrau vor den Augen seines Sohnes ermordet haben! Von seiner Unschuld überzeugt, flieht Herzog zusammen mit der Krankenschwester Lina und versteckt sich vor der Polizei, um die Wahrheit selbst herauszufinden. Doch es scheint kein Entkommen für ihn zu geben: weitere Morde werden aufgedeckt und sie passieren alle in einem Schema, wie es in Herzogs neuem Roman beschrieben wird... Meine Meinung Der Einstieg in den Roman von L.C. Frey fiel mir recht einfach. Der Schreibstil ist sehr einfach zu verstehen, viele verschachtelte Sätze machen es dem Leser einfach, auch das letzte Detail aus einer Szene zu erfahren. Obwohl wegen dem Er/Sie/Es-Erzähler einige Phrasen und Sätze nicht eindeutig einer Person zugeordnet werden konnten, war es in dieser Hinsicht doch erstaunlich einfach der Handlung zu folgen. Die Charaktere waren sehr gut durchdacht und ausgearbeitet, besonders die Hauptfigur Andreas Herzog wurde im Roman sehr ausführlich und bestimmt behandelt. Es war für mich als Leser sehr spannend, hinter die Psyche des Autors zu sehen, der grausamere Romane schrieb als die meisten seiner Kollegen. Dank der kleinen Zusätze im Buch, wie kurze Auszüge von Herzogs fiktiven Büchern, einem Auszug aus einem Zeitungsartikel oder einem Verhör wurden die ziemlich langen Kapitel sehr gut gegliedert, was es dem Leser sowohl einfacher machte, die Hintergründe zu verstehen und den parallel laufenden Geschehnissen zu folgen, als auch einige Figuren besser zu verstehen. Die wechselnde Perspektive zwischen Herzog, Lina, dem leitenden Kommisaren und dem Kriminalpsychologen sowie die nebenbei eingestreuten Witze, machten den Schreibstil rundherum perfekt. Trotzdem gibt es auch einige Punkte, die mir bei Totgespielt nicht so sehr gefielen. Trotz des wirklich fantastischen Schreibstils und den vielen kleinen Zusätzen, war es für mich manchmal inhaltlich schwer dem Geschehen zu folgen. Herzogs Vergangenheit wurde genannt und ausführlich beleuchtet, trotzdem wurde es immer wieder widerholt, was den Leser hinsichtlich des momentanen Wissenstandes leicht verwirrte. Durch die vielen verschiedenen Perspektiven wurde es unübersichtlicher, wer nun welche Informationen besaß und wer was wusste. Die Fälle in Herzogs Roman wurden eher nebenbei erwähnt und der Kommisar schien sich mit seinen Aussagen und Erkenntnissen im Kreis zu drehen, wäre der Psychologe nicht gewesen, der wenigstens ab und zu Licht ins Dunkle brachte. Gegen Ende hin wurde es für mich persönlich immer schwieriger den Erkenntnissen und Gedankengängen zu folgen, weshalb das Ende leider auch nicht recht aufschlussreich war. Schade, denn die Idee hatte echtes Potenzial und die Auflösung war auch gar nicht schlecht! Fazit Totgespielt ist ein besonders schöner Roman für Krimifans, die es gerne brutal mögen, ohne das alles explizit beschrieben wird. Es ist ein Roman, in dem viel der Fantasie des Lesers überlassen bleibt, was manchen mehr als anderen gefällt. Der Schreibstil ist wirklich ausgezeichnet, nur sollte an der Übersichtlichkeit der Geschichte noch gearbeitet werden. Ich bedanke mich, dass ich bei der Leserunde dabei sein durfte!

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  • Rezension zu "Totgespielt" von L.C.Frey

    Totgespielt

    achterbahnmaedchen

    27. April 2016 um 09:22

    Ich habe dieses Buch bei einer Leserunde gewonnen und mich langsam und bedächtig in das Buch fallen lassen.Die Charaktere sind sehr, sehr vielschichtig und facettenreich. Man denkt, man würde sie kennen und dann stellt sich heraus, dass sie doch komplett anders sind. Das mag ich besonders gern.Anfangs hatte ich etwas Probleme, in das Buch zu finden. Am Schreibstil lag es nicht, dieser ist nämlich großartig. Der Autor baut viele Metaphern ein, die Zeilen sind zwischendurch gespickt mit Humor. Die Spannung ist subtil, baut sich im Laufe der Zeit aber immer mehr auf. Das Finale ist großartig und ich hatte Herzklopfen.Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Es ist spannend, durchdacht, stimmig und macht Lust auf mehr vom Autor.Und genau so soll es ja sein. ;)Ich bedanke mich bei L.C.Frey sowie lovelybooks.de, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte! :)

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  • Spannender Thriller mit Rätselraten-Garantie

    Totgespielt

    AberRush

    „Totgespielt“ ist der neue Thriller des deutschen Autors L.C. Frey. Die Idee dahinter ist noch recht unverbraucht. Es geht um einen Autor der Thriller schreibt und sein neustes Werk ist „Totgespielt“. Also quasi ein Thriller im Thriller. Das klingt zwar etwas verwirrend, ist es aber gar nicht. Der Erfolgsautor Andreas Herzog ist zurück und präsentiert sein neuestes Buch, welches jetzt in den Handel kommt. Dumm nur, dass Herzog einen Unfall hat und im Krankenhaus landet. Er hat die Veröffentlichung seines Buches nicht mitbekommen, da er sich an die letzten drei Tage nicht mehr erinnern kann. In diesem Zeitraum sind schreckliche Dinge passiert, denen sich Herzog nun stellen muss. Sein Leben gerät ins wanken und er weiß nicht mehr was Realität ist und was nicht. Die geschickte Konstruktion dieser Geschichte lässt einen immer wieder fragen, ob hier eine große Verschwörung im Gange ist oder ob sich Herr Herzog einfach bloß den Kopf gestoßen hat. Die Richtungen in die uns der Autor lenkt, sind geschickt inszenierte „Fallen“. Man kommt immer wieder in einer Sackgasse an, denn man kann sich einfach nicht entscheiden was man denn nun glauben soll. Erzähltechnisch ist das Buch in dieser Hinsicht super gelungen.Wer sich im Thriller-Genre auskennt und aufmerksam mitliest kommt allerdings recht früh auf die Lösung des Problems, außerdem fand ich die Aufklärung etwas zu salopp, da hätte ich mir ein besseres Motiv gewünscht, das war für mich leider nicht mehr als 08/15. Was mich aber doch extrem gestört hat, ist der Kommissar Walkowiak. Dieser Ermittler geht ja mal gar nicht. Er ist einfach nur nervig, unsympathisch und trägt so überhaupt nichts zur Handlung bei, so dass ich jedes Kapitel mit ihm einfach nur schnell hinter mich bringen wollte. Dem habe ich so manches Unheil gewünscht, der Typ war einfach fehl am Platz, aber Gott sei Dank taucht er nicht allzu oft auf.Abschließend möchte ich aber betonen, dass dieser Thriller trotz der kleinen Schwächen, ein spannendes Lesevergnügen mit Rätselraten ist. Wer sich gut unterhalten und an der Nase herumführen lassen werden möchte, ist hier genau richtig. Mit diesem Buch hat L.C. Frey wieder einen Klasse Thriller hingelegt. Es war auch eine tolle Erfahrung zu erleben, dass sich der Autor selber nicht zu ernst nimmt, da es doch so einige Parallelen zwischen Roman und dem echten Leben des Autors gibt. Diese versteckten Andeutungen haben mir sehr gut gefallen. Ich kann diesen Thriller weiterempfehlen und bin froh darüber, diesen gelesen zu haben.

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    Janna_KeJasBlog

    24. April 2016 um 11:46
  • Rezension: "Totgespielt" von L.C. Frey

    Totgespielt

    JamieRose

    18. April 2016 um 16:32

    Meine Meinung Das Buch ist so aufgebaut, dass es aus mehreren Perspektiven erzählt wird. Zum einen aus der Perspektive von Herzog, der Perspektive von Lina der Krankenschwester, aus Sicht des Polizisten, der die Ermittlungen zum Mord an Herzogs Ex-Frau leitet und zuletzt aus der Perspektive des Polizei-Psychologen, der zu dem Fall zurate gezogen wurde. Aufgelockert wird die Handlung durch verschiedene Einschübe, mal sind es ein paar Seiten aus einem anderen Buch von Herzog, mal ein Protokoll von einem Gespräch, mal ein Zeitungsartikel. Ich fand diese Einschübe waren ein nettes Extra, das die Spannung noch gesteigert hat, weil ich mich einfach gefragt habe, ob es noch mehr Verbindungen zwischen den Charakteren oder zu den Morden gibt. Spannung Die Spannung war wirklich von Anfang an richtig hoch. Das Buch hat es immer wieder geschafft mich zu verunsichern. Es ist nicht vorhersehbar oder abgedroschen, sondern einfach richtig fesselnd! Die Neugier steigert sich von Kapitel zu Kapitel und wenn man grade denkt, dass sich ein paar Begebenheiten klären, wird man direkt mit einem neuen Berg aus Fragen konfrontiert. Die Charaktere, Herzog und Lina Herzog ist ein ganz schön verspannter Zeitgenosse. Vor dem Unfall hetzt er von einem zum nächsten Termin, selbst das Weihnachtstreffen mit seinem Sohn versetzt ihn in Stress. Er ist ziemlich arrogant und egoistisch, doch auch sehr ehrlich und direkt. Zu Beginn des Buches war ich nicht sicher, was ich von ihm halten sollte, doch nach und nach war ich überzeugt, dass er unschuldig war und den Mord an seiner Exfrau nicht begangen hat. Meine Meinung über Herzog, wie auch über die anderen Charaktere, wurde immer wieder auf die Probe gestellt, denn das Buch ist wahnsinnig verzwickt und verschlungen. Man weiß nie, was Wahrheit ist und was der Mörder geschickt eingefädelt hat. Indizien, Ahnungen und Andeutungen bilden ein kompliziertes Netz aus Verdächtigungen. Lina, die hilfsbereite – zu hilfsbereite – hübsche Krankenschwester fand ich ziemlich suspekt, denn wer hilft denn einem möglichen Mörder zu fliehen, wenn man diesen nicht einmal kennt. Noch dazu schaut sie nicht einfach weg, wenn er aus dem Krankenhaus flieht sondern hilft ihm sogar mit Kleidung, fährt ihn an einen abgelegenen Ort und kümmert sich um ihn. Sie war von vornherein irgendwie zu nett und deshalb gewissermaßen verdächtig. Man wird nicht schlau aus ihr. Die Charaktere in diesem Buch sind sehr lebhaft gestaltet und haben viele innere Konflikte, von denen nur ein Teil an die Oberfläche kommt. Vieles bleibt ungesagt oder nur angedeutet. Die (oben genannten) Einschübe erzählen teilweise die Geschichten der Charaktere, ohne unbedingt einen zeitlichen Kontext zu geben. Neben Herzog und Lina wird die Palette der Charaktere noch durch den griesgrämigen Polizist, der Sabines Mordermittlung leitet, einen überheblichen Psychologen, der beratend hinzugezogen wurde, Tommy – Herzogs Sohn -, Herzogs Agent Urby und die ermordete Sabine erweitert. Fazit »Totgespielt« ist ein ziemlich heftiger Thriller, der an Spannung nichts zu wünschen übrig lässt, aber auch ganz schön schockierend ist. Das Buch hat mich ziemlich aufgekratzt zurück gelassen, denn das Ende war wirklich crazy! So viel kann ich vielleicht verraten. Also ein rundum gelungenen Thriller, der meine Erwartungen übertroffen hat.

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  • L. C. Frey - Totgespielt

    Totgespielt

    Melanie_M

    14. April 2016 um 10:28

    Cover: Das Cover finde ich super ausgewählt, wobei ich bezüglich der Puppe keinen Bezug zum Buch finden kann, das tut aber nichts zur Sache. Gerade der mit dem roten Faden zugenähte Mund macht schon deutlich, dass es sich um einen brutalen Thriller handelt.Inhalt: Andreas Herzog, ein Thriller-Autor wird des Mordes an seiner Exfrau verdächtigt. Er jedoch kann sich an nichts erinnern. Doch alle Indizien sprechen gegen ihn. Sogar sein behinderter Sohn Tommy malt Bilder, auf denen sich eindeutig Herzog mit seinen markanten roten Sneakers erkennen lässt. Als dann auch noch Ann-Marie, das Mädchen, mit dem Herzog zuletzt "herumgemacht" hat, tot aufgefunden wird, fragt sich Herzog immer mehr, was mit ihm los ist. Bei seinem "Kampf" hilft ihm Lina, die Krankenschwester. Ob das eine gute Idee ihrerseits ist?Meinung / Sonstiges: Toller Plot und sehr abwechslungsreich. Die zwischendurch enthaltenen Auszüge aus Herzogs Thriller finde ich präzise gewählt. Wie war das? Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten? Ich schreib sie trotzdem mal schnell auf:S. 18, 10. Zeile von unten "genant" -> "genannt"S. 32, 11. Zeile von oben "wann ob " -> "ob"S. 57, 8. Zeile von unten "Herzogs" -> "Herzog"S. 300, 11. Zeile von unten "Mir einem" -> "Mit einem"S. 314, 1. Zeile "konnte mich" -> "konnte ich mich" Das Buch hat defintiv fünf Sterne verdient.

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