L.C. Rosen

 4,3 Sterne bei 34 Bewertungen

Lebenslauf

Lev Rosen schreibt Bücher für Leser:innen aller Altersgruppen. Sein Buch "Camp" wurde unter anderem von Forbes, Elle und The Today Show als bestes Buch des Jahres ausgezeichnet und für zahlreiche Preise nominiert. Er lebt mit seinem Mann und einer sehr kleinen Katze in New York City.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von L.C. Rosen

Cover des Buches Camp - Queerfeldein führt auch ein Weg (ISBN: 9783948457884)

Camp - Queerfeldein führt auch ein Weg

(32)
Erschienen am 11.05.2023
Cover des Buches Camp - Queerfeldein führt auch ein Weg (ISBN: 9783989060432)

Camp - Queerfeldein führt auch ein Weg

(0)
Erschienen am 04.07.2024
Cover des Buches Camp: Queerfeldein führt auch ein Weg (ISBN: B0BSLSCF4B)

Camp: Queerfeldein führt auch ein Weg

(2)
Erschienen am 24.02.2023

Neue Rezensionen zu L.C. Rosen

Cover des Buches Camp - Queerfeldein führt auch ein Weg (ISBN: 9783969665602)
lucatrkiss avatar

Rezension zu "Camp - Queerfeldein führt auch ein Weg" von L.C. Rosen

lucatrkis
Rezension zu „Camp – Queerfeldein führt auch ein Weg“

Ich freute mich auf „Camp – Queerfeldein führt auch ein Weg“ sehr: Die Idee, für seine große Liebe zu einer völlig neuen Person zu werden, klang interessant, zumal ich die kameradschaftliche Zeltlager-Atmosphäre bei „Camp Kikiwaka“ immer geliebt habe.

Um gleich noch eine Disney-Channel-Serie in den Raum zu werfen: Del/Randy hatte, wie aus den Rückblenden ersichtlich, in den vorherigen Sommern bereits ziemlich viel Kontakt mit Hudson, weshalb ich es unrealistisch fand, dass dieser ihn allein wegen einer neuen Frisur und einem anderen Kleidungsstil nicht mehr erkannt haben sollte – fast wie Hannah Montana mit ihrer Perücke.

Zumindest nach meinem Geschmack kamen die beiden zudem viel zu schnell zusammen. Sofern ich mich richtig erinnere, flirteten sie schon am ersten oder zweiten Tag miteinander; dementsprechend langatmig wurde das Buch anschließend stellenweise: Hudson und Del/Randy küssten sich, Hudson und Del/Randy machten rum und so weiter, ohne dass sich ihre Beziehung wirklich weiterentwickelte. Die normalerweise so aufregende Annäherungsphase, in welcher dem Protagonisten unklar ist, ob die andere Person seine Gefühle erwidert, fehlte leider komplett.

Dafür wiederholte Del/Randy seinen „Plan“ ständig, beziehungsweise er überzeugte sich selbst von dessen Gelingen, was irgendwann nervig wurde. Ich konnte die Grundprämisse ferner gar nicht nachvollziehen, da Hudson zwar weder tanzte noch sich schminkte, gleichwohl ständig mit anderen Jungen flirtete, sprich genauso schwul war wie Del/Randy selbst und das ebenfalls nach außen trug. Darüber hinaus war mir der Plot bisweilen zu obszön, immerhin ist „Camp – Queerfeldein führt auch ein Weg“ ein Jugendbuch.

(SPOILER) Am Ende wollte Hudson dann plötzlich auch Nagellack und Make-up tragen, was er zuvor angeblich nur wegen seiner Eltern unterdrückt hatte. Ich frage mich, was der Autor damit aussagen wollte: Schwule Männer können nicht maskulin sein? Im Inneren mögen sie doch alle Musicals und Mädchensachen? Ich hätte es viel schöner gefunden, hätten Randy und Hudson trotz ihrer Unterschiede zusammengefunden. (SPOILER ENDE)

Wie Randy/Del die ganze Zeit über Hudson etwas vorgespielt hatte, wurde wiederum kaum als fragwürdig eingeordnet.

Fazit: Es gab einige Aspekte, die mich an „Camp – Queerfeldein führt auch ein Weg“ gestört haben, allen voran, dass die Geschichte häufig den Eindruck machte, L.C. Rosen beschriebe einfach seinen Traum-Campsommer, wobei Realismus rücksichtslos zurückgedrängt wurde: der Schwarm erwidert die Liebe sofort, man wird gemeinsam das It-Paar des Camps, heimliche Zärtlichkeiten in einem Zelt, … Dennoch mochte ich das Setting, manche Charaktere (insbesondere Hudson) sowie die Atmosphäre ganz gern, weshalb ich vier Sterne vergebe.

Cover des Buches Camp - Queerfeldein führt auch ein Weg (ISBN: 9783948457884)
N

Rezension zu "Camp - Queerfeldein führt auch ein Weg" von L.C. Rosen

Nerdydreamer107
Teenage Drama

Ich habe ein digitales Rezensionsexemplar vom Verlag via Netgalley erhalten. Dies beeinflusst nicht meine Meinung.

 

Während Camp keins meiner liebsten Jugendbücher werden wird, hat es mich doch positiv überrascht.

Ich hatte das Buch ursprünglich lesen wollen, weil ich so viel Positives darüber gehört habe, als es auf Englisch erschien. Es ist also schon einige Jahre her, und seitdem bin ich aus zeitgenössischer Jugendliteratur ein wenig rausgewachsen, letztendlich gefiel es mir aber dennoch – dank des Endes.

Der Anfang des Buches gefiel mir gut, jedoch verstrickte sich der Hauptcharakter immer weiter in seine Lügen und weigerte sich sehr offensichtliche Dinge zu sehen. Das ganze Buch über fragte ich mich, wie all diese Dinge bitte zufriedenstellend gelöst werden würden und hielt es für sehr unwahrscheinlich. Doch ich wurde positiv überrascht, denn letztendlich lernten die Charaktere, insbesondere Randy, was Kommunikation ist und was es bedeutet, zu versuchen andere Menschen zu verstehen und sich dafür die Zeit zu nehmen. Dennoch geschah all dies erst so spät, dass ich schon nicht mehr damit gerechnet hatte und zwischendurch mehrfach überlegt hatte, das Buch abzubrechen.

Ein weiterer Punkt, der mir nicht unbedingt gefiel, war, wie viel es um Sex ging. Es schien oft so, dass das das Einzige war, woran Randy (und die anderen Charaktere dachten) und dass immer alles darauf hinauslief.

Was ich jedoch toll fand, war das Camp an sich, ebenso wie die Betreuer, welche zum Großteil wirklich gute Vorbilder sind und die Teenager mit Respekt behandeln, dabei jedoch sie selbst bleiben. Auch die alltägliche Art, wie Therapie eingebracht wurde, fand ich toll (und lustig). Die Aktivitäten waren vielseitig und die Freundschaften realistisch. Genau so ein Camp hätte ich mir als Teenager gewünscht.

 

Alles in allem also ein gutes Buch, wenn auch nicht perfekt.

Cover des Buches Camp - Queerfeldein führt auch ein Weg (ISBN: 9783948457884)
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Rezension zu "Camp - Queerfeldein führt auch ein Weg" von L.C. Rosen

Lawendel
Wer bin ich?

Del ist masc, sportlich und gehört zu den ganz taffen gay-men. Nicht zu viel Glitzer und geht in der Öffentlichkeit klar als straight durch. Aber das ist erst seit einem Jahr so. Davor war er Randy und genau das, was sich Society unter schwulen Männern vorstellt: Glitzer, Pinkt, Röcke und sassy acting. Und Theater! Nur musste Randy zu Dal werden, damit er seinen super maskulinen Crush Hudson vom letzten Jahr Summercamp dieses Jahr für sich beanspruchen kann. Denn der ist eigentlich offen masc4masc ohne Ausnahme und hat eigentlich jedes Lager zwei andere Typen am Start. Eigentlich...denn spoiler: Del und Hudson schaffen es tatsächlich aus ihrer Beziehung etwas ernsteres zu machen. So ernst, dass beide nicht mehr wissen, wer sie selber sind und wie viel Spiel und Acting noch echt ist. Und ist es das Wert? 


Camp ist eine Hommage an alle queeren Teens (und Adults) out there, die sich gerade selber finden, sich noch finden werden, oder sich schon gefunden haben. Es repräsentiert die queere Community mit ihren guten (und schlechten) Seiten. Themen wie Eltern, Representation einer einzelnen Person oder einer Minderheit, Diskriminierung innerhalb einer Minderheit, Stereotypen und Vorurteile, sowie Treue zu sich selber, Kunst, Theater und natürlich die Liebe spielen eine wichtige Rolle und lassen die Geschichte Leben. 

Charaktere wachsen an sich und lernen was es bedeutet erwachsen zu werden und für sich ein zu stehen. Und wer weiß, manchmal ist es vielleicht ganz gut in eine andere Rolle zu schlüpfen um die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, solange man sich dabei nicht selber verliert. 

Ich habe Camp gerne gelesen und empfehle es klar weiter an alle, die genau so gerne wie ich coming of age Romane mit pride lesen (oder einfach eine süße, dramatische Komödie lieben).

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