Der Psychothriller erzählt die Geschichte aus Sicht von Grace, die ihr Baby für eine andere Familie austrägt, die sie zuerst für perfekt hält. Mit der Zeit beginnt die Fassade allerdings zu bröckeln und ihr fallen immer mehr kleine Unstimmigkeiten auf, sodass Grace zu zweifeln beginnt. Sie fühlt sich im Haus der Thorpes immer unwohler und bekommt Drohbriefe, sodass sie in einem emotionalen Schlamassel und in einer Abhängigkeit gefangen ist. Die Leseatmosphäre ist bedrückend, die Schilderungen von Grace wirken niedergeschlagen, fast schon depressiv und es fällt nicht leicht, sich in ihre Situation hineinzuversetzen. Es gibt einige überraschende Wendungen, aber manches wirkt überzogen, manches unrealistisch. Die Geschichte beginnt spannend, der Mittelteil zieht sich etwas in die Länge, indem gewisse Gedankengänge und Szenen immer wieder wiederholt werden.
L.G. Davis
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Kleine Lügen: Ein spannender und mitreißender Psychothriller
Die perfekten Eltern: Ein Psychothriller voller Nervenkitzel
Neue Rezensionen zu L.G. Davis
Der Psychothriller beginnt spannend und man hat als Leser*in sofort Charaktere, mit denen man Mitgefühl entwickelt und solche, die man am liebsten meiden würde und ein ungutes Gefühl dabeihat. Das Schicksal vom kleinen Mason hat mich persönlich stark berührt, auch seine Entwicklung vom fröhlichen, aktiven Jungen, zum zurückgezogenen, ängstlichen Jungen im Rollstuhl, dessen soziale Kontakte sich sehr stark verringern.
Zwischenzeitlich war ich von einigen Wiederholungen etwas genervt, in Bezug auf Schwangerschaftsgeschichten und vor allem das Ende war mir sehr unrealistisch, zu viele Zufälle und alles löst sich in Wohlgefallen auf. Es war für mich nicht stimmig im Vergleich zum Rest der Geschichte.
Rezension zu "Kleine Lügen: Ein spannender und mitreißender Psychothriller" von L.G. Davis
Brigitte_PuchtaTess und Oliver ein, wie es scheint, perfektes Ehepaar lebt zusammen mit ihrem kleinen Jungen in einem überschaubaren Ort. Noch nicht lange. Tess möchte Normalität , geht raus und schließt Freundschaften mit Mitgliedern eines Buchclubs. Zu dessen Treffen sie regelmäßig geht. Oliver ist misstrauisch…
Sofort spürt man, da gibt es Geheimnisse von beiden Seiten und ihre Vergangenheit bleibt sehr im unklaren. Vor allem fragt man sich, was ist geschehen dass der Junge im Rollstuhl sitzt. Man rätselt mit und spannt sich seine eigene Geschichte um diese mysteriöse Vergangenheit.
Eine spannende Geschichte mit vielen Wendungen und immer neuen Fragen die sich der Leser zu beantworten versucht. Allerdings hat es mich nicht wirklich gefesselt sondern nur gut unterhalten. Einen Thriller würde ich es hier nicht nennen, eher ein guter Krimi.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Vor allem der Charakter von Tess hat mir sehr gut gefallen. Weniger gefallen hat mir, dass das Ganze zu wenig Tiefe hat. Viel Handlung, Wendungen aber irgendwie, für mich zu wenig fesselnd.
Fazit: Gut unterhaltender Krimi, zu wenig Tiefe
Leseempfehlung für alle Krimi-Fans und solche die spannende Bücher mögen.
Danke an NetGalley und Bookouture für das Leseexemplar.
Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.
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