Die Hüterin der Farben

von L.J. Pyka 
4,0 Sterne bei15 Bewertungen
Die Hüterin der Farben
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tiefgründig, emotional und mit einer wundervollen Botschaft

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Eine Geschichte der es manchmal etwas an Spannung fehlt mich aber dennoch berührt und gefesselt hat.

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Inhaltsangabe zu "Die Hüterin der Farben"

Mit gerade einmal 17 Jahren hat Haley alles verloren: Ihre Eltern sind tot, und sie muss ihre Freunde ebenso verlassen, wie ihre Heimat New York.
Doch bei ihrer Tante Helen wird das Leben nicht besser. Die junge Schülerin findet keinen Anschluss und zieht sich immer mehr zurück. Bald ist ihr Alltag nur noch von tristen Gedanken geprägt, die eines Tages Realität werden.

Denn plötzlich erwacht Haley in der grauen Welt von Zirkonia. Hier gibt es keine Farben, keine Freude – Nichts. Nur die graue Maus Tabby, von der Haley erfährt, dass sie erst wieder in ihr altes Leben zurückkehren kann, wenn sie alle Farben wiedergefunden hat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783947288342
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:328 Seiten
Verlag:Hawkify Books - c/o Wiebke Bohn
Erscheinungsdatum:11.05.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    clauditweetys avatar
    clauditweetyvor 10 Stunden
    Kurzmeinung: tiefgründig, emotional und mit einer wundervollen Botschaft
    Die Reise zu sich selbst

    Dieses Buch habe ich grade beendet und noch immer schwingen die letzten Worte immer noch in mir nach: Denn in jedem Grau, schlummert auch ein wenig Farbe. Es ist ein wundervolles Ende, für eine Geschichte die so traurig begann, in der Hayley fast alles verloren hat und keine Hoffnung mehr sieht. Grade dann wacht sie in Zirkonia auf und soll in einer Welt voller Grau, die Farben zurück holen, sagt die süße Maus Tabby. Leichter gesagt als getan., denkt sich Hayley, die doch selbst keine Farben mehr in ihrem Leben sieht und doch beginnt da schon ihre Reise zum Königsschloss. Dort soll sie als Zofe, der Prinzessin helfen und gleichzeitig die Farben wieder finden. Eine spannende Reise beginnt, voller Probleme, Hoffnungslosigkeit, jedoch auch neuer Freundschaften und der Suche nach der Liebe in sich selbst :). Ich möchte nicht zu viel verraten, denn ich denke, man muss diese Geschichte selbst erleben, um ihre unglaublich tiefe Botschaft zu erfahren :). Macht euch auf zu einer Reise zu euch selbst und entdeckt wieder die Farben in eurem Leben ;).

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    bibliophilehermines avatar
    bibliophileherminevor 3 Monaten
    Denn in jedem Grau, schlummert auch ein wenig Farbe

    Die besten Bücher sind die, die uns berühren.

    Und die Hüterin der Farben ist definitiv eins dieser Bücher, die ganz ganz tief unter die Haut gehen. L.J.Pyka hat eine Geschichte geschaffen die so zart und gleichzeitig kräftig ist , traurig und doch voller Hoffnung und Mut , auf eine leichte Art erzählt, die trotzdem im Kopf und im Herzen bleibt.

    Der Einstieg ins Buch fiel mir nicht leicht, ich wusste, es muss so aber trotzdem empfand ich es als schwer und manchmal anstrengend. Passend für den Storyverlauf aber persönlich war es nicht so meins, das änderte sich aber und ich war wie im Sog. Ich wollte wissen wie es weiter geht, auch wenn es mir zeitweise etwas zu langgezogen erschien, wollte ich dennoch wissen wie es weiter geht, wollte Haley auf ihrem Weg begleiten, wissen was passieren wird.

    Haley ist ganz unten, sie will nichts empfinden, steht sich auch ein bisschen selbst im Weg und war dadurch einfach authentisch, nicht übertrieben dramatisch sondern irgendwie einfach echt, ich konnte mich mit ihr identifizieren, ihre Gedankengänge verstehen , mitfühlen, auch wenn ich solche Trauer selbst nie erlebt habe, war sie einfach greifbar.

    Das Setting in Zirkonia fand ich so realistisch und gut beschrieben, dass ich reinstes Kopfkino hatte , es ist kein schöner Ort , vielleicht doch auf seine eigene Weise , aber ein sehr besonderer.

    Ich habe im Kopf noch so viele Worte , die aber alle nicht passend erscheinen, manchmal findet man einfach nicht die Worte, die das auszudrücken vermögen was man gefühlt hat, außerdem will ich auch nicht Spoilern. Ihr müsst es wohl einfach selbst lesen. Ich für mich, habe einiges aus diesem Buch mitgenommen, Gedankengänge, Anregungen , mir war die Botschaft und die Verknüpfungen von Anfang an klar und das ist auch einer der Gründe, warum ich das Buch so sehr gemocht habe.


    Die Idee und die Botschaft des Buches haben mich Neugierig gemacht und auch überzeugt. J-L- Pyka hat einen tollen , einnehmenden und gefühlvollen Schreibstil, auch wenn sich die ein oder andere Länge eingeschlichen hat, entwickelt das Buch seinen ganz eigenen Sog. Außerdem hat dieses Buch Tabby und ich finde jeder sollte eine Tabby haben.

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    Sakle88s avatar
    Sakle88vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Geschichte der es manchmal etwas an Spannung fehlt mich aber dennoch berührt und gefesselt hat.
    Eine farblose Welt die es zu retten gilt

    Inhalt:
    Die 17-jährige Haley hat durch einen Autounfall beide Elternteile verloren. Von nun an soll sie mit ihrem kleinen Bruder Sam bei ihrer Tante leben. Doch diese hat sie schon ewig nicht mehr gesehen, denn es gab keinen Kontakt mehr zwischen ihrer Tante und ihren Eltern. Bei ihrer Tante Helen muss Haley auf eine neue Schule gehen. Doch sie findet keinen Anschluss. Sie scheint sich immer mehr in ihrer Trauer zu verlieren. Ihre Welt scheint Farblos zu sein. Bis ihre Realität wirklich farblos wird und sie sich auf einen Weg begeben muss der nicht nur sie sondern auch das graue Land Zirkonia vor den Untergang retten kann. Stets an ihrer Seite eine kleine graue Maus mit dem Namen Tabby. Doch kann Haley es schaffen?

    Meine Meinung:
    Das Cover finde ich ausdrucksstark und toll gezeichnet. Alles ist grau und in dem Augen finden wir die bekannten Farben. Ich finde es ist passend gewählt.
    Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig zu lesen.
    Ich hatte keine Schwierigkeiten um in die Geschichte rein zu finden. 
    Dia Art und Weise der Wörter haben mir die Gefühle von Haley gut vermitteln können. Und ich konnte mich gut in sie hineinversetzten.
    Der Handlung selbst fehlt es leider ein wenig an Spannung, aber sie hat auf jeden Fall potential. Ich finde man könnte noch viel mehr aus der Geschichte rausholen. Denn die Idee die Farben mit Haley zu verbinden, so wie es hier passiert ist, wirklich toll.

    Haley finde ich authentisch dargestellt. Sie ist gerade mal 17 Jahre und plötzlich steht ihre Welt Kopf und wurde aus einander gerissen durch den Tod beider Elternteile. Ihre Sorge um ihren kleinen Bruder Sam empfinde ich wirklich gut dargestellt und bin froh das sie ihn hat, denn sie erwähnt oft das er es ist der ihr halt gibt.
    Tabby die Maus, ist ein toller und treuer Charakter, den die Geschichte einfach braucht. Denn die kleine ist nicht nur Mutig, sondern sie weiß auch eine ganze Menge und kann Haley so oft helfen.

    Der Spannungsbogen wirft für mich einige Wellen. Mal schafft er es nach oben zu gehen doch er fällt oft wieder ab und das finde ich wirklich schade, denn wie schon erwähnt steckt eine Menge potential in der Geschichte. Dennoch konnte mich Haleys Geschichte fesseln und sie hat mich mitgerissen. Ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht und vor allem ob Haley wieder einen anderen Sinn in ihrem Leben findet.

    Das Ende hat mich dann doch noch mal gerührt. Ich finde die Auflösung hier sehr gut gewählt und konnte mich gut mit dem Ende anfreunden.

    Fazit:
    Eine Geschichte die nicht ganz ausgeschöpft wurde, aber gut geschrieben ist. Sie konnte mich fesseln, ich konnte mich Haley mitfühlen und ich konnte mir das Land Zirkonia sehr gut vorstellen so trist und grau, daher gibt es von mir vier Sterne und eine Leseempfehlung :)

    Vielen lieben Dank an Hawkify Books, für das Reziexemplar, das meine Meinung in keinster Weise beeinflusst hat.

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    Lesemama1970s avatar
    Lesemama1970vor 4 Monaten
    Zirkonia und seine Farblosigkeit

    Die Hüterin der Farben ist im Mai 2018 von L.J. Pyka beim Hawkify Books Verlag erschienen.

     

    Inhalt:

    Seit dem Tod ihrer Eltern hat Haley Albträume. Sie träumt, dass sie vor jemandem einen Turm hinauf flüchten muss, um ein Artefakt zu bekommen, welches derjenige gestohlen hat, sie aber dringend braucht. Warum weiß sie selbst nicht.

    Haley muss nach dem Tod ihrer Eltern, mit ihrem kleinen Bruder, zu ihrer Tante ziehen. Haley hat den Lebenswillen verloren, und weiß nicht, wie sie mit all dem umgehen soll. Warum hatte ihre Tante keinen Kontakt zu Haleys Eltern, holt aber nach deren Tod die Kinder zu sich?

     

    Meine Meinung:

    Das Cover sieht bombastisch aus, ein richtiger Eyecatcher. Das ist mein erstes Buch der Autorin gewesen, von daher war ich sehr gespannt was mich erwartet.

    Haley konnte mich zu Beginn nicht fesseln. Mich störte, dass es am Anfang ziemlich oft um Haley und ihren Verlust ging es war mir zu dramatisch, überzogen, egoistisch. Ich kann es nicht richtig in Worte fassen, es war mir auf alle Fälle, einfach zu viel. Das die Autorin Fantasy und Gegenwart vermischt hat mir sehr gut gefallen. Der Fantasy Anteil ist kürzer als der der Gegenwart. Im Fantasy Teil habe ich Haley auch als viel angenehmere Protagonistin wahrgenommen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich Fantasy-Fan bin und mir der Teil in Zirkonia und der dortigen Haley einfach besser gefallen hat. Der Übergang nach Zirkonia kam für mich zu plötzlich, das hätte ich mir anders/ausführlicher gewünscht. Der Protagonist Matt hat mir total gut gefallen, seine Hartnäckigkeit gegenüber der abweisenden Haley hat mich sehr beeindruckt. Die Maus Tabby fand ich total putzig. Wie Zirkonia ohne Farben wirkt kam bei mir total gut rüber, trist und traurig, wie Haley sich in der normalen Welt fühlte bevor sie nach Zirkonia kam. Ihr Reise durch Zirkonia und die damit einhergehende Veränderung von Haley und ihrer Denkweise hat mich sehr beeindruckt.

    Zitat: Was es bedeutet, überhaupt ein Leben zu haben. „Es bedeutet, dass du leben musst – jeden einzelnen Tag. Lebe jede Sekunde, sei du selbst, lache, genieße und schätze, dass du ein teil von alldem hier bist. Denn es kann jeden Moment vorbei sein und dann hinterlässt dein Verlust nichts als Schmerz.“ Für meinen Geschmack bleiben zu viele Fragen am Ende der Geschichte offen. Deshalb würde ich mich über eine Fortsetzung mit der Haley nach ihrem Abenteuer in Zirkonia sehr freuen.

     

    Fazit:

    Realität und Fantasy treffen hier aufeinander.

    Wer gerne Bücher mit einer Botschaft liest wird hier fündig.

    Nach anfänglichen Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden, hatte ich doch eine sehr schöne Lesezeit. 

    Ich bedanke mich beim Hawkify Books Verlag für das Rezensionsexemplar.

     

    Produktinformation

    Format: Kindle Edition

    Dateigröße: 3030 KB

    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 363 Seiten

    Verlag: Hawkify Books (8. Mai 2018)

    Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.

    Sprache: Deutsch

    ASIN: B07CYPS533

    Preis: 3,99 Euro

    Taschenbuch: 328 Seiten

    Verlag: Hawkify Books (11. Mai 2018)

    Sprache: Deutsch

    ISBN-10: 3947288344

    ISBN-13: 978-3947288342

    Preis: 13,99 Euro


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    Brunhildis avatar
    Brunhildivor 4 Monaten
    Eine interessante Story, dessen Potenzial nicht ganz ausgeschöpft wurde

    Meine Meinung:
    Das Cover hat mir sofort gut gefallen. Es wirkt auf mich stimmig und ist einzigartig. Die meiste Fläche ist in schwarz-weiß gehalten, bis auf ein paar Farben im bzw. am Auge. Diese Farben wiederholen sich auch in der Schrift, was ich richtig gut finde. Auch die Stadt im Hintergrund gefällt mir.

    Der Schreibstil von L.-J. Pyka war wieder sehr angenehm und flüssig zu lesen. Schnell war ich in meinem gewohnten Lesefluss und immer wieder haben sich aufgrund geschickt eingebauter Details Bilder in meinem Kopf gebildet.

    Wir begleiten in diesem Buch die 17-jährige Haley. Wie man bereits aus dem Klappentext erfährt, hat sie schon einige Schicksalsschläge hinnehmen müssen. Diese haben sie gezeichnet, weshalb ich sie schnell in mein Herz geschlossen hatte. Nach dem Tod ihrer Eltern zieht sie zusammen mit ihrem 2-jährigen Bruder zu dessen Tante, die sie kaum kennen. Das Einleben fällt ihr ziemlich schwer, wie es den meisten Teenagern wohl nach solchen Ereignissen gehen würde. Ihr Leben wird komplett umgekrempelt und der Verlust nimmt sie sehr mit. Haley hat einige starke, aber hin und wieder auch schwache Momente. Dies hat sie in meinen Augen menschlich und glaubwürdig gemacht.

    Von der Handlung habe ich mir irgendwie mehr erhofft. Der Anfang hat mir sehr gut gefallen. Für Haley beginnt das Leben neu und sie muss sich erst am neuen Wohnort mit neuen Menschen zurechtfinden. Alles war authentisch und in sich stimmig. Diesen Part habe ich überhaupt nicht als langatmig oder langweilig empfunden, auch wenn nicht allzu viel aufregendes passiert ist. Aber als sie dann ohne Vorwarnung in die andere Welt, in der die Farben fehlten, eingetaucht ist, konnte mich das Buch irgendwie nicht mehr so mitreißen. Haley war auf einmal nicht mehr die Haley, wie ich sie kannte. Die Dialoge empfand ich auf einmal zu gestellt bzw. gekünstelt und konnten mich manchmal einfach nicht überzeugen. Dies empfand ich als sehr schade und hat mir den Spaß am Lesen schon ein wenig genommen. Ich finde dies schwer zu beschreiben. Das Potenzial der Geschichte wurde hier leider nicht völlig ausgeschöpft, denn die Idee war super.

    Die Auflösung am Ende hat mir dann wieder ganz gut gefallen, auch wenn es mir dann auch ein bisschen zu viel des Guten war. Die Botschaft von L.-J. Pyka kann gar nicht übersehen werden.

    Fazit:
    L.-J. Pyka hat mir "Die Hüterin der Farben" eine ganz interessante Story geschaffen, dessen Potenzial in meinen Augen leider nicht völlig ausgeschöpft wurde. Ihr angenehmer Schreibstil hat mich durch die Seiten fliegen lassen, auch wenn mir die Geschichte im Mittelteil nicht mehr ganz so überzeugen konnte. Von mir gibt es dennoch eine gute Leseempfehlung.

    3/5 Punkte
    (Gut)

    Vielen Dank an den Verlag Hawkify Books zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

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    buchlilies avatar
    buchlilievor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Geschichte, die trotz kleiner Schwächen mühelos das Herz berührt.
    Emotional und voll herrlicher Metaphorik ...

    Cover

    Die Gesamtgestaltung konnte nicht nur unmittelbar mein Interesse wecken, weil der Einsatz der Farben einen schönen Kontrast erzeugt. Auch die einzelnen Elemente, d. h. das Auge im Vordergrund oder Zirkonias Regierungssitz im Hintergrund, fügen sich äußerst ansehnlich ineinander. Darüber hinaus gefällt mir die Bedeutung, die das Cover dem Betrachter vermittelt. Es wird sofort klar: Hier geht es im Grunde um weitaus mehr als nur um verschwundene Farben. Es geht darum, dem tristen Grau seines Lebens wieder einen Sinn einzuhauchen. Insofern bin ich von diesem Cover absolut angetan.

    Meine Meinung

    „Ich fühle Liebe und Trauer gleichermaßen und weiß, dass es an der Zeit ist zu kämpfen – für mich, meine Familie und das Leben.“ (Die Hüterin der Farben, Pos. 2433)

    Zwischen den Zeilen dieses Romans steckt eine Botschaft, die so bedeutsam und essentiell ist, dass ich ihn mit jedem Satz tiefer ins Herz geschlossen habe. Jeder von uns wurde sicherlich schon mit einer Situation konfrontiert, die einem schlagartig jegliches Glück zu rauben wusste, am ehesten durch den Tod eines geliebten Familienmitglieds. Zurück bleiben Wut, Trauer und schließlich Resignation – zu Recht. Was in solchen Umständen hiernach am meisten zählt, ist, dass man sich den positiven Seiten des Lebens allmählich wieder öffnet. L. J. Pyka behandelt in „Die Hüterin der Farben“ das sensible Thema der Trauerbewältigung auf eine Art und Weise, die mich wirklich tief berührt hat.

    Der Leser lernt in dieser Geschichte Haley kennen, die mit ihrem kleinen Bruder nach dem Tod ihrer Eltern zu Tante Helen zieht. Glücklich ist sie über die Entscheidung des Gerichts nicht. Weder kennt sie ihre Verwandte richtig, noch mag sie das ländliche Flair von Crossville. Als wäre all das nicht schon schwer genug, begegnen dem trauernden Teenager immer wieder schemenhafte, graue Gestalten. Eines Tages erwacht Haley plötzlich im tristen Zirkonia. Dort erfährt sie, dass sie die einzige ist, die die Farben und damit die Lebensfreude der Bewohner wieder zurückholen kann. Doch wird sie letztendendes auch erfolgreich sein?

    Der Einstieg in den Roman gelingt einem Dank des leichten Schreibstils der Autorin völlig mühelos. Und es wird einem auch sogleich bewusst, dass es sehr emotional zugeht. Haley ist nur noch ein Schatten ihrer selbst, eine leere Hülle, während gleichzeitig ein Sturm aus negativen Gefühlen in ihr tobt. Ich konnte mich aus eigener Erfahrung gut mit ihr identifizieren. Die Autorin stellt die innere Gefühlswelt der Heldin derart authentisch und ergreifend dar, ich bin begeistert. Positiv bewerten möchte ich auch die leichte Steigerung der phantastischen Elemente, sodass man sich mit Haley zunächst einmal in die neue Umgebung einfinden kann. Dabei wird deutlich, dass es L. J. Pyka nicht auf eine schnelle Abhandlung des Abenteuers ankommt. Zwischenmenschliche Beziehungen und Konflikte spielen eine mindestens ebenso große Rolle, so z. B. Tante Helens Schwierigkeiten, einen Zugang zu ihrer introvertierten Nichte zu finden. Ebenso fasziniert mich die tiefsinnige Metaphorik der Geschichte, die vornehmlich durch Haleys Aventüre in Zirkonia vermittelt wird. Dabei beziehe ich mich nicht bloß auf den Verlust der Farben. Die kleine Maus Tabby erklärt an einer Stelle: „[…] von einem Tag auf den anderen habe ich für sie nicht mehr in die Familie gepasst.“ (Die Hüterin der Farben, Pos. 1657). Weshalb, solltet ihr selbst lesen.

    Allerdings muss ich leider auch Kritik aussprechen. Bis Haley überhaupt nach Zirkonia gelangt, vergeht knapp die Hälfte des Buches. Bis dato hat man als Leser den Eindruck, vielmehr einen Young Adult-Roman vorliegen zu haben. Darüber hinaus war der Plot in Zirkonia meines Empfindens zu schnelllebig. Die Ereignisse überschlagen sich regelrecht zulasten von Spannung und Hintergrundinformationen, die für das Grundverständnis über dieses Land schön gewesen wären. Das Potential, das der Roman hätte entfalten können, wird durch diesen Umstand leider gehemmt.

    Fazit

    Die Hüterin der Farben trifft mit ihrer Emotionalität und Metaphorik mitten ins Herz. Die Autorin schöpft zwar nicht das ganze Potential ihrer Idee aus, versteht sich aber gekonnt darauf, mit leichten Worten ihre Botschaft zu übermitteln. Ich vergebe vier Sterne.

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    UnsereBuecherwelts avatar
    UnsereBuecherweltvor 5 Monaten
    Bring Farbe in dein Leben!

    Eine Geschichte …

    … über Verlust, Trauerbewältigung, Freundschaft, Erkenntnisse und Vergebung. Eine Geschichte, die uns verdeutlichen soll, wie trist das Leben sein kann, wenn wir alles nur ins schwarz/weiß sehen.

    Nachdem ich so begeistert von „Ein Hauch deiner Liebe“ war, dem vorherigen Buch der Autorin, dass ich bereits verschlungen habe, wollte ich unbedingt ihre neue Geschichte lesen.

    Durch die Zusammenarbeit mit dem Hawkify Books Verlag hatte ich auch hier wieder die Chance, dieses Buch als Rezensionsexemplar zu bekommen. Vielen Dank dafür.

    Das Cover hat mich sofort angesprochen. Sieht es nicht mega aus? Es verdeutlicht sehr gut, um was es in diesem Buch geht.
    Der Schreibstil von L.-J. Pyka war wieder grandios. Ich bin flüssig in die Geschichte gekommen und habe sie zügig lesen können. Gerade am Anfang konnte ich die Spannung richtig greifen.

    Die Welt um Haley liegt in Trümmern, nachdem sie unfreiwillig in ein neues Leben gezwungen wird. Sie hat viel zu verkraften und muss mit der neuen Situation erst lernen zurecht zu kommen. Mit Haley habe ich mitgefühlt, denn ihre Wut, Trauer, Angst, Verwirrung und auch Hoffnung habe ich förmlich gespürt.

    In dieser Welt lernen wir ihre Tante kennen, bei der sie jetzt leben muss. Bisher haben sie kein gutes Verhältnis gehabt und kennen sich eigentlich nicht, denn ihre Eltern waren im Streit mit ihr. Doch jetzt heißt es sich zu arrangieren. Tante Helen wird sehr gut beschrieben, denn für sie ist das ja auch alles neu, denn sie hat keine Kinder und musste bisher auf niemanden Rücksicht nehmen.
    Matt hilft ihr in der Schule anzukommen und zeigt ihr wie alles läuft. Obwohl Haley bei niemanden Anschluss finden möchte, drängt er sich in ihr Leben, doch dann nimmt alles einen schrecklichen Lauf, denn auch eine Cheerleader Zicke darf nicht fehlen …

    Durch ausgelöste Ereignisse kommt Haley in die Welt ohne Farben. Zirkonia ist sehr gut beschrieben und ich konnte die traurige Welt vor mir sehen. Alle Menschen dort haben durch die Farblosigkeit keine Freude im Leben mehr. Haley findet sich in der „neuen“ Welt sehr schnell zurecht, vielleicht auch etwas zu schnell. Sie lernt die Prinzessin Kalia kennen, die Haley erstmal aus einer Misere retten muss.
    Tabby liebe ich, denn die kleine graue Maus ist durch ihre sympathische Art einfach freundlich, aufgeschlossen und vor allem ein Käsejunkie ;-). Sie ist unwahrscheinlich stark und lässt sich nicht unterkriegen.

    Ob Haley es schafft, alle Farben wieder zu finden und in ihre eigene Welt zurück zu kommen, heißt es in dieser Geschichte zu erfahren.

    Dieses Buch konnte mich zwar begeistern, aber nicht gänzlich und durchweg fesseln. Dass lag nicht an den zwei unterschiedlichen Welten, sondern eher daran, dass es nicht „realistisch“ genug gewirkt hat. Es war für mich wahrscheinlich einfach eine zu geringe Zeitspanne, die wir mit Haley durchleben. In der kurzen Zeit hat sie so viele Erkenntnisse, was es mir schwer macht, diese als glaubwürdig zu betrachten.

    Doch dies ist reine Geschmackssache und ich glaube, dass es viele Leser geben wird, die sich daran nicht stören werden.

    Fazit

    Eine Geschichte, die uns zeigt, das nicht alles nur schwarz/weiß ist und es im Leben trotz harter Schicksalsschläge immer weiter geht. Diese Botschaft hat die Autorin sehr gut rüber gebracht. Ich bin sehr gespannt was ihr von der Geschichte haltet.

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    -Danni-s avatar
    -Danni-vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Eine schöne Geschichte mit ein paar Spannungsschwächen und langgezogenem Anfang.
    Eine schöne Geschichte mit ein paar Schwächen

    Titel: Die Hüterin der Farben
    Einzelband
    Autorin: L.-J. Pyka
     Verlag: Hawkify Books
    Preis: 3,99 € EBook; 13,99 € Taschenbuch
    Erscheinungsdatum: 11.05.2018
    Seitenzahl: 330

     

     

    Der Inhalt:

                      

    Mit gerade einmal 17 Jahren hat Haley alles verloren: Ihre Eltern sind tot, und sie muss ihre Freunde ebenso verlassen, wie ihre Heimat New York.
    Doch bei ihrer Tante Helen wird das Leben nicht besser. Die junge Schülerin findet keinen Anschluss und zieht sich immer mehr zurück. Bald ist ihr Alltag nur noch von tristen Gedanken geprägt, die eines Tages Realität werden.

    Denn plötzlich erwacht Haley in der grauen Welt von Zirkonia. Hier gibt es keine Farben, keine Freude – Nichts. Nur die graue Maus Tabby, von der Haley erfährt, dass sie erst wieder in ihr altes Leben zurückkehren kann, wenn sie alle Farben wiedergefunden hat.  [Quelle: Hawkify Books]

     

    Die Autorin:

     

    L.-J. Pyka wurde am 9. Mai 1995 in einer Kleinstadt in Sachsen-Anhalt geboren. Bereits in der fünften Klasse schrieb sie erste Geschichten und nach dem Abitur zog es sie in die wunderschöne deutsche Hauptstadt, wo sie mit ihrem Freund und der gemeinsamen Katze Lilly lebt. Wenn sie nicht gerade schreibt, geht sie ihrer zweiten Leidenschaft, dem Lesen, nach oder sie trifft sich mit ihren Freunden und geht ins Kino.

    Neben ihrem Studium der Deutschen Literatur schreibt und veröffentlicht sie Romane im Selbstverlag. Im Mai 2016 erschien mit dem Fantasyroman »Delaria-Eine Reise um dein Leben« der erste Teil ihrer Trilogie »Die Wächter der Feenkristalle.« Und im Dezember des selben Jahres wagte sie sich mit ihrem Roman »Ein Hauch deiner Liebe« erstmals in den dramatischen Bereich der Liebe.

    2018 erscheint ihr drittes Buch, ein weiterer Fantasyroman im Talawah-Verlag.  [Quelle: Hawkify Books]

     

    Der erste Satz:

     

    Panisch stürme ich die Treppe des Turmes hinauf, spüre mit jeder Faser meines Körpers, dass er mich verfolgt.

     

    Meine Meinung:

     

    Cover

    Das Cover finde ich total schön. Die Kombination aus dem schwarz weiß mit den hervorstechenden Farben ist einfach total gelungen. Es passt dazu auch noch super zur Geschichte.

     

    Schreibstil

    Das Buch ist in einem locker leichten Schreibstil aus der Sicht der Protagonistin Haley geschrieben. Alles ist schön bildlich beschrieben, sodass ich mich, trotz der fehlenden Farben in Zirkonia, gut in die Welt hinein versetzen konnte.

     

    Charaktere

    Die meisten Charaktere sind etwas gewöhnungsbedürftig. Allen voran die Protagonistin Haley. Ich habe wirklich sehr sehr lange gebraucht, bis ich mit ihr warm geworden bin. Ich konnte sie zwar auf der einen Seite schon verstehen, aber sie ging mir am Anfang mit ihrem Verhalten doch sehr auf die Nerven. Zum Glück wurde es noch besser und irgendwann habe ich sie dann doch gemocht. Tante Helen mochte ich eigentlich ganz gerne, auch wenn sie Fehler begangen hat, hat sie sich wenigstens bemüht. Haleys kleinen Bruder Sam fand ich echt knuffig. Matt, den kleinen Nerd, mag ich ganz gerne. Er ist einfach immer für Haley da. Kalia, Tabby und Jaspis fand ich super. Jeden auf seine Art und Weise. Prinz Ragas habe ich mir irgendwie dauernd als Clown vorgestellt. Ich habe keine Ahnung warum, aber ich konnte ihn mir einfach nicht als ernsthaften dunklen Prinzen vorstellen.

    Story

    Ich habe sehr lange gebraucht, bis ich in der Geschichte angekommen bin. Den Prolog fand ich noch echt spannend und er machte tierisch neugierig auf die Geschichte. Dann fing die Geschichte richtig an und es war erstmal sehr traurig. Es passierte nicht viel und bis die Geschichte so richtig ins Rollen kam, dauerte es sehr lange. Mir kam es so vor, als würde es die erste Hälfte des Buches nur darum gehen: Haley steht auf und geht zur Schule. Haley weint und geht schlafen. Gefühlt passierte nicht viel anderes und die Geschichte zog sich ganz schön. Nachdem Haley endlich in Zirkonia gelandet war wurde es endlich etwas spannender. Haley wurde dann auch etwas erträglicher, auch wenn sie irgendwie ständig jemanden vermisst, selbst wenn sie denjenigen erst eine Minute lang kennt. Die Dialoge in Zirkonia kamen mir anfangs ziemlich abgehackt vor und störten ein wenig meinen Lesefluss. Das wurde aber schnell besser und dann wurde es auch endlich richtig spannend und es folgten ein paar Überraschungen und Schocks. Die Geschichte ist für mich aber trotz des langgezogenen Anfangs und der fehlenden Spannung etwas Besonderes. Denn sie hat eine Botschaft. Es gibt unglaublich viele wunderschöne Zitate, die sehr zum Nachdenken anregen. Leider ist mir das alles erst zum Ende so richtig klar geworden. Ich für meinen Teil, nehme wirklich viel aus der Geschichte mit. Es ist einfach keine typische Fantasy Geschichte. Ich finde es allerdings sehr schade, dass das alles durch den langgezogenen Anfang und die fehlende Spannung verloren geht und es erst ganz am Ende Klick gemacht hat.

     

     

    Mein Fazit:

    "Die Hüterin der Farben" ist eine schöne Geschichte mit einer tollen Botschaft. Leider kann ich aufgrund des langgezogenen Anfangs und der fehlenden Spannung trotzdem nur 3 von 5 Punkten vergeben. Dennoch bin ich der Meinung, dass es sich lohnt die Geschichte zu lesen. Ich für meinen Teil bereue es zumindest nicht.

     

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    Minjes avatar
    Minjevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Buch mit Botschaft
    in einem Land ohne Farben

    "Die Hüterin der Farben" von L.J. Pyka erschien im Mai 2018 bei Hawkify Books. LJ Pyka ist Studentin und wohnt in Fulda. Die Hüterin der Farben ist ihr drittes Buch.

    Inhalt
    Die 17 jährige Haley verliert ihre Eltern durch einen tragischen Unfall. Bisher an das Großstadtleben gewöhnt muss sie nun gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder Sam ins dörfliche Alabama zu einer Tante, mit der sie nie etwas zu tun hatte. Wenig später gelangt Haley in eine andere Welt: eine Welt ohne Farben.

    Meinung
    Cover. Das Cover ist total hinreißend, es gefällt mir richtig gut! Man sieht zum einen den Gegensatz zwischen Farben und einer grauen Welt, zum anderen sieht man nicht nur das Auge im Vordergrund, sondern eine Stadt im Hintergrund (was ich erst nach genauerem Hinschauen heute morgen sah).
    Spannung. Es gab einige Überraschungen...man wurde als Leser irre geführt, hat Personen, die unschuldig wirken, nicht verdächtigt...Spannung war vorhanden.
    Aufbau/ Stil. Ausnahmsweise halte ich mich mal nicht an das vorgegebene, sondern schreibe Euch, was ich empfinde: 
    Der erste Teil ist für mich der Teil, wo Haley mit Sam umzieht und dann ihre neue Umgebung kennenlernt und langsam ankommt (also Prolog und Kap 1-9). Und dieses langsame Ankommen ist durchaus gerechtfertigt, denn es dauert, um den Tod der eigenen Eltern zu verarbeiten. Dieser Teil ist für mich sehr gut gelungen. Mag sein, das dieser Teil langatmig ist, aber so schön gefühlvoll. Ganz besonders gut ist hier der Prolog, der es schafft, einen auf der Stelle neugierig zu machen.
    Der zweite Teil ist für mich der Teil, wo Haley in Zirkonien ist (Kap 10-24) und die Welt retten soll. Es ist kein harter Bruch, es ist anfangs wie ein sanftes Hinübergleiten, da man aufgrund der Beschreibung erst denkt, sie läge in ihrem Bett. Nun geht es um die Prinzessin Kalia, die Ragas heiraten soll, obwohl sie einen anderen liebt. Haley geht hier hingebungsvoll in ihrer neuen Rolle als Freundin von Kalia auf und es scheint einem, als seien Sam und Tante Helen vergessen. 
    Der dritte Teil ist für mich das letzte Kapitel, indem wir eine nachdenkliche Haley vorfinden. Nicht so gut, wie der erste Teil aber auch nicht schlecht.
    Perspektive. Das Buch wurde geschrieben in der Ich Perspektive, wodurch man sich der Protagonistin von Anfang an nahe fühlte.
    Charaktere. Haley ist für mich eine Person, die aufgrund ihrer Werte nicht stimmig ist. Anfangs ist ihr Familie und der Familienzusammenhalt sehr wichtig, was sich ja ändert, als sie in Zirkonien ist. Sie stellt das Wohl von ganz Zirkonien über ihre Familie. 
    Die Idee. Die Idee, die hinter dem ganzen steht, also einer Welt die Farben zu nehmen, finde ich interessant, sowas habe ich bisher nie gelesen.- Man merkt, das es Ansinnen der Autorin ist, Botschaften zu übermitteln, was ihr auch gelingt. Kleiner Haken an der Sache: Als Leser gehe ich mit einer bestimmten Erwartungshaltung an ein Buch heran: Höre ich Fantasy oder Urban Fantasy, dann habe ich eine bestimmte Vorstellung, wie so eine Geschichte aufgebaut ist. Auch wenn Haley von der realen Welt in eine andere Welt gelangt, dieses "Fantasy - typische " fehlt mir. 
    Wenn wir Pykas Bücher lesen mit der Erwartungshaltung, einen typischen Urban Fantasy Roman zu lesen, werden wir enttäuscht.
    Wenn wir ihre Bücher jedoch lesen als das Buch einer nachdenklichen Autorin, die eine oder mehrere Botschaften rüberbringen möchte, dann liest sich das Buch gut.

    Fazit
    Ein Buch mit einer Botschaft.
    Empfehle ich all denjenigen, die dafür empfänglich sind.

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    Kendas avatar
    Kendavor 5 Monaten
    Die Idee ist super

    Nach dem Lesen von „Die Hüterin der Farben“ bin ich etwas zwiegespalten. Der Schreibstil ist recht angenehm und die Idee gefällt mir auch sehr gut allerdings konnte mich die Umsetzung nicht gänzlich packen. Es entstehen, für mich, zu viele Längen und ich fühlte mich nicht so richtig mitgenommen. Der Start ist gut und auch das Ende ist gelungen, alles dazwischen ist für mich leider nur in Ordnung.
    Ich habe von L.J. Pyka schon „Ein Hauch deiner Liebe„ und weiß das sie in der Lage ist mich an ein Buch zu fesseln.

    Die Protagonisten sind interessant, ich mag Haley auch wenn ich mit ihr nicht gänzlich warm wurde. Ich kann sie verstehen und ich kann ihre Handlungen nachvollziehen aber sie haut mich einfach nicht um. Durch das eintauchen in die andere Realität verändert sich Haley sehr und am Ende fühlte ich mich ihr auch näher als zu Beginn. Ich mag die Entwicklung die sie durch macht sehr.

    Die Idee und die Umsetzung, mir gefällt die Idee sehr gut, denn nach so einem Verlust fällt man in ein Loch und alles wirkt ohne Farben das sie hier in eine andere Realität eintaucht und dort Abenteuer besteht finde ich klasse. Bei der Umsetzung, nun sie konnte mich nicht gänzlich packen, ich hatte etwas mit den Längen zu kämpfen, aber zum Ende hin wurde es immer besser.
    Der Einstieg ist mit leicht gefallen und ist auch sehr gelungen, dann verliert es sich ein wenig und zog dann wieder an. Im Endergebnis ist es in Ordnung aber, meiner Ansicht nach, ist hier auch etwas Potential auf der Stecke geblieben.


    Das Cover mag ich sehr, es ist anders, irgendwie mutig und es passt sehr gut zu dem Inhalt. Auch der Klappentext konnte mich ansprechen und ist gelungen



    Fazit:
    Die Idee von „Die Hüterin der Farben“ gefällt mir sehr, die Umsetzung konnte mich leider nicht gänzlich überzeugen, es ist in Ordnung aber ich weiß das L. J. Pyka es besser kann denn mit einem anderen Buch hat sie mich gepackt. Ich kann „Die Hüterin der Farben“ dennoch sehr empfehlen, unter anderem weil mir die Entwicklung der Protagonistin gefallen hat.

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