L.U. Ulder

 4.5 Sterne bei 22 Bewertungen
Autor von Ein dunkler Trieb, Die Möglichkeit von Glück und weiteren Büchern.

Lebenslauf von L.U. Ulder

Ulder ist das Pseudonym des Autors. Das Schreiben ist seit vielen Jahren ein Ausgleich zum Beruf. Was als erste Schreibübungen begann, entwickelte sich immer mehr zur Leidenschaft. Der Autor ist Mitglied beim Qindie, dem Autorenkorrektiv. "Taubenzeit" ist der erste Teil der geplanten Leving&Holland Reihe. Der Folgeteil, "In Zeiten untergehender Aquifere", war Gewinner des 10. Wettbewerbs von Neobooks und befindet sich in den Startlöchern.

Alle Bücher von L.U. Ulder

Ein dunkler Trieb

Ein dunkler Trieb

 (15)
Erschienen am 01.11.2016
Die Möglichkeit von Glück

Die Möglichkeit von Glück

 (5)
Erschienen am 05.08.2015
Tödliche Zeiten

Tödliche Zeiten

 (2)
Erschienen am 03.03.2014
Angst macht große Augen

Angst macht große Augen

 (0)
Erschienen am 22.02.2015
Taubenzeit: Kriminalroman

Taubenzeit: Kriminalroman

 (0)
Erschienen am 14.06.2013
Jahr der Ratten

Jahr der Ratten

 (0)
Erschienen am 22.02.2015
Krimi - Shortys

Krimi - Shortys

 (0)
Erschienen am 28.05.2014

Neue Rezensionen zu L.U. Ulder

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KruemelGizmos avatar

Rezension zu "Ein dunkler Trieb" von L.U. Ulder

Rezension zu Ein dunkler Trieb
KruemelGizmovor einem Jahr

Nach seiner Versetzung aus Hamburg muss sich Björn Liebermann damit arrangieren, das er entgegen aller Absprachen nicht in die neue Abteilung für Banden- und Schwerstkriminalität versetzt wird, sondern in der Mordkommission seinen Dienst verrichten soll. Sein erster Mordfall, eine  hat es in sich und die Spuren sehen vielversprechend aus, aber sein Verdacht hier könnte ein Serienmörder am Werk sein, wird von seiner Vorgesetzten abgewiegelt. Die weiteren Ermittlungsergebnisse scheinen ihr recht zu geben, und keiner der Ermittler ahnt welche Dimensionen dieser Fall wirklich einnimmt…

Ein dunkler Trieb stammt aus der Feder von L. U. Ulder.

Mit dieser Geschichte hat der Autor für mich einen spannenden Thriller geschrieben, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Der Fall ist interessant und spannend erzählt, und meiner Meinung nach nicht unbedingt was für schwache Nerven, auch wenn hier nicht unbedingt viel Blut fließt, werden doch grausame Praktiken thematisiert. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, eine davon aus Tätersicht. So erhält man als Leser einen Einblick in seine Gedankenwelt des Täters, was für die Geschichte hier einen besonderen Reiz ausmacht, und mir gut gefallen hat. Die Polizeiarbeit wirkte sehr detailliert und realistisch auf mich, und konnte mit einem für mich unerwarteten Schluss bei mir zusätzlich punkten.

Einzig die Protagonisten waren nicht immer so meins, hier fehlten mir doch ein wenig die Tiefe und Emotionen an der einen oder anderen Stelle. Auch die Beschreibung seiner Vorgesetzten konnte mich nicht für sich einnehmen und nervte mich im Verlauf manchmal auch ein wenig, eine weniger oft Erwähnung ihrer körperlichen Unzulänglichkeiten hätte mir vollkommen ausgereicht um mir ein Bild von ihr zu machen.

Mein Fazit:

Für mich ein spannender Thriller mit einem interessanten und grausigen Fall, der mich trotz meines kleinen Kritikpunkte begeistern konnte.

Kommentare: 6
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Pharo72s avatar

Rezension zu "Ein dunkler Trieb" von L.U. Ulder

Atemlose Jagd auf einen so triebhaften wie intelligenten Täter
Pharo72vor einem Jahr

Björn Liebermann verlässt seiner Freundin zuliebe, die in Berlin ihren Traumjob ergattert, Hamburg und findet sich dort vertretungsweise in der Mordkommission wieder, obwohl er eigentlich eine Stelle bei der Bandenkriminalität angestrebt hatte. Er nimmt sein Schicksal an und hat es auch gleich mit einem kniffligen, bestialischen Mord an einer Prostituierten zu tun. Ein Verdächtiger ist bald gefunden, aber Björn hat ein ungutes Gefühl dabei. Monate später stellt sich für ihn und die anderen Ermittler heraus, dass sie einem Serientäter auf den Leim gegangen sind, der äußerst intelligent und vorausschauend agiert. Die weitere Ermittlung entwickelt sich zum Albtraum.

Meine Meinung:

„Ein dunkler Trieb“ ist mein erster Thriller von L.U. Ulder und es wird bestimmt nicht der letzte sein. Nur selten konnte mich eine Handlung derart konsequent ans Buch fesseln. Durch geschickte Wendungen und auch größere Zeitsprünge, die immer wieder Überraschungen bieten, bleibt es durchgehend interessant, vielfach und vor allem zum Ende hin aber auch nervenzerreißend spannend. Langeweile kommt sicher zu keinem Zeitpunkt auf.

Durch die wechselnden Perspektiven, wobei vor allem die Ermittler und der Täter zu Wort kommen, bekommt der Leser auch einen recht guten Eindruck in alle Gedankengänge. Björn ist eine sympathische Hauptfigur, die mit Elan und Durchsetzungsvermögen das Problem angeht. Wenn er auf persönlicher Ebene Rückschläge hinnehmen muss, so wird dies nicht überdramatisiert. Auch die restlichen Figuren des Ermittlerteams sind vielschichtig und sehr wirklichkeitsnah.

Der Täter ist ausgesprochen intelligent, was ich sehr mag, und kann dementsprechend sehr lange seinem schrecklichen Werk nachgehen. Dies ist natürlich für die Opfer weniger schön und man sollte auch nicht allzu zartbesaitet sein, was die Morde angeht. Zwar fließt das Blut nicht in Strömen, aber die perfide Tötungsweise und einige Beschreibungen gehen schon recht arg ins Detail. Für meinen Geschmack aber genau im richtigen Maß.

Sehr gut dargestellt fand ich auch die Ermittlerarbeit insgesamt. Hier wimmelt es nicht von großen Zufällen, vielmehr bekommt man einen realistischen Eindruck in die Tätigkeit der Polizei, die nicht auf den CSI-Wunder-Methoden mancher Krimi-Serien basiert. Ich glaube, der Autor, der auch im Hauptberuf mit Kriminalität zu tun hat, kann dadurch viel Authentizität und Glaubwürdigkeit vermitteln.

Zusammenfassend hat der Thriller all meine Erwartungen erfüllt. Nicht zu lange Kapitel mit teilweise fiesen Cliffhangern sorgen für einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Dazu ein wirklich bösartiger Killer, der seine dunklen Triebe lange Zeit unentdeckt ausleben kann, eifrige Ermittler mit kleinen Schwächen und ein rasanter Showdown lassen mich diesen Pageturner uneingeschränkt weiterempfehlen.

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Engel1974s avatar

Rezension zu "Ein dunkler Trieb" von L.U. Ulder

geballte Handlung, allerdings mit farb- und gefühllosen Protagnisten
Engel1974vor 2 Jahren

„Ein dunkler Trieb“ ist ein Thriller aus der Feder des Autoren L. U. Ulder, wobei der Autorenname ein Pseudonym ist. Der 1958 geborene Autor wird hauptberuflich mit Kriminalfällen konfrontiert und entdeckte so seine Liebe zum Thriller schreiben.

Um was geht es?

Seiner Freundin zu liebe zieht Hauptkommissar Björn Liebermann nach Berlin und landet statt in der versprochenen neu gegründeten Ermittlungsgruppe für Banden- und Schwerstkriminalität ganz zu seinem Unmut als Vertretung in der Mordkommission.

Hier wird er auch gleich mit einem grausamen Mord an einer Frau konfrontiert. Die Spuren sind vielversprechend und ein Tatverdächtiger auch schnell gefunden, dieser hüllt sich allerdings in Stillschweigen. Als weitere Morde geschehen geraten Björn und seine Kollegen in Zeitnot und werden mit einem wahren Alptraum konfrontiert.

Meinung:

Der Autor bietet einen Thriller mit einer geballten Handlung und scheint beim Schreiben auch sein Augenmerk darauf gelegt zu haben. Kaum flacht ein Handlungspunkt ab, befindet man sich auch schon im Nächsten. Langweilig wird es mit diesem Thriller also nicht.

Der Schreibstil ist ebenfalls klar, gut verständlich, schnell und auch flüssig zu lesen.

Für meinen Geschmack mangelt es der gesamten Story allerdings an Tiefgang und Gefühlen der einzelnen Protagnisten. Als Leser fühlt man sich nicht mitten im Geschehen, sondern als wenn man ein Blick von oben auf die Handlung bekommt. So wirkt der Thriller eher wie eine Abhandlung oder ein Bericht auf mich, viele einzelne Szenen kann man sich nicht gut vorstellen und ein hineinversetzten in die einzelnen Charaktere ist kaum möglich. Insgesamt wirkt alles sehr farblos, düster und beklemmend.

Hier hat der Autor noch viel Potential nach oben offen, u.a. hätte der Autor (Achtung Spoiler!!!) dem Kommissar Gefühle wie Enttäuschung, das er in Berlin in eine andere Abteilung abgeschoben wurde, Wut über das Ende seiner Partnerschaft sowie Rat und Hilflosigkeit beim vergeblichen Suchen nach dem richtigen Mörder zugestehen können, um eine lebendige und spannende Handlung zu erreichen. Ebenso kommt die Kaltblütigkeit und Skrupellosigkeit des Täters mit der er seine Opfer aussucht und seine Tat verübt nicht recht rüber, alles ist nicht recht greifbar.

Leider bleibt der Leser am Ende, was die wahren Hintergründe der Mordfälle betrifft, auch weiterhin im Dunkeln und kann nur spekulieren, was sehr Schade ist.

Fazit: geballte Handlung, allerdings mit farb- und gefühllosen Protagnisten

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