L.U. Ulder Die Möglichkeit von Glück

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Inhaltsangabe zu „Die Möglichkeit von Glück“ von L.U. Ulder

Die zehnjährige Milli, die eigentlich Emilia heißt, lebt mit ihren Eltern Emma und Paul und dem kleinen Hund Paul II in einem Städtchen im US-Bundesstaat Maine. Das aufgeweckte Mädchen erklärt sich die Welt mit dem Computer. Das ist ein schlauer Bursche, der weiß manchmal schon vorher, was man wissen will. Wenn auch das nicht hilft, hat sie immer noch ihre beste Freundin Sophie, deren ältere Schwester über absolut alles Bescheid weiß. Eines Tages verspürt Milli Schmerzen, die zunächst niemand richtig ernst nimmt. Die Eltern sind mehr mit sich und ihrer Ehekrise beschäftigt, sie vermuten eine harmlose Entzündung und verschenken so wertvolle Zeit. Die wiederkehrenden Krämpfe sind kaum noch auszuhalten und dann taucht auch noch nachts ihr ehemaliger Schulfreund Timmy auf, der doch angeblich im Himmel ist. Aber das hat Milli sowieso nicht geglaubt. Die Erwachsenen erzählen ständig merkwürdige Geschichten. Leute, die sich die Cranberries von unten anschauen oder keine Nase mehr haben, all solche Sachen. Und außerdem, sie war schließlich selbst dabei, als Timmy in der Erde begraben wurde. Eine alte Frau, vor der sich die anderen Kindern des Ortes fürchten, weil sie eine Hexe sei, wird zu ihrer wichtigsten Verbündeten.

Ein kleines Geschenk, es rüttelt wach, hilft dabei das Leben zu schätzen und die Welt aus anderen Augen zu sehen.

— Gwynny
Gwynny

Sehr ernste und auch deprimierende Geschichte, aber lebensbejahender, als man erwarten würde.

— Narr
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    Die Möglichkeit von Glück
    Gwynny

    Gwynny

    08. October 2015 um 22:50

    REZENSION MAL ANDERS Heute schreibe ich mal keine Rezension nach meiner Standardgliederung. Die ist hier einfach nicht angebracht. Stattdessen möchte ich Euch erzählen, was dieses wundervolle Buch in mir bewegt und ausgelöst hat. Es hat mir geholfen, das Leben wie ich es führe mehr schätzen zu lernen. Denn ich bin seit 13 Jahren liiert und bald 5 davon glücklich verheiratet. Ich habe einen wundervollen, gesunden Sohn….gesund!  Dieser Autor hat mich wach gerüttelt. Im ernst. Mit der kindlichen Sichtweise von Milli und ihrer Krankheit. Wie das kleine Mädchen damit umgeht, die Dinge sieht und empfindet. Es ist nicht länger alles grau, sondern selbst in der größten Not noch bunt und voller Hoffnung! Ich habe so geweint als der kleine Junge…. Habe an meinen Sohn gedacht. Ich weinte nicht um den Jungen in dem Buch, auch nicht um Milli, sondern um die Möglichkeit meinen eigenen Schatz, zu verlieren. Egal ob durch Krankheit oder Unfall. Es zerriss mir das Herz und ich musste zu ihm. Habe Mühe gehabt ihn nicht zu wecken. Ihn gedrückt und geküsst. Vielleicht kann jemand ohne eigene Kinder dieses Buch einfach als Fantasy lesen. Mir gelang es nicht. Ich habe gelernt, definiere neu und anders. Ich weiß nicht wie lange. Aber diese Zeitspanne bedeutet mir schon so viel! Dieses Buch ist ein Leidensweg für mich gewesen, ebenso wie ein Geschenk.  An dieser Stelle vielen lieben Dank! Danke dafür, dass Sie mich angeschrieben und mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Sonst hätte ich dieses tolle Buch womöglich niemals gelesen… das wäre mehr als schade gewesen! Nachdem ich mir das von der Seele schreiben durfte, sollt Ihr auch ein paar Fakten von mir erhalten :) FAKTEN Das Buch Die Möglichkeit von Glück von L. U. Ulder ist erstmals am 24.05.2015 erschienen. Es ist derzeit als eBook und Print erhältlich. SCHREIBSTIL/FORM Der Autor schreibt aus Millis Sicht, das Mädchen ist 10 Jahre alt. Es ist also kindlich gehalten. Aber genau das braucht dieses Buch, macht es so besonders. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und fesselt. Es ist nicht eine ausgeprägte Spannungskurve, die es ausmacht. Sondern die Thematik. Ein kleines Mädchen, wie es mit seiner Krankheit umgeht und die Dinge um sich herum wahrnimmt. Kummer und Schmerz verarbeitet und stets die Hoffnung im Herzen trägt. Die Emotionen sind toll eingefangen, sehr authentisch und nachvollziehbar. Die Charaktere lebensecht und nicht alle sympathisch. L. U. Ulder hat es geschafft, einen ganz besonderen Zauber einzufangen und aufrecht zu erhalten! MEIN FAZIT Ich wollte erst abbrechen, das Buch hat mich emotional fertig gemacht. Wirklich. Ich habe meinen Mann angerufen um das Gelesene verarbeiten zu können. Aber es lohnt sich! Erst dachte ich daran, es lieber nicht den Eltern unter uns zu empfehlen. Aber genau das Gegenteil tritt jetzt ein. Lest das Buch liebe Eltern, lernt beobachten und schätzen. Diese Geschichte gibt mehr, als auf den ersten Blick vielleicht vermutet. Nun, zumindest ist es bei mir so :) Das Lesealter ist schwer einzuschätzen. Es kann jedem Hoffnung geben. Aber der Leser sollte sich schon mal mit dem Thema Tod und Krankheit auseinander gesetzt haben. Jüngere sollten vielleicht mit den Eltern gemeinsam lesen, oder die Eltern lesen vor und prüfen zuerst den Inhalt. Jedenfalls kann ich hier eine klare Empfehlung abgeben! MEINE BEWERTUNG Hier gibt es 5 von 5 Sternchen ©Teja Ciolczyk, 08.10.2015 Mehr Rezensionen und Vieles rund ums Buch findet Ihr auf meinem Blog *klick* :)

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  • Glück auf Indianisch

    Die Möglichkeit von Glück
    Narr

    Narr

    11. September 2015 um 13:23

    Der Prolog, das muss ich zugeben, verwirrt mich etwas. Aber er ist doch, rückblickend, wichtig oder zumindest erklärend für die Geschichte. Was ich ein bisschen komisch finde, ist, dass es eigentlich eine realistische Geschichte einer zerbrechenden Familie und eines kranken Kindes ist, es gibt keine Fantasyaspekte oder sonstiges merkwürdiges Zeug. Das einzige nicht-reale ist diese Geistersache, die scheinbar auf die indianische Kultur zurückzuführen ist. Dieser Aspekt ist durchaus interessant, geht aber im Rest des Buches unter und verliert an Stellenwert, obwohl sich eigentlich die gesamte Handlung schon ziemlich zu Beginn darum dreht, wenn auch nur unterschwellig. Meiner Meinung nach hätte dieser indianische Geistermythos wesentlich stärker beleuchtet werden müssen. Soviel dazu. An sich ist die Handlung eher deprimierend: Eine Ehe, die vor dem Aus steht, ein kleines Mädchen, das, einsam und traurig, mit scheinbaren Halluzinationen und Schmerzen leben muss und sich beinah das Leben nimmt. Doch ab dem Punkt, an dem klar wird, was es mit diesen Halluzinationen und Geistererscheinungen auf sich hat, gewinnt die Geschichte zusehends an Hoffnung und das Leben Millis wird schöner, angenehmer und vor allem gewinnt es einen Sinn. Das gefällt mir sehr, und so wird auch der Titel eingebracht und erklärt: Es gibt eine Möglichkeit, Glück zu erlangen. Das mag ich. Der Schreibstil ist leider etwas gewöhnungsbedürftig. Manchmal schleppend, manchmal rasend schnell und oft wechselnd zwischen kindlich und erwachsen (was ja inhaltlich Sinn ergibt, aber einfach nicht schön zu Lesen ist) ist es nicht immer angenehm, der Geschichte zu folgen. Insgesamt finde ich die Geschichte inhaltlich nicht verkehrt, wenn auch, wie eingangs gesagt, das Indianische zu kurz kommt, aber meinen Geschmack trifft sie dann doch nicht ganz. Fazit Sehr ernste und auch deprimierende Geschichte, aber lebensbejahender, als man erwarten würde.

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  • Eine Geschichte voller Hoffnung und Freundschaft mit Potenzial nach oben

    Die Möglichkeit von Glück
    Aer1th

    Aer1th

    05. August 2015 um 19:18

    Worum geht’s? Als die zehnjährige Emilia, genannt Millie, eines Tages über Schmerzen im Unterleib klagt, glauben alle zunächst lediglich an eine Überreaktion des Kindes auf die Situation ihrer Eltern. Mutter und Vater befinden sich in einer Ehekrise. Mehr mit sich selbst als mit der kleinen Millie beschäftigt, werden die drohenden Vorboten zunächst übersehen und bagatellisiert. Erst als Millie nach einem erneuten peinlichen Missgeschick aus der Schule verschwindet und nicht gefunden werden kann, wird entdeckt, dass es um das kleine Mädchen schlechter bestellt ist, als bisher geahnt. Die wiederkehrenden, kaum auszuhaltenden Krämpfe rufen Millies besten Freund Timmy auf den Plan. Doch Timmy ist tot. Vor drei Jahren starb der kleine Junge bei einem schrecklichen Unfall. Was also macht er bei Millie im Zimmer, wenn er doch eigentlich im Himmel sein sollte? Meine Meinung zum Buch “Die Möglichkeit von Glück” behandelt ein ernstes und trauriges Thema, dem der Autor unter anderem mit Mysteryaspekten begegnet. Eine Mischung, die meiner Meinung nach hier gut passt. Was macht man als verunsichertes zehnjähriges Mädchen, wenn der Körper plötzlich nicht mehr so funktioniert, wie man es gewöhnt ist? Wenn die Schmerzen überhand nehmen und keiner einen ernst nimmt? Millie weiß gar nicht wie ihr geschieht als sie zum ersten Mal starke Krämpfe, aus dem Rücken ausgehend, durchstehen muss. Der Atem stockt ihr, sie kann nicht mehr gehen und auch nicht mehr stehen und zu allem Überfluss spielt ihre Blase auch nicht mehr mit. Erst ist es angeblich nur eine Blasenentzündung, dann ist es ein psychologisches Problem und sie kommt mit den Problemen ihrer Eltern nicht mehr klar. Wertvolle Zeit wird verschwendet, weil keiner sich die Mühe macht genau hinzuhören und nachzuhaken. Ihr bester Freund Timmy ist gekommen, um sie zu holen und als sie nach einem weiteren heftigen Krampfanfall mit Blasenschwäche direkt vor ihrer gesamten Klasse nicht mehr weiter weiß, möchte sie freiwillig zu Timmy. In der Szene ist es mir eiskalt den Rücken runtergelaufen. Ein auktorialer Erzähler führt uns durch die Geschichte, wobei der Leser hauptsächlich Einblicke in Millies Leben und Gefühlswelt erhält und das ihrer Mutter. Nebencharaktere, wie Millies Vater Paul, ihre Freundin Sophie, deren Schwester und die alte, etwas verrückt wirkende Frau, die von allen nur Hexe genannt wird, sind gut dargestellt und ausgearbeitet worden, spielen aber eben nur eine untergeordnete Rolle. Die Charaktere sind in ihrem Handeln authentisch und gut gezeichnet. Ich konnte mich schnell in die verschiedenen Charaktere einfühlen und ihren Weg so mitverfolgen. Ein wichtiger Punkt für mich, denn ich finde fast nichts schlimmer als über einer Geschichte zu schweben und nicht Teil dessen zu sein. Ich muss ehrlich zugeben, dass mir allerdings kaum ein Charakter wirklich vollständig sympathisch war, Millie mal ausgenommen. Den meisten Charakteren stand ich recht neutral gegenüber. Sie taten Dinge, die mir gefallen haben und auch welche, die mir missfielen. Einzig Millies Vater war mir absolut unsympathisch, von Anfang an. Millie selber wirkt im Buch nicht immer wie ein zehnjähriges Mädchen. Häufig gibt sie sich sehr naiv und viel jünger als 10 Jahre. Wenn ich an meine Hortkinder denke, würden diese nicht alles so gutgläubig aufnehmen, wie Millie es tut. Das Buch lies sich leicht und schnell lesen. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge, so dass ich zügig durchs Buch gerauscht bin. Ein paar wenige Rechtschreibfehler sind mir zwar aufgefallen, haben mich aber nicht im Lesefluss gestört. Das Thema an sich fand ich gut umgesetzt, sehe aber noch mehr Potenzial darin. Ich persönlich hätte mir beispielsweise noch einen stärkeren Fokus auf den Mysteryteil und damit den Grund für Timmys Erscheinen gewünscht. Die Herangehensweise ergibt auf jeden Fall Sinn, Millie durch ihren toten besten Freund, an den Tod selber heranzuführen. Ich hätte mir hier nur mehr Tiefe und etwas mehr Ausführlichkeit gewünscht. Für mich war dieser Aspekt zu schnell abgehandelt und der Fokus lag für mich zu stark auf den Problemen der Eltern. Fazit Auch wenn die Thematik ernst und traurig ist, ist “Die Möglichkeit von Glück” ein Buch voller Hoffnung und Freundschaft. Ein Buch, das einen nachdenklich, aber auch versöhnlich zurück lässt. Da mir die Probleme der Eltern zu sehr im Vordergrund standen und ich mir mehr Fokus auf Millies Erfahrungen mit dem Tod gewünscht hätte, gibt es von mir knappe 4 von 5 Sternen.

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  • ...die Möglichkeit von Glück...

    Die Möglichkeit von Glück
    Melody80

    Melody80

    04. August 2015 um 19:21

    An dieses Buch bin ich mit völlig neutralen Gefühlen herangegangen.  Schon nach den ersten gelesenen Seiten merkte ich aber, dass die “Möglichkeit von Glück” ein kleines, ganz besonderes Büchlein ist. So ein Buch, was man nur selten unter vielen findet. Was man anfängt und gar nicht mehr aus der Hand legen will. Ähnlich erging es mir z. B. beim Lesen des Mitternachtmädchens von Tanja Wekwerth. Das Buch handelt von der kleinen naseweisen, aber sehr sympathischen Emilia, die auf einmal sehr krank wird. Die Eltern, ganz besonders ihre Mutter, reagieren hilflos auf Emilia’s Zustand, noch dazu liegt die Ehe der Eltern in Scherben. Das Buch pendelt zwischen traurigen und komischen Momenten hin und her. Dazwischen mischen sich auch noch ein paar Mystery-Elemente, etwa wenn Milli des Nachts mit dem Geist ihres kürzlich verstorbenen Freundes Timothy spricht. Dieser ganze Mix passt aber herrlich zusammen und ergibt eine tolle Familiengeschichte mit Herz und einer Prise Humor. Mein Fazit: Das Buch “Die Möglichkeit von Glück” ist kurzweilig, toll geschrieben und hat mir viel Freude beim Lesen bereitet.

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  • Eine Geschichte voller Hoffnung

    Die Möglichkeit von Glück
    Buchfeeling

    Buchfeeling

    15. July 2015 um 08:12

    Die Geschichte des kleinen Mädchens Milli und ihrer Mutter Emma. Jede hat ihre ganz eigenen Probleme und beide versuchen, eine Lösung zu finden und glücklich zu werden. Da gibt es die kleine Milli, die immer wieder von Alpträumen geplagt wird, plötzliche Bauchschmerzen bekommt und dann sogar mit Blasenschwäche zu kämfen hat. Millis Mutter Emma hat ihre ganz eigenen Sorgen. Ihr Mann Paul macht plötzlich unerwartet viele Überstunden und lässt Emma allein mit ihren Sorgen um Milli. Emma glaubt, dass Paul eine Affäre hat und leidet sehr darunter. Kann es sein, dass Milli die Sorgen und Ängste ihrer Mutter mitbekommt und darum wieder ins Bett macht? So erleben wir diese Geschichte aus zwei Perspektiven. Ein kleines Mädchen mit unerklärlichen, gesundheitlichen Problemen und eine Mutter, die mit den Sorgen um ihre Tochter von ihrem Mann allein gelassen wird. Trotz aller Sorgen und Ängste ist dies keine extrem traurige Geschichte, sondern eine Geschichte über das wirklich Wichtige im Leben: Die Möglichkeit von Glück.

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