LESLEY PEARSE Durch stürmische Zeiten: Roman

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Inhaltsangabe zu „Durch stürmische Zeiten: Roman“ von LESLEY PEARSE

England 1786. Wegen eines harmlosen Diebstahls wird die junge, mittellose Mary Broad zum Tode verurteilt. Das Schicksal scheint es gut mit ihr zu meinen, als sie bald darauf begnadigt und stattdessen auf einem Gefangenenschiff in die neuentdeckte Kolonie Englands, Australien, gebracht wird. Was zunächst eine glückliche Fügung zu sein scheint, erweist sich jedoch schnell als harte Prüfung: Die monatelange Überfahrt ist geprägt von Krankheit, Leid und Tod, und dieunmenschlichen Lebensbedingungen in Australien lassen Mary oftmals verzweifeln. Doch die tapfere Frau hat den unbändigen Willen zu überleben. Zusammen mit ein paar Verbündeten wagt sie schließlich die gefährliche Flucht - getragen einzigund allein von Hoffnung und Liebe. Basierend auf dem wahren Schicksal einer mutigen Frau, mitreißend erzählt von Englands Nr.-1-Bestsellerautorin

Wenn die Hoffnung stirbt

— Günter-ChristianMöller
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  • Wie die Hoffnung überlebt

    Durch stürmische Zeiten: Roman

    Günter-ChristianMöller

    19. May 2016 um 08:14

    Leben in Sklaverei England 17986. Weil sie einen Damenhut gestohlen hat, wird Mary Broad zum Tode verurteilt, denn der Hut wurde vom Kopf der Dame entwendet, und nicht als der Wind ihn zufällig auf die Erde geweht hatte. Doch der König wandelt dieses Urteil in seiner großen Gnade in eine siebenjährige Deportation nach Australien um. Den schrecklichen Lebensbedingungen auf den Gefängnisschiffen folgen leidlich bessere Bedingungen auf dem Schiff, das die Sträflinge nach Australien bringt. Doch mit einer Hungersnot beginnt in der Botany Bay das langsame Sterben der Hoffnung auf ein besseres Leben. Die Geschichte war zeitweise so düster, dass ich das Buch fast zugeklappt hätte. Doch immer wieder gab es berührende Momente der Menschlichkeit, der Hoffnung und Träume, die der Protagonistin den Mut gaben, weiterzuleben, und mir weiterzulesen. In einer Zeit, in der die britische Bevölkerung sich in fünfzig Jahren verdoppelte, war ein Menschenleben wirklich nicht viel wert. Man ging dort recht großzügig mit dem Tod um, denn die Todesstrafe wurde in England zehn bis zwanzig Mal so häufig vollstreckt wie auf dem Kontinent. Nach den damals herrschenden englischen Gesetzen hätte der Gouverneur der Expedition die gesamte Bevölkerung seiner kleinen Kolonie – sich selbst eingeschlossen – ruhigen Gewissens zum Tode verurteilen und hinrichten lassen können. Nur wegen gestohlener Nahrungsmittel. Lesley Pearse schafft es, den Überlebenskampf der Menschen gegen Gesetze und die Natur so lebendig zu gestalten, dass ich nur Mühe hatte, das Buch einmal aus der Hand zu legen.

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