Laabs Kowalski

 3.4 Sterne bei 21 Bewertungen

Lebenslauf von Laabs Kowalski

Der deutsche Schriftsteller, Maler, Dramatiker, Fernsehautor und Musikjournalist Laabs Kowalski wurde am 11. Mai 1962 unter dem bürgerlichen Namen Lars Michael Laabs in Dortmund geboren. Nach dem Abitur nahm er ein Studium der Germanistik, Linguistik und Bibliothekswissenschaft in Köln auf, brach dieses jedoch ab und war in der Folge als Helfer auf dem Bau, Taxifahrer und DJ tätig. 1989 begann er ein zweites Studium an der Ruhr-Universität Bochum, und belegte die Fächer Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik sowie Geschichte. Zu dieser Zeit begann er mit der Niederschrift seines Debütromans "Banner der Venus". Kowalski, der als weitere Pseudonyme bei der VG Wort Carlo Stasni, Morrison Lewis, Brasse Hering und Sven Totenkopf eingetragen hat, lebt als Fernsehautor in Köln und schrieb u.a. für Formate wie "Switch", "Alles Atze", "Mensch Markus" und "Die Nesthocker - Familie zu verschenken". Außerdem veröffentlichte er Romane sowie zahlreiche Bücher mit Erzählungen, so zum Beispiel "Eine kurze Geschichte über Liebe und Tod", "Ich, Jesus, Scharlatan" und "Der merkwürdige Mann im Café". Für seine Arbeiten wurde er mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt. Zuletzt erschien 2011 sein Roman "Totensommer - Das Mädchen, das den Himmel nicht mochte".

Alle Bücher von Laabs Kowalski

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Laabs KowalskiSo zärtlich war das Ruhrgebiet
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So zärtlich war das Ruhrgebiet
So zärtlich war das Ruhrgebiet
 (10)
Erschienen am 01.09.2015
Laabs KowalskiDas Mädchen, das den Himmel nicht mochte
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Das Mädchen, das den Himmel nicht mochte
Das Mädchen, das den Himmel nicht mochte
 (7)
Erschienen am 01.06.2013
Laabs KowalskiTotensommer
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Totensommer
Totensommer
 (3)
Erschienen am 01.09.2011
Laabs KowalskiEine kurze Geschichte über Liebe und Tod
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Eine kurze Geschichte über Liebe und Tod
Eine kurze Geschichte über Liebe und Tod
 (1)
Erschienen am 01.01.2007
Laabs KowalskiTage im Umbruch
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Tage im Umbruch
Tage im Umbruch
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Erschienen am 01.03.2003
Laabs KowalskiGeboren 1962 - Hol dir das Gefühl zurück!
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Geboren 1962 - Hol dir das Gefühl zurück!
Geboren 1962 - Hol dir das Gefühl zurück!
 (0)
Erschienen am 24.11.2016
Laabs KowalskiDer merkwürdige Mann im Café
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Der merkwürdige Mann im Café
Der merkwürdige Mann im Café
 (0)
Erschienen am 01.01.2002
Laabs KowalskiWie ein Schmetterling auf dem Hintern einer lächelnden Frau
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Wie ein Schmetterling auf dem Hintern einer lächelnden Frau

Neue Rezensionen zu Laabs Kowalski

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berkas avatar

Rezension zu "So zärtlich war das Ruhrgebiet" von Laabs Kowalski

Der Pott und die 70er
berkavor 3 Jahren


Ein Ruhrgebietsroman der auch anderswo spielen könnte, und damit überall lesbar ist. Im Mittelpunkt stehen mehr die 70er, besonders die Musik und das Fernsehen.
Vor diesem Hintergrund erzählt Laabs Kowalski die Geschichte seiner Jugend, vorwiegend seiner Familie.
Und die hatte ihre Macken! Es wird ständig gezockt und geprügelt, und auch die Tierliebe der Mutter führt zu einigen Auswüchsen (armes Meerschweinchen). Das ist (hoffentlich!) überzeichnet aber meist unterhaltsam zu lesen.
Skurrile Geschichten, z. B. wenn Laabs in der Schule mit Seiten aus Sexheften dealt oder sich die Schuhe mit seiner Mutter teilen muss. Vieles habe ich wiedererkannt, etwa das Schrankbett, die Toilette im Treppenhaus oder die Auto-Quartetts.
Für Dortmunder ist es wegen der örtlichen Bezüge und Namen sicher besonders interessant, aber auch für alle die in den 70ern groß wurden oder etwas über die Zeit erfahren wollen.
Sehr revierspezifisch ist die Handlung nicht.
Vielleicht liegt es ja auch daran dass das Revier in jenen Jahren seine industriell geprägte Identität verlor, der Strukturwandel aber noch nicht begonnen hatte.
Auf eine mögliche Verfilmung bin ich auch gespannt.
Der Autor war im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des Buches einige Male in Radio und TV zu hören/sehen und kam erfreulich normal 'rüber, wie jemand mit dem man gern mal ein Bier trinken würde. Oder 2. 

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Caroass avatar

Rezension zu "So zärtlich war das Ruhrgebiet" von Laabs Kowalski

Eine satirisch angehauchte Biographie über eine leicht schlagkräftige Familie im Arbeitermilieu
Caroasvor 3 Jahren

Laabs beschreibt in diesem Buch seine Kindheit in den 70ern, seine Familie die dem Arbeitermilieu im Pot entstammten, die Musik und die Fernsehshows welche diese Zeit prägten.
Der Schreibstil ist etwas abgehackt und manchmal werden einem zusammenhanglose Absätze entgegengeworfen.
Mit dem Ruhrgebiet an sich hat diese Geschichte nichts zu tun, sie könnte in jeder beliebigen Stadt in Deutschland oder Österreich gewesen sein.
Fazit:
Entweder man mag dieses satirische Buch über Labb Kowalskis Familie oder man mag es nicht. Auf jeden Fall solle man es mit leicht dunkelschwarz angehauchten satirischen Humor lesen, ansonsten verzweifelt man daran. 

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abetterways avatar

Rezension zu "So zärtlich war das Ruhrgebiet" von Laabs Kowalski

So zärtlich war das Ruhrgebiet
abetterwayvor 3 Jahren

Inhalt:
"Für seinen Vater ist er der Junge, der »nicht alle Datteln an der Palme hat«, doch auch in seiner Familie ist der Wahnsinn an der Tagesordnung. Die Mutter liest Tiere und manchmal kleine Mädchen auf, Tante Anna bringt Diebe zur Strecke, und der Vater und die Onkel spielen Karten, selbst wenn das Haus in Flammen steht. Und dann sind da noch Omma Zarth, Manna Nüst, die erste große Liebe und der stets zu einer Klopperei aufgelegte Onkel Catcher. Kein Zweifel, im Vergleich zu dieser Sippe wirken selbst die Bundys gesittet. ... Pointiert und liebevoll schildert Laabs Kowalski, aufgewachsen in Dortmund, eine Kindheit, wie sie nur in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts möglich war – und nur im Ruhrgebiet. Eine ungewöhnliche Liebeserklärung an den Pott, seine einzigartigen Menschen und eine Zeit, in der Kassettenrekorder, Telefone mit Wählscheibe und schrille Mustertapeten bundes­deutsche Gegenwart waren. Ein Buch, das Erinnerungen weckt, verfasst von einem absoluten Humorprofi."

Meinung:
Das Cover ist ok und erinnert an eine TV-Serie muss ich sagen, aber gut. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig und ich konnte mich bis zum Schluss nicht damit anfreunden.

Im Grunde genommen handelt es sich bei dem Buch um eine Zusammenfassung des TV-Programms ind er damaligen Zeit welche für den Erzähler "wichtig" waren.

Ich hatte mir eigentlich etwas anderes vorgestellt und vielleicht konnte ich mich ausch deswegen nicht mit dem Buch anfreunden.

Fazit:
Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.

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Gespräche aus der Community

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Satyr_Verlags avatar
Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir freuen uns Ihnen das Buch „So zärtlich war das Ruhrgebiet – Eine Kindheit in den siebziger Jahren“ von Laabs Kowalski zu präsentieren und mit Ihnen gemeinsam zu lesen.

Der Ur-Dortmunder und inzwischen Wahl-Kölner Laabs Kowalski schildert in seinem Buch seine Jugend-Erinnerungen an die siebziger Jahre. Der Drehbuchautor, Musikjournalist und Schriftsteller lässt den Ruhrpott und seine etwas raubeinigen, aber liebenswerten Bewohner lebendig werden. Nonchalant und mit viel Amüsement erzählt er von dem Fiebern beim Hören der ersten Rockplatten, von seiner großen Familie mit Omas, Tanten und rabiaten Onkeln und von den Herausforderungen des Erwachsenwerdens.

Manch ein Leser mag bei diesem Buch schmunzelnd in seine eigenen Erinnerungen an dieses außergewöhnliche Jahrzehnt abtauchen, jüngere Leser werden entführt in eine vielleicht 'merkwürdig' anmutende und doch Nostalgie weckende Zeit, in der der Fernseher das modernste Gerät eines Haushaltes war und junge Männer noch lange Haare trugen, weil ihre Rockhelden es taten.

Und auch der Klappentext macht womöglich Lust aufs Lesen:

„Für seinen Vater ist er der Junge, der »nicht alle Datteln an der Palme hat«, doch auch in seiner Familie ist der Wahnsinn an der Tagesordnung. Die Mutter liest Tiere und manchmal kleine Mädchen auf, Tante Anna bringt Diebe zur Strecke, und der Vater und die Onkel spielen Karten, selbst wenn das Haus in Flammen steht. Und dann sind da noch Omma Zarth, Manna Nüst, die erste große Liebe und der stets zu einer Klopperei aufgelegte Onkel Catcher. Kein Zweifel, im Vergleich zu dieser Sippe wirken selbst die Bundys gesittet. ...

Pointiert und liebevoll schildert Laabs Kowalski, aufgewachsen in Dortmund, eine Kindheit, wie sie nur in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts möglich war – und nur im Ruhrgebiet.

Eine ungewöhnliche Liebeserklärung an den Pott, seine einzigartigen Menschen und eine Zeit, in der Kassettenrekorder, Telefone mit Wählscheibe und schrille Mustertapeten bundes­deutsche Gegenwart waren. Ein Buch, das Erinnerungen weckt, verfasst von einem absoluten Humorprofi.“

Wir würden uns freuen, wenn dieser kleine Einblick Lust auf das Buch weckt. Und sehen nun mit viel Vorfreude euren Bewerbungen entgegen!

berkas avatar
Letzter Beitrag von  berkavor 3 Jahren
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Zusätzliche Informationen

Laabs Kowalski wurde am 11. Mai 1962 in Dortmund (Deutschland) geboren.

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von 2 Lesern aktuell gelesen

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