Lada Lusina Die Hexen von Kiew

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Inhaltsangabe zu „Die Hexen von Kiew“ von Lada Lusina

»Meine Stadt wird euch nicht Geschenk sein, sondern Fluch! Ihr seid dem Untergang geweiht. Ich war die erste, doch es wird eine zweite geben, und einen dritten, und Er wird aufs Neue die Kraft gewinnen, die man Ihm vor langer Zeit geraubt hat ...« In Kiew treffen kurz vor dem Johannistag drei völlig unterschiedliche Frauen zufällig aufeinander: die erfolgreiche Geschäftsfrau Katja, die lebenslustige Nachtclubsängerin Dascha und die etwas weltfremde Studentin Mascha. Plötzlich und unerwartet ereilt sie alle dasselbe Schicksal: Eine geheimnisvolle Macht verwandelt sie in Hexen. Was ihnen allerdings niemand mitteilt. Erst nach und nach merken sie, was mit ihnen los ist. Es beginnt damit, dass sie mitten in der Nacht von einem unwiderstehlichen Drang zum Kahlen Berg gezogen werden, wo ein uraltes magisches Buch aus dem Nichts auf sie herabplumpst. Sie entdecken, dass sie in die Vergangenheit der Stadt reisen können (und natürlich auch auf einem Besen reiten). Und dann erhalten sie eine Warnung: der Stadt soll Schaden zugefügt werden, den sie als Hüterinnen Kiews abwenden müssen. Haben die Gerüchte um einen Satanistenkult in den Höhlen unter der Kirillkirche etwas damit zu tun? Oder das Gemälde ›Der Dämon‹, das im Museum zerschlitzt aufgefunden wurde? Ist womöglich der echte Dämon nach Kiew zurückgekehrt?

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    Die Hexen von Kiew

    Gwee

    17. November 2016 um 16:03

    Das Cover des Romans macht optisch wirklich was her. Besonders toll ist die Art wie die Schrift sich über das Buch zieht. Ganz vorne im Buch findet sich ein Stadtplan, der die Straßen von Kiew besser veranschaulichen soll. Hier gibt es auch für die relevanten Orte eine Legende. Für deutschsprachige Leser ist es allerdings etwas irritierend zwischen der deutschen Legende und den russischen Straßenbezeichnungen hin und her zu springen. Die angegebene Internetseite zum Buch existiert mittlerweile leider nicht mehr. Der Klappentext ist interessant und trifft den Inhalt sehr gut. Im Buch selbst finden sich bei den Kapitelanfängen immer interessante Zitate, die auch zeigen, dass die Autorin intensiv für ihren Roman recherchiert hat.Die Handlung des Romans ist sehr außergewöhnlich. Es gibt hier mehrere Plotstränge, die sich treffen, obwohl man es anfangs nicht kommen gesehen hätte. Generell ist das Buch aber sehr langatmig und es dauert ein bisschen, bis man sich hier eingefunden hat. Das liegt unter anderem daran, dass das Buch literarisch sehr anspruchsvoll geschrieben ist. Es gibt hier ständig Anspielungen auf verschiedene Autoren und auch auf Kiews Geschichte und Geographie. Als jemand, der sich damit nicht auskennt, hat man es deutlich schwerer der Handlung zu folgen. Die drei neuen Hexen gepaart mit einer dunklen Bedrohung sind auf jeden Fall eine spannende Mischung und diese Spannung kommt auch immer wieder zu tragen, aber die meiste Zeit wirkt alles etwas wirr und man kommt nicht ganz mit. Erst am Ende ergibt dann alles langsam Sinn und auch nur, weil es genauer erklärt wird. Dennoch ist auch das Ende nicht ganz rund und wirkt etwas seltsam, fast schon als würde es die Geschehnisse des Buches auf die Schippe nehmen. Dennoch sind vor allem die Informationen über Kiew in diesem Buch lesenswert.Dascha, Mascha und Katja sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Während Dascha ein Partygör ist, das sich durchs Leben mogelt, ist Katja eine ehrgeizige Geschäftsfrau. Mascha wiederum studiert Geschichte und ist ein großer Fan von Michail Bulgakow. Und diese drei Frauen aufeinander prallen zu lassen, sorgt tatsächlich für ganz schön Trubel, abgesehen von dem, der ohnehin schon herrscht. Persönlich konnten mich alle drei Frauen nicht ganz überzeugen. Etwas an ihnen war nicht ganz rund und sie wirkten auch nicht sympathisch genug, um sie zu mögen. Nur in Mascha kann man sich einigermaßen einfühlen – zumindest mir ging es so.Der Schreibstil ist zwar sehr originell und passt auch irgendwie zur Geschichte, aber wirkt an manchen Stellen etwas verwirrend, was vielleicht der Übersetzung geschuldet sein könnte. Der Stil an sich ist vor allem etwas hochgestochen, wenn nicht gerade Dascha redet. Vor allem die Zitate zu den Kapiteln finde ich sehr interessant, da sie inhaltlich immer perfekt abgestimmt sind.Vor allem habe ich mich auf „Die Hexen von Kiew“ gefreut, weil ich in die Stadt eintauchen wollte. Das ist zwar gelungen, aber dafür war die Handlung so wirr, dass es wirklich schwer war ihr zu folgen. Vielleicht liegt es an der Übersetzung, vielleicht auch wirklich an der Geschichte, vielleicht ein bisschen an beidem, aber an manchen Stellen hat mir dies schon die Lust auf das Buch vergrätzt. Es gab sehr schöne Stellen und wie tiefgründig das Buch ist, fand ich auch echt toll, aber es wäre einfach besser gewesen, wenn das dann noch so wirr gewesen wäre. Vielleicht liegt es auch an den Charakteren und ihrer spontanen Art. An sich wäre ich nicht abgeneigt gewesen, einen Folgeband der Reihe zu lesen, was vor allem am Handlungsort liegt, aber leider wurde sie wohl nicht ins Deutsche übersetzt.Fazit:„Die Hexen von Kiew“ hat viel Potenzial und richtet sich an Leser, die tiefsinnigere Geschichten bevorzugen. Dies kann der Roman zwar mit Bravour bieten, ist aber bis zum Ende nicht ganz leicht zu verstehen.Gesamt: 3/5Inhalt: 3/5Charaktere: 3/5Lesespaß: 2/5Schreibstil: 3/5

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  • Rezension zu "Die Hexen von Kiew" von Lada Lusina

    Die Hexen von Kiew

    PrinzessinMurks

    17. November 2010 um 19:29

    Entgegen meines ersten Eindrucks, der durch den Einband entstand, ist dieses Buch weder Chick-Lit noch Bibi-Blocksberg-Verschnitt. Eher eine Mischung aus Liebes-, Historien-, Action- und Potter-Roman mit kleinen Anleihen von den Hexen von Eastwick. Ukrainischer Andreas Eschbach. Würde ich sagen ;) Witzig, tiefsinnig, zauberhaft und durchaus zu empfehlen. *** An diesem Buch habe ich sehr lange gelesen, es immer wieder unterbrochen und erneut zur Hand genommen. Warum? Genau kann ich es nicht sagen. Seit der Wächter-Tetralogie bin ich sehr für russisch beseelte Fantasy zu begeistern. Vielleicht haben mich die unerwartete Mischung der Themen und einige holprige Wendungen in der Story irritiert und aus der Kurve geschleudert. Eine Zweitlektüre in einem Schwung steht definitiv auf dem Zettel. Das Buch ist ene Liebeserklärung an Kiew, seine Legenden und seine Vergangenheit, seine Maler, Literaten und Heiligen und eine Fundgrube abgedrehter Weiber sowie tiefsinniger Betrachtungen über Gut und Böse, Gott und Teufel, Liebe und ... Liebe. *** Gut gefallen hat mir das Glossar am Ende, das Namen, Begebenheiten und sprachliche Eigenheiten auflistet. Für Menschen, die sich erst in die Kultur (und den Umgang mit Kose-, Familien- und Vornamen *g*) des "Ostblocks" einlesen, wirklich sehr hilfreich!

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  • Rezension zu "Die Hexen von Kiew" von Lada Lusina

    Die Hexen von Kiew

    Revontulet

    29. July 2010 um 11:31

    Das Buch habe ich nur durch Zufall bei einem Abverkauf entdeckt und ich bin echt froh darum. Das Buch ist sehr interessant und man erfährt einiges über die Geschichte Kiews. Es geht um drei junge Frauen, die durch Zufall aufeinandertreffen und herausfinden, dass sie sowas wie Hexen sind. Sie müssen Geheimnisse herausfinden, einen Schatz entdekcken und schiefgegangene Liebeszauber ausbaden. Das ganze ist nicht imemr so wuitzig, wie es scheint. Einziges Manko an dem Buch sind Personen und Orte, die man vielleicht bei uns nicht kennt und typisch russisch werden auch zig verschiedenen Kosenamen für ein und denselben Mensche verwendet, was das ganze nicht unbedingt einfach zu verstehen macht. Aber ansonsten sehr nettes Buch, die Autorin hat sich wirklich intensiv mit ihrer Stadt auseinandergesetzt. Toll!

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  • Rezension zu "Die Hexen von Kiew" von Lada Lusina

    Die Hexen von Kiew

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. April 2010 um 18:00

    Klappentext: Drei junge Frauen im heutigen Kiew werden, nicht ganz freiwillig, zu Hexen und geraten von einem haarsträubenden Abenteuer ins nächste.Es ist eben gar nicht so einfach, einen Zaubertrank nicht nur richtig zu brauen, sondern auch korrekt anzuwenden! Ist es Zufall, dass gerade jetzt Anhänger eines Satanistenkults in Kiew ihr Unwesen treiben ? Eine uralte Macht soll beschworen werden, und die drei Hexen müssen feststellen, dass der verehrte Michail Bulgakow sich an entscheidender Stelle irrte.... Meine Meinung: Drei unterschiedliche Frauen aus dem heutigen Kiew werden von einer geheimnisvollen Macht zu Kiwiezen ( Hexen ) auserkoren. Alle drei werden magisch zum Kahlen Berg gezogen, dort wird ihnen ein altes, magisches Buch übergeben. Sie müßen sich durch einige Rätsel kämpfen um ihre Stadt Kiew zu retten. Den Einstieg fand ich etwas zähflüssig, aber danach wurde es spannend. Die Hexencharaktere sind super beschrieben, besonders Mascha hat es mir angetan.....ihre Mutter hat mich des öfteren zum Kopfschütteln gebracht. Dem Buch hätte ein Mehr an Magie gutgetan,wurde zu kurz gehalten, fand es persönlich etwas mager. Die vielen russischen Namen und die Kirchen haben mich etwas durcheinander gebracht, aber das Glossar am Buchende war das ungemein hilfreich. Trotzalledem ist das Buch witzig und zauberhaft geschrieben, kann es nur wärmstens zum Nachlesen empfehlen. Beende meine Rezension wie immer mit einem Buchzitat: " Meine Stadt wird euch nicht Geschenk sein, sondern Fluch!Ihr seid dem Untergang geweiht. Ich war die Erste, doch es wird eine Zweite geben, und einen Dritten, und Er wird aufs Neue die Kraft gewinnen, die man ihm vor langer Zeit geraubt hat...."

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  • Rezension zu "Die Hexen von Kiew" von Lada Lusina

    Die Hexen von Kiew

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. April 2009 um 14:12

    Zuerst dachte ich: Oh Gott, was ist das für ein Schwachsinn, doch je weiter ich gelesen habe, konnte ich nicht mehr aufhören. Man erfährt sehr viel über die Geschichte Kiews, was, finde ich, von sehr viel Liebe zu dieser stadt zeugt. Die Geschichte lässt sich zwar nicht sooooo leicht lesen, gerade wegen den verschiedenen Namen für die Hauptdarstellerinennen wie z.B. Mascha (Maruschka, Maschka etc.)und dem etwas verwirrenden Ende, aber ich möchte dieses Buch nicht missen. Es ist eine sehr beeindruckende Geschichte, eine Explosion an Wissen, Fantasie und mystik, die ich so eigentlich gar nicht in Worte fassen kann/möchte. Lest sie einfach. Egal, ob ihr euch für Hexen interessiert oder nicht, lest es! Das ist eine Aufforderung!

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  • Rezension zu "Die Hexen von Kiew" von Lada Lusina

    Die Hexen von Kiew

    MonaMayfair

    28. March 2009 um 14:18

    die erste hälfte ist TOP! dann flacht und flaut die geschichte ab in langatmigkeit und langeweile.. ich wollte einfach nur noch wissen, wie es ausgeht..
    die story um dascha, mascha und katja hätte so gut werden können.. schade..

  • Rezension zu "Die Hexen von Kiew" von Lada Lusina

    Die Hexen von Kiew

    ShayaMcKenna

    17. July 2008 um 10:01

    Ein Buch das bis zum Ende fesseln kann, auch wenn man mit den Namen ab und an durcheinander kommt, ist es für mich eines der besten Bücher die ich seit langem gelesen habe. Eben weil aller Anfang schwer ist. Und die Autorin sich selber an mancher Stelle nicht so ernst nimmt... Man siehe die Zwischenüberschriften.

  • Rezension zu "Die Hexen von Kiew" von Lada Lusina

    Die Hexen von Kiew

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. June 2008 um 23:52

    Durch Zufall bin ich auf das Buch gestoßen bei meinem Buchhändler und hab mich dann nach langem Zögern dazu entschlossen, es doch zu kaufen. 'Die Hexen von Kiew' ist ein moderner Roman, in dem es, man mag es kaum glauben, um 3 Hexen geht, die in Kiew leben. ;) Über die Geschichte will ich jetzt nicht viel erzählen, da sie stellenweise sehr komplex und verwirrend ist. Dennoch ist das Buch auf jeden Fall lesenswert. Die Charaktere sind sehr liebesvoll gestaltet und nich selten hab ich schmunzeln müssen, über Daschas Handlungen oder Äußerungen. Neben ihr agieren dann noch ihre Kiwiezen-Kolleginen Mascha und Katja/Katerina, die durch Zufall zu Hexen/Kiwiezen werden und Kiew retten müssen. Stellenweise hätte ich mir jedoch mehr Magie oder Zauberei gewünscht. Denn außer dem Besenreiten, in die Vergangenheit gehen und einen Zaubertrank brauen passiert nicht sehr viel aktive Magie. Schade eigentlich, da es bei solchen Anfängern immer viel Trouble gibt bei den ersten Versuchen mit Magie. Versteht mich nicht falsch, die gibt es durchaus auch in dem Buch, hätte mir aber mehr gewünscht. Was an dem Buch teilweise anstrengend ist, ist, dass es durch die russischen Namen/Mythen und wegen der russischen Geschichte, die in dem Roman behandelt wird, stellenweise kompliziert wird. Es gibt einfach viele Namen, die auf einen zukommen und die man sich erst mal merken muss. Außerem wird Kiew als Handlungsplatz manchmal so komplex beschrieben, dass ich mir manche Sätze immer 2 Mal durchlesen musste, um mir wirklich alles vorstellen zu können. Aber zum Glück gibt es hinten im Buch eine Art Glossar, in dem alle Namen, die in geschichtlichem Zusammenhang mit der Geschichte erwähnt werden, nochmal erläutert und vorgestellt werden. Das ist gut für alle, die nicht so ganz mit der Geschichte um Kiew vertraut sind ... so wie ich! ;) Dennoch überzeugt das Buch durch seine gute Geschichte, den Charakteren und dem Witz. 4 Sterne!

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