Laetitia Colombani

 4.3 Sterne bei 269 Bewertungen
Autorin von Der Zopf, Der Zopf und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Laetitia Colombani

Literarisches Meisterwerk aus Frankreich: Die 1976 geborene Autorin arbeitet unter anderem auch als Regisseurin, Schauspielerin und Drehbuchautorin. 2018 veröffentlichte sie ihren ersten Roman „Der Zopf“, der in mehr als 30 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen, wie beispielsweise dem Prix Relay des Voyageurs Lecteurs, der Trophée littéraire des Femmes de l’Economie und dem Globe de Cristal, ausgezeichnet wurde. Vor ihrem Debüt als Romanautorin schrieb und inszenierte die Tochter einer Bibliothekarin Kurz- und Spielfilme wie „À la folie…pas du tout“, der 2002 für das Internationale Filmfestival von Valladolid nominiert war und wofür sie den Prix Sopadin Junior für das beste Drehbuch erhielt. 2015 wirkte sie beim Musical „Résiste“, das nach den Liedern der französischen Legende France Gall kreiert wurde, mit. Die Französin lebt heute in Paris.

Alle Bücher von Laetitia Colombani

Der Zopf

Der Zopf

 (231)
Erschienen am 21.03.2018
Der Zopf

Der Zopf

 (38)
Erschienen am 21.03.2018
Der Zopf

Der Zopf

 (0)
Erschienen am 22.05.2019

Neue Rezensionen zu Laetitia Colombani

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Viatrix_Signoras avatar

Rezension zu "Der Zopf" von Laetitia Colombani

Wie das Schicksal so spielt ..
Viatrix_Signoravor 11 Tagen

Das Buch habe ich zwar in zwei Tagen durch gehabt, aber es war nicht ganz mein Geschmack. Die Geschichten der drei Frauen sind alle wirklich sehr gut geschrieben und beschrieben wie sie leben. Es plänkelt immer das ganze Buch über auf der selben Ebene und hat nur kleine Überraschungen. An sich ist es gut, aber nicht ganz meins. 

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Caillean79s avatar

Rezension zu "Der Zopf" von Laetitia Colombani

Wir alle sind Teil vieler Zöpfe…
Caillean79vor 21 Tagen

„Ich widme meine Arbeit all den Frauen, die durch ihre Haare miteinander verknüpft sind wie zu einem großen Seelengeflecht.“ sagt die Perückenmacherin im Epilog dieses Romans. Und wie kunstvoll eine solche Verknüpfung beschrieben werden kann, zeigen die drei Geschichten, die in diesem Buch zueinanderfinden.

Es sind die Geschichten von Smita, einer indischen „Unberührbaren“. Von Giulia, einer jungen Sizilianerin, deren Vater eine Perückenknüpferei besitzt. Und von Sarah, einer erfolgreichen Staranwältin aus Montreal. Natürlich ahnt man früh in diesem Buch, wie die Leben dieser drei Frauen miteinander verbunden sind. Aber das wurde anhand der drei interessanten Frauenschicksale für mich auch nebensächlich.

Besonders berührt hat mich die Geschichte von Smita. Ich gehe davon aus, dass die Autorin die Lebensumstände der indischen „Unberührbaren“ gut recherchiert hat und deshalb hat es mich tief getroffen, was ich lesen musste. Während ich jeden Tag gut genährt meiner geregelten Arbeit nachgehe, einen ebenso geregelten Feierabend habe, außerdem genügend Geld für ein schönes Zuhause und die kleinen und großen Annehmlichkeiten des Lebens, hat Smita… nichts. Weder genug zu essen, noch Bildung, noch Perspektiven für ihre kleine Tochter. Es ist zuweilen schon grausam, was die Autorin hier in unaufgeregter Sprache erzählt. Aber ich fürchte es ist die Wahrheit und diese Geschichte war wieder einmal ein Anlass, demütig zu werden und mich beim Schicksal zu bedanken, dass es mir ein so sorgenfreies Leben geschenkt hat.

Auch die beiden anderen Geschichten sind lesenswert. Die junge Giulia muss früh ihren eigenen Weg im Leben finden. Sarah will mit Durchhaltevermögen und eisernem Willen ihrer Krankheit trotzen und merkt, dass sie ihre Kraft für ganz andere Dinge einsetzen muss, als sie in ihrer renommierten Großkanzlei plötzlich nicht mehr als leistungsfähig eingeschätzt wird. Sie macht einen harten Lernprozess durch, der ihr Leben von Grund auf ändert.

Am Ende sind es drei vollkommen unterschiedliche Leben, die hier beschrieben werden. Und doch haben alle ihre Kämpfe auszufechten – die eine mehr, die andere mutmaßlich weniger. Und trotzdem fügen sich ihre Geschichten zu einem versöhnlichen Ende, das eigentlich kein Ende ist (mehr soll nicht verraten werden). Ich habe aus diesem Buch gelernt, dass sich wohl viele Dinge gegenseitig beeinflussen, auch wenn man das selbst vielleicht gar nicht wahrnimmt. Und dass unscheinbare Dinge, die wir tun, anderen eine große Hilfe sein können.

Es tat gut, daran mal wieder erinnert zu werden. In welchem Zopf wohl Taten von mir stecken?

 

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ulistuttgarts avatar

Rezension zu "Der Zopf" von Laetitia Colombani

Absolut berührender Roman über drei starke und mutige Frauen
ulistuttgartvor einem Monat

Jede der drei Frauen schreibt ihre eigene Geschichte in unterschiedlichen Kulturen:

Smita lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in der untersten Schicht in Indien. Sie wünscht sich für ihr Kind ein anderes, besseres Leben.

Giulia lebt in Sizilien und erfährt nach dem Unfall ihres Vaters, dass ihr kleines Familienunternehmen, eine Perückenfabrik, so gut wie bankrott ist.

Sarah lebt mit ihren drei Kindern in Kanada. Sie ist eine erfolgreiche und sehr ehrgeizige Anwältin, bis sie von ihrer heimtückischen Krankheit erfährt.

 

Laetitia Colombani hat mit ihrem Debütroman eine ergreifende Geschichte über drei Frauenschicksale erschaffen. Beeindruckend und erschreckend schildert sie vom Leben dieser starken und mutigen Frauen.

Ein Buch voller Emotionen und Schockmomenten.

 

Am Meisten bewegt hat mich das Leben in Indien. Noch heute werden dort Frauen menschenverachtend behandelt. Mädchen zum Teil gleich nach der Geburt getötet. Vergewaltigungen stehen an der Tagesordnung.

Smita gehört keiner Kaste an, „im System nicht vorgesehen, eine gesonderte Art Mensch, als zu unrein betrachtet, um mit anderen in Berührung zu kommen“.

„Jedes Jahr werden in Indien zwei Millionen Frauen ermordet, Opfer männlicher Barbarei – und die ganze Welt schaut gleichgültig zu. Es ist der Welt völlig egal. Die Welt überlässt diese Frauen einfach ihrem Schicksal.“

Der absolute Gänsehaut-Moment war für mich, als sich die drei Frauenschicksale wie zu einem Zopf zusammen geflochten haben.

 

Fazit: Absolutes Lesehighlight !!!

Das Buch sorgte in über 28 Ländern für großes Aufsehen. Die Filmrechte sind bereits vergeben. Große Leseempfehlung für alle mutigen und zielstrebigen Frauen !

5 Sterne

 

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Gespräche aus der Community

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Daniliesings avatar

Bäume raus Bücher rein


Drei Frauen, drei Leben, drei Kontinente – und dieselbe Sehnsucht nach Freiheit


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Ich bin schon gespannt auf eure Antworten! Bitte verratet uns dabei auch, was ihr gewinnen möchtet.

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Mehr zum Hörbuch:
Drei Lebenswege, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und dennoch teilen Smita, Giulia und Sarah das gleiche Schicksal: Alle drei kämpfen mutig gegen die Widerstände des Lebens. Smita, die Unberührbare, opfert in Indien ihr Haar dem Gott Vishnu, denn ihrer Tochter soll es einmal besser ergehen. In Palermo rettet Giulia die Perückenfabrik ihres Vaters vor dem Bankrott. Und als in Montreal die erfolgreiche Anwältin und alleinerziehende Mutter Sarah erkrankt, schöpft sie mit ihrer Perücke neuen Lebensmut. In leuchtenden Bildern nehmen uns drei Sprecherinnen mit auf eine Reise rund um den Globus – eine Hymne auf das Leben und den Mut aller Frauen dieser Welt.

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