Der Zopf

von Laetitia Colombani 
4,3 Sterne bei223 Bewertungen
Der Zopf
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Positiv (185):
cLoochs avatar

Von der Bibliothekarin empfohlen - gelesen - geliebt. Viel zu schnell war dieses Buch zu Ende.

Kritisch (10):
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Lesezeichenfee kürt hiermit ihr schlechtestes Buch in 2018!

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Inhaltsangabe zu "Der Zopf"

Der SPIEGEL-Bestseller - Drei Frauen, drei Leben, drei Kontinente – dieselbe Sehnsucht nach Freiheit

Die Lebenswege von Smita, Giulia und Sarah könnten unterschiedlicher nicht sein. In Indien setzt Smita alles daran, damit ihre Tochter lesen und schreiben lernt. In Sizilien entdeckt Giulia nach dem Unfall ihres Vaters, dass das Familienunternehmen, die letzte Perückenfabrik Palermos, ruiniert ist. Und in Montreal soll die erfolgreiche Anwältin Sarah Partnerin der Kanzlei werden, da erfährt sie von ihrer schweren Erkrankung.

Ergreifend und kunstvoll flicht Laetitia Colombani aus den drei außergewöhnlichen Geschichten einen prachtvollen Zopf.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783103973518
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:S. FISCHER
Erscheinungsdatum:21.03.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 21.03.2018 bei Argon erschienen.

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    ulistuttgarts avatar
    ulistuttgartvor 15 Tagen
    Absolut berührender Roman über drei starke und mutige Frauen

    Jede der drei Frauen schreibt ihre eigene Geschichte in unterschiedlichen Kulturen:

    Smita lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in der untersten Schicht in Indien. Sie wünscht sich für ihr Kind ein anderes, besseres Leben.

    Giulia lebt in Sizilien und erfährt nach dem Unfall ihres Vaters, dass ihr kleines Familienunternehmen, eine Perückenfabrik, so gut wie bankrott ist.

    Sarah lebt mit ihren drei Kindern in Kanada. Sie ist eine erfolgreiche und sehr ehrgeizige Anwältin, bis sie von ihrer heimtückischen Krankheit erfährt.

     

    Laetitia Colombani hat mit ihrem Debütroman eine ergreifende Geschichte über drei Frauenschicksale erschaffen. Beeindruckend und erschreckend schildert sie vom Leben dieser starken und mutigen Frauen.

    Ein Buch voller Emotionen und Schockmomenten.

     

    Am Meisten bewegt hat mich das Leben in Indien. Noch heute werden dort Frauen menschenverachtend behandelt. Mädchen zum Teil gleich nach der Geburt getötet. Vergewaltigungen stehen an der Tagesordnung.

    Smita gehört keiner Kaste an, „im System nicht vorgesehen, eine gesonderte Art Mensch, als zu unrein betrachtet, um mit anderen in Berührung zu kommen“.

    „Jedes Jahr werden in Indien zwei Millionen Frauen ermordet, Opfer männlicher Barbarei – und die ganze Welt schaut gleichgültig zu. Es ist der Welt völlig egal. Die Welt überlässt diese Frauen einfach ihrem Schicksal.“

    Der absolute Gänsehaut-Moment war für mich, als sich die drei Frauenschicksale wie zu einem Zopf zusammen geflochten haben.

     

    Fazit: Absolutes Lesehighlight !!!

    Das Buch sorgte in über 28 Ländern für großes Aufsehen. Die Filmrechte sind bereits vergeben. Große Leseempfehlung für alle mutigen und zielstrebigen Frauen !

    5 Sterne

     

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    Girl78s avatar
    Girl78vor einem Monat
    Ein sehr gefühlvolles Buch, das zum Nachdenken anregt...

    Zuerst möchte ich mich beim Verlag bedanken, der mir dieses E-Book über NetGalley zur Verfügung gestellt hat.

    In dem Roman von Laetitia Colombani geht es um die Geschichten dreier Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Jedoch verbindet sie so einiges...

    Es wird abwechselnd aus den Sichten der drei Frauen erzählt.
    Smita lebt in Indien und ist eine Dalit. Sie lebt am untersten Rand der Gesellschaft. Sie hatte keine Chance auf Bildung und muss nun Exkremente einsammeln. Für ihre Tochter wünscht sie sich ein anderes Leben und setzt alles daran, dies in die Tat umzusetzen.

    Giulia lebt in Sizilien und ist die jüngste Tochter des Inhabers der letzten Perückenmanufaktur. Sie hilft ihrem Vater wo sie nur kann und arbeitet in dem kleinen Familienunternehmen mit. Als ihr Vater jedoch einen Unfall hat, muss Giulia sich um alles selbst kümmern. Sie kämpft um die Fabrik, die Angestellten und die Liebe.

    Sarah lebt in Kanada. Sie ist alleinerziehende Karrierefrau, für die der berufliche Erfolg an erster Stelle steht. Doch plötzlich bekommt sie eine niederschmetternde Diagnose. Ohne jemanden von ihrem Zustand zu erzählen, versucht sie, trotz Krankheit weiterhin 100% im Beruf und für ihre Kinder zu geben.

    Der Schreibstil hat mir gut gefallen. die Autorin schreibt sehr einfühlsam und bildhaft. Am intensivsten wird die Situation von Smita aufgearbeitet. Sie muss mit Missachtung, Ausgrenzung und für ein besseres Leben kämpfen. Ihr Schicksal blieb mir am längsten im Gedächtnis.

    Im Laufe der Geschichten erfährt man, welche Rolle das Haar für jede der drei Frauen spielt. Und am Ende fügt sich der Zopf zusammen.
    Dieses Buch hat mich gefesselt und die Geschichten haben ,mich noch im Nachhinein zum Nachdenken gebracht.

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    Lesezeichenfees avatar
    Lesezeichenfeevor einem Monat
    Kurzmeinung: Lesezeichenfee kürt hiermit ihr schlechtestes Buch in 2018!
    Der Hype ist nicht gerecht // Fee kürt das Buch als ihr schlechtestes 2018

    Fee erzählt von der Geschichte

    Eigentlich sind es ja drei Geschichten von 3 Frauen. Die Geschichten sind miteinander verflochten, wie ein Zopf.

    Smita, lebt in Indien und möchte dass ihre Tochter lesen und schreiben lernt. Dafür opfert sie einem Gott ihre Haare und die ihrer Tochter.

    Sarah, lebt in Montreal, ist erfolgreiche Anwältin, wird befördert und dann erfährt sie, dass sie schwer krank ist. Brustkrebs ist die Diagnose, sie verliert ihre Haare und bekommt aus Sizilien eine Perücke.

    Giulia, lebt in Italien bzw. Sizilien (Palermo), und nach dem schweren Unfall ihres Vaters findet sie heraus, dass ihr Familienunternehmen (die letzte Perückenfabrik der Insel) fast ruiniert ist.



    Fee meint zum Buch

    Cover

    Das Cover gefällt mir sehr gut. Der Zopf passt wunderbar zum Buch. Die Farben sind nicht zu aufdringlich (türkis mit gold, einfach schön) und so hab ich mich auf einen interessanten Roman gefreut. Auch das Lesebändchen hat mich sehr erfreut. Ich würde dem Cover, Rückentext eine 1 geben. Nachdem ich das Buch gelesen habe, fand ich die Kommentare nicht wirklich so gut, denn ich war nicht wirklich berührt. Daher gebe ich dem Buchcover eine 1 und dem Rückentext (siehe auch Spannung) eine 4.



    Schreibstil

    Ein Buch aus dem Koffer,  daher hab ich das Buch zu Ende gelesen, aber ich hab mich extrem gequält, weil ich die Gefühle und Emotionen nicht wirklich nachvollziehen konnte. Das ganze war so langwierig bzw. langweilig beschrieben. Ich kam nicht wirklich gut in die Geschichte rein und hätte das Buch schon gerne sehr früh zur Seite gelegt. Ich wurde mit dem Buch und den Protagonisten nicht wirklich warm. Ich fand die Idee, als ich den Covertext gelesen habe toll, leider war die Umsetzung weniger gut. Die Schreibqualität ist, also mein Deutschlehrer hätte sie „unterirdisch“ genannt. Ich hatte auch das Gefühl, dass die Autorin oder Übersetzerin ein wenig mit den Zeiten durcheinander gekommen ist.



    Hier nahmen auch die Redewendungen überhand. Wenn man alle raus streichen würde, wären es halt dann doch noch ein paar Seiten weniger wie 280 Seiten. (mal den Epilog mit schätzungsweise einer halben Taschenbuchseite ausgenommen) Auch so, die Seitenanzahl bei einem normalen Taschenbuch schätze ich dann auf 150! Und dafür 20 Euro zu verlangen finde ich persönlich schon dreist!



    Charaktere

    Die Protagonistinnen erschienen mir nicht sehr glaubwürdig. Es war teilweise – für mich – nicht vorstellbar oder auch nur zu glauben. Ich fand sie einfach nicht sympathisch und mit vielen Klischees zersetzt. Keine der drei Frauen wurde zu einer Freundin für mich, so lange ich das Buch gelesen habe, sie erschienen weit entfernt und so typische Frauen, die einen „langweilen“. Keine kann ich mir in Wirklichkeit vorstellen. Ich hatte nicht mal großes Mitleid für die Inderin, Smita, und das will bei mir was heißen! Sonst leide ich mit, wenn die Leute in übervollen Zügen fahren müssen (mein Kopfkino meldet sonst immer gleich Panik!) und dazu Sachen sammelt, die ich nicht aussprechen bzw. schreiben kann, weil Amazon sonst meine Bewertung nicht annimmt. Und klar, die Italienerin ist Sophia Loren oder so eine bekannte Schauspielerin, vom Aussehen her. Italienerinnen sehen alle toll aus, da sieht jeder andere blass dagegen aus. Und dann noch die Erotik, die ich als billig empfand. Fast witzig, aber solche ärgerlichen Klischees nerven und langweilen mich inzwischen. Dafür lese ich zu viel. Ich möchte einfach mal „das Andere“ lesen.



    Spannung

    Also Spannung fehlte – für mich gänzlich – ich fand alles zu vorhersehbar. Und der Aufbau selber war so langweilig, dass ich wochenlang an dem Buch gelesen habe (dazwischen hab ich x andere Bücher ausgelesen). Tja, und dann ist es auch so, dass man vom Rückentext eigentlich schon alles weiß. Das ist wie ein Film, das im Trailer schon die tollsten Szenen verrät und man dann aus dem Kino geht und es praktisch keinen Höhepunkt mehr gab.



    Schmerz

    Sollte das Buch prägen, das hat mich irgendwann geärgert. Schon alleine, dass es unglaubwürdig war und die Phrasen (dass in der Welt ein rauer Wind weht, das Leben grausam ist…) zielt ja nur darauf hin, dass man Schmerz empfinden soll.





    Sonstiges, Unglaubwürdig

    Wahrscheinlich bin ich doch nicht die Zielgruppe, wobei ich solche Bücher gerne lese und sie durchaus in mein Beuteschema passen. Dabei war ich so neugierig, denn ich hab so viel „gutes“ über das Buch gehört. Aber Werbung ist einfach nicht alles, das Buch selber konnte mich einfach nicht überzeugen.



    Warum – frage ich mich – hat dieses Buch, das eigentlich drei so ernste Themen begleitet, keinen Tiefgang?



    Wie kommt eigentlich so eine arme Inderin plötzlich an ein Fahrrad?Warum meint sie, sie könnte es dann auch noch im Bus/Zug mitnehmen? Warum verlässt sie mit ihrem Kind ihren Mann, wenn sie so arm ist? Dann erzählt sie ihre Geschichte im Zug! Das würde doch eine Inderin nie tun! Kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Mich hat diese Erzählung, die in meinen Augen eigentlich nicht wirklich zu Ende erzählt wurde einfach nicht überzeugt.



    Auch bei den Geschichten der anderen beiden Frauen gab es einiges Unglaubwürdiges.



    Bei manchen Autoren wünsche ich mir, dass ich die beste Freundin der Autorin wäre, damit ich die Bücher vorab lesen dürfte. Hier bin ich echt froh, dass ich kein Buch der Autorin mehr lesen muss!



    Fees Fazit

    Es gibt so viele Autorinnen, die tolle Bücher schreiben! Man muss sich nicht mit solchen Büchern rumkriegen, wo der Leser die Hype-Werbung teuerst mitbezahlen muss! Klischees, Phrasen, platt, leblos, nicht wirklich gut geschrieben und dann noch langweilig und quälend zum lesen. Ich bin wirklich froh, dass ich durch bin. Für mich das schlechteste Buch des Jahres 2018!

    Kommentare: 3
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    trollchenvor 2 Monaten
    Nicht so der Hit

    Der Zopf
    Herausgeber ist S. FISCHER; Auflage: 5 (21. März 2018) und hat 288 Seiten.
    Kurzinhalt: Die Lebenswege von Smita, Giulia und Sarah könnten unterschiedlicher nicht sein. In Indien setzt Smita alles daran, damit ihre Tochter lesen und schreiben lernt. In Sizilien entdeckt Giulia nach dem Unfall ihres Vaters, dass das Familienunternehmen, die letzte Perückenfabrik Palermos, ruiniert ist. Und in Montreal soll die erfolgreiche Anwältin Sarah Partnerin der Kanzlei werden, da erfährt sie von ihrer schweren Erkrankung.
    Ergreifend und kunstvoll flicht Laetitia Colombani aus den drei außergewöhnlichen Geschichten einen prachtvollen Zopf.
    Meine Meinung: Ich war etwas enttäuscht, ich hatte vorher gute Rezensionen gelesen, aber mich konnte das Buch leider nicht erreichen. Irgendwie hatte ich immer den Eindruck, dass etwas fehlt, aber dies geht ja einigen Lesern hier so, deswegen denke ich mir, lag es an der Übersetzung oder an der Autorin. Das fand ich jedenfalls nicht so schön. Die Erzählweise von der Geschichte hat mich leider auch nicht mitgerissen, da habe ich schon bessere Bücher gelesen. Die drei Frauen konnten mir auch nicht alles so herüberbringen, dass ich es geglaubt hätte, denn Smita hat kein Geld, aber plötzlich ein Fahrrad, bisschen kurios und sie verläßt mit ihrer Tochter den Ehemann, das kann ich nicht nachvollziehen. Und Sarah hat Krebs und plant ein ganz anderes Leben, alles etwas kurios. Und ich habe bis zum Schluß des Buches gewartet, was am Ende passiert und was mir die Geschichte sagen soll? Ich habe es leider nicht verstanden!
    Mein Fazit: Ich vergebe 3 Sterne und ich kann leider keine klare Leseempfehlung geben, denn mich hat das Buch nicht vom Hocker gerissen.

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    Emmimivor 2 Monaten
    Der Zopf

    Drei Kontinente, drei Frauen, drei Schicksale, die von der Autoin in diesem Buch zu einem Zopf geflochten werden. Ein beeindruckendes ERstlingswerk. Sie schreibt in einer schönen und klaren Sprache. Es wird nichts beschönigt. Die einzelnen Kapitel sind jeweils durch die Namen der Frauen unterteilt.
    Eine Geschichte, die man nicht so schnell vergisst, absolut lesenswert.

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    StephaniePs avatar
    StephaniePvor 2 Monaten
    Der Zopf

    Drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Smita, Sarah und Giulia. Sie leben nicht nur auf drei unterschiedlichen Kontinenten, auch ihre Lebensumstände sind das komplette Gegenteil voneinander. Smita lebt in Indien und setzt alles daran, dass ihre Tochter Bildung erhält. Die Italienerin Giulia findet nach einem schweren Unfall ihres Vaters heraus, dass das Familienunternehmen kurz vor dem Ruin steht. Sarh arbeitet als erfolgreiche Anwältin in Montreal. Kurz nach ihrer Beförderung erfährt sie von einer schweren Krankheit.


    Besonders gelungen finde ich den Aufbau des Buches in drei unterschiedlichen Handlungssträngen, die wie in einem Zopf, nach und nach verflochten werden.

    Laetitia Colombanis Schreibstil ist zwar flüssig, allerdings konnten mir weder Gefühle noch Emotionen glaubwürdig transportiert werden. Obwohl sich immer wieder die Geschichten rund um die Frauen abwechseln zog sich die Handlung meiner Meinung nach immer wieder in die Länge und hat mich eher gelangweilt. Allerdings kann die Autorin unnötige Wiederholungen gänzlich vermeiden. Auch die Verflechtung der drei Geschichten wirkte auf mich etwas konstruiert und konnte mich daher nicht wirklich überzeugen.

    Die Protagonistinnen waren mir alle drei zu blass und erschienen für mich nicht wirklich authentisch. Ganz im Gegenteil fand ich sie zum Teil ziemlich klischeehaft, weshalb ich mich leider mit keiner einzigen der Frauen identifizieren oder Sympathie entwickeln konnte. Aus diesem Grund musste ich mich circa ab der Hälfte eher durch das Buch quälen, als dass ich Freude beim Lesen gehabt hätte.

    „Der Zopf“ hat eine wirklich tolle Grundidee, die meiner Ansicht nach allerdings nicht wirklich gelungen umgesetzt wurde. Ich vermute allerdings, dass ich nicht die Zielgruppe des Buches bin, da ich selten zu diesem Genre greife. Vielleicht liegt meine Unzufriedenheit mit dem Buch aber auch an meinen sehr hohen Erwartungen (aufgrund vieler anderer Rezensionen), die leider nicht erfüllt wurden.

    FAZIT:
    „Der Zopf“ konnte mich leider weder mit dem Schreibstil oder mit den Protagonistinnen noch mit der Handlung überzeugen. Ich bin ziemlich enttäuscht und kann den Hype um das Buch nicht nachvollziehen. Ich denke allerdings, dass ich nicht die richtige Zielgruppe bin. Daher kann ich leider nur 2 Sterne vergeben!

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    leaslesezaubers avatar
    leaslesezaubervor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Drei unglaublich starke Frauen, die durch etwas verbunden sind! Ein so tolle Geschichte, kann ich nur jedem empfehlen!
    Ein Buch über die Freiheit

    Dieses Cover ist einfach traumhaft, der wunderschöne Zopf darauf in Verbindung mit dem türkis und dem gold ergeben ein wunderschönes Gesamtbild. Dieses Cover hat mich magisch angezogen und ich muss zugeben ich habe das Buch nur gekauft weil ich das Cover so wunderschön fand. Erst zu Hause habe ich den Klappentext gelesen und da war mir schnell klar ich habe alles richtig gemacht.

    Die Kapitel sind gekennzeichnet mit dem jeweiligen Land und der Protagonistin aus dessen Sichtweise der Abschnitt dann geschrieben ist. Zum wir befinden uns mit Smita in Indien, die eine der Unberührbaren ist und quasi nicht existiert auf dem Papier, sie ist dafür zuständig die Latrinen zu leeren und unsichtbar zu sein. Die zweite Frau ist Guilia in Sizilien die im Familienunternehmen, einer Perrückenmanufaktur arbeitet. Und die dritte im Bunde ist Sarah, eine Anwältin in Montreal, Kanada. Diese drei Frauen sind so verschieden wie Tag und Nacht und trotzdem verbindet sie etwas.

    Die Autorin verleiht jeder einzelnen eine Persönlichkeit, die keine Lücken aufweist, sie sind alle auf ihre weise interessant und vor allem Kämpferinnen. Vor allem die ländlichen Unterschiede werden von Anfang an nicht zurückgehalten und die Bürde die jede einzelne zu tragen hat auch wenn es bei einer auf Anhieb nicht zu sehen war.

    Ich habe dieses Buch verschlungen ich wollte wissen wie die einzelnen Strähnen zu dem Zopf geflochten sind, wodurch die drei zusammen kommen. Am Ende wird man nicht enttäuscht und ich könnte mir kein besseres Ende vorstellen. Ein absolutes Highlight für mich und ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen!


    Fazit:

    Ein unglaubliches Buch, das aus drei Geschichten besteht, die alle miteinander verbunden sind und ein wunderbares Ganzes ergeben. Ich habe dieses Buch verschlungen und mich in die Geschichte verliebt. 

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    andreinas avatar
    andreinavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wunderbares kurzweiliges Buch, das drei Frauenschicksale aus drei verschiedenen Kontinenten erzählt. Leider war es zu schnell vorbei.
    Tolles kurzweiliges Buch mit Teifgang

    Schon nach wenigen Seiten hatte mich "Der Zopf" von Laetitia Colombani gepackt und ich konnte das Buch kaum mehr weglegen. Sie erzählt einfühlsam die Geschichte von drei Frauen, die am Anfang gar nichts miteinander zu tun haben scheinen.


    Ihre persönlichen Schicksale sind sehr ergreifend, ich wollte unbedingt noch mehr von ihnen erfahren, deshalb habe ich als einzigen Kritikpunkt, dass das Buch etwas zu kurz geraten ist.

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    IlonGerMons avatar
    IlonGerMonvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein ganz wunderbares Buch, das noch lange nachwirken wird. Eine absolute Leseempfehlung.
    Ein Zopf aus drei Geschichten geflochten ...

    Ein ganz wunderbares Buch! Das schon mal vorweg und zum Lust machen, es zu lesen.
    In ihrem ersten Roman „Der Zopf“ erzählt die Autorin von drei Frauen auf drei Kontinenten, deren Lebenswege sehr unterschiedlich sind. Und das in vielerlei Hinsicht. Sie stammen aus sehr verschiedenen gesellschaftlichen Gruppierungen und somit auch sehr verschiedenen wirtschaftlichen Verhältnissen.

    Da ist zum einen Smita, eine Frau in Indien, die sich für ihre Tochter nichts sehnlicher wünscht als das diese Lesen, Schreiben und Rechnen lernt. Aber dass ein Kind der untersten indischen Kaste, der Unberührbaren, eine Schule besuchen könnte, ist im Normalfall undenkbar. Smita aber hat einen eisernen Willen und ist auch unter schwersten Bedingungen nicht bereit, diesen Gedanken aufzugeben und ihrer Tochter ein besseres Leben als das eigene zu ermöglichen.

    Da ist als zweite Giulia, die Tochter eines Perückenmachers auf Sizilien, die das Handwerk von ihrem Vater und Vorbild erlernt hat und die ihren Beruf und das Material, mit dem sie täglich umgehen darf, liebt. Auf ihren Schultern lastet plötzlich die ganze Verantwortung für den Familienbetrieb, als der Vater nach einem Unfall im Koma liegt. Als sie entdeckt, dass das Unternehmen unmittelbar vor dem Bankrott steht, sucht sie nach Wegen, die Werkstatt für die Familie, aber auch für ihre Arbeiterinnen zu erhalten. Gegen viele Widerstände vor allem in der Familie setzt sie sich durch und führt einige ganz grundlegende Veränderungen ein.

    Und als dritte Frau erleben wir Sarah, die in Montreal als erfolgreiche Anwältin in einer renommierten Kanzlei großes Ansehen genießt und auf dem besten Wege ist, als Partnerin in die oberste Ebene aufzurücken. Ihre Erfolge vor Gericht können sich sehen lassen und obwohl alleinerziehend kann sie ihren Kindern eine Menge bieten, alles außer Zeit. Als sie die Diagnose Krebs erhält, glaubt sie, so weitermachen können wir bisher. Arztbesuche, Therapien werden in ihrem Terminkalender unter bestimmten Verschlüsselungen geführt. Niemand in der Kanzlei erfährt etwas bis sich eines Tages Sarah und ihre Assistenten im Wartezimmer eines Arztes plötzlich gegenüberstehen. Kann Sarah sich der Loyalität der Mitarbeiterin sicher sein?

    Am Ende des Buches verbinden sich diese drei Handlungsstränge auf eine Weise, die jeder der drei Frauen ihren Wunsch erfüllt und sie untrennbar mit einander verbindet, obwohl sie sich nie begegnen werden. Bis dahin erfährt man viele sehr persönliche Beweggründe dieser drei Frauen, die jede auf ihre Weise sicher eine außergewöhnliche Lebenssituation erfahren. Auch die kulturellen, traditionellen und gesellschaftlichen Hintergründe werden ohne Pathos erzählt und vielleicht berühren sie deshalb auf eine ganz besondere Weise.

    Eine absolute Leseempfehlung und ein Buch, dass noch lange nachwirken wird.

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    Lesemamas avatar
    Lesemamavor 3 Monaten
    Drei starke Frauen

    Zum Buch:
    Smita lebt in ärmlichsten Verhältnissen in Indien und hat den Traum, dass es ihrer Tochter besser geht, dass sie zur Schule gehen kann.
    Giulia lebt auf Sizilien, arbeiten in der Fabrik ihres Vaters und steht plötzlich, nach einem Unfall ihres Vaters, alleine an der Spitze der Fabrik, die nicht so läuft, wie sie dachte.
    Und zuletzt Sarah, eine erfolgreiche Anwältin, Mutter drei Kinder und alleinerziehend. Kurz bevor sie ihrer Chef auf die Führungsebene beerben soll, wird sie krank.
    Drei Frauen, drei Schicksale und trotzdem haben sie eines gemeinsam. Ihrer unerschütterlichen Mut ...

    Meine Meinung:
    Das Buch wird im Prinzip aus drei Perspektiven erzählt. Immer ein Kapitel Smitas Geschichte, ein Kapitel Giulias Geschichte und einmal Sarahs Geschichte. A7ch wenn sie anscheinend nichts gemeinsam haben, da sie alle in verschiedenen Ländern leben und auch völlig unterschiedliche Lebensformen haben, haben sie ihren unerschütterlichen Optimismus, ihrer Mut und ihrer starken Willen gemeinsam. Und am Ende führt es doch irgendwie zusammen.
    Der Schreibstil war für mich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, da das ganze Buch ohne wörtliche Rede auskommt und auch sie Sätze für mich zuerst ungewohnt waren. Aber dennoch liest es sich gut, es ist berührend und hat mich mitgenommen. Allerdings war mir schon relativ früh klar, worauf das Ende hinaus will.
    Aber ich bewundere jede einzelne Frau für ihren Mut, ihr Leben so zu leben, wie sie es sich vorstellten und sich auch nicht davon abbringen ließen.
    Eine schöne, berührende Geschichte.

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    In ihrem Debüt ›Der Zopf‹ verknüpft die Französin Laetitia Colombani drei starke Frauenporträts mit so federleichten Strichen, dass sich trotz aller Schicksalswidrigkeiten ständig Glücksmomente einstellen.

    Ein kraftvolles Buch – eine Feier des Lebens.

    Colombani schafft es mit ihrer klaren, leichten Sprache, einem diese unterschiedlichen Charaktere ganz nah zu bringen - mit ihren Beweggründen, ihren Gefühlen und ihren Ängsten.

    Mit viel Empathie [.], mit fundiertem Lokalkolorit jenseits der Reiseführer und einer unüberhörbaren Portion Gesellschaftskritik flicht […] Colombani die drei Frauenschicksale buchstäblich zu einem Zopf.

    […] erzählerisch souverän gemacht […] ein echter Pageturner.

    Drei starke Geschichten, ein spannender Lesestoff.

    Das Debüt der Französin erinnert uns daran, nie zu vergessen, woran wir glauben.

    Mitreißend erzählt […]

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