Lafcadio Hearn Youma

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Inhaltsangabe zu „Youma“ von Lafcadio Hearn

Youma ist jung, schön und stolz, nur frei ist sie nicht. Ihre Mutter ist eine »da«, die Amme in einem Haus reicher weißer Kreolen auf Martinique. Sie genießt Respekt und Privilegien, aber auch wenn sie und Youma zur Familie gehören, sind sie Sklavinnen. Als die Tochter des Hauses kurz nach der Hochzeit und der Geburt eines Mädchens stirbt, wird Youma zur »da« der kleinen Halbwaise. Wie eine Mutter zieht sie Mayotte auf, tröstet sie mit den fabelhaften Geschichten kreolischer Volksmärchen, wird ihr zur Lebensretterin. Als in dem Dorf und auf der Plantage inmitten tropischer Vegetation ein Sturm des Aufruhrs über die Gesellschaft aus Freien und Unfreien hereinbricht, ist Youma gezwungen, eine folgenreiche Entscheidung zu treffen. »Youma« ist Lafcadio Hearns zweiter Roman, ein weiteres vergessenes Meisterwerk der amerikanischen Literatur. Und zugleich ein Klassiker der französisch-kreolischen Literatur, geschrieben von einem Mann, dessen Lebensweg von Griechenland über die Karibik bis nach Japan reicht und der mit jedem seiner Bücher den Begriff »Weltliteratur« neu erfunden zu haben scheint.

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  • Hat mich mitgerissen und fasziniert.

    Youma
    Igela

    Igela

    12. January 2017 um 13:48

    Youma wächst als Sklavin von Leonie Peyronnette auf Martinique auf. Zusammen mit der gleichaltrigen Aimee, der Tochter ihrer Besitzer ,hat Youma zwar eine schöne Kindheit, ihr ist jedoch immer bewusst,dass sie als Sklavin keinerlei Rechte hat. Als Aimee heiratet und Mutter der kleinen Mayotte wird, folgt Youma ihr und kümmert sich als Amme um das Baby, auch nach dem Tod von Aimee. Als Youma sich verliebt und ihr die Heirat verweigert wird, denkt sie über eine Flucht nach. Doch kann sie Martinique, ihre Herrin und vor allem die kleine Mayotte verlassen ? Der Schreibstil von Lafcadio Hearn ist speziell und ich brauchte eine Anlaufzeit um mich daran zu gewöhnen. Durch die rar eingesetzte direkte Rede, ähnelt die ganze Geschichte einer Erzählung. Dadurch hatte ich erst Mühe mit den Personen warm zu werden, mich in sie einfühlen zu können. Je länger ich las, je mehr konnte ich die Zerrissenheit von Youma nachvollziehen. Aufgewachsen als Sklavin ohne Rechte, doch durch die Besitzerfamilie ernährt und versorgt,den Schritt ins Ungewisse zu tun ,muss nicht einfach sein.Gerade diese Zerrissenheit konnte ich mit meiner Einstellung nicht immer nachvollziehen. Dadurch wurde das Buch, die Geschichte von Youma für mich eine Herausforderung. Ich musste meine Sicht und meine Einstellung über die Sklaverei über Bord werfen um mich in Youma hinein versetzen zu können. Erst habe ich mich daran gestossen, dass das Leben der Sklaven hier so verklärt dar gestellt wird. Von Recht auf Feiertage und Tanzabende bis zum Garten zum Selbstbebauen wird das Leben der Sklaven auf Martinique weder getrübt von stundenlangem Arbeiten noch Schlägen. Doch dann ereignet sich eine Situation in Youmas Leben, die klar stellt :Sie ist eine Sklavin und ihr Besitzer entscheidet über sie und ihr Leben. Die Beschreibung von Martinique , dieser Insel in der Karibik, ist sehr anschaulich beschrieben. Authentisch hat der Autor immer wieder kreolische und französische Ausdrücke , die am Schluss des Buches in einem Glossar übersetzt werden, eingeflochten. Mich hat die Geschichte von Youma sehr mitgerissen und fasziniert,auch nachdenklich gestimmt!

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