Laila El Omari Der Orchideenpalast

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Inhaltsangabe zu „Der Orchideenpalast“ von Laila El Omari

Kandy 1847: Nichts wünscht sich Melissa Tamasin mehr, als aus dem geregelten Leben auf Zhilan Palace, der Kaffeeplantage ihres Vaters, auszubrechen. Ihr Leben gerät in neue Bahnen, als ihr Cousin Hayden nach Ceylon kommt, um die Region zu kartographieren. Während der Zeit, die er auf der Plantage verbringt, kommen sich die beiden näher - eine Liebe, die keinen Bestand haben darf. Hayden nährt ihre Abenteuerlust und führt ihr nach und nach vor Augen, dass Zhilan Palace in seiner exotischen Pracht mehr einer Hölle auf Erden gleicht und dass ihr Vater nicht der Mann ist, der er vorgibt, zu sein.

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  • Rezension zu "Der Orchideenpalast" von Laila El Omari

    Der Orchideenpalast

    Jetztkochtsie

    Ich muß zugeben, daß ich zunächst Schwierigkeiten hatte in die Geschichte rein zu kommen, die Charaktere gingen mir ein wenig auf den Geist und irgendwie erschien mir die Handlung austauschbar. Überhaupt die Handlung, da fehlte es für mich einfach an ein wenig Schwung, die ersten 200 Seiten passiert außer daß der Leser die Figuren kennenlernt nicht viel und auch auf den folgenden Seiten kommt die Geschichte eher behäbig in Gang, um dann allerdinga auf den letzten 200 Seiten einen solchen Schwung aufzunehmen, daß ich nicht in der Lage war das Buch aus der Hand zu nehmen und eben dieser Schlußteil entschädigte mich mehr als genug für die anfänglich leicht zähe Handlung. Ich habe gerne mit Estella gelitten, mit Melissa geliebt, mit Elizabeth intrigiert und mit Hayden geforscht und fand es fast schon schade, als ich die Buchdeckel zuklappen und mich verabschieden mußte. Ganz klar ist dieses Buch eben wegen der anfänglichen Behäbigkeit einen Tick schlechter als die Vorgänger, aber es handelt sich immer noch um gute und intelligente historische Unterhaltung, fern aber von allem historischen Liebesgeschwurbsel, die Geschichten von Laila gehen tiefer, als nur bis zum Herzen oder den Lenden der Protagonisten, sie führen direkt in die zur damaligen Zeit häufig schwierige Situation der Frau und in diesem Buch ganz wunderbar herausgestellt, die unterschiedlichen Möglichkeiten mit diesen Zwängen und dem mangelnden Mitspracherecht umzugehen. Ein wenig irritierend finde ich den Titel: Orchideenpalast. Es mag sein, daß ich es überlesen habe, aber in dem Buch geht es meines Wissens um Kaffeeplantagen, einen Orchideenpalast habe ich nicht wahrgenommen oder aber er wurde nur am Rande erwähnt. Manchmal fragt man sich wirklich, was den ein oder anderen Verlag zur Titelwahl verleitet...

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  • Rezension zu "Der Orchideenpalast" von Laila El Omari

    Der Orchideenpalast

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. December 2011 um 16:01

    Man müsste bei diesem Buch wirklich den Prolog erst am Schluss lesen, das Geheimnis das sich dort dem Leser offenbart, nimmt der ganzen Geschichte die Spannung weg. Man liest und liest, scheinbar endlos sind die Ausschweifungen über den Kaffeeanbau, und wartet darauf, dass endlich etwas passiert. Auf den letzten gut 100 Seiten der Geschichte kommt dann endlich etwas Spannung auf, die Wahrheit fällt wie ein Sturm über die Familie und schon ist das Buch zu Ende. Ich bin nicht ganz begeistert über diese Art Bücher, lange passiert nichts, die Geschichte plätschert vor sich hin und ehe man sich versieht, ist das Buch auch schon zu Ende. Man hätte gut und gerne 200 Seiten rausstreichen können. Einzig die wirklich schöne Art zu Schreiben versöhnt mich dann doch etwas mit der Geschichte.

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  • Rezension zu "Der Orchideenpalast" von Laila El Omari

    Der Orchideenpalast

    Sevérine

    31. August 2010 um 13:25

    Ich habe mich förmlich durch dieses Buch gequält. Der Grund hierfür ist eine Geschichte, die zwar mit von Frau Omari gern verwendeten und bekannten Motiven aufwartet, aber einfach nicht zündet. Interessante Beziehungsgeflechte als auch Personen habe ich umsonst gesucht. Auch Ceylon wird nicht greifbar, da die Beschreibungen von Landschaft und Leuten sehr an der Oberfläche kratzen. Man merkt einfach, dass die Autorin dieses Land noch nicht selbst besucht hat.

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  • Rezension zu "Der Orchideenpalast" von Laila El Omari

    Der Orchideenpalast

    Büchermona

    13. October 2009 um 18:52

    Die Geschichte hat mich überrascht, gefesselt, fasziniert und den Atem anhalten lassen. Die Entwicklung der einzelnen Charaktere, letztendlich der Tod von zwei, für die Handlung bedeutenden, Figuren... Melissa erschien mir naiv und neugierig - auf das Unbekannte. Sie konnte sich ein Leben mit Liebe und außerhalb der Gewaltausschreitungen ihres Vaters ja schon gar nicht vorstellen, also flüchtet sie sich so überstürzt in Haydens Arme. Audrey blieb mir bis zum Ende etwas zu undurchschaubar. Diese Frage, wie sie Melissa im Buch auch konkret formuliert hat ("Warum hat sie mich nicht geliebt?") wurde ja wenigstens von der Seite ihrer Mutter kurz zur Sprache gebracht. Vielleicht aber auch besser, so kann sich der Leser die Sache selbst weiterspinnen. Mir hat es gut gefallen, dass letztendlich die Sache mit James/Edward doch noch aufgeflogen ist. Da kam dann recht rapide Salz in das köchelnde Süppchen. Warum er aber seine Gewalt immer an seiner liebsten Melissa ausgelassen hat und dann auch immer mit so einer Wucht. Das war schon ziemlich hart. Alles in allem eine gute Handlung, wenn auch der Mittelteil größtenteils so Unterhaltung ist, während zum Ende dann ein gewaltiges Finale über die Bühne geht. Im Vergleich zu der Mitte ist es vielleicht etwas zu kurz geraten. Ich hätte gerne noch ein wenig konkreter gewusst, was denn nun mit Melissa und Hayden geschehen ist. Es war mein erstes Buch aus Lailas Feder und ich habe große Lust, die anderen auch noch zu erforschen.

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  • Rezension zu "Der Orchideenpalast" von Laila El Omari

    Der Orchideenpalast

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. August 2009 um 09:31

    In Laila El Omaris neuestem Roman steht das Leben auf einer Kaffeeplantage auf Ceylon im Mittelpunkt. Zunächst ist man überrascht, hat man doch nicht damit gerechnet, dass dort jemals etwas anderes angebaut wurde außer Zimt und Tee. Schnell jedoch erhält man durch die Protagonistin Melissa, die ihrem Cousin Hayden nicht nur einen Exkurs über die Produktion von Kaffee sondern auch über die Geschichte Ceylons angedeihen lässt, einen Eindruck über die wechselvollen Ereignisse auf dieser Insel. Hier wird auch die Neugier des Leser geweckt, der sowohl die alten königlichen Zeiten als auch die Kolonialzeit beim Lesen deutlich vor Augen hat, den Duft der Kaffeeblüten riecht, den der Orchideen und des Dschungels. Laila El Omari hat sich auch in diesem Roman wieder ausführlich der Darstellung des gesellschaftlichen Lebens und seiner Zwänge und Konventionen zur Kolonialzeit gewidmet. Herausgekommen ist ein Sittengemälde, dass mir persönlich zu ausschweifend war und bei dem ich gelegentlich das Gefühl eines Déjà-vu hatte. Gerade der Konflikt zwischen Melissa und ihrem Vater endetet in sich immer wieder gleichenden, oft mit Gewalt geladenen Situationen, sprich Schlägen, die in meinen Augen über körperliche Züchtigung deutlich hinaus gingen. Generell neigt ein Großteil der Männer in diesem Buch zu Gewaltausbrüchen gegenüber Frauen, was mir persönlich irgendwann zu viel wurde. Zudem fand ich die Protagonisten selbst in diesem Buch eher blass, gerade bei Hayden und Melissa ist keine Entwicklung zu erkennen. Melissa bleibt bis zum Ende ein eher unreifes, spontanes und ihrem Vater trotz der strengen Erziehung in Liebe ergebenes Mädchen, Hayden der nette Cousin aus England. Die einzigen, die bei mir wirkliches Interesse hervorgerufen haben, waren Melissas angehende Schwägerin Lavinia, hinter deren kühler Fassade deutlich mehr steckt, als man zunächst erwartet, sowie Melissas Halbbruder Louis, dessen persönliche Veränderung zum Schluss eine ungute Wendung nimmt. Das einzig wirkliche Familiengeheimnis nimmt der Prolog leider schon vorweg, sodass wirklich alle Figuren offen vor dem Leser liegen. Lediglich die Protagonisten wissen nicht, auf welcher Lebenslüge sich ihre Existenz aufbaut, der Leser hingegen ist von Anfang an eingeweiht. Das nimmt dem Buch über große Teile die Spannung. Ich hätte mir gewünscht, dass dieses Geheimnis erst nach und nach ans Licht kommt. Erst im letzten Teil dieses Buches, als die Lebenslüge zusammenbricht, nimmt der Roman deutlich an Fahrt auf, kommt wirklich Leben in die Geschichte und auch in die Protagonisten, bis sich all die angestauten Lügen und Frustrationen in einem dramatischen Showdown entladen. Der letzte Teil des Buches war es dann auch, der mich mit dem Buch wieder ausgesöhnt hat, weil hier die Interaktion und Lebendigkeit zu fühlen war, die ich über weite Teile vermisst habe.

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