Laila El Omari Der Purpurhimmel

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Inhaltsangabe zu „Der Purpurhimmel“ von Laila El Omari

1778: Das Leben der Offizierstochter Olivia Kilbourne ändert sich schlagartig, als ihr Vater nach Gibraltar versetzt wird. Ihre Eltern entzweien sich, ihre Geschwister scheinen etwas vor ihr zu verbergen, und der Offizier Sir John Retallick drängt sie in eine Ehe. Trotz der Unnahbarkeit, die ihn umgibt, verliebt sich Olivia in ihn. Als es zur Belagerung von Gibraltar kommt, spitzt sich ihr Schicksal jedoch dramatisch zu. Ein düsteres Geheimnis verbindet John und ihre Familie, und Olivia wird hineingezogen in ein Spiel um Vergeltung, Intrigen und Verrat.

Ein absolut lesenswertes Buch!!!

— Miriam_Anna

Tragisch schön.<3

— Galy

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  • Elegant, romantisch und absolut historisch.

    Der Purpurhimmel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. November 2013 um 14:09

    Die Geschichte, die in "der Purpurhimmel" erzählt wird, umfasst eine Zeitspanne von etwa 5 Jahren. Ende des Buches fand ich es unfassbar, auf den Anfang zurückzusehen... Wie Olivia und ihre Familie mit dem Schiff von England nach Gibraltar fuhren, welch verworrene Beziehung Olivia und John führen, ohne Hoffnung auf Besserung und schließlich der Einschlag: die Belagerung Gibraltars durch die Spanier - niemals hätte ich angenommen, welche Wendung die Geschichte nimmt. Unvorhersehbar und vollgestopft mit Geheimnissen, die vorallem Olivia in der Luft zerrissen haben müssen ... Ich konnte wirklich nachfühlen, wie entsetzlich all das für sie gewesen sein muss, all ihre Gefühle John gegenüber... Ein Wermutstropfen fällt dafür, dass Olivia auch im Epilog kein Kindersegen vergönnt ist - trotz Rubys Hinterlassenschaft. So möchte ich es mal vage ausdrücken. Ich will schließlich nicht zu viel verraten. ;) Auf jeden Fall war ich doch beeindruckt. Ich habe mir sogar einige Stellen herausgeschrieben, die ich wunderschön fand. Eine davon ist diese: "In dem warmen Licht der Kerze wirkte Olivias Gesicht wie in weichen Farben gemalt, mit zarten Schatten auf den Wangen, wenn sie die Lider senkte." (s, 523, obere Hälfte) Im Übrigen finde ich den Titel sehr passend - das hätte ich niemals vermutet.

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  • Mein Lieblingsroman

    Der Purpurhimmel

    Edelweiss

    Absolut super geschrieben. Habe diesen Roman schon 3 mal gelesen.

    Und immer wieder fesselt es mich. Es beinhaltet so viele Gefühle, Hass, Liebe, Eifersucht und Stärke.

     

    • 2
  • Rezension zu "Der Purpurhimmel" von Laila El Omari

    Der Purpurhimmel

    Minni

    06. October 2011 um 14:56

    Als Olivia auf der Reise zu ihrer neuen Heimat John Retallick kennenlernt, beginnt Olivia zu ahnen, dass es einige Geheimnisse in ihrer Familie gibt, von denen sie bisher nichts wusste. John Retallick zwingt sie in eine Ehe, weigert sich aber ihr gegenüber die Geheimnisse, die ihn mit ihrer Familie verbinden, zu lüften. Parallel zu dem Handlungsstrang erfährt der Leser aber auch, was vor einigen Jahren vorgefallen ist. Damit wird der Leser dann schon vor der Protagonistin eingeweiht. Natürlich ist man als Leser neugierig und will genauso sehr wie Olivia wissen, was vorgefallen war, aber ich finde es schade, dass so man Olivias Reaktion am Ende nicht ganz mitfühlen kann, weil es für den Leser nicht mehr plötzlich kam. Auch finde ich ihre endgültige Versöhnung mit John am Ende zu flach und schnell. Das passte nicht zum Rest der Geschichte. Ansonsten finde ich das Buch einen wunderbaren Schmöker um in eine fremde Welt abzutauchen, der keineswegs klischeehaft und mit typischem Happy End endet. Ich habe das Buch genossen.

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  • Rezension zu "Der Purpurhimmel" von Laila El Omari

    Der Purpurhimmel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. April 2011 um 13:33

    Juli 1778. Auf der Überfahrt nach Gibraltar, den Ort, an den ihr Vater versetzt wurde, begegnet die junge Olivia auf dem Schiff dem Offizier John Retallick. Ein verschlossener Mann, auf dessen Familie ein Makel liegt. Zu ihrer Überraschung stellt sie fest, dass ein Teil ihrer Familie John Retallick bereits zu kennen scheint, aber niemand über diese Bekanntschaft reden möchte, ja es erweckt gar den Eindruck, als versuche man etwas vor Olivia zu verheimlichen. Auf Gibraltar angekommen lässt John Retallick keine Gelegenheit aus, Olivia in kompromittierende Situationen zu bringen, und sie somit zu einer von ihr ungewollten Ehe zu zwingen. Was beabsichtigt John Retallick mit seinem Handeln und welches Geheimnis ist es, das er mit Olivias Familie teilt? Laila el Omari entführt ihre Leser diesmal nicht nach Indien, sondern nach Gibraltar in die Zeit nach den englisch-spanischen Kriegen. Es ist eine Halbinsel von bedrückender Enge, auf der die Engländer versuchen, sich das Leben so angenehm wie möglich zu machen. Das gesellschaftliche Leben funktioniert wie daheim in England, die Zwänge und Konventionen sind die gleichen. Manch jemand mag vielleicht denken, die von der Autorin erzählte Geschichte ähnelt der der vorangegangenen Büchern, nur der Schauplatz habe sich geändert, aber wer dieses Buch zur Hand nimmt, wird schnell eines Besseren belehrt. Die von John Retallick angestrebte Ehe mit Olivia wird nicht unter Zwang geschlossen und die Eheleute sind sich durchaus auch schon vor der Ehe gewogen, wenn auch Johns Beweggründe eher zweifelhafter Natur sind. Parallel zu den Ereignissen auf Gibraltar erzählt die Autorin in Rückblicken die Ereignisse im London des Jahres 1776, die John Retallick letzendlich auf das Schiff nach Gibraltar geführt haben und die mit der Familie Olivias untrennbar verwoben sind. Der Leser erfährt so nach und nach das Geheimnis, das ein Teil der Familie bewahrt, während Olivia weiterhin mit ihren Vermutungen und Ahnungen im Dunkeln tappt. Ist der erste Teil dieses Buches ganz dem Katz und Maus-Spiel zwischen Olivia und John gewidmet, das einer widerspenstigen Zähmung gleicht und mir beim Lesen ganz unbändig viel Freude bereitet hat, hält im zweiten Teil der spanisch-englische Krieg erneut Einzug auf Gibraltar und der Leser hat Teil an den Schrecken, die Bombardement, Blockaden und Aushungerung der Bewohner mit sich bringen. Man leidet mit, wenn Granaten und Kanonenkugeln Menschenleben fordern und die Stadt zerstören und der Hunger zu Plünderung und Diebstahl führt. Präsent und wichtiger Bestandteil sind aber auch in diesem Teil immer die schwierigen Familienbeziehungen, an denen die gesamte Familie zu zerbrechen droht. Laila el Omari erzählt in diesem fünften Roman mit einer Tiefe, die ich bislang noch nicht von ihr kannte. Vielleicht liegt es an der Kargheit Gibraltars, das keinen Spielraum lässt für Abschweifungen in üppige Farben und Landschaften wie bei den Indien-Romanen. Vielleicht liegt es auch am Krieg, der diese Halbinsel über mehrere Jahre fest in der Gewalt hatte. Woran auch immer - man klebt förmlich an den Protagonisten, nimmt jede Nuance ihrer Stimmungen, ihrer Gefühle auf, leidet mit, weint mit, fürchtet mit, hasst und ja, liebt mit, wo sie selber die Liebe noch nicht erkennen können. Selbst die Nebenfiguren sind bis ins Detail gezeichnet und ausgestaltet, sodass es hier kein einfaches schwarz-weiß gibt sondern Protagonisten mit Ecken und Kanten, Schwächen und Stärken, die an dem Leid und an dem Glück, das sie erfahren, wachsen, sich entwickeln - und manchmal aber auch scheitern. Nie bleibt der Leser außen vor, immer ist er Teil Geschichte, sowohl der persönlichen der Protagonisten als auch der Ereignisse auf Gibraltar selbst und hin und wieder stellt man fest, dass die eigenen Gedanken mit denen der Protagonisten identisch sind. Es ist eine opulente Geschichte um Verrat, Hass, Lüge, Verzeihen und Liebe, die Laila el Omari hier auf über 700 Seiten erzählt, dabei aber nicht ins dramatische oder schwülstige abgleitet, sondern auf eine leise, unaufdringliche und dennoch bildhafte und intensive Weise den Leser gefangen nimmt und den Leser ins 18. Jahrhundert zurückversetzt. Ich wäre gerne länger verweilt in Laila el Omaris Geschichte und kehre nur sehr ungerne von Gibraltar zurück. Was mir aber bleiben wird ist die Erinnerung an eine wundervolle Geschichte, die auch nach dem Umschlagen der letzten Seite noch lange in mir nachhallen wird.

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  • Rezension zu "Der Purpurhimmel" von Laila El Omari

    Der Purpurhimmel

    SerenaWoodsen

    14. March 2011 um 19:18

    Wir befinden uns im 18. Jhd. und erleben eine zunächst alltägliche Familie aus der englischen Gesellschaft auf den Weg nach Gibraltar. Dort angekommen erkennt Olivia, dass John, welchen Sie später heiratet und Ihrer Familie ein großes Geheimnis bindet. Nach dem Sie sich alle in Gibraltar eingefunden und sich mit dem kargen Leben arrangiert hatten, kam es zur Belagerung von Gibraltar. Die Dramatik wird an den steigenden Lebensmittelpreisen verdeutlicht. Auch finden sich die einzelnen Schicksale der Figuren und die Auswirkungen des Krieges auf Ihre Situation wieder. Es werden im Laufe der Zeit immer mehr Abgründe der Familie Killbourne sichtbar, bis sich alles zu einem großen ganzen fügt. Auch wenn die Geschichte von Olivia erzählt wird, wird der Charakter von John viel deutlicher beschrieben und seine erfrischende Erscheinung zieht sich durch das gesamte Buch.

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