Laila El Omari Schattenmädchen

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Inhaltsangabe zu „Schattenmädchen“ von Laila El Omari

Das Leben muss mehr zu bieten haben als langweilige Tanzveranstaltungen, die Vermählung mit einem wohlhabenden Teehändler und gelegentliche Ausflüge in die nächste Kleinstadt, da ist sich Maya sicher! Gut behütet und gelangweilt wächst die 16-Jährige auf den Teeplantagen Ceylons auf – bis im Frühjahr 1895 alles, was sie zu kennen glaubt, auseinanderzubrechen droht. Plötzlich kommt sie einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur, das mit dem mysteriösen Verschwinden ihrer Tante vor vielen Jahren in Zusammenhang steht. Und auch ihre Großmutter sieht Maya mit einem Mal mit ganz anderen Augen. Als dann auch noch der charismatische und gut aussehende Engländer Adrian in ihre Leben tritt, steht Mayas Gefühlswelt endgültig kopf …

Tolles Buch mit einer Reise in die Vergangenheit!

— lina251
lina251

Langweile Handlung, blasse Charaktere – schwache Umsetzung einer ganz guten Idee.

— LettersFromJuliet
LettersFromJuliet

Für mich definitv ein Coverkauf! Die Geschichte spricht mich an, da ich grundsätzlich auch Tee liebe! Must have! *.*

— BuecherFeenkiste
BuecherFeenkiste

Ein wirklich tolles Buch, welches eine tragische Familiengeschichte erzählt. Sehr spannend, geheimnisvoll und bewegend.

— Lucretia
Lucretia

Eine wunderschöne Mischung aus Liebesgeschichte und Familiengeheimnis auf den Teeplantagen des 19. Jahrhunderts. Ganz klare Leseempfehlung!

— eclipse888
eclipse888

Absolut nicht mein Buch: langweilig, oberflächlich, nichtssagend. Das nächste bitte...!

— Ayanea
Ayanea

Eins meiner Lieblingsbücher 2014. Eine tolle Reise, in eine ganz neue Welt und ganz viel Spannung und Liebe. :)

— LillianMcCarthy
LillianMcCarthy

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  • Tolle Idee, die gut umgesetzt wurde

    Schattenmädchen
    lina251

    lina251

    02. May 2015 um 13:03

    Es ist mal was anderes! Die Autorin hatte eine tolle Idee, und die hat sie auch ziemlich gut umgesetzt. Ein tolle Geschichte, die sich im 19.jahrhundert bewegt,  und es ist mal ganz interessant zu lesen. Die Personen sind auch ganz unterschiedlich und interessant. Es ist relativ gut zu lesen,  und vor allem ist auch die  Geschichte spannend,  da man das familiengeheimnis von Maya unbedingt gelöst haben will. Außerdem wird man immer wieder mal überrascht,  und das macht die Geschichte insgesamt sehr empfehlenswert!  

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  • Leserunde zu "Schattenmädchen" von Laila El Omari

    Schattenmädchen
    Daniliesing

    Daniliesing

    Gemeinsam mit dem Coppenrath Verlag laden wir euch zu dieser Leserunde zu einem ganz bezaubernden Jugendroman ein! In "Schattenmädchen" erzählt die deutsche Autorin Laila El Omari die fesselnde Geschichte der 16-jährigen Maya im späten 19. Jahrhundert. Mit ihren Worten versetzt sie uns direkt zurück in die Vergangenheit... Mehr zum Buch: Das Leben muss mehr zu bieten haben als langweilige Tanzveranstaltungen, die Vermählung mit einem wohlhabenden Teehändler und gelegentliche Ausflüge in die nächste Kleinstadt, da ist sich Maya sicher! Gut behütet und gelangweilt wächst die 16-Jährige auf den Teeplantagen Ceylons auf – bis im Frühjahr 1895 alles, was sie zu kennen glaubt, auseinanderzubrechen droht. Plötzlich kommt sie einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur, das mit dem mysteriösen Verschwinden ihrer Tante vor vielen Jahren in Zusammenhang steht. Und auch ihre Großmutter sieht Maya mit einem Mal mit ganz anderen Augen. Als dann auch noch der charismatische und gut aussehende Engländer Adrian in ihre Leben tritt, steht Mayas Gefühlswelt endgültig kopf … Möchtet ihr euch auf Entdeckungsreise in diesen spannenden historischen Jugendroman begeben und mehr über das Geheimnis um Mayas Familie erfahren? Dann könnt ihr euch ab sofort als Testleser für "Schattenmädchen" bewerben und mit etwas Glück eins von 25 Exemplaren des Buches für diese Leserunde gewinnen.* Selbstverständlich kommt auch die Romantik in diesem Roman nicht zu kurz! Beantwortet nur noch die folgende Frage und nutzt eure Chance auf eines der Bücher: Was stellt ihr euch an einem Leben zum Ende des 19. Jahrhunderts besonders aufregend vor? Wo hättet ihr zu dieser Zeit am liebsten gelebt? * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zu einer zeitnahen Beteiligung am Austausch in allen Leseabschnitten und

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    • 441
  • Wurde zu viel versprochen =/

    Schattenmädchen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. June 2014 um 20:51

    Schattenmädchen: Das Geheimnis einer Familie ist ein Buch von Laila El Omari. Es ist im Februar 2014 im Coppenrath Verlag als gebundene Ausgabe erschienen. Das Buch umfasst 320 Seiten. Inhalt Mit dem plötzlichen Auftauchen des charismatischen Engländers Adrian Frost gerät das eintönige Leben der wohlbehütet aufgewachsenen Maya Cameron völlig aus den Fugen. Doch auch wenn sich Maya in ihren romantischen Gefühlen für den reichen Erben der Frost-Ländereien verliert, so spürt sie gleichzeitig eine scheinbar undurchdringliche Düsternis, die mit Adrian Einzug auf Leighs End, der Teeplantage ihrer Familie, hält. Maya glaubt nicht an Zufall, und schon bald kommt sie einem lang gehüteten Geheimnis auf die Spur, das ihre heile Welt Stück für Stück zerbrechen lässt … (Klappentext) Erster Satz Das abendliche Zwielicht gab den zwischen Bäumen lauernden Schatten etwas Bedrohliches. Meinung Das Cover war für mich persönlich ein ausschlaggebender Grund, um das Buch überhaupt zu lesen. Es wirkt sehr geheimnisvoll und man möchte unbedingt mehr wissen, gerade auch im Zusammenhang mit dem Titel. Leider hat aber sowohl das Cover als auch der Klappentext zu viel versprochen. Ich bin mit der Erwartung an das Buch gegangen, dass es hier hauptsächlich um ein (schlimmes) Familiengeheimnis gehen wird, das (hoffentlich) eine Aufklärung findet. Dieses wurde zwar immer mal wieder angesprochen, kam aber meiner Meinung nach viel zu kurz und fiel am Ende fast hinten runter. Tatsächlich ging es in diesem Buch (mal wieder) zu sehr um eine Liebesgeschichte, was mich dann doch irgendwann etwas genervt hat, da ich einfach mehr über das Geheimnis erfahren wollte statt über gewisse Liebeleien. Wer hier also mit einer spannenden Geschichte rund um die Familie und ihre Tragödie rechnet, wird enttäuscht werden. Dafür sind aber Liebesgeschichtenliebhaber an der richtigen Stelle. Der Schreibstil der Autorin ist sonst aber ziemlich gut. Das Buch ließ sich an sich relativ schnell lesen, wenn es sich nicht aufgrund der mangelnden Handlung gezogen hätte. Ich denke, wenn der Schreibstil nicht so gut gewesen wäre, hätte ich das Buch als schlimmer empfunden und vielleicht abgebrochen. So hat es aber durchaus noch etwas Anreiz für mich gehabt, zumal ich ja immer wieder gehofft hatte, dass es doch noch eine Wendung gibt und die eigentliche Familiengeschichte in den Vordergrund rückt. Die Autorin beschreibt die Orte sehr gut und teilweise ziemlich detailreich, sodass man sich gut vorstellen konnte, wie die Charaktere leben. Leider waren diese dafür dann etwas flacher und kamen nicht so gut zur Geltung, was sicher auch an der fehlenden Handlung lag. Außerdem bin ich zu Beginn oft durcheinander gekommen mit den Namen und Verwandtschaftsverhältnissen, was nicht nur mir so ging. Das konnte ich feststellen, weil ich an einer Leserunde zum Buch teilgenommen hatte und auch die anderen Teilnehmerinnen Probleme damit geäußert haben. Eine Art Stammbaum oder Personenverzeichnis hätte da sicher sehr gut geholfen. So mussten wir dies selbst erstellen, um wieder einen Überblick zu haben. Fazit Bei diesem Buch darf man leider nicht zu viel vom Klappentext und Cover erwarten, sondern sollte sich eher auf eine Liebesgeschichte mit etwas Familiengeheimnis einstellen, denn dies kommt leider viel zu kurz. Es hätte durchaus eine wunderbare Handlung sein können, aber leider gab es einige Mängel, die mir das Lesevergnügen genommen haben. Deswegen maximal noch als Buch für Zwischendurch zu empfehlen, mehr jedoch nicht. Schade.

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  • Eine nette Geschichte

    Schattenmädchen
    Blonderschatten

    Blonderschatten

    16. June 2014 um 17:56

    Inhalt: Das Leben muss mehr zu bieten haben als langweilige Tanzveranstaltungen, die Vermählung mit einem wohlhabenden Teehändler und gelegentliche Ausflüge in die nächste Kleinstadt, da ist sich Maya sicher! Gut behütet und gelangweilt wächst die 16-Jährige auf den Teeplantagen Ceylons auf – bis im Frühjahr 1895 alles, was sie zu kennen glaubt, auseinanderzubrechen droht. Plötzlich kommt sie einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur, das mit dem mysteriösen Verschwinden ihrer Tante vor vielen Jahren in Zusammenhang steht. Und auch ihre Großmutter sieht Maya mit einem Mal mit ganz anderen Augen. Als dann auch noch der charismatische und gut aussehende Engländer Adrian in ihre Leben tritt, steht Mayas Gefühlswelt endgültig kopf  Meinung: In die Geschichte hab ich nicht so schnell gut hineingefunden. Es war ganz ok aber so richtig warm geworden bin ich nicht.  Die Charaktere haben mich schon neugierig gemacht, vor allem das Familiengeheimnis. Das war auch der Grund warum ich weiter gelesen habe. Darüber bin ich auch ganz froh, den zum letzten drittel wurde es dann doch noch ordentlich spannend. Die Großmutter ist nun wirklich nicht ohne.  Der Schreibstil der Autorin war locker leicht, man konnte es gut lesen und sie hat sich auch schön bildlich ausgedrückt. Leider hat der Spannungsaufbau nicht ganz funktioniert, sodass ich mich zähflüssig durchgekämpft habe am Ende jedoch bin ich dann doch ein wenig versunken und habe gebannt weitergelesen. Schattenmädchen bekommt deshalb 3 von 5 Pfötchen

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  • Spannende Spurensuche

    Schattenmädchen
    Larika

    Larika

    02. June 2014 um 23:14

    Die Tage in Leighs End scheinen endlos. Außer langweiligen Tanzveranstaltungen, viel zu seltenen Ausflügen in die nächste Stadt oder Ausritten hat das Leben hier nichts zu bieten – bis Adrian Frost auftaucht. Die sechzehnjährige Maya ist wegen dieses jungen Mannes ganz aus dem Häuschen und hat so ein komisches Gefühl, wenn sie in seiner Nähe ist... kurz gesagt: Sie ist verliebt, doch sie und ihre Geschwister sind scheinbar die Einzigen im Hause Cameron, die sich über Adrians Anwesenheit freuen. Seit seiner Ankunft herrscht eine eisige Stimmung im Haus, die mit einem tiefgründigen Familiengeheimnis zu tun hat. Doch inwieweit ist Adrian darin verwickelt? Die Sache ist wirklich verzwickt und als Maya dann in der Bibliothek noch alte Fotos und Bücher ihrer vor Jahren verschollenen Tante Hester entdeckt, ist ihr Spürsinn doch geweckt: Was ist damals mit der Tante geschehen? Und was passierte mit Adrians Mutter, die kurze Zeit später ebenso verschwand? Diese Fragen veranlassen Maya zu Nachforschungen, die die Wahrheit über das Verschwinden beider Frauen ans Licht bringen sollen. Dabei stößt sie auch auf eine Geschichte, die ihre Liebe zu Adrian auf die Probe stellt. Was sie herausfindet und ob sie das Rätsel lösen kann, lest selbst. Der Leser versinkt in der Geschichte und es öffnet sich ein Wechselbad der Gefühle zwischen Liebe, Schmerz, Neugier und Schauder. Die Suche nach der Wahrheit und die damit verbundenen Entdeckungen tragen dazu bei, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen will. Ein gelungenes Werk, allerdings ein kleines bisschen langatmig, denn man muss sehr viel Lesen um die Details aufzudecken, auf die man wirklich sehnsüchtig wartet.

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  • Das war nichts...

    Schattenmädchen
    LettersFromJuliet

    LettersFromJuliet

    02. June 2014 um 09:19

    Meine Meinung Bislang hat mich kein Buch aus dem Coppenrath Verlag enttäuscht und nicht umsonst ist er mein liebster Verlag was Kinder- und Jugendbücher angeht. Von Laila El Omari habe ich bislang einen historischen Roman gelesen, der mir nur mittelmäßig gefallen hat – so viele Beschreibungen und zu wenig Handlung. Ich wollte der Autorin noch eine Chance geben und dachte, dass gerade ein historischer Jugendroman nicht so langatmig sein kann, allein schon wegen der Seitenzahl (ca. die Hälfte ihrer historischen Romane). Lieber Coppenrath Verlag, liebe Laila El Omari, es tut mir leid, aber das war nichts für mich. Die Charaktere bleiben recht blass und ich denke, dass Irene, Mayas Schwester, eine interessantere Protagonistin gewesen wäre. Maya ist recht langweilig, soll aber als etwas rebellisch und draufgängerisch dargestellt werden, was nicht wirklich gelingt. Adrian ist ein wenig als böser Bube verschrien, aber gleichzeitig eigentlich eine gute Partie auf Grund seines Erbes. Wenn Irene und Ramon mehr ausgearbeitet gewesen wären, dann hätten sie mir deutlich besser gefallen. Diese Einzige, die ein wenig Schwung reingebracht hat, war Mayas Freundin Helen. Sie wirkte sehr erfrischend, verträumt, aber auch lustig. Diese Liebesgeschichte zwischen Maya und Adrian wurde sehr platt und meines Erachtens auch unrealistisch erzählt. Auf einmal waren bei beiden die Gefühle da und dann ist es direkt die ganz große Liebe und die Wartezeit ist natürlich gar kein Problem. Ich habe eigentlich keine Probleme mit Beschreibungen in Büchern, gerade von historischen Romanen ist man sowas gewöhnt, aber bei ca. 320 Seiten sollte man das wirklich minimieren. Kaum passierte endlich mal etwas Spannendes oder man dachte, jetzt kommt endlich etwas, da verlor sich die Autoren in endlosen Beschreibungen oder langweiligen Dialogen, die die Geschichte voran brachten. Das Lesen fiel mir immer schwerer und teilweise wurde es wirklich zur Qual. Ich habe immer darauf gewartet, was denn nun dieses Familiengeheimnis sein soll und letztendlich waren es nur sehr wenige Szenen in denen es tatsächlich darum ging. Umso überraschender kam ganz plötzlich das Ende. Auf einmal platze die große Bombe und schon war das Buch zu Ende. Da wo ich mir gewünscht hätte, dass es etwas ausführlicher wird, wurde das Tempo straff angezogen und die Geschichte war aus. Hier sollte mit einer jugendlichen Liebesgeschichte, einem Familiengeheimnis und dem alten Ceylon ein historischer Jugendroman geschaffen werden. Durch die langatmigen Beschreibungen weiß ich allerdings nicht, ob er bei der eigentlichen Zielgruppe gut ankommen kann. Für mich wäre das Buch auch vor 10 Jahren nichts gewesen. Hinzu kommt, dass die Autorin keinen leichten Schreibstil hat und auch recht lange Sätze verwendet. Ich konnte hier keinen Unterschied zu ihren “normalen” historischen Romanen ausmachen, was da auch nicht so schlimm ist, denn historische Romane sind durchaus anspruchsvoll, für ein Jugendbuch ist so ein Schreibstil jedoch nicht so günstig. Kommen wir aber noch zu etwas Positiven. Das Cover ist wunderschön gestaltet (wie eigentlich immer beim Coppenrath Verlag). Die Idee war auch nicht schlecht, sondern hätte ich das Buch auch gar nicht angefangen zu lesen, nur Umsetzung war nicht mein Fall. Für mich steht jetzt fest, dass ich kein Buch mehr von Laila El Omari lesen werde, ihre Bücher gefallen mir einfach nicht – letztendlich ist es ja alles nur Geschmackssache. Dem Coppenrath Verlag bleibe ich natürlich weiterhin treu. Fazit Langweile Handlung, blasse Charaktere – schwache Umsetzung einer ganz guten Idee.

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  • Jugendbuch und Historie im harmonischen Einklang. Jede Geschichte hat ihren Hintergrund

    Schattenmädchen
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    13. May 2014 um 10:21

    1895 – Die junge Engländerin Maya lebt mit ihrer Familie auf einer Teeplantage in Ceylon. Zur damaligen Zeit war es Kolonialgebiet der Krone. Die Geschichte spiegelt die Lebensform wieder, Pflicht und Gehorsam, strenge Sitten standen auf der Tagesordnung. Maya leidet darunter, dass ihre ein Jahr ältere Schwester Irene im Vordergrund der Familie steht, fühlt sich ungeliebt. Gutes Benehmen eine Grundvoraussetzung für eine reiche Partie. Über die ganze Familie herrscht die strenge Großmutter Margery McFarlane. Als der junge Adrian aus England zurück in die Kolonien geschickt wird, bleibt die Frage offen, warum. Hat es mit Irene zu tun? Doch die scheint kein Interessen an Adrian zu haben. Sie gibt sich sehr zurückhaltend und scheint etwas zu verbergen. Edward und Elisabeth, die beiden jüngeren Geschwister, peppen die Geschichte durch ihre kindliche Neugier und Verhalten auf. Ansonsten wäre es zeitweise ziemlich trocken gewesen. Durch das Auftauchen von Adrian kommen die Erinnerungen an vergangene Jahre. Maya findet eine gut versteckte Schachtel mit Bildern in der Bibliothek. Auf den Fotos auch die verschwundene Schwester von Mayas Vater. Merkwürdig war, dass auch Adrians Mutter nur wenige Zeit später als vermisst galt. Was hatte es damit auf sich? Viele Charaktere tauchen in der Handlung auf, die einen nebensächlich, andere wiederum spielen eine wichtige Rolle. Nach und nach können Adrian und Maya hinter ein wohlgehütetes Geheimnis kommen. Dass sich zwischen den beiden eine Romanze entwickelt, obwohl die Vermutung erst auf die ältere Schwester fiel, war klar. Für einen Eklat sorgt Irene, als sie sich zu dem einfachen Arbeiter Ramon bekennt. Als dann die Fremde Ella Chadwick, die Frau eines reichen Teehändlers aus England,  in Ceylon auftaucht, bröckelt die Fassade auf  Leigh Ends. Alte Wunden werden aufgerissen und das familiäre Schicksal macht fassungslos. Fazit: Beeindruckend waren die Schilderungen der Autorin zum einen der damaligen Gesellschaft, ihr Leben, der Standesdünkel, aber auch die wunderbaren Landschaftsbeschreibungen. Der Inhalt spiegelt klar wieder, welch großen Wert die Stellung der Familie in der Gesellschaft, der oberen Klasse, spielt als das die einer einzelnen Person. Die Charaktere sind glaubhaft und lebendig beschrieben. "Schattenmädchen", eine Familiengeschichte, die Ende des 19. Jahrhunderts spielt, ein Jugendbuch verständlich als auch gefühlvoll geschrieben. Sicherlich ein ganz anderes, doch interessantes Jugendbuch. Erwähnenswert auf jeden Fall das Cover, ein Eyecatcher. Die Farbe Grün für den Tee, das junge Mädchen mit den Orchideen, alles dezent aufeinander abgestimmt. Offen bleibt für mich allerdings die Frage zum Titel. Warum "Schattenmädchen?"

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  • Schattenmädchen

    Schattenmädchen
    Tigerbaer

    Tigerbaer

    04. May 2014 um 16:32

    Dank einer Leserunde durfte ich „Schattenmädchen“ von Laila El Omari lesen. Die Autorin war mir bereits von dem Buch „Tage des Monsuns“ bekannt und so freute ich mich auf den für mich ersten Jugendroman aus ihrer Feder. Die Handlung entführt den Leser ins 19. Jahrhundert und ins Indien des Kolonialzeitalters. Man lernt Maya und ihre Familie kennen. Die aufgeweckte 16-jährige lebt mit ihrer Familie auf einer Teeplantage und langweilt sich in ihrem gut behüteten und klar begrenztem Alltag. Die mürrische Großmutter macht ihr zudem das Leben schwer. Die Mutter hat ein distanziertes Verhältnis zu ihrer zweitältesten Tochter und so hängt Maya eher am Vater. Eines Tages kommt Adrian, ein junger Engländer auf die Plantage zurück und bezieht einen Flügel des Anwesens, der ihm als Erbe zusammen mit einem Teil der Ländereien gehört. Ein düsteres Geheimnis scheint Adrian um zu treiben und dann findet Maya plötzlich Briefe und Bilder ihrer spurlos verschwundenen Tante. Gemeinsam mit Adrian begibt sie sich auf Spurensuche… Die Geschichte hat mich gut unterhalten und war spannend zu lesen. Ein unterhaltsamer und wunderbar atmosphärischer Jugendroman! Vielen Dank, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte.

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  • Wunderbar skandalös! :D

    Schattenmädchen
    Zaubersternchen

    Zaubersternchen

    Inhalt: Das Leben muss mehr zu bieten haben als langweilige Tanzveranstaltungen, die Vermählung mit einem wohlhabenden Teehändler und gelegentliche Ausflüge in die nächste Kleinstadt, da ist sich Maya sicher! Gut behütet und gelangweilt wächst die 16-Jährige auf den Teeplantagen Ceylons auf – bis im Frühjahr 1895 alles, was sie zu kennen glaubt, auseinanderzubrechen droht. Plötzlich kommt sie einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur, das mit dem mysteriösen Verschwinden ihrer Tante vor vielen Jahren in Zusammenhang steht. Und auch ihre Großmutter sieht Maya mit einem Mal mit ganz anderen Augen. Als dann auch noch der charismatische und gut aussehende Engländer Adrian in ihre Leben tritt, steht Mayas Gefühlswelt endgültig kopf … Eigene Meinung: Das Cover finde ich sehr schön, vor allem wegen der dunkelgrünen Farbe. Durch die Orchideen kommt außerdem eine etwas orientalische Stimmung auf, meint ihr nicht auch? ;) Und ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich finde das Kleid, das das Mädchen trägt, auch nicht gerade hässlich. ^^ Im Großen und Ganzen kein schlechtes Cover, vielleicht etwas unoriginell und eher nicht außergewöhnlich, aber ich mag die Schlichtheit und diesen Funken Abenteuer, die die Gestaltung ausstrahlt. Die Charaktere: Maya, die ja unsere Hauptprotagonistin ist, ist ein gut erzogenes Mädchen aus reichem Hause, die irgendwo in Sri Lanka oder Umgebung (auf jeden Fall da, wo es Teeplantagen gibt; das hat mich am Anfang verwirrt, weil ich dachte sie wohnt in London) während des sehr späten Endes des 19. Jahrhunderts lebt. Sie ist gelangweilt (trotz der ganzen tollen Kleider, die sie tragen darf und Zofen, die ihr immer das Haar machen), nur die Ausritte mit ihrem Pferd können sie aufmuntern. An sich ist Maya eine nette Protagonistin, die ich sehr gern mag. Ich kam gut mit ihr zurecht, vor allem, da ich sie mir auf jeden Fall arroganter vorgestellt hätte. Zwischendurch wirkte ihr Charakter etwas blass, aber das änderte sich spätestens dann, als sie das Geheimnis um ihre Familie lüftet - ihre Reaktionen sind sehr überzeugend und menschlich. Adrian ist ihr männlicher Gegenspieler, ein junger Mann, der gerade aus England zurückgekehrt ist. Der Grund für seine Rückkehr in seine Heimat bleibt zunächst unklar. Zunächst scheint es, als ob Adrian etwas von Mayas Schwester will, doch als Maya selbst die Chance hat, persönlich und allein mit ihm zu sprechen, spielen ihre Gefühle verrückt. Immerhin ist er gutaussehend, freundlich, geheimnisvoll - was will ein 16-jähriges Mädchen schon mehr? ;) Adrian ist ein in sich gekehrter Pratagonist, der seine Gefühle und Gedanken nicht gerade auf der Zunge trägt. Das macht ihn sehr interessant, vor allem, wenn man den Grund für seine Rückkehr erfährt! Ich persönlich mag Adrian sehr gern, er ist ja ein ganz Lieber. ;) Auch die Nebenprotagonisten, wie Mayas Geschwister Irene, Lizzy und Edward, bringen Schwung in die ganze Geschichte, sodass das Lesen zum reinen Vergnügen wird! Der Schreibstil ist sehr faszinierend. Dadurch, dass die Geschichte im 19. Jahrhundert stattfindet, wird diese altertümliche Sprache verwendet, die ich sehr mag. Sie verleiht dem Buch etwas Romantisches und Zauberhaftes, sodass es mir unglaublich leicht gefallen ist, mich auf die Geschichte einzulassen. Außerdem schafft die Autorin nicht nur eine wunderbare Liebesgeschichte, sondern auch ein Geheimnis, das mich zu meinem nicht realem Perlenschmuck hat greifen und entsetzt "Skandalös!" rufen lassen. Mein Fazit: Ich bin begeistert von "Schattenmädchen", vor allem, da ich durch dieses Buch ein weiteres Genre für mich entdecken konnte! Bisher habe ich mich von historischen Romanen fern gehalten, aber wie es scheint, sind sie gar nicht so schlecht. ;) Ich vergebe 5 von 5 Sternchen!

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    • 2
    Samaire

    Samaire

    03. May 2014 um 10:08
    Zaubersternchen schreibt Mein Fazit: Ich bin begeistert von "Schattenmädchen", vor allem, da ich durch dieses Buch ein weiteres Genre für mich entdecken konnte! Bisher habe ich mich von historischen Romanen fern ...

    Ich bin im Grunde auch nicht so der Historische Romane Typ, aber hier war es wirklich das Gesamtpaket, was mir sehr gut gefallen hat. :)

  • Fesselnd, lustig und liebenswert

    Schattenmädchen
    Always_Books

    Always_Books

    01. May 2014 um 22:18

    Inhalt: Maya und ihre Geschwister Irene, Lizzie und Edward, leben auf der Teeplantage ihrer Eltern. Sie sind Teil der dortigen Gesellschaft, besuchen Soirees und wissen sich zu benehmen. Alles in allem haben sie ein gutes Leben. Doch Maya fragt sich, ob das immer so sein wird? Sie will etwas aus ihrem Leben machen anstatt nur den Sohn eines anderen Plantagenbesitzers zu heiraten und dann eine typische Ehefrau zu werden. Doch die Chancen stehen schlecht. Als dann Adrian zu ihnen auf die Plantage zieht, da seinen verstorbenen Eltern die Hälfte gehört, gerät alles drunter und drüber. Maya entwickelt Gefühle für Adrian von denen sie früher nicht zu träumen gewagt hätte. Ihre Schwester Irene hat ein Geheimnis von dem sie nicht mal Maya erzählt und dann gibt es da noch das mysteriöse Verschwinden von Mayas Tante vor einigen Jahren und von Adrians Mutter kurz danach. Das alles lässt Maya keine Ruhe. Wird sie herausfinden was es mit alle dem auf sich hat? Meine Meinung: Die Hauptfigur Maya fand ich von den ersten Seiten an sehr liebenswert! Ich mochte ihre Art und konnte ihre Gedanken und Gefühle meistens gut nachvollziehen deshalb fand ich es perfekt, dass die Geschichte größtenteils aus ihrer Sicht beschrieben war. Die Handlung selbst hat mir sehr gut gefallen. Es brauchte zwar seine Zeit bis ich mich rein gefunden hatte da ich vorher noch nie etwas über das Leben auf einer Teeplantage gelesen hatte und nicht wusste was genau ich zu erwarten hatte aber dann war alles klar und ich konnte mich ganz auf die Probleme und Geheimnisse der Familie konzentrieren. Und hier sind wir schon am springenden Punkt: Probleme und Geheimnisse. Was die Probleme angeht, so kann weder Maya es sein lassen ständig gegen die Regeln ihrer Eltern zu verstoßen und ihren eigenen Kopf durchzusetzten, noch Irene, Adrian oder die beiden jüngeren Lizzie und Edward. Aber das alles hat die Geschichte natürlich sehr gut gemacht denn man hat immer mitgefiebert weil man dachte "Das kann kein gutes Ende nehmen"! Die Geheimnisse der Familien von Maya und Adrian, sind sehr undurchschaubar. Zwei Frauen die vor langer Zeit verschwunden sind, wie sollen die zwei heute darüber etwas herausfinden? Naja ... Abwarten sage ich da nur ;) Die Geschichte ist spannend, lustig und liebevoll gestaltet :) Hat man einmal angefangen will man nicht mehr aufhören <3 Ich werde mir sofort die anderen Bücher der Autorin ansehen :)

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  • Ein dunkles Familiengeheimnis im 19. Jahrhundert

    Schattenmädchen
    schafswolke

    schafswolke

    Die 16-jährige Maya lebt mit ihrer Familie auf eine Teeplantage. Die Tage sind überwiegend geprägt von Kaffeekränzchen und Abendveranstaltungen, zumal Maya und ihre ältere Schwester Irene ins heiratsfähige Alter kommen. Doch Maya hat immer das Gefühl, dass ihr dieses Leben nicht ausreicht. Als dann der junge Adrian Frost nach vielen Jahren aus dem Internat aus England zurückkehrt, kommt endlich die ersehnte Abwechslung in Mayas Leben. Adrian ist nach Ceylon zurückgekehrt um das Verschwinden seiner Mutter Isobel aufzuklären. Vor vielen Jahren ist sind plötzlich verschwunden und hat ihren kleinen Sohn zurückgelassen. Hat ihr Verschwinden auch etwas mit Mayas Tante Hester zu tun? Denn Hester ist einige Zeit vor Isobel verschwunden. Ist es Zufall gewesen oder haben die beiden jungen Frauen mehr gemeinsam gehabt? Und warum will keiner aus der Familie über die vermissten jungen Frauen reden? Gleich beim Aufschlagen fiel mir auf "Das muss ein Jugendroman sein", denn die Schriftgröße war etwas größer. Mir hat das Buch gut gefallen, ein schöner Jugendroman, der im 19. Jahrhundert auf Ceylon spielt. Ich habe das Buch schnell durchgelesen und ab der Mitte mochte ich es ungerne weglegen, da ich gespannt war, wie sich alles aufklärt. Der Schluß war mir zwar fast ein wenig zu schnell, da hätten ruhig nochmal alle Beteiligten "zu Wort" kommen dürfen. Im großen und ganzen hat mir das Buch ein paar angenehme Lesestunden beschert und dafür vergebe ich 5 Sterne.

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    • 2
    joleta

    joleta

    01. May 2014 um 16:52
  • Rezension zu "Das Schattenmädchen" - Laila El Omari

    Schattenmädchen
    LaElla

    LaElla

    Klappentext: Mit dem plötzlichen Auftauchen des charismatischen Engländers Adrian Frost gerät das eintönige Leben der wohlbehütet aufgewachsenen Maya Cameron völlig aus den Fugen. Doch auch wenn sich Maya in ihren romantischen Gefühlen für den reichen Erben der Frost-Ländereien verliert, so spürt sie gleichzeitig eine scheinbar undurchdringliche Düsternis, die mit Adrian Einzug auf Leighs End, der Teeplantage ihrer Familie, hält. Maya glaubt nicht an Zufall, und schon bald kommt sie einem lang gehüteten Geheimnis auf die Spur, das ihre heile Welt Stück für Stück zerbrechen lässt… Meine Meinung: 1895 – Nuwara Eliya (Ceylon): Maya, ein selbstbewusstes 16 jähriges Mädchen, ist die Tochter eines wohlhabenden Teeplantagenbesitzers. Das Ziel eines jeden jungen Mädchens in dieser Zeit ist eine vorteilhafte Heirat, die am besten mit einem jungen adligen, aber zumindest reichen Gentleman vonstatten gehen soll. Mayas große Schwester Irene, gleichzeitig eine ihrer wenigen Vertrauten, scheint sich diesem Schicksal nicht fügen zu wollen und bringt sich in große Schwierigkeiten. Auch der Erbe des Frost-Imperiums Adrian, ein ferner Verwandter Mayas, scheint von solchen Dingen nichts wissen zu wollen. Vielmehr möchte er das spurlose Verschwinden seiner Mutter von vor einigen Jahren aufklären. Auch Mayas Tante Hester verschwand fast zur selben Zeit. Als Maya Hesters altes Tagebuch findet, geraten Adrian und Maya in eine spannende Jagd auf der Suche nach der einzig wahren Wahrheit. “Das Schattenmädchen” besticht neben seinem tollen Cover auch mit einem sehr interessanten Klappentext, der sofort Lust auf mehr macht. Der Titel auf dem Cover glänzt – ein Detail, welches das Buch gleich in einem hochwertigeren Licht erscheinen lässt. Für mich persönlich machen diese kleinen Details sehr viel aus. Die ersten Seiten waren für mich eher holprig, da ich mich mit dem Schreibstil der Autorin erst anfreunden musste. Danach fand ich wirklich sehr gut in den Lesefluss hinein und hatte regelrecht Probleme damit, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Maya empfand ich, und das kommt wirklich sehr selten vor, als einen sehr sympathischen und aufrichtigen Charaktertypen. Obwohl sie erst 16 Jahre als ist, sind ihre Entscheidungen reif, man möchte fast sagen, erwachsen. Ihre Gedankengänge und Überlegungen sind nachvollziehbar und man schafft es sehr leicht sich in ihre Lage hineinzuversetzen. Auch die anderen Charakteren dieses Buches konnte ich mir sehr leicht in meiner Fantasie verbildlichen und habe zwischen diesen 316 Seiten einige Tränchen lassen müssen. Manche Stellen waren so spannend, dass ich kaum merklich die Luft anhalten musste. Die Autorin schafft es nicht nur, die Emotionen ihrer Leser anzusprechen, sondern sie auch in ihrem Bann zu halten.Fazit: Ich habe lange überlegt, wie meine endgültige Bewertung dieses Buches aussehen soll. Natürlich hat es ein paar Schwächen, die angesichts der Zielgruppe (Jugendliche), allerdings verzeihbar sind. Einige haben den fehlenden Tiefgang der Story vermisst. Vielleicht bin ich diesen Aspekt betreffend zu leichtgläubig oder naiv, aber dieses Buch hat mich gut unterhalten – und darauf kommt es doch an oder? Es konnte es mich so verzaubern, all meine Emotionen ansprechen und mich auf Trab halten, dass ich es auf jeden Fall in absehbarer Zeit erneut lesen werde. Da ich das nicht von vielen Büchern behaupten kann, vergebe ich mit gutem Gewissen, die volle Punktzahl!

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    • 2
  • Liebesgeschichte mit Hauch von Krimi

    Schattenmädchen
    Samaire

    Samaire

    27. April 2014 um 19:17

    Maya wächst gut behütet auf der Teeplantage Ihrer Eltern auf Sri Lanka auf. Die Tage sind geprägt von Spaziergängen und gesellschaftlichen Ereignissen. Das junge Mädchen jedoch sehnt sich nach mehr. Als der charismatische Engländer Adrian auftaucht und Mayas Gefühlswelt durcheinanderbringt und Maya ein altes Buch Ihrer seit Jahren verschwundenen Tante findet, verändert sich Ihr Leben dramatisch. "Schattenmädchen" trägt den Untertitel "Das Geheimnis einer Familie" und so dachte ich, dass eben jenes Geheimnis den größten Teil der Geschichte ausmacht. Dem ist leider nicht so. Die Hauptgeschichte ist die Liebe zwischen Adrian und Maya, die auch durchaus süß und realistisch geschildert ist. Das Familiengeheimnis selbst wird über weite Strecken des Romans nicht weiter behandelt und nimmt erst am Ende einen großen Platz ein. Ich persönlich hätte mir etwas mehr von dem großen Geheimnis erwartet und finde, dass vor allem in der Mitte das Buch seinem eigenen Untertitel nicht gerecht wurde. "Schattenmädchen" ist dennoch ein sehr unterhaltsames Buch, weil die Autorin es schafft mit viel Liebe zum Detail für Ihre Figuren und Schauplätze zu erzählen. Sie lässt einfach wundervolle Bilder entstehen, die durchaus verzaubern. Die Figuren sind mir hier und da etwas zu clean, aber das ist sicherlich auch dem Jugendbuchgenre zu schulden. Dennoch hat mir der Roman viel Spaß gemacht, wenn er auch nicht zu 100% überzeugen konnte, hat er mich doch sehr gefesselt.

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  • eine schöne emotionale Jugendgeschichte, die mich in ihren Bann gezogen hat

    Schattenmädchen
    Bibilotta

    Bibilotta

    25. April 2014 um 19:45

    Cover: Die einerseits dunklen Farben am Rand entlang, dann aber die schönen frischen Blüten von Teepflanzen und das junge Mädchen in der Mitte … eine wohl geheimnisvolle Torbogen, durch den sie geht? Ich war sofort begeistert. Der Schriftzug des Titels ist klasse gewählt und mit seinem Perlmutt-Orange sticht er regelrecht hervor und bereitet dem Cover einen wirklich tollen jugendlichen Touch. Mich hat das Cover sofort überzeugt und es passt wunderbar zur Geschichte.   Meine Meinung: Die Geschichte spielt im schönen Ceylon (heutiges Sri Lanka) wo besagter Tee angebaut und verarbeitet wird im Jahre 1895. Man wird in eine traumhaft schöne Gegend entführt in der die Familien Cameron und die Familie Frost Plantagen und Gut besitzen. Maja Cameron, 16 Jahre alt, wächst dort wohlbehütet und anstandsentsprechend aufgezogen zusammen mit ihren Geschwistern auf. Maja träumt oftmals davon die weite Welt zu bereisen und neues zu entdecken, statt wie von ihr erwartet, einem wohlhabendem Mann zugesprochen zu werden und mit Anstand und Sitte ihr Leben zu führen. Adrian Frost, ein junger Mann, nur ein paar Jahre älter als Maja, kommt von England wieder nach Ceylon, genauer gesagt nach Leigh Ends, der gemeinsamen Teeplantage zurück. Er ist geheimnisvoll und ein wirklich gut aussehender junger Mann, der die Mädchen durchaus in seinen Bann zieht. Auch Maja ist ihm mit der Zeit gegenüber nicht abgeneigt und es bahnt sich nach anfänglicher Abneigung doch etwas zwischen den beiden an. Eines haben sie auf jeden Fall von Anfang an gemeinsam … vermisste Personen in der Familie. Einmal geht es um Majas Tante Hester und dann auch um Adrians Mutter. Doch was es mit dem Verschwinden der beiden Personen auf sich hat … das gilt es zu erforschen. Und so machen sich beide auf eine geheimnisvolle Reise in die Vergangenheit um das Geheimnis zu lüften. Dabei kommt die Liebe, die sich zwischen beiden anbahnt nicht zur kurz und es wird ein heikles und brisantes, aber wirklich schönes, interessantes und romantisches Unterfangen. Wenn auch mit einigen traurigen, Emotion berührenden Aspekten. Mich hat die Geschichte von Anfang an gepackt, ich war sofort in die schönen Landschaft und Gegend eingetaucht und habe mich in die Zeit um 1895 … sehr gerne hätte ich mich da nun auch aufgehalten und Maja bei ihren Ausritten begleitet. Sehr gerne hätte ich den Tee gekostet und die Plantagen bestaunt … so hat es mich entführt. Die Geschichte der Familien hat mich ebenso emotional berührt, zumal als Licht ins Dunkel kam. Die Suche, die Abenteuer, die Maja und Adrian erlebt haben, waren für mich sehr interessant und vor allem lebhaft. Ich fühlte mich wirklich mit dabei … und habe auch mit gefiebert, mitgelitten und mich mitgefreut. Mein Fazit: Eine wirklich wunderschöne Geschichte in Ceylon, mit einem tollen Ausflug in die Vergangenheit und vor allem in die wahre Geschichte dieser Familien. Emotional wird man berührt und kann am Ende zufrieden das Buch zur Seite legen. Ich war begeistert und träumte mich gerne mit weg, in diese Geschichte hinein. Für Jugendliche ab 14 Jahren eine leicht verständliche, aber auch informative Geschichte … mit Spannung, Gefühl und Jugendlichen Problemen, die es auch zu damaliger Zeit gab, wenn auch etwas anders Historische Details perfekt in eine Spannende Geschichte verpackt … was will man mehr!

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  • Rezension zu "Schattenmädchen" von Laila El Omari

    Schattenmädchen
    LaDragonia

    LaDragonia

    20. April 2014 um 13:01

    Klappentext: Mit dem plötzlichen Auftauchen des charismatischen Engländers Adrian Frost gerät das eintönige Leben der wohlbehütet aufgewachsenen Maya Cameron völlig aus den Fugen. Doch auch wenn sich Maya in ihren romantischen Gefühlen für den reichen Erben der Frost-Ländereien verliert, so spürt sie gleichzeitig eine scheinbar undurchdringliche Düsternis, die mit Adrian Einzug auf Leighs End, der Teeplantage ihrer Familie, hält. Maya glaubt nicht an Zufall, und schon bald kommt sie einem lang gehüteten Geheimnis auf die Spur, das ihre heile Welt Stück für Stück zerbrechen lässt … Meine Meinung: Die in Bonn lebende Autorin Laila El Omari hat mit Schattenmädchen einen wunderschönen historischen Jugendroman geschrieben, der in der Zeit der Kolonialzeit im damaligen Ceylon (heute Sri Lanka) spielt. Ein Liebesgeschichte mit einer gehörigen Portion Spannung und einem atemberaubenden Familiengeheimnis, dem es auf die Spur zu kommen gilt. Ich selber hätte mir vielleicht auch mehr historische Fakten und auch einen Stammbaum, zur besseren Zuordnung der einzelnen Personen gewünscht. Aber da dieses Buch im Bereich der Jugendbücher angesiedelt ist und ja somit auch für diese Zielgruppe gedacht ist, ist der Umfang von der Autorin schon genau passend gewählt. Es geht um eine wunderbare junge Liebe und durch die nicht ganz so umfangreichen Fakten, ist es vor allem für Mädchen der Altersgruppe zwischen 14-16 absolut perfekt. Diese Altersgruppe wird es durch die gut gewählte spannende wie ebenso fesselnde Thematik regelrecht verschlingen. Vor allem da Jugendliche dieser Altersklasse ja doch eher weniger zu historischen Romanen greifen, da sie Ihnen oft zu langweilig erscheinen, muss man hier bei diesem Buch sagen, das ist absolut nicht der Fall. In meinen Augen wirklich ein absolut empfehlenswerter historischer Jugendroman, den ich jedem ans Herz legen möchte. Es lohnt sich wirklich diese wunderbare Geschichte der Kolonialzeit zu lesen. Ein wirklich mal ganz anderes Jugendbuch, das seine, von mir vergebenen fünf Sterne absolut wert ist.

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