Laila El Omari Tage des Monsuns

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Inhaltsangabe zu „Tage des Monsuns“ von Laila El Omari

1875: Inmitten der üppigen Schönheit Südindiens lebt Katrina Alardyce nach einer skandalösen Scheidung zurückgezogen bei ihrem Bruder. Der damit verbundenen
Unmündigkeit hofft sie durch eine Vernunftehe mit dem undurchsichtigen Aidan Landor zu entkommen. Mit ihrer Mitgift erwirbt er eine Teeplantage in den fruchtbaren
Bergen von Nilgiri. Doch es ist überwiegend Katrina, die sich den Teegärten widmet, denn Aidan verschwindet immer wieder unter fadenscheinigen Begründungen. Mehr und mehr wird Katrina bewusst, dass sie kaum etwas von ihrem Mann weiß, an den sie mittlerweile mehr als nur Vernunft bindet …

Märchenwelt mit Schattenseiten

— Günter-ChristianMöller

Ein toller Roman

— LoveRomane

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  • Gegen das Schicksal aufbegehren

    Tage des Monsuns

    Günter-ChristianMöller

    09. August 2015 um 20:57

    1875 Ootacamund, Südindien. Katrina Alardyce lebt seit ihrer Scheidung zurückgezogen bei ihrem Bruder in einem hochgelegenen Teeanbaugebiet Südindiens. Als ihr Exmann Stephen versucht, das Sorgerecht für ihren Sohn Caleb zu bekommen, entschließt sie sich, den undurchsichtigen Aidan Landor zu heiraten, der zwar Offizier der Britischen Armee ist, jedoch mit seiner Familie zerstritten ist, nahezu mittellos und den Ruf eines Herumtreibers hat. Denn sie hat Aussicht, eine große Mitgift von ihrem Bruder zu bekommen, wegen ihres geschädigten Rufes.Was dieses Buch aus den anderen Romanen des gleichen Zeitraums heraushebt, ist die feinfühlige Darstellung der sozialen Beziehungen in der damaligen Gesellschaft. Jede Person ist in erster Linie ein Gefangener seiner Herkunft. Eine Witwe ist sozial eine Außenseiterin. Eine geschiedene Ehefrau ist sozial geächtet und kaum noch vorzeigbar oder gesellschaftsfähig. Aber am schlimmsten ist es, gar keine Familie vorweisen zu können, oder womöglich von einer Hure abzustammen, selbst wenn man als Kind adoptiert worden wäre. Laila el Omari entwickelt die Konflikte zwischen den einzelnen Personen entsprechend der damaligen ungeschriebenen Regeln. Eltern müssen ihre Kinder verstoßen wenn die Gesellschaftsregeln es verlangen. Kinder wagen selbst in verzweifelten Lebenssituationen nicht mehr ihre Eltern um Hilfe zu bitten. Es ist eine Zeit, in der die Menschen nicht ihrem Herzen folgen dürfen. Die Älteren haben sich mit ihrem Schicksal längst abgefunden und nur die Jüngeren versuchen hin und wieder, aus ihrem Leben auszubrechen und machen sich auf die Suche nach ein bißchen Lebensglück.Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat, ist, dass die Schwachen stark werden können und die Starken sich erschöpfen können. Sie können sich gegenseitig retten oder auch untergehen, wenn sie ihren Weg alleine gehen. Überleben kann man nicht mit Forderungen, sondern nur mit Kompromissen, und dafür muss man miteinander reden. Selbst in dieser ungemein starren Gesellschaft.

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  • Tage des Monsuns

    Tage des Monsuns

    Tigerbaer

    04. March 2014 um 20:26

    Mit „Tage des Monuns“ entführt die Autorin Laila El Omari ins Kolonialzeitalter nach Indien. Die Heldin Katrina ist eine Gefangene der gesellschaftlichen Zwänge und Auflagen. In diesem Korsett fällt ihr zuweilen sogar das Atmen schwer. Eine zufällige Begegnung mit Aidan Landor schlägt unerwartete Wellen und eine Hochzeit scheint für beide einen Ausweg aus ihren jeweiligen verfahren Situationen zu bieten. Die beiden Helden, geprägt durch ihre Vergangenheit enthüllen ihre jeweiligen Geheimnisse nur nach und nach und auch die Annäherung zu einander findet nur langsam statt. Gepaart mit einer fremden und exotischen Welt entsteht eine Geschichte, die wunderbar unterhaltsame und vergnügliche Lesestunden bereitet.

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  • Tage des Monsuns

    Tage des Monsuns

    Crazy

    09. June 2013 um 17:27

    Kaum zu glauben, aber das war mein erstes Buch von Laila El Omari. Kaum zu glauben deswegen, weil ich die Art Bücher sehr gern mag. Und ich wurde nicht enttäuscht. Katrina ist geschieden und seit ihr Mann einen Rechtsstreit mit ihr geführt hat, wird sie von der Gesellschaft geächtet. Sie lebt bei ihrem Bruder Charles, der sie so schnell wie möglich wieder verheiraten möchte. Als sie Aidan über den Weg läuft und er ihr einen Antrag macht, geht sie darauf ein um ihren Sohn zu schützen. Ihr Ex-Mann Stephen möchte nämlich das Sorgerecht für Caleb bekommen. Anfangs scheint es eine reine Vernunftehe zu sein, doch Katrina merkt, dass ihr Aidan immer wichtiger wird. Dabei hilft es natürlich nicht, dass Aidan ständig verreist und ihr gegenüber verschlossen ist, was diese Reisen angeht. Er scheint ihr gegenüber ziemlich viele Geheimnisse zu haben, denn die beiden können kaum miteinander reden. Auch akzeptiert Aidans Vater die Verbindung zwischen Katrina und ihm nicht. Die Charaktere haben mir wirklich gut gefallen und gerade bei Aidan hat man die Entwicklung vom Egoisten zum Familienvater Schritt für Schritt miterlebt. Katrina dagegen versucht irgendwie klar zu kommen ohne ihren Mann mit Problemen zu behelligen - wenn er dann mal da ist. Die Freunde und die Familie der beiden waren absolut authentisch dargestellt. Die Autorin hat viele Landschaftsbeschreibungen und einige Sätze über Teeherstellung und -handel mit einfließen lassen, so dass man sich wirklich im Geschehen befand. Beim Lesen hatte ich nicht selten Lust einen leckeren Tee zu trinken und vielleicht doch mal wieder zu verreisen. Von mir gibt es die volle Punktzahl für ein wunderschönes Buch, das mit sehr viel Liebe geschrieben wurde. 

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  • fesselnd

    Tage des Monsuns

    Edelweiss

    03. May 2013 um 00:37

    Laila el Omari schreibt fesselnde Bücher.

    Alle ihre Bücher beinhalten so viele Gefühle. Man kann es einfach nicht lassen, bis man fertig gelesen hat.

  • Rezension zu "Tage des Monsuns" von Laila El Omari

    Tage des Monsuns

    HelgaR

    19. October 2010 um 14:26

    Eine wunderschöne Geschichte, zwar mit wenig Höhen und Tiefen, die sich dafür aber sehr locker lesen lässt. Man erfährt viel über Indien, auch über die politische Situation im 19. Jahrhundert, so dass man alles gut nachvollziehen kann. Die Schauplätze sind über ganz Indien verteilt, wobei man durch die Karte zu Beginn des Buches einen wunderbaren Überlick hat. Die Geschichte handelt hauptsächlich von der Vernunftehe von Katrin und Aidan, wobei beiden ihr vergangenes Leben nachhängt. Katrin hat eine skandalöse Scheidung hinter sich und Aidan wünscht sich eine Teeplantage, für die er aber das Geld nicht hat. Er bietet ihr die Heirat an, damit sie wieder in der Gesellschaft aufgenommen wird und bekommt dafür von ihr die Teeplantage. Leider versteht Aidan von Tee überhaupt nichts und die ganze Arbeit bleibt an Katrin hängen, noch dazu wo er immer wieder für Monate verschwindet. Sehr interessant finde ich, dass man einiges über Tee erfährt, über das Pflücken, die unterschiedlichen Blätter, die verschiedenen Mischungen etc., es ist alles wirkich gut recherchiert. Die Personen haben zwar nicht sehr viel Tiefgang, aber sie werden ausführlich mit allen Ecken und Kanten dargestellt. Was mich persönlich etwas störte, ist das Ende einiger Kapitel, wo ich schon gespannt war, was nun passiert, aber das wurde nie mehr erwähnt. Es sind immer 2-3 Monate zwischen den Kapiteln, auf die aber dann kaum mehr eingegangen wird. Alles in allem hat es mir aber gut gefallen und Indien nahm mich gefangen. Ich würde sagen ein richtiger Schmöker für schöne Sommertage.

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  • Rezension zu "Tage des Monsuns" von Laila El Omari

    Tage des Monsuns

    Jetztkochtsie

    06. July 2009 um 18:50

    Ich habe das Buch von Laila mit schöner Widmung erhalten, da ich aber wirklich nicht die Leserin für Liebesromane und dann auch noch für historische Liebes- / Gesellschaftsromane bin, habe ich es sehr lange vor mir hergeschoben, das Buch zu lesen. Ich kenne zwar Lailas erste Bücher und war mir eigentlich sicher, daß es mir gefällt, aber trotzdem bangte ich, daß er mir eben nicht gefällt und ich dann mit meiner negativen Meinung auch nie hinterm Berg halten kann. Vor ein paar Tagen hab ich dann doch mit dem Lesen begonnen und kam zunächst nicht so recht in die Geschichte rein. Wie so häufig bei historischen Romanen packte mich bei den vielen Ungerechtigkeiten so oft die Wut, daß ich am Liebsten irgendwen schütteln oder treten wollte. Doch dann nach etwa 60 Seiten machte es klick und ich war in der Geschichte drin. Die Beschreibungen der tollen Schauplätze machen vorallem den Charme dieses Buches aus und wer eine schmalzige Liebesgeschichte mit absolutem Happy End erwartet, der wird bitter enttäuscht sein. Trotz des zuckerwattigen Covers ist das Buch kritisch, interessant und natürlich auch was fürs Herz, aber eben mit Anspruch und intelligent konstruierten Beziehungen. Meine Angst war also umsonst, ich brauchte meiner Freundin für ihr Buch keine negative Rezension schreiben, sondern kann ganz offen sagen, ist zwar nicht mein bevorzugtes Genre, aber es hat mir dennoch sehr gut gefallen. Dankeschön!

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  • Rezension zu "Tage des Monsuns" von Laila El Omari

    Tage des Monsuns

    Kathchen

    25. January 2009 um 15:38

    Katrina Alardyce wird in der Gesellschaft von Ootacamund (Indien) gemieden, aufgrund ihrer Scheidung, die viel Aufsehen erregte. Um wieder dazu gehören zu können, beschließt sie den Soldat Aidan zu heiraten. Dieser möchte eine Teeplantage betreiben und hofft, durch Katrina zu genug Geld zu kommen. Doch in ihrer Vernunftehe fangen schon bald an, Gefühle zu sprießen und Katrina bemerkt, dass sie kaum etwas von ihrem Mann weiß... Doch nicht nur Aidan hat ein Geheimnis, sondern auch Ashley, die mit Aidan und Katrina befreundet ist. Wenn ihr Geheimnis an die Öffentlichkeit gerät, könnte es schlimme Folgen für sie haben... Das ist mein erstes Buch, das ich von Laila El Omari gelesen habe und mir hat es sehr gut gefallen. Die verschiedenen Charaktere kamen gut zur Geltung und die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Ich habe mit den Protagonisten sehr mitgefiebert, vorallem wie es zwischen Katrina und Aidan lief. Aber auch die verschiedenen Nebenhandlungen fand ich sehr interessant und teilweise fand ich es sehr erschreckend, wie die Frauen behandelt wurden. Die Regeln und Ordnung der damaligen Gesellschaft wurden sehr deutlich. Und besonders schön fand ich die Beschreibungen Indiens, was für mich jetzt auf alle Fälle eine Reise wert ist, ebenso, als begeisterte Teetrinkerin, fand ich die Herrstellung und Mischung, etc. von Tee sehr faszinierend. Für mich ein sehr gelungener Wohlfühlschmöcker, der mir nicht nur Lust auf Tee und Indien gemacht hat, sondern auch auf die weiteren Romane der Autorin.

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  • Rezension zu "Tage des Monsuns" von Laila El Omari

    Tage des Monsuns

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. December 2008 um 18:09

    Da dies das erste Buch von Laila El Omari war, das ich gelesen habe, kann ich zu den beiden vorigen keinen Vergleich ziehen, es wird aber sicher nicht mein letztes Buch von Laila El Omari bleiben. Ich konnte ich es kaum aus der Hand legen, hat mich doch die Geschichte um Katrina und Aidan, Ashley und Nicholas, Charles und seiner zickigen Frau Cynthia sowie die arme Gillian mit auf eine farbenprächtige Reise durch British-India genommen, bei der der Duft und Geschmack von Tee und exotischen Gewürzen so allgegenwärtig war wie das Licht und die Wärme der wachsenden Liebe von Katrina und Aidan, die immer wieder überschattet wird von Aidans langer und rätselhafter Abwesenheit durch seine Einsätze für das britische Militär. Liebevoll gezeichnete Protagonisten und eine wunderbar flüssige Sprache, die einen Nachhall hinterlässt wie der Geschmack eines guten Tees machen das Buch zu einem reinen Lesegenuss.

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  • Rezension zu "Tage des Monsuns" von Laila El Omari

    Tage des Monsuns

    Zainab

    19. August 2008 um 00:56

    mitreißend

  • Rezension zu "Tage des Monsuns" von Laila El Omari

    Tage des Monsuns

    beowulf

    17. May 2008 um 21:05

    Viel erfährt man über die Teegewinnung in der Kolonialzeit, viel über die steifen Verhältnisse einer Zeit, in der ein Lächeln am falschen Ort die gleiche Bedeutung und gesellschaftliche Folge hatte, wie heute ein Bericht in der Regenbogenpresse über Liebhaber Nr.46 und Drogenexzess Nr. 12. Eine steife Zeit, eine harte Zeit vor allem für Frauen. Ein flüssig geschriebenes Buch, garantiertes Lesevergnügen, am besten zu einer Tasse guten Tee.

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  • Rezension zu "Tage des Monsuns" von Laila El Omari

    Tage des Monsuns

    bonomania

    16. May 2008 um 15:37

    belangloses dahingeplätschere. Die Spannung habe ich vergeblich gesucht..... und wo war die prickelnde Lovestory. Schreibstil wirkte auf mich steif und aufgesetzt.
    Sorry Leila .....

  • Rezension zu "Tage des Monsuns" von Laila El Omari

    Tage des Monsuns

    LovelyRita

    11. May 2008 um 23:19

    Unterhaltsame Lovestory vor interessanter Kulisse. Spannend, glaubwürdig.

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