Laila Mirzo

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Lebenslauf von Laila Mirzo

Laila Mirzo wurde 1978 in Damaskus geboren und verbrachte ihre Kindheit auf den Golanhöhen. Als Tochter einer deutschen Mutter und eines syrisch-kurdischen Vaters wuchs sie in einem liberalen Elternhaus auf. Mirzo lebt heute in Österreich. Als Trainerin für interkulturelle Kompetenz schlägt sie Brücken zwischen den Kulturen und macht als Islamkritikerin auf die Gefahren eines konservativ gelebten Islam aufmerksam.

Quelle: Verlag / vlb

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Rezension zu "Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim" von Laila Mirzo

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R_Mantheyvor 2 Jahren

Da haben sie jahrelang für die Kölner Ditib-Moschee gekämpft – und nun werden sie grob missachtet und müssen der Eröffnungsfeier fernbleiben. Sie beklagen fehlenden Respekt und bezeugen damit ihre völlige Ahnungslosigkeit. Und vermutlich begreifen sie es auch jetzt noch nicht, weil irgendetwas in ihrem Gehirn die Wahrnehmung der Realität verhindert. Für Leute wie die derzeitige Kölner Oberbürgermeisterin oder den Ministerpräsidenten von NRW scheint der Islam so eine Art Folklore-Religion zu sein, wie es die Autorin dieses Buches nennt, "ein Esprit des Orients, der an die Märchen aus Tausendundeinernacht erinnert". Mit der Wirklichkeit hat das rein gar nichts zu tun. Sie könnten sich aus erster Hand informieren, was der Islam tatsächlich ist, zum Beispiel durch das Lesen dieses Buches. Aber das werden sie sicher nicht tun, denn sie glauben, sie wüssten bereits Bescheid. Tatsächlich aber fehlt ihnen bereits die einfachste Information über den Islam.

Am 23. September 2017 verlautbarte die derzeitige Bundeskanzlerin in einem Interview: "… deshalb gehört, inzwischen, durch diese bei uns lebenden Musliminnen und Muslime, die wie gesagt ein Teil unserer Gesellschaft sind, auch der Islam zu Deutschland, aber einer, der verfassungskonform ist." Darauf antwortet die Autorin: "Was die Kanzlerin nicht zu wissen scheint, ist, dass es keinen verfassungskonformen Islam gibt. Es gibt keinen Islam light, dafür bietet der Koran schlichtweg keinen Spielraum."

Wer diese einfache Aussage verstehen will, sollte dieses Buch lesen. In ihm wird diese simple Wahrheit erklärt. Und zwar mit dem Koran und dem Leben des Propheten, das allen Muslimen Vorbild sein muss. Die viel gepriesene Vielfalt, mit der kurzsichtige Politiker für die Zuwanderung werben, existiert lediglich in den Tagträumen dieser Menschen. Sieht man sich die europäischen Städte an, in deren Vierteln Muslime in der Mehrheit sind, so verschwindet die Illusion der Vielfalt und des interreligiösen Zusammenlebens sehr schnell. Es gibt dafür keinen Platz im Islam. Übrigens würde für diese praktische Erkenntnis bereits eine Reise in streng muslimische Länder genügen.

Fühlen sich muslimische Gemeinschaften stark genug, etwa wie in Köln, oder sind sie gar in der Mehrheit, dann zeigt sich ein anderes Bild, nämlich das der Dominanz. Auch das schreibt ihnen ihr heiliges Buch vor. Und das zeigt übrigens auch die Geschichte.

Die Autorin kam als Muslima nach Deutschland, weil sie in diesen Kulturkreis hineingeboren wurde. Inzwischen denkt sie völlig anders und zeigt mit diesem leicht lesbaren Buch den tatsächlichen Charakter des Islam auf. Er beschränkt sich nicht auf religiöse Dinge, sondern ist ein mittelalterliches Gesellschaftskonzept, das fundamental allem, was in Europa mit vielen Opfern über Jahrhunderte an Fortschritt erreicht wurde, entgegensteht und es vernichten wird, sollte sich die Entwicklung so weiter fortsetzen.

Die Scharia, die "Bedienungsanweisung des Islam", wie es die Autorin treffend formuliert, bindet Muslime. Doch die Scharia ist komplett unvereinbar mit dem deutschen Grundgesetz. Das ist sehr leicht zu verstehen. Unbegreiflich ist dagegen auch für die Autorin, warum diese einfache Tatsache nicht begriffen wird. Es gibt keinen liberalen Islam, aber liberale Muslime, schreibt sie. Und das erklärt den Buchtitel. Nur ein schlechter Muslim, also einer, der nicht der Scharia und anderen Vorschriften des Islam folgt, sondern diese Dinge missachtet, ist im Sinne unserer Gesetze und unserer Kultur ein guter Muslim.

Die Autorin teilt ihr Buch in fünf Teile auf. Der erste Teil trägt die Überschrift "Der Islam im Konflikt mit Rechtsstaatlichkeit und Humanismus" und befasst sich detailliert mit der Frage, ob der Islam zu Europa passt. Ebenso ausführlich wird die Kairoer Erklärung der Menschenrechte analysiert, in der die völlige Bankrotterklärung des Islam bei diesem Thema klar zum Ausdruck kommt. Ja, der Islam ist eine Religion des Friedens. Aber nur für gläubige Muslime. Alle anderen verdienen keinen Frieden und müssen sich unterwerfen, so wie der Name dieser vorgeblichen Religion es schon fordert. Diese Ungleichbehandlung von Gläubigen und Ungläubigen ist das Grundprinzip des Islam. Im Koran finden sich dazu übrigens die meisten Verse.

Der zweite Teil des Textes widmet sich den Frauen im Islam und in diesem Zusammenhang auch den sexuellen Übergriffen aus der Silvesternacht 2015. Im dritten Teil geht es um die Islamisierung Europas. Für die Autorin ist das keine Hysterie, sondern eine reale Bedrohung, weil sie die europäische Kultur in großer Gefahr sieht. Sie befasst sich in diesem Teil mit dem Salafismus, der Gewaltideologie des Dschihad und dem Geburten-Dschihad, der übrigens auch durch den türkischen Präsidenten für seine Landsleute in Deutschland explizit gefordert wird.

Schließlich erklärt der vierte Teil den politischen Islam und seine Organe in Deutschland. Im abschließenden fünften Teil befasst sich die Autorin dann mit den Zukunftsaussichten für Europa. Liest man ihre Worte dazu, dann klingt aus ihnen kein wirklicher Optimismus.

Man kann dieses Buch jedem ans Herz legen, der die tatsächliche Situation in Europa und die realen Gefahren verstehen möchte. Es ist klar geschrieben und zeigt anhand von Koranversen und Anleitungen aus den sonstigen Vorschriften des Islam, was Muslime wirklich wollen, wenn sie ihrem heiligen Buch folgen sollten. Einer vorgeblichen Religion im Namen der Religionsfreiheit politischen Raum zu geben, die selbst keine Religionsfreiheit zulässt, sofern sie dazu die Macht hat, kann nur jemand wollen, der entweder völlig blind und taub ist oder der seinen eigenen kulturellen Untergang plant.



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