Laila el Omari Der Duft von Sandelholz

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Inhaltsangabe zu „Der Duft von Sandelholz“ von Laila el Omari

Bombay 1753: Die lebenslustige Elisha Legrant begehrt gegen alle Konventionen der englischen Kolonialgesellschaft auf. Statt gepflegte Konversation zu betreiben, erkundet sie lieber das bunte Treiben am Hafen, die Vielfalt von Farben und Gerüchen auf dem Basar oder die traditionelle Kunst der Kalligraphie. Als Elisha dem Arzt Damien Catrall begegnet, ist sie fasziniert von seinem medizinischen Wissen und bittet ihn, sie zu unterrichten. Schon bald wird aus den fachlichen Gesprächen mehr – das Paar kommt sich immer näher. Doch Damien ist auf Drängen seines Vaters bereits mit einer reichen Erbin verlobt, eine gemeinsame Zukunft scheint damit unmöglich ... Ein Roman, der in die exotische Welt Indiens entführt und mit historischem Flair bezaubert.

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    Der Duft von Sandelholz
    LettersFromJuliet

    LettersFromJuliet

    01. May 2013 um 11:07

    Inhalt Bombay, 1753. Elisha Legrant fällt es schwer sich an die Konventionen der englischen Kolonialgesellschaft zu halten. Sie geht gerne in den Hafen und den Basar, interessiert sich für fremde Sprachen und die Kalligrafie. Genau das Gegenteil einer wohlerzogenen jungenen Dame. Damien Catrall, ein junger Arzt, zieht bei den Legrants in Sommerhaus ein und Elisha ist fasziniert von der Medizin und bittet ihn sie zu unterrichten. Bald merken beide, dass ich sie zu einander hingezogen fühlen. Allerdings gibt es da ein Problem, Damien ist bereits auf Drängen seines Vaters mit einer anderen Frau verlobt worden. Eine gemeinsame Zukunft schein unmöglich. Meine Meinung Wenn man so wie ich gerne historische Romane liest, die dann auch noch in Indien spielen, dann kommt man um Laila El Omari nicht vorbei. Also habe ich endlich mein erstes Buch von ihr gelesen. Ich habe es vor 2 Wochen beendet und muss gestehen, dass die Geschichte schon ziemlich verblasst ist. Eindeutig also ein Buch, welches mich nicht richtig überzeugen konnte. Die Protagonistin Elisha ist eine junge Frau, die sich nicht in die englische Kolonialgesellschaft einfinden kann und lieber fremde Sprachen, Kalligrafie und medizinische Fachbegriffe lernt. Gefällt mir zwar sehr gut, für mich ist sie aber immer etwas blass geblieben. Damien konnte mich gar nicht überzeugen und wirkte auf mich wie ein Waschlappen. Wenn er etwas für Elisha empfindet, dann soll er doch direkt die Initiative ergreifen und mit offenen Karten spielen. Er ist allerdings ständig am Zaudern und weiß manchmal gar nicht so genau was er will. Elishas Mutter ist einfach nur schrecklich, genauso wie Charlotte, die Schwester von Elisha. Herrschsüchtig und egoistisch, das trifft es wohl am Besten. Elishas Vater konnte ich am Anfang ganz gut leiden, bis er eine Entscheidung trifft und dadurch ändert sich seine Haltung. Insgesamt war ich von den Charakteren ziemlich enttäuscht. Natürlich, es gibt immer mal einen Charakter, der einem nicht so zusagt. In diesem Buch wäre ich allerdings gerne mehrmals in die Handlung gesprungen, um die Charaktere wachzurütteln. Die Handlung an sich ist gut durchdacht, aber teilweise zu sehr in die Länge gezogen worden. Viele Stellen hätte man streichen oder kürzen können, damit es nicht so langatmig wird. Teilweise war ich versucht das Buch abzubrechen, wollte mir jedoch eine Meinung über Laila El Omaris Schreibstil und Buch bilden können. Ihr Schreibstil ist wirklich gut, weshalb ich auf jeden Fall auch noch ein anderes Buch der Autorin lesen werde. Leider konnte mich dieser historische Roman nicht überzeugen, aber vielleicht ein anderer von Laila El Omari.

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  • Rezension zu "Der Duft von Sandelholz" von Laila El Omari

    Der Duft von Sandelholz
    HelgaR

    HelgaR

    19. October 2010 um 14:19

    Eine wunderschöne Geschichte, die in Indien von 1753 - 1761 spielt. Es ist zwar eine Liebesgeschichte, aber trotzdem würde ich es eher als Familiengeschichte bezeichnen. Sehr gut finde ich, dass am Ende des Buches noch ein Glossar und ein zeitlicher Abriss angefügt wurde, sowie eine Karte von Indien, was sehr aufschlussreich ist. Elisha Legrant lernt den Arzt Dr. Damian Catrall kennen und verliebt sich in ihn. Doch in diesen Zeiten werden Ehen noch teilweise von den Vätern bestimmt, da es um Ansehen und Vermögen geht und Damian ist bereits mit einer anderen Frau verlobt. Damian ist das uneheliche Kind von Elizabeth Plant und weil sein Stiefvater ihm das Medizinstudium in England ermöglicht hat, hat er ihm versprochen sich mit Jane Marchand zu verloben. Die Geschichte erzählt nun das Leben dieser beiden Familien, der Familie Legrant in Bombay und der Familie Plant in Madras und natürlich den Kampf um die Liebe zwischen Elisha und Damian. Es wird abwechselnd zwischen Bombay und Madras hin- und hergesprungen, aber immer ohne den Faden zu verlieren. Man taucht in die jeweiligen Familien und deren Leben ein - Elisha hat noch zwei Schwestern und Damian eine Halbschwester und einen Halbbruder - und erlebt ihren Werdegang, was recht interessant ist, vor allem in dieser Zeit. Nebenbei erfährt man auch einiges über die politische Situation, die aufkommenden Kämpfe zwischen den Franzosen und den Engländern, die immer wieder stattfinden. Was ich ein bisschen vermisst habe, da ja alles in Indien spielt, sind mehr Details über das Land und vor allem über die Menschen. Auch das Ende war für mich dann doch etwas plötzlich, da hechelt man durch 658 Seiten und dann klärt sich alles kurz und bündig, genaugenommen auf der letzten Seite, da hätte ich gerne noch etwas mehr darüber gelesen, auch was mit einigen anderen Personen geschehen ist, aber trotz allem hat es mir sehr gut gefallen. Ein tolles Buch, das man nicht mehr aus der Hand legt, wenn man einmal damit begonnen hat. Es bewegt einen auf verschiedenste Weise, man ärgert sich, ist traurig, manchmal wütend und man freut sich auch.

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  • Rezension zu "Der Duft von Sandelholz" von Laila El Omari

    Der Duft von Sandelholz
    anushka

    anushka

    15. August 2010 um 21:56

    Konventionen und Herzschmerz im farbenprächtigen Indien Elisha Legrant ist eine unkonventionelle junge Frau im britisch kolonialisierten Bombay des 18. Jahrhunderts. Sie interessiert sich für die Handelsschiffe ihres Vaters im Hafen und besucht ihn lieber in seinem Kontor, als mit den anderen Frauen Tee-Gesellschaften abzuhalten oder sich auf die Suche nach einem Ehemann zu machen. Sie übt lieber Kalligraphie und besucht ihre Freundin, die Frau des Sultans, in ihrem Palast. Der Name Legrant ist anerkannt und garantiert gute Partien sowie einen guten Aufstieg für den Glücklichen, der eine der Legrant-Töchter heiratet. Elisha kann sich für keinen der Ehekanditaten begeistern, bis ihr ferner Verwandter Damien Catrall nach Bombay kommt um dort eine Arztpraxis zu betreiben. Elisha ist von seinen medizinischen Büchern fasziniert und verbringt zunehmend Zeit mit dem jungen Arzt. Doch Damien ist bereits verlobt. Zwischen den beiden entbrennt Liebe und Leidenschaft, die nicht nur sie, sondern auch die gesamte Familie ins Unglück stürzt und Elisha bekommt es schmerzhaft zu spüren, was es heißt, sich gegen die Konventionen aufzulehnen. Lange hatte ich dieses Buch in meinem Schrank und konnte mich nicht durchringen, es zu lesen. Ich fragte mich schon, was mich jemals geritten hat, mir dieses Buch zuzulegen. Der Klappentext und das Cover suggerieren eine wahre Schmonzette ... und teilweise mag das auch stimmen, aber diese Schmonzette war einfach wunderbar geschrieben und konnte mich absolut fesseln. Das Indien des 18. Jahrhunderts ensteht vor dem inneren Auge. Genauso wie die Stammesfürsten, die ungläubig zusehen, wie zwei europäische Länder, die sich eigentlich als Handelspartner niedergelassen haben, auf indischem Boden einen Krieg beginnen. Denn die Autorin hat sich nicht ausschließlich der Liebesgeschichte gewidmet, sondern bindet auch die politischen Entwicklungen mit ein. Besonders anschaulich macht sie jedoch die teilweise völlig abwegigen Konventionen der damaligen europäischen Gesellschaft. Beispielsweise werden Anspielungen auf den Ehealltag nur unter verheirateten Frauen ausgetauscht, dafür werden die unverheirateten aus dem Raum geschickt. Das Unverständnis darüber legt die Autorin der Sultanin in den Mund, die die "freizügigen" Gewohnheiten der einheimischen schildert. Entgegen des Klappentextes geht es jedoch in diesem Buch nicht um eine junge Frau, die leidenschaftlich gern Ärztin werden will und schließlich einen Weg dafür findet. Im Gegenteil, Elisha fügt sich doch recht willig in einen Teil der Konventionen und betrachtet häufig die Bücher über Heilkräuter, denn es ist ihr nicht erlaubt, anatomische Bücher anzuschauen. Auch die herablassende und bevormundende Art der Männer stört sie selten, was sie dadurch authentisch macht. Als ihre Liebe zu Damien aufgedeckt wird, habe ich richtig mitgelitten, denn aller folgender Kummer entsteht lediglich aufgrund von Konventionen. Das Ende hingegen ist dann etwas kurz und plötzlich geraten, aber insgesamt haben diese fast 700 Seiten mich sehr gefesselt und in ein farbenprächtiges, exotisches Land und eine verklemmte und altmodische Gesellschaft entführt. Ich habe dieses Buch mehr genossen als ich vorher gedacht habe.

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  • Rezension zu "Der Duft von Sandelholz" von Laila El Omari

    Der Duft von Sandelholz
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. November 2008 um 17:33

    Eine schöne Liebesgeschichte. Obwohl sie nicht ganz an den Debütroman herankommt, eignet sie sich wunderbar zum Schmökern. Für alle, die gern in exotisch beschriebene Kulturen eintauchen...

  • Rezension zu "Der Duft von Sandelholz" von Laila El Omari

    Der Duft von Sandelholz
    Bokmask

    Bokmask

    31. August 2008 um 13:57

    [b]Meine Meinung[/b] Nach dem Klappentext hatte ich mir mehr vorgestellt von den Streifzügen der Elisha durch die Indische Welt. Leider war dem nicht so. Hatte viel mehr ein Roman vor der nach einem altbekannten Strickmuster gearbeitet wurde. Wohlhabendes Mädel mag sich nicht fügen und so werden wie die guten Töchter um sich rum, weil sie eben wissen wollte und nicht dumm gehorchen. Denn noch waren die 670 Seiten alles andere als langweilig. Sehr gut ausgearbeitete Begebenheiten dieser Zeit flossen ein in eine Geschichte die wirklich mit Herz geschrieben wurde. Die Hauptprotagonisten wurden sehr liebevoll gemalt und man erfährt wieder mal eine Menge so nebenbei, alles passte so richtig dort wo es erwähnt oder ganz behandelt wurde. Elishas Gewissensbisse waren regelrecht spürbar, auch die Bösen wurden richtig plastisch durch die Beschreibung der Autorin. Ich hätte gern so 3-4 Personen dahin gewünscht wo der Pfeffer blüht. Sehr gut eingeflochten hat die Autorin den Krieg zwischen England und Frankreich zu dieser Zeit. Auch hier eine klasse Ausarbeitung. Eine gewisse Spannung war immer vertreten, nicht wie in einem Thriller, aber sie war da. Und das wissen wollen wies nun weiter geht und vor allem wie es ausgeht war immer gegenwärtig. Mir hat dieses Buch sehr viel Freude bereitet beim Lesen und ich wollte es teils nicht weglegen. Auch wenn der Klappentext mehr verspricht als passiert war ich nicht enttäuscht von dieser Klasse Geschichte. Und ich denke auch der dritte Roman von Laila El Omari wird über kurz oder lang in meiner Sammlung landen. Dieses Buch erhält 4 von 6 Sternen von mir.

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