Laini Taylor

 4.3 Sterne bei 2.697 Bewertungen
Autorin von Daughter Of Smoke And Bone, Days of Blood and Starlight und weiteren Büchern.
Autorenbild von Laini Taylor (© Privat)

Lebenslauf von Laini Taylor

Spät zum großen Erfolg: Laini Taylor wird 1971 in Chico, Kalifornien, geboren und lebt heute gemeinsam mit ihrer Familie in Portland, Oregon, in einem Haus voller Bücher, Marionetten und Roboter. Sie studiert Englisch an der UC Berkeley und träumt schon immer davon, Autorin zu werden. Ihren ersten Roman veröffentlicht sie jedoch erst im Alter von 35 Jahren.

Nachdem sie für Image Comics eine Graphic Novel schrieb, die von ihrem Ehemann Jim Di Bartolo illustriert wurde, erscheint 2007 Taylors Debütroman »Dreamdark: Blackbringer«. Der Nachfolger »Silksinger« kann 2009 den Cybil Award gewinnen.

Taylors großer Durchbruch als Schriftstellerin erfolgt jedoch ab 2012 mit der »Daughter of Smoke and Bone«-Reihe. Mit den Büchern rund um die blauhaarige, magiebegabte Teenagerin Karou scheibt sich Taylor in die Herzen von Leserinnen und Lesern auf der ganzen Welt. Die Bücher erscheinen neben unzähligen anderen Ländern auch in Deutschland.

An diesen Erfolg kann Laini Taylor mit weiteren Büchern nahtlos anknüpfen. Auch beispielsweise die zum Träumen einladende Buchwelt von »Strange the Dreamer« erfreut sich international großer Beliebtheit.

Neue Bücher

Muse of Nightmares - Das Geheimnis des Träumers

 (34)
Neu erschienen am 29.06.2020 als Hardcover bei ONE. Es ist der 3. Band der Reihe "Strange the Dreamer".

Muse of Nightmares - Das Erwachen der Träumerin

Erscheint am 28.08.2020 als Hardcover bei ONE. Es ist der 4. Band der Reihe "Strange the Dreamer".

Das Geheimnis des Träumers: Muse of Nightmares 1

 (1)
Neu erschienen am 29.06.2020 als Hörbuch bei Lübbe Audio.

Muse of Nightmares - Das Geheimnis des Träumers

Neu erschienen am 29.06.2020 als Hörbuch bei Lübbe Audio.

Alle Bücher von Laini Taylor

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Cover des Buches Daughter Of Smoke And Bone (ISBN: 9783596191987)

Daughter Of Smoke And Bone

 (1.257)
Erschienen am 23.07.2015
Cover des Buches Days of Blood and Starlight (ISBN: 9783841421371)

Days of Blood and Starlight

 (500)
Erschienen am 26.09.2013
Cover des Buches Dreams of Gods and Monsters (ISBN: 9783596033171)

Dreams of Gods and Monsters

 (236)
Erschienen am 23.06.2016
Cover des Buches Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte (ISBN: 9783732578504)

Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte

 (204)
Erschienen am 30.09.2019
Cover des Buches Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe (ISBN: 9783846600863)

Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe

 (117)
Erschienen am 27.11.2019
Cover des Buches Der verbotene Kuss (ISBN: 9783570307007)

Der verbotene Kuss

 (60)
Erschienen am 05.01.2011

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Laini Taylor

Neu

Rezension zu "Das Geheimnis des Träumers: Muse of Nightmares 1" von Laini Taylor

mit kleinen Schwächen wieder sehr gut
Letannavor 7 Stunden

Bei diesem Buch handelt es sich um den 3. Teil der Strange the Dreamer-Reihe. Dieses Mal gibt es von mir eine Rezension über das Hörbuch und das Buch, denn ich habe nach der Hälfte der Geschichte auf das Ebook gewechselt. Da es sich hier um eine Fortsetzung handelt und ich nicht so viel verraten will, gibt es dieses Mal keine Zusammenfassung der Handlung.

Das Hörbuch ist 9 Stunden und 23 Minuten lang und wird wieder von Moritz Pliquet vorgelesen.  Er liest toll vor, seine Stimme hat mir bereits bei den ersten beiden Teilen sehr gut gefallen.

Eigentlich ist Muse of Nightmares ja der 2. Teil, der deutsche Verlag hat die Reihe aber auf 4 statt auf 2 Bücher aufgeteilt. Darüber kann man verschiedener Meinung sein, ich finde es persönlich nicht gut, denn die Autorin hat sich ja etwas dabei gedacht, zwei Bücher zu schreiben und nicht vier.

Der Anfang der Handlung war verwirrend, denn die Autorin fängt nicht da an wo sie am Ende von Teil 2 aufgehört hat. Es gibt einen Rückblick auf ein früheres Ereignis. Der Anfang scheint deshalb irgendwie völlig aus dem Zusammenhang gerissen zu sein, aber im Laufe der Geschichte klären sich dann viele Fragen. Insgesamt werden in diesem Teil sehr viele Fragen beantwortet, aber auch neue Fragen aufgeworfen. Die Geschichte braucht etwas, um in Fahrt zu kommen. Das war aber auch bei den anderen Büchern so und hat mir grundsätzlich nicht schlecht gefallen. Das war aber auch der Grund warum ich vom Hörbuch auf das Ebook umgestiegen bin, denn mir war die Geschichte teilweise etwas zu langatmig.

Was die Charaktere angeht, fand ich Minya in diesem Teil der Geschichte sehr schwierig. Zum Ende der Geschichte hin versucht die Autorin ihr Verhalten zu erklären, aber bis dahin hat sie mich wirklich genervt. Ansonsten war es sehr interessant, mehr über die Charaktere zu erfahren. Die Romanze zwischen Sarai und Lazlo spielt wieder eine sehr wichtige Rolle. Für meinen Geschmack hat die Autorin dieses Mal bei der Romanze doch sehr übertrieben. Mir waren das zu viele detaillierte Szenen, das fand ich unpassend. 

Auch wenn mir insgesamt einige Dingen nicht so gut gefallen haben, konnte mich die 2. Hälfte der Geschichte so mitreißen, dass es wieder die volle Punktzahl gibt. 

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Rezension zu "Muse of Nightmares - Das Geheimnis des Träumers" von Laini Taylor

Ein wahres Meisterwerk der Fantasy!
wordworldvor einem Tag

 Laini Taylor träumte schon in "Strange the Dreamer - Der Junge der träumte" und "Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe" eine wundervolle Welt voller legendärer Mysterien über wütende Götter, gestohlenen Wörtern, verschwindenden Namen, unzerstörbarer Metalle, schrecklicher Albträume, gequälten Geistern, gefallenen Engeln, wunderschönen Monstern, gewiefter Alchemie und unglaublicher Magie herbei, sodass ich es kaum erwarten konnte, mit der Fortsetzung nach "Weep" zurückzukehren. Nun ging der Traum endlich weiter, ließ mich aufgrund der Zweiteilung des Verlags aber ein wenig unbefriedigt zurück. 

 

Vielleicht ist euch schon aufgefallen, dass die Geschichte, die im Original nur zwei Teile ("Strange the Dreamer" und "Muse of Nightmares") hat, im deutschen in vier Teile aufgeteilt wurde. Dieses Buch ist also die erste Hälfte von "Muse of Nightmares", welches nächsten Monat durch die andere Hälfte fortgesetzt wird. Meiner Meinung nach wäre diese Trennung schlicht nicht nötig gewesen. Bei Fantasy-Reihen ist ein Buch mit über 600 Seiten absolut kein Problem und so sind die zwei Teile der Geschichte wirklich sehr dünn und wirken außerdem alleinstehend unvollständig abgewürgt. Während die ersten beiden Teile noch genügend eigenstehende Handlung hatten, um zwei separate Geschichte zu tragen, leidet dieser dritte Teil sehr unter der Spaltung durch den Verlag. Denn eigentlich läuft sich Laini Taylor in "Muse of Nightmares - Das Geheimnis des Träumers" lediglich warm für das sicherlich zu erwartende große Finale. Die große Wendung des letzten Teils wird verarbeitet, neue Probleme, Charaktere und Hintergründe werden präsentiert und langsam baut sich eine anziehende Hintergrundatmosphäre auf. Doch dann, wenn normalerweise die Geschichte richtig losgehen würde... kommt der Cut und wir müssen noch einen Monat auf den weiteren Verlauf warten.

 

Abgesehen von der fragwürdigen Aufspaltung finde ich die sonstige Gestaltung aber einfach wunderschön! Das Cover ist dieses Mal in einem warmen Rot gehalten  und wieder von helleren Lichtbahnen und Wolken durchzogen, die einen Hauch von Wissenschaft und Symmetrie hinzufügen. Im Mittelpunkt steht die silberne Form eines Adlers, der wohl Irrlicht verkörpert, welcher in der Geschichte ein zentrales Motiv darstellt. Die Kapitelanfänge werden ebenfalls durch den Adler geziert und die fantasievollen Überschriften zeigen auf, in welche Richtung sich die Geschichte bewegen wird. Eine Protagonistin sagt an einer Stelle der Geschichte, alle wahren Geschichten seien wunderschön und voller Monster und Lazlo solle ihr etwas Wildes und Unglaubliches erträumen. Das hat sich die Autorin wohl auch als Maßstab gesetzt, denn die Geschichte, die Welt die sie für uns herbeiträumt wirkt wirklich wunderschön, monströs, morbide, sanft, farbenfroh und einfach - alles zugleich.

 

Anders als zuvor beginnt die Geschichte mit einem Ausflug zu einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit, in der die beiden Mädchen Kora und Nora darauf hoffen, durch die Mesarthim ausgewählt zu werden und ihrem elenden Leben entfliehen zu können. Dieser interessante Zusatz wird jeweils zu Beginn der drei großen Abschnitte der Geschichte weitererzählt und scheint zu Beginn in keinem Zusammenhang mit der Haupthandlung in Weep zu stehen. Erst mit der Zeit ergeben sich einige Parallelen und es entstehen Vorahnungen, die wohl aber erst im nächsten Band bestätigt werden. Das Rätsel um das Massaker, um den Vogel Irrlicht, den Verbleib der Götterbrut, die Herkunft der Mesarthim, die Seraphim und die Stadt Weep bleiben  also noch für eine weitere Runde unbeantwortet und wir kehren zur Haupthandlung zurück.

 

Dort steht nach dem Ende des letztes Teils die ganze Welt, wie wir sie kennen Kopf: Lazlo ist ein Gott, Sarai ein Geist, Weep weiß von der Existenz der Götterbrut und Minya will ihren Rachefeldzug starten und die Menschen zerstören. Damit müssen wir Leser und auch die Protagonisten erstmal klarkommen und so konzentrieren wir uns vor allem auf das Innenleben der Protagonisten. Während im ersten Teil eher die Abenteuerkomponente von Lazlos Reise und die Magie des Ergründens des Geheimnisses von Weep im Vordergrund standen und der zweite Teil eher eine Liebesgeschichte war, die in einem spektakulären Showdown gipfelt, liest sich dieser dritte Teil wie eine sich langsam steigernde Vorbereitung für das große Finale. Dabei passiert im Endeffekt auf der reinen Handlungsebene nicht besonders viel: unten in Weep wird aus Sicherheitsgründen die Stadt geräumt, wovon man allerdings nicht besonders viel mitbekommt. Stattdessen legt Laini Taylor einen besonderen Augenmerk auf die alten Mythen und die Geschichte von Weep, deren Aufklärung damit in Gang gesetzt werden, dass die lange verschüttete Bibliothek entdeckt wird. Oben in der Zitadelle ringen Sarai, Lazlo und die anderen mit Minyas Racheplänen. Denn nun da Lazlo das Mesarthium befehligen kann, könnten sie nach Weep herunter gelangen und Rache für das Massaker nehmen. Dass das nicht in Lazlos Interesse ist, stört Minya wenig, denn nur sie steht zwischen Sarai und ihrer endgültigen Auflösung. Also was wird Lazlo wählen: seine große Liebe oder das Leben der Stadt Weep und all ihrer Bewohner...?

 

Trotz der eher niedrigen Handlungsdichte in diesem dritten Teil ist die atmosphärische Spannung wieder zum Greifen dicht. Wieder einmal scheinen Laini Taylor Genregrenzen und Erzählgrundsätze nicht besonders wichtig zu sein, denn sie tanzt zwischen verschiedenen Genres und schildert unglaubliche Situationen, durch die die Geschichte wie ein einziger skurriler, kunterbunter, wunderschöner Traum, aus dem man gar nicht mehr erwachen will. Ihr unfassbarer Schreibstil, der zu den schönsten gehört, die ich jemals kosten durfte, trägt zur Schaffung dieses Gesamtbildes natürlich auch nicht unwesentlich bei. Legendäre Mysterien über wütende Götter, gestohlenen Wörtern, verschwindenden Namen, unzerstörbare Metalle, schreckliche Albträume, gequälte Geister, gefallene Engel, wunderschöne Monster, gewiefte Alchemie und unglaubliche Magie - sanft und poetisch, eindringlich und voll träumerischer Süße nimmt sie uns mit auf eine ereignisreiche Reise und entführt in die sagenumwobene Stadt Weep. Im Großen wie im Kleinen findet sie dabei großartige und manchmal auch absurde Sprachbilder, die uns ihr Setting oder die Gefühle der Protagonisten näher bringen und als weiteres Alleinstellungsmerkmal hervorstechen. Dabei kommen auch detailreiche, bildhafte Ausschmückungen nicht zu kurz, sodass eine magische Atmosphäre entsteht, die dank der fabelhaften Übersetzung Ulrike Raimer-Noltes nicht leidet. Falls das überhaupt möglich sein sollte, wird ihr Schreibstil hier noch besser - denn diese Geschichte besteht praktisch nur aus diesem gewissen, magischen Etwas, dem fantastischen Prickeln, das man nur in wenigen Büchern findet. 

 

 

Fast noch wichtiger als Setting und Schreibstil sind die zwei wundervollen Protagonisten, die wir hier in vollkommen neuem Licht kennenlernen können. Mit feinfühligen Beschreibungen hebt Laini Taylor ihre beiden Protagonisten aus dem bunten Meer aus Träumereien, Göttern, Monstern und Geistern hervor und lässt sie lebendig werden. Dabei ist vor allem Lazlo fern ab von jeglichem Klischee konstruiert und unterscheidet sich drastisch von üblichen oder gar durchschnittlichen Protagonisten einer Fantasy-Serie. Der unscheinbare, unansehnliche Junge besitzt nichts als seine Geschichten, seine Träume, seine Fantasie, welche er tief im Herzen als seinen größten Schatz verwahrt und doch macht ihn das zur reichsten Person des ganzen Landes. Seine kindliche Ehrfurcht, die neugierige Begeisterung und die demütige Höflichkeit, mit der er der Welt begegnet nehmen den Leser sofort für diesen sanftmütigen, jungen Mann ein und garantieren, dass man mit ihm mitfiebert und dieser Figur von Herzen das Beste wünscht. Dass er selbst ein mächtiger Gott ist, das Mesarthium befehlen kann, eine Familie hat, eine Schwester und zugleich durch Sarais Tod so viel verloren hat, setzt ihm natürlich sehr zu und bringt sein Selbstbild durcheinander. Hier nimmt sich die Autorin tatsächlich ausreichend Zeit, sich mit den Auswirkungen der Enthüllung auf seinen Charakter zu beschäftigen, was man bei Fantasy-Romanen auch nicht jeden Tag liest!

 

 

Auch Sarai scheint nicht in die Welt zu passen, in der sie lebt - eingesperrt mit Monstern, die ihre Familie sind, in einem Schloss hoch über den Wolken. Genauso sehr wie sich Lazlo nach dem Absonderlichen und Wunderbaren streckt, sehnt sich danach, einfach normal zu sein und dazuzugehören. Durch die täglichen Besuche in den Träumen der Bewohner von Weep hat sie etwas gefunden, dass den schwelenden Hass, der in den Herzen der Götterkinder auch nach Jahren noch glüht, abgekühlt hat: Mitgefühl und Verständnis. Trotz des vielen Leids, Unverständnisses und Schams, von denen ihr Dasein geprägt ist, ist sie in der Lage, mit den Menschen mitzufühlen, die Minya gerne zu ihren Feinden erklärt und so wird auch sie zur zerrissenen, tragischen Heldin, die wie Lazlo auch einfach nur dazugehören will. Durch die unglücklichen Verstrickungen am Ende des letzten Teils hat sie zwar ihr Leben verloren, kann als Geist aber trotzdem noch denen nahe sein, die sie liebt und auch ihre Gabe ist nicht verloren. Leider ist sie aber nun abhängig von Minyas Güte und nur ein Fehler könnte ihr Dasein endgültig beenden...

 

Die Beziehung zwischen Lazlo und Sarai, die im vergangenen Band so zart entwickelt wurde, blüht hier trotz aller widrigen Umstände weiter auf, tritt jedoch zugunsten eines weiteren Charakters ein wenig in den Hintergrund: Minya. Gerade als ich dachte, dass ich endlich einen ganz eindeutig bösen Protagonisten gefunden habe, den ich hassen kann, wendet die Autorin das Blatt komplett, erzählt ihre Geschichte und nimmt uns mit in ihre Träume, ihren verwirrten, traumatisierten Geist und füllt uns mit Mitgefühl und Verständnis für dieses arme Geschöpf in Gestalt eines alterslosen Mädchens mit kalten Augen... 

Neben Minya werden auch eine ganze Menge weiterer Protagonisten vertieft und weiterentwickelt. Zum Beispiel wird die Hintergrundgeschichte von Eryl-Fane und Azareen endlich lückenlos erzählt und auch Lazlos ehemalige Reisegefährten rücken hier wieder ein bisschen mehr in den Vordergrund.

 

 

Das "Ende" dieses Bands kommt dann wie schon gesagt relativ plötzlich und lässt mich schockiert, unbefriedigt und sehnsüchtig auf den finalen Band wartend zurück. Viele angefangenen Fäden, vertiefte Protagonisten, langsame Entwicklungen und eine mitreißende, magische Atmosphäre stehen einer eher niedrigen Handlungsdichte gegenüber, was aber weniger die Schuld der Autorin ist und eher auf den Mist des Verlags wächst. Ich tue mich mit der finalen Bewertung also ein wenig schwer, muss aber für die teilungsinduzierten Schwächen schweren Herzens einen Stern abziehen. 

 

 

„Sie war ein Geist, er war ein Gott, und ihre Küsse fühlten sich an, als hätten sie einen Traum zuerst verloren und dann wiedergefunden.“

 

 

Fazit:

 

Viele angefangenen Handlungsfäden, neue Ideen, vertiefte Protagonisten und eine mitreißende, magische Atmosphäre stehen einer eher niedrigen Handlungsdichte gegenüber, die aus der künstlichen Zweiteilung der Ursprungsreihe durch den deutlichen Verlag resultiert. Lässt man die so entstandenen Makel beiseite, ist auch dieser dritte Teil ein wahres Meisterwerk der Fantasy!

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Rezension zu "Muse of Nightmares - Das Geheimnis des Träumers" von Laini Taylor

Doofe Teilung
_-Cinderella-_vor 2 Tagen

Nachdem mir die ersten beiden Bücher der "Strange the Dreamer" Reihe sehr gut gefielen, musste ich auch unbedingt den ersten Teil von "Muse of Nightmares" lesen. Wobei ich die Teilung der Dilogie immer noch sehr bescheiden finde. Immer hört es mitten in der Geschichte auf.


Geschrieben ist Buch 3, im Gegensatz zu den bisher erschienenen Büchern aus mehr Sichtweisen. Bisher erzählten Lazlo und Sarai ihre Geschichte, aber nun kamen noch viele der anderen Charaktere hinzu. Dies gefiel mir sehr gut, auch wenn es nicht immer gleich ersichtlich war, aus wessen Sichtweise man denn gerade liest.


Auch liebe ich wieder den Schreibstil von Laini Taylor. Sie schreibt geradezu magisch, sodass man einfach eingeladen wird in die Geschichten abzutauchen. Dies konnte ich auch schon bei ihrer "Zwischen den Welten" Reihe beobachten.


Band 3 habe ich dennoch zum großen Teil als Hörbuch verschlungen, welches auch sehr gut vertont war. Stellenweise war es mir ein bisschen langatmig und mit dem Hörbuch bin ich doch mehr am Ball geblieben und konnte es auch mal beim einkaufen und kochen hören.


Immer noch sehr schade finde ich, dass der ONE Verlag die originalen Bücher noch einmal geteilt hat. Sodass der deutsche Buchmarkt anstatt der zwei Bücher, vier Bücher hat. Ich hätte auch den originalen zweiten Band gerne in einem Stück gelesen, so wie es auch von der Autorin beabsichtigt ist. So bekommt man in Deutschland zwei bzw. vier halbe Geschichten und ich glaube immer noch nicht, dass ein gesamtes dickes Buch für jeden Band der Dilogie viel teurer gewesen wäre.


Die Handlung schließt erneut nahtlos an die Geschehnisse im zweiten Buch an, was mir sehr gut gefiel, da ich sie noch sehr gut im Kopf hatte. Auch gibt es Einblicke in das Leben der Götter und Laini Taylor geht endlich ein bisschen tiefer in die Geschichte. Woher kamen die Götter und was wollten sie? Das wurde ein bisschen angeschnitten. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass es noch tiefer gegangen wäre. Dies wird denke ich in Buch 4 kommen und ist wieder so unglücklich durch die doofe Teilung.


Dennoch endete Buch 3 spannend und ich möchte zeitnah auch das Ende lesen. Einerseits um nicht aus der Geschichte zum kommen und andererseits, da ich ja jetzt doch gerne wissen möchte, wie alles endet.


Das dritte Buch der "Strange the Dreamer" Reihe gefiel mir wieder sehr gut. Ich empfinde die Teilung immer noch als sehr unglücklich und hätte gerne sofort das ganze Ende der Geschichte gelesen. So wurde wieder mittendrin auf Pause gedrückt, was mir einfach nicht gefällt. Dennoch freue ich mich auch schon sehr auf Buch 4.

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Daughter Of Smoke And Bone
Hallo zusammen!

In der Gruppe "Serien-Leserunden" haben wir beschlossen dieses Buch zusammen zu lesen :)

Hier gibt es leider keine Bücher zu gewinnen, jeder liest mit seinem eigenen Exemplar.

Starten wollen wir am 20.06., ein späterer Einstieg ist aber natürlich auch möglich!
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Cover des Buches Zwischen den Welten - Dreams of Gods and Monsters
Hallo zusammen!

In der Gruppe "Serien-Leserunden" haben wir beschlossen gemeinsam "Zwischen den Welten 3 - Dreams of Gods & Monsters" zu lesen.

Bücher gibt es leider keine zu gewinnen, aber wer sich uns anschließen möchte, ist herzlich willkommen :)

Los geht´s am 09.08.15
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Letzter Beitrag von  Kristin84vor 5 Jahren
Cover des Buches Days of Blood and Starlight
Hallo zusammen!

In der Gruppe "Serien-Leserunden" haben wir beschlossen gemeinsam "Days of Blood and Starlight" zu lesen.

Bücher gibt es leider keine zu gewinnen, aber wer sich uns anschließen möchte, ist herzlich willkommen :)

Los geht´s am 01.03.15
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Letzter Beitrag von  LaLecturevor 5 Jahren

Zusätzliche Informationen

Laini Taylor wurde am 11. Dezember 1971 in Chico, Kalifornien (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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