Laini Taylor Der verbotene Kuss

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Inhaltsangabe zu „Der verbotene Kuss“ von Laini Taylor

Drei Küsse, drei Mädchen, drei fantastische Welten ... Ein verbotener Kuss, drei Heldinnen, drei fantastische Welten: Außenseiterin Kizzy wird von einem faszinierenden Fremden umworben, der es auf ihre Seele abgesehen hat – und dazu nur einen Kuss benötigt. Anamique dagegen wird mit einem Fluch belegt, für immer stumm zu sein – oder durch einen Kuss ihre Stimme wiederzuerlangen und damit alle Menschen in tödliche Gefahr zu bringen. Und mit vierzehn entdeckt Esmé, dass sie mit einer unsterblichen Welt verknüpft ist. Nur ein Kuss bringt den Schlüssel zu ihrem Dasein…

Die zweite Story fand ich klasse...die erste sehr komisch und die letzte absolut langweilig...war nicht mein Fall : /

— Sabrinas_fantastische_Buchwelt

Geheimnisvoll und mysteriös

— gpw

An sich haben mir die Geschichten ganz gut gefallen, aber ich fands leider insgesamt von der Peis/Leistung zu teuer.

— sleepingbeauty

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  • Toller Ansatz...teils mangelhafte Umsetzung... : /

    Der verbotene Kuss

    Sabrinas_fantastische_Buchwelt

    23. July 2015 um 18:06

    Leider nichts für mich : / Klappentext: Drei Küsse, drei Mädchen, drei fantastische Welten ... Ein verbotener Kuss, drei Heldinnen, drei fantastische Welten: Außenseiterin Kizzy wird von einem faszinierenden Fremden umworben, der es auf ihre Seele abgesehen hat – und dazu nur einen Kuss benötigt. Anamique dagegen wird mit einem Fluch belegt, für immer stumm zu sein – oder durch einen Kuss ihre Stimme wiederzuerlangen und damit alle Menschen in tödliche Gefahr zu bringen. Und mit vierzehn entdeckt Esmé, dass sie mit einer unsterblichen Welt verknüpft ist. Nur ein Kuss bringt den Schlüssel zu ihrem Dasein… Meine Meinung: Ich habe vor ca. 3 Jahren schon einmal ein Buch von Laini Taylor gelesen und mochte es überhaupt nicht. Deswegen war ich auch sehr skeptisch, als mir durch Zufall Der verbotene Kuss in die Hände fiel. Weil ich aber ein absoluter Suchti von Romantik- und Liebesgeschichten bin, habe ich mich doch zu einem Kauf eintschlossen. Danach lag es sehr lange auf meinem SuB...und ehrlich gesagt wundert es mich gar nicht... Ich bewerte mal nach den einzelnen Stories und gebe dann ein Gesamtfazit ab: 1. Koboldfrüchte: In Kizzys Welt spielten Jungen bisher nur in ihrer Fantasie eine Rolle-dort ist sie ein hübsches, beliebtes Mädchen und keine Außenseiterin, deren Familie an Geister, Kobolde und Magie glaubt. Doch plötzlich ist der neue und äußerst attraktive Junge an ihrer Schule ausgerechnet an Kizzy interessiert. Und er hat ein Ziel-sie zu küssen und ihr damit ihre Seele zu rauben. Am Anfang von jeder Geschichte sind absolut wunderschöne Zeichnungen zu sehen...wirklich toll :) Die erste Geschichte fand ich irgendwie seltsam. Keine Ahnung, was genau, aber sie hat mir eben nicht gefallen. So naiv, wie sich Kizzy verhalten hat; Koboldzauber hin oder her; ich konnte nur den Kopf schütteln. Mir ging das alles erst zulangsam und dann plötzlich zu schnell. Mir hätte es besser gefallen, wenn die Autorin die Story noch etwas mehr gefüllt hätte. Die Charaktere in einer Kurzgeschichte zu beurteilen finde ich immer etwas schwierig, da man selten mit einer Figur sofort warm wird. Ansich kann ich and den Charas nichts meckern, aber toll waren sie jetzt auch nicht. Ein, zwei Sachen kamen mirt auch echt komisch vor. Es gibt einen Mann, der in der Nähe von Kizzy wohnt. Jack sagt, er es wäre sein Onkel und er wäre 35....Kizzy sagt kurze Zeit später, der Mann wäre alt !! Wenn die Autorin damit verdeutlichen wollte, dass Kizzy schon so sehr unter dem Bann des Koboldes stand, hätte sie das gerne etwas deutlicher darstellen dürfen. Bewertung 1) 2 von 5 Sternen 2.Die Würze besonderer kleiner Flüche: Kurz nach ihrer Geburt wird Anamique mit einem schrecklichen Fluch belegt: Sollte sie je einen Laut von sich geben, würde jedes Lebewesen in ihrer Nähe sterben. Siebzehn Jahre lang spricht sie nicht ein einziges Wort-bis ein fataler Kuss ihre Stimme aus ihrem Käfig befreit.... Die zweite Geschichte hat mir wesentlich besser gefallen. Ich fand sie super spannend udn auch total romantisch. Die Rededuelle zwischen Estella und dem Dämonen Vasudev waren echt ein Highlight für mich. Wie die beiden sich fetzen und austricksen...zu geil.. Die Story drehte sich ja um Anamique oder auch Ana genannt...mal ehrlich...wer so sein Kind benennt, egal was für ein Zeitalter es war, hat echt einen an der Waffel...Der Name schreit ja förmlich nach MOBBING !!! Dass die keine Freunde hatte war für mich kein Wunder.... Jedenfalls....auch wenn sie länger als die ertse Story war, fand ich sie wesentlich flüssiger und schöner zu lesen. Allgemein hat mich das auch mit der Hölle interessiert, da es sich um den Teufel und die Dämonen aus dem indischen Glauben drehte. Bewertung 2) 4 von 5 Sternen 3. Dämonenbrut: Als sich eines von Esmés braunen Augen plötzlich hellblau färbt, erfährt sie endlich etwas von der Vergangenheit ihrer Mutter. Sie selbst scheint mit einem seelenlosen Dämonenstamm verbunden zu sein-wie sehr, ahnt sie allerdings noch nicht.... Für mich war dies die schlechteste Geschichte von allen 3. Zu einem lag es daran, dass es mir einfach mit 200 Seiten zu lang war. Die letzten 50 Seiten war ich dann auch so gelangweilt, dass ich sie nur noch überflogen habe. Hier war mir auch der Schreibstil einfach zu zäh... Diese Welt, die die Autorin da beschreibt, war mir irgendwie viel zu umständlich erklärt und auch die ganzen Bezeichnungen von den Wesen dort kamen mir zu kompliziert vor. Wenn ich jetzt ...so ca. eine halbe Stunde nach beenden des Buches Revue passieren lasse...ich wüsste gar nicht mehr, was eigentlich in der 3. Story ab der Hälfte passiert ist. Ich meine...das ist schon ein bisschen übel. Ich denke einfach, dass es hier besser gwesen wäre, wenn Frau Taylor einen ganzen Roman aus dieser Story gemacht hätte und keine vieeeel zu lange Kurzgeschichte. Ehrlich gesagt habe ich auch recht lange gebraucht, um da überhaupt reinzusteigen, aber das Ende verwirrt komplett... Bewertung 3) 0 von 5 Sternen Bewertung: Insgesamt muss ich sagen, dass ich 2 der Geschichten echt misslungen und langweilig finde und auch wenn die 2. Story echt klasse war....kann ich einfach nur diese Bewertung geben: 1 von 5 Sternen

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  • Lesemarathon zu Ostern vom 3. - 6. April 2015

    Panthertage - Mein Leben mit Epilepsie

    Daniliesing

    Ostern rückt immer näher und damit ein schönes, verlängertes Wochenende um mal wieder richtig viel zu lesen! Wir zumindest finden, dass das die perfekte Gelegenheit für einen Lesemarathon ist, bei dem wir uns so richtig Zeit für all unsere tollen Bücher nehmen. Wir freuen uns schon sehr und sind natürlich dabei - ihr auch? Was ist ein Lesemarathon? Bei unserem Lesemarathon kommen wir hier vom 3. - 6. April (Karfreitag bis Ostermontag) zusammen und tauschen uns darüber aus, welche Bücher wir gerade lesen. Der Lesemarathon ist die perfekte Gelegenheit, um sich mal wieder ganz bewusst Zeit fürs Lesen zu nehmen und das gleich für mehrere Tage. Sonst kommt ja doch immer wieder was dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können. Wie kann man mitmachen? Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden. Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele spannende, berührende, lustige und einfach nur schöne Lesestunden mit euch! PS: Vielleicht wundert ihr euch, warum wir unseren Lesemarathon gerade zum Buch "Panthertage" angelegt haben? Wir möchten euch dieses Buch gern als persönliche Leseempfehlung ans Herz legen. Die Autorin Sarah ist eine ehemalige Kollegin von uns und hat hier fast 4 Jahre mit uns zusammen gearbeitet. Wir sind ganz begeistert von ihrem Buch und sehr stolz! Vielleicht sucht der ein oder andere von euch ja noch passenden Lesestoff?

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  • Rezension zu "Der verbotene Kuss" von Laini Taylor

    Der verbotene Kuss

    Rilana

    11. December 2012 um 00:14

    3 Fantasy-Geschichten - 3 lebensverändernde Küsse. Die Handlung 1. Geschichte: Koboldsfrüchte Kizzy ist 16 Jahre alt und mit einer höchst eigenartigen Familie geschlagen. Sie fehlt regelmäßig in der Schule und vergrault die Leute mit ihren heimischen Schauergeschichten. In Kizzys Familie glaubt man an Übernatürliches: Vampire, Hexen, Kobolde, ... Was Kizzy eigentlich sensibel für eben solche Gestalten machen sollte. Doch ist sie so sehr damit beschäftigt Andere zu beneiden, dass sich ihre Seele aus ihrem Körper lehnt, wie neugierige Nachbarn aus einem Fenster. Und genau darauf stehen die Seelenfänger des Teufels. Dennoch gibt es eine kleine Schwierigkeit für die Kobolde: Eine Seele darf nicht mit Gewalt genommen werden, da sie sonst verdirbt. Sie muss ihnen geschenkt werden. 2. Geschichte: Die Würze bezaubernder kleiner Früchte Als Estella vor vielen Jahren ihren Ehemann verlor, ging sie hinab in die Hölle, um dort mit dem Fürsten Yama über das Leben ihres Mannes zu verhandeln. Doch stattdessen bekam sie von ihm eine Aufgabe zugeteilt. Sie muss nun täglich in die Hölle hinabsteigen und mit Vasudev verhandeln. Denn diesem Dämon sind Kinder so zuwider, dass ihre Seelen seine bevorzugte Beute sind. Weshalb Estelle, der aufgrund des frühen Ablebens ihres Mannes kein eigenes Kind vergönnt gewesen war, auch wenn sie es sich sehnlichst gewünscht hatte, nun dafür zuständig ist, seine Opferzahl bei den Kindern so gering wie möglich zu halten. Sie feilscht mit ihm um die Seelen der Kinder, indem sie Vasudev die Seelen schlechter Menschen als Ersatz anbietet oder ihm kleine Scherze in Form von Flüchen gestattet. Dieses Mal erhandelt sie die Seelen und damit die Leben von zweiundzwanzig Kindern, was einen besonders bösen Fluch als Preis verlangt. 3. Geschichte: Dämonenbrut Esmé und ihre Mutter Mab leben ein sehr zurückgezogenes Leben. Obwohl sie mitten in einer Großstadt leben, kennen sie niemanden, haben keine Freunde, keine Familie. Ihren Lebensunterhalt bestreiten sie vom Verkauf von Diamanten, die sie anonym per Post bekommen und Esmé wird von ihrer Mutter zu Hause unterrichtet. Sechs Tage vor Esmés vierzehntem Geburtstag passiert etwas Eigenartiges. Über Nacht wechselt ihr linkes Auge die Farbe. Vorher war es braun, nun schimmert es in einem gespenstischen Weißblau. Mab gerät angesichts dieser Veränderung vollkommen in Panik. Denn in dem hellen Auge ihrer Tochter erkennt sie die Verfolger, die ihnen beiden nun wieder auf den Spuren sind. Mein Eindruck Der verbotene Kuss beinhaltet drei sehr voneinander verschiedene Geschichten, die in unterschiedlichen Ländern, zu unterschiedlichen Zeiten spielen, aber alle einen gemeinsamen Nenner haben. Einen verbotenen oder vielleicht eher verhängnisvollen Kuss, der das Leben von drei jungen Frauen vollkommen aus der Bahn wirft. Genauso verschieden wie die Geschichten sind auch die Charaktere. Während Kizzy aus Koboldsfrüchte eine junge Außenseiterin ist, die gegen alles rebelliert, handelt es sich bei dem Fluchopfer aus Die Würze bezaubernder kleiner Flüche um die Tochter eines englischen, aber in Indien ansässigen Politikers, die schon ihr ganzes Leben lang darauf bedacht ist, die Auswirkungen ihres Fluchs von Anderen fernzuhalten, egal was es sie selbst kostet. Esmé aus Dämonenbrut dagegen ist ein bisher vom wahren Leben abgeschottetes Großstadtmädchen, das kaum etwas anderes kennt als ihre Mutter und das bisschen, was sie ihr bisher über das Leben beigebracht hat. Die einzige Gemeinsamkeit der drei jungen Frauen ist, dass sie unter Übernatürlichem zu leiden haben. Die Geschichten haben alle ihre düsteren, aber auch ihre schönen Seiten. Sie sind großteils packend und bildhaft erzählt, sodass man sich schnell in die jeweils neue Umgebung der Geschichte einfinden kann. Sehr schade finde ich, dass die erste und kürzeste Geschichte, Koboldsfrüchte, in dem Moment endet, als es grade richtig spannend zu werden scheint. Ganz im Gegenteil dazu wirkt die letzte und längste Geschichte, Dämonenbrut, teilweise sehr langatmig. Obwohl mir die Grundidee dieser Geschichte sehr gut gefällt, habe ich mehrere Lesepausen eingelegt, weil mich das Buch einfach nicht lange genug halten konnte. Mein Fazit Drei eingängig erzählte Fantasygeschichten, in denen es um Liebe, Romantik und natürlich Küsse, aber auch um die dunklen Seiten des Lebens und der Fantasy geht. Leider hat mich nur die zweite Geschichte wirklich überzeugen können. Denn die erste wirkte wie mittendrin abgeschnitten und die letzte zu langatmig. Trotzdem. Für das Lesen zwischendurch durchaus zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Der verbotene Kuss" von Laini Taylor

    Der verbotene Kuss

    Twilight1996

    13. March 2012 um 20:14

    „Wunderschöne Fantasy, die an Neil Gaiman erinnert.“(Booklist) Inhalt: Drei Kurzgeschichten mit Elementen aus der Fantasy, die alle von einem Kuss handeln: - Koboldsfrüchte(S.9-84): Kizzy wird von einem neuen Mitschüler umworben, der es auf ihre Seele abgesehen hat. - Die Würze bezaubernder kleiner Flüche(S.95-184): Anamique wurde nach ihrer Geburt mit einem Fluch belegt: Sie darf nicht sprechen, denn sonst bringt sie Menschen um. - Dämonenbrut(S.185-378): Esmé landet mit in einer neuen, unbekannten Welt und erinnert sich an einen Kuss, den sie selbst nie bekommen hat. Autorin: Laini Taylor arbeitete als Autorin und Illustratorin. Ihr Debütroman heißt „Die Elfen von Dreamdark-Krähenmädchen“, bei dem sie den Umschlag mit ihrem Ehemann Jim Di Bartolo selbst entworfen hat. Erster Satz: Es ist eine bestimmte Sorte Mädchen, auf die Kobolde es abgesehen haben… Meine Meinung: Bei „Der verbotene Kuss“ hat mich das Cover angesprochen und auch der Inhalt klang interessant. Es handelt sich bei dem Buch um drei Kurzgeschichten die jeweils circa. 80-90 Seiten lang bzw. kurz sind. Die erste Geschichte war meiner Meinung nach ziemlich knapp und man konnte nicht viel über die Hauptpersonen erfahren. Der Schluss ist offen, was ich sehr schade finde, denn ich hätte gerne erfahren wie es weitergeht mit Kizzy. Die zweite Kurzgeschichte hat mir deutlich besser gefallen und ich fand auch die Hauptperson Anamique sehr sympathisch und ich kann mir gut vorstellen, wie schwer es sein muss, sein ganzes Leben schweigen zu müssen umso seine Mitmenschen zu schützen. „Die Würze bezaubernder kleiner Flüche“ hat mich berührt und ich war an einer Stelle sehr gerührt. Die dritte und letzte Kurzgeschichte fand ich okay, aber mehr auch nicht. Die Welt in der sie spielt finde ich ein wenig komisch und unecht. In dieser Geschichte erfährt man einiges von der Hauptperson Esmé, welche mir aber nicht immer gut fand. Meine Lieblingsgeschichte des Romans ist eindeutig „Die Würze bezaubernder kleiner Flüche“, die mir sehr gut gefiel, die anderen Geschichten fand ich okay, sie konnten mich aber nicht ganz überzeugen. Der Schreibstil der Geschichten ist einfach und flüssig – gut geeignet für Jugendliche. Empfehlen würde ich die Lektüre Jugendlichen ab 14-17 Jahren. Fazit: Insgesamt fand ich das Buch gut, doch leider konnten mich nicht alle Geschichten gleich gut überzeugen und deshalb gebe ich dem Roman „Der verbotene Kuss“ 3,5 von 5 Herzen, kann es aber trotzdem weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Der verbotene Kuss" von Laini Taylor

    Der verbotene Kuss

    Normal-ist-langweilig

    03. August 2011 um 14:42

    Drei Geschichten in einem Buch. Ich dachte, diese Geschichten würden am Ende miteinander verwoben, aber das ist nicht der Fall. Die Illustrationen sind toll und werten das Buch auf. Die Geschichten ansich sind anders als die normalen Fantasy Geschichten, sehr kurz und düster und vor allem für mich nicht abgeschlossen. Das mag ich überhaupt nicht! Und 10 Euro erscheint mir für dieses Buch auch nicht angemessen! Daher von mir nur 2 Sterne!

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  • Rezension zu "Der verbotene Kuss" von Laini Taylor

    Der verbotene Kuss

    Seidenhauch

    02. August 2011 um 00:58

    Ein Buch, drei Geschichten - Koboldsfrüchte | Die Würze bezaubernder kleiner Flüche | Dämonenbrut -, die sich alle mehr oder weniger um einen Kuss drehen. Bevor ich angefangen habe zu lesen, hatte ich die leise Hoffnung, dass sich alle drei Heldinnen begegnen würden, aber dem ward nicht so. Und ob man bei Kizzy in Koboldsfrüchte von einer Heldin sprechen kann, mag ich auch stark bezweifeln. Kizzy ist eine junge unscheinbare Außenseiterin, deren Familie auch noch an Geister und Kobolde glauben muss. Merkwürdige Rituale und Handlungen stehen, sehr zu Kizzys Leidwesen, auf der Tagesordnung. In der Schule wird sie des öfteren vergewaltigter Schmetterling genannt und hat nur zwei Freundinnen. Über ihren sehnlichsten Wunsch hübsch und beliebt zu sein, verkennt sie ihre wahre Schönheit. Und dann taucht dieser wunderschöne Junge auf, der nur Augen für sie hat... Diese Geschichte hat mir nicht besonders gut gefallen. Ich konnte keinen richtigen Draht zu Kizzy herstellen. Vielleicht mag es damit zusammenhängen, dass sie mir persönlich einfach viel zu naiv war, oder vielleicht lag es auch an der merkwürdigen Konstellation ihres 'Außenseiterlebens' und ihrer sehr merkwürdigen Familie. Das war mir ansatzweise einfach zu strange und oberflächlich. Auch das Ende von Kobolsfrüchte fand ich blöd. Es war irgendwie mitten drin, wie abgeschnitten. Schade! Die zweite Geschichte, Die Würze bezaubernder kleiner Flüche, machte diese kleine Enttäuschung jedoch wieder wett. Estella wird in Jaipur von ihren Mitmenschen die 'alte Hexe' genannt, was eigentlich gar nicht zutrifft, vielmehr ist sie eine 'Seelenretterin'. Sie hält den Höllendämon Vasudev in Schach. Doch als sie das Leben 25 Kinder retten kann bleibt ihr keine andere Wahl, als ein Negeborenes mit einen schrecklichen Fluch zubelegen, so will es der Dämon: Ein einziger Laut des Kindes und jedes Lebewesen in seiner Umgebung würde auf der Stelle sterben. Siebzehn Jahre lang spricht Anamique kein einziges Wort, bis ein fataler Kuss ihre Stimme aus dem Käfig lässt... Eine bezaubernde Geschichte mit viel Fantasie und romantischen Flair, bei der man ins Träumen gerät. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, sodass man sie in einem Zug durchlesen kann. Zudem konnte ich mich sehr leicht und schnell einlesen und war fasziniert von dem Inhalt und der Idee bzw. dem Weltverständnis mit dem indischen Flair. Es ist gut und überzeugend geschrieben, man kann hier das andere Verständnis von Himmel und Hölle gut ausmachen. Laini Taylor schafft es auf wundervolle Weise der Geschichte ein Eigenleben einzuhauchen. Nach diesem Teil musste ich unbedingt eine Lesepause einlegen um das 'Erlebte' sacken zu lassen und um mit dieser Geschichte ganz in Ruhe abschließen zu können, meine Träume und Gedanken dazu weiterschweifen und sich austoben zu lassen. Außerdem konnte ich es nicht glauben, dass der dritte Teil ebenfalls so gut oder noch besser werden könnte. Aber auch hier wurde ich eines Besseren belehrt. Dämonenbrut, die längste von den Dreien, war unglaublich schön. Esmé erwacht noch vor Sonnenaufgang. Geweckt wurde sie von dem Heulen der Wölfe. -Wölfe mitten in der Stadt, was ein Quatsch, dachte sie sich. Aber irgendetwas war anders, das spürt sie. Als sie in den Spiegel schaute,traute sie ihren Augen nicht, eines ihrer braunen Augen verfärbte sich plötzlich blau. Vor lauter Panik läuft sie ins Zimmer ihrer Mutter und erfährt endlich etwas von der Vergangenheit ihrer Mutter. Esmé selbst scheint mit einem seelenlosen Dämonenstamm verbunden zu sein - wie sehr ahnt, sie allerdings noch nicht... Mit diesem Teil entführt Laini Taylor uns in eine vollkommen andere Welt. Augenblicklich taucht der Leser in eine Welt aus Magie und Liebe ein. Der Schreibstil ist auch hier wieder leicht, dafür aber umso fesselnder. Von Kapitel zu Kapitel steigt die Spannung und wird bis zum Schluss auf hohem Niveau gehalten. Die Ideen der Autorin sind sehr toll und ihre Umsetzung ist brillant. Alles wirkt so vollkommen natürlich und real. Mir stockte tatsächlich der Atem beim Lesen - man kann die Angst spüren, den Gestank der Bestien riechen und das Reich des Dämonenstammes vor sich sehen. Bedauerlicherweise gibt es ein Ende, aber es ist ein schönes Ende. Abgeschlossen und dennoch kann sich die Fantasie des Lesers frei entfalten und die Geschichte fortsetzen. Fazit: Trotz, dass ich den ersten Teil weniger gut fand, ist dieses Buch mit Abstand das wundervollste Fantasy-Jugend-Buch seiner Art, die ich bisher gelesen habe. Drei außergewöhnliche Mädchen erleben alle drei magische Küsse verpackt in einem fantasievollen und romantischen Mantel, der den Leser bezaubert.

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  • Rezension zu "Der verbotene Kuss" von Laini Taylor

    Der verbotene Kuss

    annikki

    31. May 2011 um 06:52

    Inhalt: In diesem Buch sind drei Kurzgeschichten vereint bei denen ein Kuss eine bedeutende Rolle spielt. 1. Kizzy ist eine Aussenseiterin mit einer Familie die noch nicht ganz im 21.Jahrhundert angekommen zu sein scheint. Ihre Großmutter erzählte ihr noch „Märchen“ von Kobolden und verbotenen Früchten. Einestages taucht an Kizzys Schule ein neuer Schüler auf der Interesse an der Aussenseiterin zeigt. Doch sind seine Absichten so ehrenhaft wie es scheint. Und was würde mit Kizzy passieren wenn sie nur einmal seine Lippen mit ihren berühren könnte? 2. Estella rettet aus der Hölle die Seelen unschuldiger Kinder und gibt dem Dömon Vasudev dafür die Seelen von bösen Menschen. Eines Tages hat Estella die Chance vielen Kindern das Leben zu retten im Austausch dafür muss sie das Neugeborene eines Politikers in Indien mit einem Fluch belegen. Anamique ist daraufhin ihr ganzes Leben stumm und gibt keinen Ton von sich. Bis sie den Soldaten James trifft, der sie mit einem Kuss zum sprechen bringen könnte und das sollte besser nie passieren. 3. Esmé lebt allein mit ihrer Mutter und steht kurz vor ihrem 14. Geburtstag. Sie hat noch nie eine Schule besucht, alles was sie wissen muss lernt sie von ihrer Mutter. Die beiden hatten ein ruhiges Leben, bis sie auf einmal das Heulen der Wölfe hört. Dies ist ein Zeichen das die beiden flüchten müssen. Sie werden von einem geheimnisvollen Mann beschützt der Esmé mit einem Kuss einen Teil ihrer Vergangenheit zeigt die sie bisher nicht kannte. Meine Meinung: Ich muss zugeben das ich zu Beginn doch verwirrt war das es keine durchlaufende Story war, sondern es sich um 3 Kurzgeschichten handelte. Aber das hat der Freude an dem Buch keinen Abbruch getan. Besonders gefallen hat mir das es vor jeder Geschichte Zeichnungen gab. Die einführend für die jeweiligen Geschichten waren. Die Geschichten unterscheiden sich sehr voneinander was einem das Gefühl gibt das man jedes mal in eine andere Welt gezogen sind. Da sich die jeweiligen Fabelwesen nicht überkreuzen in den Geschichten. Die jeweiligen Hauptcharakter haben mir sehr gut gefallen am meisten aber wohl Esmé aus der dritten Geschichte „Dämonenbrut“. Für Fantasy Fans ist dieses Buch also ein absolutes muss das man sich nicht entgehen lassen sollte.

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  • Rezension zu "Der verbotene Kuss" von Laini Taylor

    Der verbotene Kuss

    Fabella

    12. May 2011 um 16:53

    Inhalt: Das Buch besteht aus drei Kurzgeschichten. In der ersten begegnen wir Kizzy, eine Außenseiterin. Sie wird von einem faszinierenden Fremden umworben. Doch dies ist nicht uneigennützig, denn er hat es auf ihre Seele abgesehen. Wird Kizzy das früh genug bemerken? In der zweiten Geschichte dagegen geht es um einen Fluch, der bei der Taufe von Anamique ausgesprochen wird. Damit endet aber auch die Ähnlichkeit zu Rapunzel schon. Denn Anamique darf nie einen Ton von sich geben, da jeder Ton von ihr tödlich ist. Wird sie dies ihr Leben lang schaffen? In der ditten Geschichte dann begegnen wir Esme. Sie ist vierzehn, als sie entdeckt, daß sie mit einer unsterblichen Welt verbunden ist und sich an einen Kuss erinnert, den sie nie bekam. Meine Meinung: Also erstmal möchte ich Euch erzählen, was mir positiv an dem Buch aufgefallen ist. Zum einen gefiel mir das Coverbild außerordentlich gut, denn ich mag Frauengesichter und Verzierungen wirklich gerne. Weiterhin hat das Buch faszinierende Zeichnungen. Diese sind immer am Anfang eines Kapitels und bringen einen auf ein paar Seiten die Geschichte näher. Man kann also schon vermuten, was in der Geschichte erzählt, jedoch betrachtet man die Zeichnungen nach dem Lesen noch viel genauer. Diese Illustrationen, die von Laini Taylors Ehemann sind, sind wirklich einmalig. Alle in den Tönen schwarz, weiß und rot gehalten. Klasse! Dann zu den Geschichten. Ich muß sagen, mir liegt der Schreibstil der Autorin irgendwie gar nicht. Und dabei könnte ich Euch noch nicht mal sagen, warum nicht. Ich habe wirklich gesucht und finde keinen vernünftigen Grund dafür. Alle drei Geschichten schafften es nicht, mich wirklich zu fesseln. Es sind wirkliche Geschichten, die an Gruselmärchen erinnern, ohne jeden Hang zur Realität. Es geht um Hexen, Dämonen, Teufel, Seelenräuber. Ich denke, wer das Genre mag, dem wird dieses Buch wirklich gefallen, ich hatte mir da ein bißchen was anderes drunter vorgestellt. Vielleicht hätte ich die Geschichten auch noch gut gefunden, wenn mir der Stil der Autorin mehr zugesagt hätte. Man hat das manchmal einfach denke ich, man liegt einfach nicht auf einer Wellenlänge und so ist man entweder gefesselt oder eben nicht. Das schöne an dem Buch war, daß es drei Kurzgeschichten sind. So hatte ich nach jeder Geschichte die Möglichkeit, etwas anderes zu lesen. Dadurch fiel es mir auch nicht so schwer, das Buch bis zum Ende zu lesen. Persönlich hat mir die zweite Geschichte am besten gefallen. Ich denke nicht, daß ich das Buch noch einmal lesen würde, aber es ist auch kein Buch, das man wieder her gibt, dafür sind die Illustrationen zu toll finde ich. Aufgrund der Illustrationen habe ich auch einen Stern mehr vergeben, sonst wären es höchstens 3 gewesen.

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  • Rezension zu "Der verbotene Kuss" von Laini Taylor

    Der verbotene Kuss

    VanaVanille

    03. February 2011 um 22:30

    Der Inhalt von "Der verbotene Kuss" teilt sich in drei verschiedene Geschichten, die nichts miteinander zu tun haben. Die einzige Gemeinsamkeit, die sie verbindet, ist die Thematik: Dämonen, Flüche, Zauberei. Während die ersten beiden Erzählungen einen Umfang von ca. 100 Seiten haben, nimmt die letzte die ganze hintere Hälfte des Buches in Anspruch. Um euch ein genaues Bild, der verschiedenen Geschichten zu geben, werde ich nun einmal ins Detail gehen und jede Story für sich besprechen (ohne zu spoilern): Koboldsfrüchte: In Kizzys Welt spielten Jungen bisher nur in ihrer Fantasie eine Rolle - dort ist sie ein hübsches, beliebtes Mädchen und keine Außenseiterin, deren Familie an Geister, Kobolde und Magie glaubt. Doch plötzlich ist der neue und äußerst attraktive Junge an ihrer Schule ausgerechnet an Kizzy interessiert. Und er hat ein Ziel - sie zu küssen und ihr damit ihre Seele zu rauben... (Quelle: Der verbotene Kuss - Klappentext) An Kizzys Charakter gibt es nichts Besonderes, was man erwähnen könnte, denn sie stellt ein ganz normales Mädchen dar, welches gern so wäre wie die beliebten Cheerleader. Solch eine Figur, die man schon aus tausend anderen Jugendbüchern kennt und sich deshalb jeder bildlich vorstellen kann. Das Einzige, was an Kizzy außergewöhnlich (und damit auch ganz nett) war, war ihr Härte. Da ihre Familie noch wie in alten Zeiten hauste, ohne technische Geräte oder Supermarktbesuchen, musste sie schon in ihrer Kindheit Gänse und Hühner schlachten und hatte deswegen mit Blut und anderen ekelerregenden Dingen kein Problem. Der Rest ihres Charakters war dafür aber umso oberflächlicher. Genauso verläuft auch der Rest der Geschichte, denn der neue Schüler, der (man muss es kaum erwähnen) gleichzeitig auch noch wunderschön ist, scheint sich in sie zu verlieben und so kommt es, wie es kommen musste.. Viel mehr kann man dazu nicht schreiben und ich muss ehrlich zugeben, dass die Story mich nicht wirklich begeistert hat. Die Spannung ging in Richtung 0 und auch der Verlauf war ziemlich eindeutig. Das einzige, was die Geschichte etwas ungewöhnlicher machte, war das halbwegs offene Ende. (Man kann zwar etwas ahnen, aber die Wortwahl am Schluss macht es nicht eindeutig.) Die Würze bezaubernder Flüche: Kurz nach ihrer Geburt wird Anamique mit einem schrecklichen Fluch belegt: Sollte sie je einen Laut von sich geben, würde jedes Lebewesen in ihrer Nähe sterben. Siebzehn Jahre lang spricht sie nicht ein einziges Wort - bis ein fataler Kuss ihre Stimme aus ihrem Käfig befreit ... (Quelle: "Der verbotene Kuss" - Klappentext) Schon zu Anfang sollte gesagt sein, dass Anamique nicht wirklich die Protagonistin dieser Geschichte ist. Zwar geht es hauptsächlich um sie, aber die meisten Seiten werden doch mit Gedanken anderer Personen gefüllt. So spielt sie eigentlich erst zum Ende hin eine wichtige Rolle. Trotz dessen ist "Die Würze bezaubernder Flüche" meine Lieblingserzählung in dem Buch und verzauberte mich damit am meisten. In der Geschichte geht es viel mehr um den Handel zwischen Mensch und Dämonen als um den einen "verbotenen Kuss". Die Ideen dahinter haben mir sehr gut gefallen und alles erinnert an ein Märchen, oder eine Sage. Zwar spielt die Geschichte in bekannten Zeiten, da Krieg und Beziehungen zwischen verschiedenen Ländern zur Sprache kommen, aber würde man diesen Fakt einmal weglassen, so könnte es sich auch um eine alte Sage handeln, die man Kindern erzählt um ihnen die Welt zu erklären. Der Hintergrund der Story hat mich jedenfalls total begeistert. Dämonenbrut: Als sich eines von Esmés braunen Augen plötzlich hellblau färbt, erfährt sie endlich etwas von der Vergangenheit ihrer Mutter. Sie selbst scheint mit einem seelenlosen Dämonenstamm verbunden zu sein - wie sehr, ahnt sie allerdings noch nicht... (Quelle: "Der verbotene Kuss" - Klappentext) Kommen wir zur letzten und auch längsten Geschichte des Buchs. Auch hier muss ich sagen, dass die genannte Protagonisten Esmé nicht wirklich die Hauptrolle spielt, sondern diese sich eher auf drei andere Personen, darunter auch Esmés Mutter, aufteilt. Aus diesem Grund kann man zu ihrem Charakter kaum etwas sagen, außer dass sie mir doch wirklich etwas naiv erschien. Es brauchte erst ein gefärbtes Auge um ihr Leben und die Vergangenheit in Frage zu stellen, obwohl sie schon 14 Jahre alt ist. Das ließ mich ein wenig an ihrer Glaubwürdigkeit zweifeln, allerdings spielte sie ja, wie ich bereits sagte, keine sonderlich große Rolle und man konzentrierte sich bald auf andere Figuren. Ich muss ehrlich zugeben, dass die Geschichte an sich wirklich gut ausgeklügelt war und mir auch gefallen hat, trotzdem gibt es leider etwas zu meckern, denn der Hauptstrang der Geschichte wird mehrmals aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Nicht gleichzeitig, wie man es aus anderen Büchern kennt, sondern hintereinander, was die zweite Geschichte ziemlich überflüssig machte, da man den Verlauf eh schon kannte. An dieser Stelle überkam mich die Langeweile und ich musste mich durch die letzten Seiten kämpfen.Schade eigentlich, denn wenn sich die Autorin kürzer gefasst hätte, wäre mir die Geschichte besser in Erinnerung geblieben. Im Großen und Ganzen fand ich das Buch mittelmäßig, da es doch ziemlich durchwachsen war. Manches konnte mich begeistern, anderes dagegen überhaupt nicht. Auch der Titel "Der verbotene Kuss" passte eigentlich nur zu der ersten Geschichte und so muss man sagen, dass man es ruhig beim englischen Titel hätte belassen können. Zwar spielt in jeder Story ein Kuss eine Rolle, aber "verboten" würde ich sie nicht unbedingt nennen. Um noch kurz etwas zu den Illustrationen zu sagen, so haben die mich um einiges mehr überzeugt als die Geschichten an sich. Zuerst wollte ich sie mir zwar nicht angucken, weil ich befürchtete, sie würden zu viel der Story verraten, aber wie sich herausstellte, stehen sie immer nur für die Vorgeschichte des Gedruckten. Diese Geschichten werden zwar auch erzählt, handeln aber nur von der Vergangenheit. Mein Urteil: Leider haben mich der Klappentext und die Illustrationen auf mehr hoffen lassen, sodass ich am Ende das Buch eher enttäuscht zuschlagen musste. Zwar gefielen mir die Ideen und Figuren meist gut, aber da der Schreibstil mich leider weder fesseln noch begeistern konnte, ruinierte dieser Fakt leider auch den Rest der Leselust.Trotzdem glaube ich, dass es sicherlich junge Mädchen gibt (denn für die ist das Buch eindeutig gedacht), die sich von den Geschichten verzaubern lassen können. Potential haben die letzten beiden Erzählungen auf jeden Fall und auch die Illustrationen verpassen dem Ganzen einen zusätzlichen Pluspunkt. Diese Rezension findet ihr auch auf: http://collectionofbookmarks.blogspot.com

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  • Rezension zu "Der verbotene Kuss" von Laini Taylor

    Der verbotene Kuss

    LenaBo

    03. February 2011 um 17:03

    Drei Geschichten über drei Mädchen, deren Leben durch einen einzigen Kuss verändert wird. Inhalt: Kizzy ist in der Schule eine Außenseiterin. Sie wird von ihren Mitschülern drangsaliert, mit gemeinen Spitznamen tituliert und fühlt sich in ihrer Haut nicht wohl. Auch wenn sie zu Hause bei ihrer ungewöhnlichen Familie ist fühlt sie sich fehl am Platze. Doch da tritt ein neuer Mitschüler in ihr Leben, der sie auf eine völlig andere Weise wahrnimmt... Anamique ist stumm. Sie wurde am Tag ihrer Taufe mit einem Fluch belegt; sollte sie nur einmal ihre Stimme erheben sterben alle Menschen, die sich in ihrer Nähe befinden. Viele Jahre, nachdem der Fluch ausgesprochen wurde, tritt ein junger Mann in ihr Leben, der ihre Stille auf eine harte Probe stellt... Esmé wird eines Nachts von Wolfsgeheul aus dem Schlaf gerissen. Durch puren Zufall entdeckt sie, dass sich eines ihrer Augen eisblau verfärbt. Plötzlich tauchen Erinnerungen in ihrem Kopf auf, die sie selbst nicht erlebt hat. Panisch weckt Esmé ihre Mutter, erhofft sich Hilfe und Rat. Doch Mab reagiert anders als erwartet... Meine Meinung: Neben dem wunderschönen Cover haben mich auch die Illustrationen, die vor jeder Geschichte zu finden sind, sehr begeistert. Die Bilder erzählen eine eigene kleine Handlung, die sich im Laufe jeder Erzählung erschließt. Die Illustrationen sind sehr düster, mehrheitlich in Grau- und Schwarztönen gehalten. Nur kleine, aber auch sehr wichtige Details stechen durch ein kräftiges Rot hervor. Noch bevor ich die eigentlichen Geschichten gelesen habe, habe ich mich lange mit den Bildern auseinander gesetzt und mich gefragt, welche Geschehnisse wohl hinter diesen Abbildungen stecken. Alle drei Geschichten des Buches sind sehr unterschiedlich, haben aber trotzdem einen Aspekt gemeinsam; zauberhafte und phantastische Dinge treten an die Oberfläche und sind der Grund dafür, dass sich die Leben aller Protagonistinnen verändern. Manche dieser Wesen sind gefährlich und haben einzig die Verführung ihrer Opfer zum Ziel. Andere wiederum sind betörend, menschlich und anständig. Der Autorin Laini Taylor ist es wunderbar gelungen viele Facetten, ob gruselig oder hochromantisch, in ihren drei Geschichten zu vereinen. Die Geschichten sind wie eine Art Märchen verfasst, was sich sowohl in den Handlungen, als auch im Schreibstil der Autorin wiederspiegelt. Letzterer lässt definitiv keine Wünsche offen. Der Leser weiß immer mehr als die Protagonistinnen selbst, sodass man die Entscheidungen der Mädchen, die nicht immer wohldurchdacht getroffen werden, fasziniert mit verfolgt. Punktabzug gibt es für die letzte Geschichte des Buches, die mich leider nicht so sehr begeistern konnte wie seine Vorgänger. Die ersten beiden Erzählungen besaßen meiner Meinung nach noch viel Bezug zur realen Welt, was mir im Zusammenhang mit dem Thema 'erster Kuss' definitiv besser gefallen hat. Aber dieser Umstand ist eindeutig Geschmackssache. Fazit: Wer auf der Suche nach modernen Märchen ist, die Romantik und Fantasy gelungen miteinander verbinden, liegt mit 'Der verbotene Kuss' von Laini Taylor genau richtig.

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  • Rezension zu "Der verbotene Kuss" von Laini Taylor

    Der verbotene Kuss

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. February 2011 um 12:11

    Es gibt manche Bücher, die einen durch ihren spannenden Inhalt dermaßen fesseln....dies ist eines davon! Der erste Kuss ist immer etwas besonderes im Leben eines Mädchen, das werden auch die drei Heldinnen in dem Buch erfahren. Kizzy wird von einem Fremden umworben, der es auf ihre Seele abgesehen hat, dazu braucht er nur einen Kuss. Anamique ist durch einen Fluch seit ihrer Geburt stumm.....ihre Stimme wird sie durch einen Kuss erlangen - aber dadurch bringt sie den Menschen den Tod. Esme entdeckt, dass sie mit einer unsterblichen Welt verknüpft ist. Es geht in diesem Buch um drei Kurzgeschichten, jede handelt von einem Mädchen und den ersten Kuss. Kizzys Familie ist nicht normal, man sagt ihr nach, die Familie ist sonderbar. Kizzy bewundert die anderen Mädchen um ihre Schönheit, da sie sich selber als unscheinbar findet. Jack, der Fremde stört das nicht, er schmeichelt Kizzy. So lange bis sie ihre Vorsätze und Warnungen vergißt....... Will hier nicht den Buchinhalt wiedergeben, ihr solltet ihn selbst entdecken. Das Buch hat seine eigene Besonderheit, es gibt drei ungewöhnlich Enden, die sind so ganz anders, als ich es bisher gewohnt war. Daran mußte ich mich erst gewöhnen, aber gerade das war das interessanteste an den Geschichten. Die Sprache von Laini Taylor ist farbig und detailliert, manche Stellen sind mir zu auffälig geraten.Der Erzählstil ist eindringlich und magisch, man leidet selbst mit den Heldinnen mit. Man möchte ihnen zuraunen...mach es nicht, sei vorsichtig!! Das Herz wird schwer, wenn sie aber dann genau das Falsche tun. Meine Lieblingsgeschichte ist übrigens " Die Würze bezaubernder kleiner Flüche", wie habe ich da mit Anamique gezittert und gefiebert. Die Geschichte ist wunderschön, und traurig aber am Ende triumphiert doch das Gute über das Böse! Das Cover besticht durch viele Einzelheiten, jede Geschichte wird durch phantastische Farbillustrationen eingeleitet, die Szenen der einzelnen Geschichten präsentieren. Fazit: Magische und ungewöhnliche Geschichten, über drei starke Mädchen und ihren 1. Kuss

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  • Rezension zu "Der verbotene Kuss" von Laini Taylor

    Der verbotene Kuss

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. January 2011 um 21:09

    Drei Mädchen, drei Geschichten. Und allen ist es verboten, zu küssen. Die erste verliert ihre Seele, weil sie trotz besseren Wissens auf einen Kobold hereinfällt. Die andere findet durch eine Kuss ihre Stimme - eine Stimme, die jeden in ihrer Umgebung tötet. An ihrem Verlobungsabend bringt sie jeden um, den sie liebt und geht in die Hölle, um sie zurückzubringen. Die dritte träumt von einem Kuss, den sie nie bekommen hat und erfährt, dass sie ihre Seele mit einem Dämon teilt. Die Geschichten sind märchenhaft geschrieben, die Enden nicht gerade fröhlich, aber es passt zu den Geschichten. Ich hatte gehofft, dass sie am Ende zusammengeführt werden, aber so ist es leider nicht. Trotzdem ganz nett. War mal was anderes.

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