Laird Barron Hallucigenia

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Inhaltsangabe zu „Hallucigenia“ von Laird Barron

Ein Mann, der auf einer Indienreise die Gelegenheit erhält, an einer einmaligen Kunst-Performance teilzunehmen, und in Begleitung einer Gruppe zynischer, sensationsgieriger Geschäftsleute in einen schleichenden Albtraum abrutscht ... Ein Ehepaar, das im Niemandsland nördlich von Oregon einen makabren Fund macht, schwer verletzt in die Zivilisation zurückkehrt und hilflos mit ansehen muss, wie ihm Gesundheit, Geld, Glück und Verstand entgleiten ... Ein okkultes Buch, ein harmloser Campingausflug zu einem darin erwähnten Ort, eine Gruppe junger Männer, die bestens mit Alkohol- und Gewaltexzessen vertraut sind − und die angesichts des Schreckens, dem sie sich gegenübersehen, hilflos erstarren ... Hallucigenia enthält vier längere Erzählungen eines der bedeutendsten Horror-Autoren unserer Zeit. Bedächtig spitzt Barron seine Geschichten auf jene drastischen Momente zu, mit denen er die Wirklichkeit aus dem Lot rückt. Stück um Stück zerfällt um seine Protagonisten herum die Realität, bis sie wild um sich schlagend den endgültigen körperlichen und geistigen Zusammenbruch erleiden. Thematisch reichen die in Hallucigenia enthaltenen Erzählungen von der Beschwörung kosmischen Grauens bis zum psychologischen Thriller. Mit der Titelgeschichte ist eines der Kernstücke seiner Mythologie enthalten. Nic Pizzolatto, Schöpfer der Fernsehserie True Detective, hat erklärt, von Laird Barron maßgeblich beeinflusst worden zu sein.

Mystery auf hohem Niveau

— CreepyCreaturesReviews
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    Hallucigenia
    Creed

    Creed

    16. April 2016 um 21:34

    Das Buch, die erste Veröffentlichung Barrons in Deutschland, enthält drei längere Erzählungen sowie eine Kurzgeschichte, alle vier Storys mit gleichbleibend hohem Niveau erzählt. Laird Barrons Schreibstil ist großartig, eine Mischung aus Lovecraft- und Ligottianleihen, eine gewisse Menge Clive Barker und auch die Geschichten von Patrick McGrath meine ich darin zu entdecken. Er benutzt klug gewählte Metaphern, drückt sich gewählt aus, kann extrem gut Atmosphäre erzeugen und seine Dialoge sind lebendig und lebensnah geschrieben. Die Titelerzählung "Hallucigenia" zeigt schon deutlich, worauf es Barron ankommt...Atmosphäre und langsam herankriechendes Unheil statt Blut und Eingeweide. Alle seine Geschichten zeigen Charaktere mit Ecken und Kanten, die Schritt für Schritt von der Realität in den Abgrund des Wahnsinns getrieben werden. Die zweite Geschichte "Die Prozession des schwarzen Faultiers" ist der für mich rätselhafteste Plot des Buches...ich gestehe, ich habe die Story nicht 100%ig verstanden, doch vermutlich ist dies von Laird Barron so gewollt; diese Erzählung läßt im Gegensatz zu den anderen Geschichten sehr viel Platz für die eigene Interpretation...und genau diese Tatsache macht auch diesen Plot wieder sehr interessant. "Mysterium Tremendum" ist mein Favorit dieser Sammlung, und zwar wegen der plastisch geschilderten Charaktere und der Story, die extrem atmosphärisch und (zumindest für mich) sehr unheimlich ist. Großartige Erzählung! Den Abschluß des Buches bildet die Kurzgeschichte "Strappado", welche zeigt, dass Barron auch in gestraffter, kleinerer Form zu erschrecken weiß. Ein wirklich düsterer und unbehaglicher Plot, der diesmal ohne übernatürliche Elemente auskommt. Ein Wort zur deutschen Übersetzung: Im Internet wird ab und an beklagt, dass die Eindeutschung des Übersetzers Jakob Schmidt grauenhaft sei...nun, ich kenne natürlich das amerikanische Original nicht, denke aber, dass Schmidt hier einen mehr als passablen Job erledigt hat. Barron dürfte nicht leicht zu übersetzen sein, liest sich aber in der vorliegenden Ausgabe sehr flüssig, trotzdem komplex und sprachlich durchaus anspruchsvoll. Sich an zwei oder drei Redewendungen aufzuhängen, die man vielleicht günstiger hätte übersetzen können, ist pure Erbsenzählerei. Ein Lob auch an die Covergestaltung aus dem Hause Golkonda, ein Verlag, der genau wie Festa ein Garant für einfallsreiche künstlerische Gestaltung ist. Fazit: Ein Autor, der Lust auf weitere Lektüre macht...sprachlich gehoben, unheimliche Plots, die (ähnlich wie Ligottis Werk) frischen Wind ins Horror- und Phantastikgenre bringen. Empfehlenswert für alle Fans des Unheimlichen, die Schauerliteratur abseits der ausgetretenen Pfade suchen. Ich hoffe, ich kann in Zukunft noch viele weitere Bücher Barrons auf Deutsch genießen...

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  • Mystery auf hohem Niveau

    Hallucigenia
    CreepyCreaturesReviews

    CreepyCreaturesReviews

    06. January 2016 um 14:23

    Vier Kurzromane, die alle sprachlich ausgefeilt sind und sehr hintergründige, anspruchsvolle Literatur sind. Nichts für Fans von schnell zu lesender, leicht zu verdauender Kost - sondern echte Literatur mit übersinnlichem Touch in der Tradition von Poe und Konsorten Man muss einen langen Atme haben und darf nicht darauf warten, dass viel Action dabei wäre - wer das mag, dem wird dieses Buch zu langweilig sein. Für alle anderen, die Übersinnliches mögen und sich gerne beim Lesen Zeit lassen, hat Barron hier was schönes geschaffen: https://youtu.be/xCqvSDrx9UI

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