Lajla Rolstad

 3.3 Sterne bei 7 Bewertungen
Autorin von Wolfsinsel.

Lebenslauf von Lajla Rolstad

Schrecklich gute Literatur: Lajla Rolstad wurde 1978 in Norwegen geboren und wuchs in Lillehammer auf. In Essex studiert sie Philosophie und Literaturwissenschaft und schließt ihr Studium an der Universität Oslo mit einer Arbeit über „Dracula“ von Bram Stoker ab.

2009 veröffentlicht Rolstad in Norwegen ihr Debüt, den gotischen Schreckensroman „Nekronauten“, der bei den norwegischen Lesern sehr gut ankommt. Bereits mit ihrem zweiten Roman, „Ulveøya“, wird sie international erfolgreich. Die deutsche Übersetzung des Buches erscheint 2019 unter dem Titel „Wolfsinsel“.

Alle Bücher von Lajla Rolstad

Cover des Buches Wolfsinsel (ISBN:9783442718153)

Wolfsinsel

 (7)
Erschienen am 10.06.2019

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Rezension zu "Wolfsinsel" von Lajla Rolstad

Eine gute Idee- aber schlechte Umsetzung
mybooksheartvor 7 Monaten

Ich habe mir dieses Buch ausgesucht, weil ich Kanada liebe und mich Menschen faszinieren, die ihr altes Leben einfach hinter sich lassen um ein neues zu beginnen. Leider wurde ich aber in meinen Erwartungen enttäuscht. Abseits der Stadt und anderen Menschen reflektiert die Autorin oft ihre Entscheidungen und hat auch manches Mal mit ihren Depressionen zu kämpfen die auf sie einstürmen. Dennoch gibt sie nicht auf und meistert jede Herausforderung auf ihre eigene Art und Weise. Ich habe mich oft mit ihr identifizieren können und fand vor allem ihr gutes Herz für Tiere und ihre Mitmenschen wirklich wunderbar. Was mir leider überhaupt nicht gefallen hat, war der Schreibstil der Autorin. Lajla Rolstad schreibt ihre Erlebnisse für meinen Geschmack viel zu schnell runter und verweilt oft nicht lange bei einzelnen Dingen. Es ist eine wahnsinnig schnelle Abfolge von Informationen, so als würde man lediglich Situationen beschreiben anstatt eine richtige Geschichte zu erzählen. Das fand ich anstrengend. Auf diese Weise erfährt man natürlich eine Menge, aber es fällt auf Dauer schwer zu folgen. Außerdem machen die Dialoge im Buch das Lesen nicht unbedingt leichter. Es gibt keine Anführungszeichen oder einen anderen Hinweis das der nächste Satz gesprochen wurde, sodass man manchmal garnicht unterscheiden kann, was ein Dialog ist und was nicht. Beispiel: S.9, Zeile 6 „Es war dein Glück, dass du heute gekommen bist, sagt sie, ich fahre nämlich übermorgen, bleibe eine ganze Weile weg.“ Das Buch und seine Message an sich haben mir sehr gut gefallen, doch durch den Schreibstil und die Art der Erzählung habe ich schnell die Lust am Lesen verloren. Das war sehr schade. Alles in allem also eher anstrengend als das man es gerne liest. Das Ende ist einfach komplett offen gelassen, weshalb es auch da von meiner Seite aus Sterneabzug gibt.

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Rezension zu "Wolfsinsel" von Lajla Rolstad

ineteressante Geschichte
linasuevor 7 Monaten

★★★★☆ (4 von 5 Sterne)


Inhalt:
Die junge Lejla kauft sich ein Flugticket nach Kanada, denn sie zieht es immer wieder in die kanadische Wildnis. Dort angekommen, soll sie auf das Haus inkl. Grundstück von Freunden aufpassen. Doch dort ist sie weit von der heutigen Technologie entfernt. Kein Strom und „das Bad“ ist vor der Tür, mitten in der Kälte. Aber das schreckt Lejla nicht ab. Dort kann sie besser mit ihrer Depression und den Panikattacken umgehen.
Eines Tages lernt sie den jungen Carthy kennen und verliebt sich in ihn. Doch Carthy geht mit ihr um, wie es ihm passt. Wenn er getrunken hat, wird er ausfallend – eine Weile lässt es ihm Lejla durchgehen, doch auch irgendwann ist der Bogen überspannt und Lejla verlässt ihn. Sie reist von Ort zu Ort und lernt viele neue Menschen kennen, doch nicht jeder meint es gut mit ihr – doch Lejla gibt nicht auf. Sie liebt Kanada. Sie liebt die Natur. Sie will mehr von dem Land entdecken. Und so beginnt ihre Reise mit Höhen und Tiefen.

Meinung:
Eine wahre Geschichte über Lejlas Trip durch Kanada. Was sie sieht und erlebt, wird sehr detailliert beschrieben. Die Geschichte hat eine gewisse Atmosphäre, die einen von Anfang bis zum Ende in diese Geschichte hineinversetzt, als würde man selbst mit Lajla durch Kanada umherstreifen. Eine Geschichte die man so schnell nicht vergisst.

Cover und Titel:
Auf dem Cover sieht man die schöne Landschaft Kanadas. Mit den blauen und schwarzen Tönen, zeigt das Cover die Kälte, die man von Kanada kennt. Auch zeigt es, dass die Geschichte sehr viel Tiefe hat, und nicht alles nach Plan geht. Der Titel „Wolfsinsel“ passt sehr gut zu der Geschichte, denn Lajla erfährt, dass die Insel in der Nähe, von Wölfen bewohnt wird. Lejlas erste Begegnung mit einem Wolf ist sehr magisch, weshalb der Titel wirklich perfekt passt.

Die Geschichte:
Man reist mit Lajla durch Kanada, lernt Orte und Menschen kennen. Die Geschichte zieht einem in einen Bann, wodurch man das Gefühl hat, man würde mit Lajla durch Kanada reisen. Man merkt, wie sehr Lajla Kanada liebt, und man kann nicht anders und fängt an Kanada mit seinen Höhen und Tiefen, und trotz der Kälte wertzuschätzen.

Die Charaktere:
Hauptsächlich geht es natürlich um Lajla, doch man lernt viele weiter Charaktere kennen. Da die meisten Menschen sehr freundlich und hilfsbereit sind, fängt man auch diese an zu mögen. Einige spielen eine größere Rolle, andere wiederrum tauchen nur kurz in der Geschichte auf.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig. Aussagen haben keine Anführungszeichen. Viele Leute wiederholen in den Aussagen das letzte Wort nochmal. Es liest sich eher wie eine Dokumentation, denn Geschehnisse werden eher aufgezählt, wodurch ich öfters aus der Geschichte geworfen wurde, da der Wechsel ab und zu doch abrupt überging. Erst als ich fast in der Mitte des Buches ankam, hatte ich mich an den Schreibstil gewöhnt.

Fazit:
Eine interessante Geschichte, mit Höhen und Tiefen, die sich dennoch wie eine Dokumentation liest. Doch man kann viel lernen und eine gewisse Spannung ist vorhanden. Wer Kanada mag, den kann ich dieses Buch wirklich sehr empfehlen.

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Rezension zu "Wolfsinsel" von Lajla Rolstad

Leben bei den First Nation People Kanadas!
Angie*vor 8 Monaten

Meine Meinung: Der Titel und die das wunderschöne Coverbild einer vielleicht unberührten Naturlandschaft hatten mich sofort überzeugt. Das Buch musste ich einfach lesen, auch der Klappentext hatte meine Neugier geweckt.
Es ist eine absolut ehrliche, sensible und berührende Autobiografie einer jungen norwegischen Schriftstellerin, deren Talent zum Schreiben unumstritten vorhanden ist. Ihr Schreibstil ist sehr
 wandelbar und doch immer flüssig und angenehm zu lesen.  Ihr neues Buch besteht aus drei Untertiteln, bestehend aus eigenständigen Tatsachenberichten im Buch, nämlich *Wolfsinsel*, *Wege* und *Ein Tal voller Pferde*. Persönlich hat mich *Wolfsinsel* besonders angesprochen, einmal durch die ehrliche Schilderung ihres ersten Aufenthalts im wilden Kanada und durch den poetischen , wunderschönen Schreibstil, mit dem sie Naturerlebnisse, das eigene Wachsen ihrer Persönlichkeit in der Einsamkeit, und ihre Begegnungen und positiven Erfahren mit anderen Menschen schildert. Sie hütet während der Wintermonate den abgelegenen Hüttenkomplex einer amerikanischen Familie, der aus mehreren Gebäuden besteht. Feuer machen, Holz sammeln, ohne Strom und menschliche Gesellschaft mit den alltäglichen Dingen des Alltags zurechtzukommen, stellt sie selbst und ihre Fähigkeiten auf eine harte Probe. Es liest sich super spannend, man wird ganz wild auf dieses Erleben, aber ich habe sie manchmal um diese sogenannte *Freiheit* trotzdem nicht beneidet. 
 Den Mut und die Kraft für diese Lebensform hat sie sich auch erst im Laufe der Jahre aneignen können, nachdem sie mit vielen Zweifeln gelernt hatte, auf einige Annehmlichkeiten unserer Gesellschaft zu verzichten und auch mit sich selber, ganz allein, klarzukommen. Die Wertschätzung der unberührten Natur, Achtung vor jedem Lebewesen der Wildnis gehören wohl zu ihren schönsten Lebenserfahrungen . In den beiden anderen Teilen des Buches kehrt sie zurück nach Kanada, nachdem sie sich in Norwegen Geld für ihre Reisen verdient hatte. Sie führt ein unstetes Road-Movie-Leben im Auto, bei Freunden, ohne festen Wohnsitz, teilweise wieder allein in der Wildnis, auch in Reservats Gebieten der Native People, mit denen sie sehr innige und gute Kontakte erlebt. Sie lernt Schamanen und ihre Naturmedizin kennen, trifft alte Freunde und ungewöhnliche Menschen, die ähnlich wie sie leben und fühlt sich einfach wohl und geborgen in diesem Umfeld. 
Meine Bewertung: FÜNF ***** Sterne für den ersten Teil *Wolfsinsel*, VIER **** Sterne für die folgenden Abschnitte des Buches.

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Lajla Rolstad wurde am 11. November 1978 in Lillehammer (Norwegen) geboren.

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