Laksmi Pamuntjak

 3.2 Sterne bei 10 Bewertungen
Autorin von Alle Farben Rot und Herbstkind.

Lebenslauf von Laksmi Pamuntjak

Ausgezeichnete Literatur zwischen zwei Welten: Laksmi Pamuntjak wird 1971 in Indonesien als Tochter eines Architekten und einer Apothekerin geboren und wächst in einer mittelständischen Familie auf. Bereits mit elf Jahren gewinnt sie ihren ersten Preis für Literatur. Heute ist sie in Deutschland vor allem für ihren Roman „Alle Farben Rot“ bekannt, der 2015 erscheint und von den Umbrüchen in Indonesien Mitte des letzten Jahrhunderts und den drastischen Auswirkungen, die diese auf das Volk hatten, handelt. Das Buch gewinnt den LiBeraturpreis 2016 und wird mehrfach zu einem der besten Bücher der Frankfurter Buchmesse 2015 gewählt. Die Autorin wird in Deutschland gefeiert und besucht zahlreiche Städte auf Lesereisen. Heute lebt sie in Berlin und Jakarta. Diese zwei Heimaten finden auch in ihrem zweiten ins Deutsche übersetzten Roman, „Herbstkind“, der 2018 erscheint, eine Bedeutung. Die indonesische Protagonistin Siri erfährt kurz vor ihrem 50. Geburtstag, dass der Mann, den sie für ihren Vater hielt, nicht ihr leiblicher Vater ist. Sie macht sich auf eine Reise nach Berlin, um der Geschichte ihrer Familie auf den Grund zu gehen. In ihrer Heimat Indonesien arbeitet Pamuntjak neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin für die Wochenzeitung „Tempo“ und in dem zweisprachigen Buchladen „Aksara“, dessen Mitbegründerin sie ist.

Neue Bücher

Herbstkind
 (3)
Neu erschienen am 10.08.2018 als Hardcover bei Ullstein Buchverlage.

Alle Bücher von Laksmi Pamuntjak

Laksmi PamuntjakAlle Farben Rot
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Alle Farben Rot
Alle Farben Rot
 (7)
Erschienen am 14.10.2016
Laksmi PamuntjakHerbstkind
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Herbstkind
Herbstkind
 (3)
Erschienen am 10.08.2018

Neue Rezensionen zu Laksmi Pamuntjak

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buecherwurm1310s avatar

Rezension zu "Herbstkind" von Laksmi Pamuntjak

Zwischen zwei Welten
buecherwurm1310vor 25 Tagen

Die indonesische Künstlerin Srikandi (Siri) Eilers verbindet viel mit dem Herbst. Sie wird bald fünfzig und hat erst vor einiger Zeit erfahren, dass ihr Vater nicht ihr leiblicher Vater ist. Nachdem sie in den USA studiert und für einige Zeit in London und Madrid gelebt hat, ist sie nun in Berlin gelandet. In dieser Stadt lebt sie sich ziemlich schnell ein.

Die Buchbeschreibung klang so vielversprechend, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Leider aber konnte mich diese Geschichte so überhaupt nicht packen. Mir wurde nicht klar, wohin die Geschichte führen soll. Allerdings ist es interessant, etwas über die politische Lage in Indonesien und die Kultur des Landes zu erfahren.

Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Jeder Erzähler berichtet in der Ich-Form, was mich des Öfteren verwirrt hat, da ich mich immer orientieren musste, von wem die Rede ist. Dazu wechseln auch noch die Zeiten recht häufig.

Siri ist eine Frau, die von unterschiedlichen Kulturen geprägt ist. Ihr Verhältnis zur Mutter Amba ist etwas seltsam. Ihr leiblicher Vater Bhisma war ein politischer Gefangener und starb einen gewaltsamen Tod. Auch ihr Stiefvater Adalhard Eilers ist gestorben, ebenso wir ihr Ex-Mann Riaz. Als sie Riaz heiratete, brachte er seine kleine Tochter Amalia mit in die Ehe, die inzwischen erwachsen ist. Nach ihrer Ankunft in Berlin läuft sofort alles ziemlich glatt und sie verliebt sich in den Pianisten Matthias. Mit keinem der Charaktere hat mich irgendetwas verbunden.

Die Geschichte einer Frau mit indonesischen Wurzeln, die zwischen unterschiedlichen Welten pendelt und ihr Zuhause finden muss. Das Buch konnte mich nicht fesseln.

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leserattebremens avatar

Rezension zu "Herbstkind" von Laksmi Pamuntjak

Leider enttäuschend
leserattebremenvor einem Monat

Siri fühlt sich haltlos, seit sie erfahren hat, dass der Mann, den sie für ihren Vater hielt, es gar nicht war. In Berlin lebt sie als Künstlerin und versucht, einen neuen Start zu finden. Doch ihre Vergangenheit und private Konflikte nehmen sie in Beschlag und hemmen sie, ihre Heimat Indonesien holt sie auch in Berlin wieder ein.
Ich hatte mit „Herbstkind“ von Laksmi Pamuntjak bei der Lektüre große Probleme. Die Idee klang für mich so spannend und auch der Klappentext hat mich fasziniert, doch beim Lesen selbst konnte mich die Geschichte einfach nicht mitnehmen. Für mich zerfaserte die ganze Handlung immer wieder, teilweise konnte ich den Zusammenhängen gar nicht mehr folgen und die ganze Zeit war mir nicht klar, worauf die Autorin eigentlich hinauswollte. Worum sollte es bei der Geschichte gehen? Für mich war das alles einfach nicht greifbar, weder konnte ich das Handeln und Denken der Figuren nachvollziehen, noch ist mir das Thema des Romans richtig klar geworden. Fasziniert hat mich am Ende lediglich die sprachliche Umsetzung, die in diesem Fall auch der Übersetzung von Corinna Rodewald zuzuschreiben ist.
Zusammenfassend empfand ich den Roman „Herbstkind“ von Laksmi Pamuntjak als enttäuschend, ich konnte der Handlung nicht richtig folgen und auch die Figuren haben mich nicht erreicht. 

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Dominikuss avatar

Rezension zu "Herbstkind" von Laksmi Pamuntjak

Zwischen Jakarta und Berlin
Dominikusvor 2 Monaten


Von der indonesischen Autorin Laksmi Pamuntjak habe ich schon Alle Farben Rot gelesen. Als ich das neue Buch Herbstkind bei Ullstein Buchverlage entdeckte, musste ich zugreifen. Der Originaltitel ist The Fall Baby und wurde von Corinna Rodewald übersetzt.


Siri ist Indonesierin mit einem deutschstämmigen Vater. Sie ist künstlerisch begabt. Sie studiert in Europa , kommt zurück und heiratet einen Witwer mit einer kleinen Tochter. Nach Jahren lässt sie sich scheiden. Sie konstruiert Skulpturen, aus allerlei Gegenständen, teilweise etwas umstritten.


Kurz vor ihrem 50. Geburtstag erfährt sie, das ihr Vater nicht ihr leiblicher Vater ist. Daraufhin zieht sie nach Berlin. Das Verhältnis mit ihrer Mutter Amba ist von Anfang an seltsam.


Laksmi Pamuntjak lässt die indonesische Kultur und die politischen Lage lebendig werden.

Sie lässt ihre Figuren als Icherzähler fungieren, allerdings ist es schwierig, immer gleich mitzubekommen wer der jeweilige Sprecher ist. Auch die Zeiten wandeln oft hin und her.


Herbstkind zeigt viele Gegensätzlichkeiten. Der Roman wandert zwischen Erinnerung und Gegenwart.

Nicht ganz einfach zu lesen und man muss sich Zeit nehmen. Trotzdem interessant und fesselnd.



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Laksmi Pamuntjak wurde am 24. Dezember 1971 in Jakarta (Indonesien) geboren.

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