Lale Akgün

 3.6 Sterne bei 61 Bewertungen
Autor von Tante Semra im Leberkäseland, Kebabweihnacht und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Platz da! Hier kommen die aufgeklärten Muslime
Erscheint am 01.11.2018 als Buch bei Alibri.

Alle Bücher von Lale Akgün

Lale AkgünTante Semra im Leberkäseland
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Tante Semra im Leberkäseland
Tante Semra im Leberkäseland
 (45)
Erschienen am 01.12.2009
Lale AkgünKebabweihnacht
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Kebabweihnacht
Kebabweihnacht
 (6)
Erschienen am 28.10.2011
Lale AkgünDer getürkte Reichstag
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Der getürkte Reichstag
Der getürkte Reichstag
 (4)
Erschienen am 21.06.2012
Lale AkgünAufstand der Kopftuchmädchen
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Aufstand der Kopftuchmädchen
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 (2)
Erschienen am 01.01.2011
Lale AkgünPlatz da! Hier kommen die aufgeklärten Muslime
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Platz da! Hier kommen die aufgeklärten Muslime
Lale AkgünTante Semra im Leberkäseland
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Tante Semra im Leberkäseland
Tante Semra im Leberkäseland
 (4)
Erschienen am 02.10.2008
Lale AkgünIntegrationspolitik in föderalistischen Systemen
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Integrationspolitik in föderalistischen Systemen

Neue Rezensionen zu Lale Akgün

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Rezension zu "Kebabweihnacht" von Lale Akgün

Weihnachten auf Türkisch
peedeevor 3 Jahren

Der 17-jährige Umut arbeitet als Azubi in einem Kaufhaus. Umut ist ein grosser Fan von Weihnachten: Plätzchen backen, die Wohnung dekorieren, der Duft des Tannenbaums… Aber sein Vater will davon gar nichts wissen: Weihnachten zu feiern sei eine Sünde für einen richtigen Moslem! Der Vater meint, die Christen würden versuchen, die Moslems zu missionieren. Umut glaubt nicht daran. Was soll an Weihnachten Sünde sein? Ist es für ihn trotzdem möglich, Weihnachten zu feiern?

Erster Eindruck: Ein schönes, weihnächtliches Cover mit orientalischem Touch; ein witziger Buchtitel.

Umut hört immer wieder davon, dass er als Türke eine andere Kultur habe, als seine deutschen Freunde. Ja, aber was bedeutet das? Umut lebt in Deutschland und seine Heimat sollte ihm doch ein Gefühl der Geborgenheit geben: „Weihnachten war seine selbstgebastelte Heimat.“ Der Vater hat sich in den letzten Jahren innerlich immer mehr von seiner Familie entfernt, durch seine sturen Ansichten, die im der Imam vermittelt und der Vater einfach ohne zu hinterfragen übernommen hatte. An Heiligabend kommt es zum Eklat – alle Familienmitglieder sind gezwungen, ihre Rolle zu überdenken. Sind sie auf dem richtigen Weg?

Der Schreibstil hat mir sehr gefallen und das Buch liess sich flüssig lesen. Die Protagonisten waren gut beschrieben: Der Vater, der auf der Suche nach dem Richtigen ist; die Mutter, die sich durch ihre Heirat nach Deutschland erhoffte, einst studieren zu können und dann resigniert hat; die Tochter, die dem Vater nach dem Mund spricht, aber ausser Haus ein ganz anderes Leben lebt; Umut, der immer wieder versucht, mutig für seine Meinung einzutreten. Und dann die lieben Ersatzgrosseltern Rohowsky im gleichen Haus…

Ich muss zugeben, dass ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht habe, wie die Weihnachtszeit für einen Moslem ist. Ob Weihnachten auch gefeiert wird oder ob dies eben ignoriert wird. Sicherlich ist es für einen Moslem in einer christlich geprägten Umgebung anders, als in einem muslimischen Land. Mir hat dieses Buch sehr gefallen, hat es mich doch zum Nachdenken gebracht über Weihnachten, Feier der Geburt Jesu, Nächstenliebe und Toleranz.

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Nats avatar

Rezension zu "Tante Semra im Leberkäseland" von Lale Akgün

Lale Akgün - Tante Semra im Leberkäseland
Natvor 5 Jahren

Klappentext:

Bei Familie Akgün war es nie langweilig. Dafür sorgten schon die unterschiedlichen Familienangehörigen: der politisch sehr begeisterungsfähige Vater, ein Zahnarzt, und die schlanke, vornehme Mutter, überzeugte Kemalistin und begeisterte Mathematikerin, einen Kopf größer als ihr Mann und völlig humorlos. Tante Semra, die erst nach Mekka pilgert, um eine echte Hadschi zu werden, und dann alles dafür tut, den Ramadan zu umgehen und sich Leberkäsebrötchen zu gestatten. Die Schwester, die den deutschen Adel für sich entdeckte und ihre Liebe zum Klatschblätterwald – von den deutschen Nachbarn und ihrer türkischen Gastfreundschaft ganz zu schweigen. Herrlich komische Geschichten von Türken und Deutschen, die so unterschiedlich und doch auch wieder so gleich sind.

Zum Inhalt:

Die neunjährige Lale kommt 1962 mit Familie nach Deutschland, da der Vater dort zwei Jahre verbringen möchte. Die Mutter ist wenig begeistert – warum Istanbul verlassen?
In kurzweiligen Anekdoten erzählt Lale Akgün ihre Ankunft und das Leben in Deutschland. Sprachprobleme werden bald durch Privatunterricht überwunden und auch in der Schule integriert sich Lale sehr schnell.
Die deutschen Nachbarn sind merkwürdig, aber liebenswert. Aber auch zu in der Nähe lebenden türkischen “Gastarbeitern” nimmt Familie Akgün regen Kontakt auf. Zunächst als sozialistische Agitation von Lales Vater geplant, entwickelt sich die Wohnung der Familie Akgün bald in einen Treffpunkt der in der Umgebung lebenden Türken (ohne weitere politische Einflussnahme). Auch Tante Semra und ihr Mann siedeln nach Deutschland über und sorgen für Heiterkeit, aber auch für Frust bei Lales Mutter, denn eigentlich war sie froh, der omnipräsenten Schwägerin entflohen zu sein.
Aus den ursprünglich geplanten zwei Jahren Aufenthalt wird ein komplettes Leben in Deutschland und Lale geht schließlich in die Politik um ihr Heimatland Deutschland mitzugestalten.

Meine Meinung:

Ich habe die Geschichten um die Familie Akgün sehr gerne gelesen. Die Schrullen der verschiedenen Familienmitglieder werden sehr sympathisch geschildert. Probleme, die sicher auch aufgetreten sein dürften (wie in allen Familien), werden jedoch nicht erwähnt. Ein eingängig geschriebenes Buch, das man gut zwischendurch und hintereinander weg lesen kann. Wer heitere Familiengeschichten mag, macht hier sicher nichts falsch.

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Rezension zu "Tante Semra im Leberkäseland" von Lale Akgün

Rezension zu "Tante Semra im Leberkäseland" von Lale Akgün
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Inhalt:
Eine türkische Familie wandert nach Deutschland ein - und eine der Töchter schreibt ihre Erinnerungen der lustige, nette, kuriosen Begegnungen und Geschehnisse auf.
** ** ** ** ** ** ***
Schreibstil:
Alltagssprache. Ungeschminkt und mit Humor.
** ** ** ** ** ** ***
Zeitstrang/ Fortschreiten der Geschichte:
kein Eintrag.
** ** ** ** ** ** ***
Quintessenz:
Ja, ein gaz nettes Buch.
Allerdings habe ich nach einem 3/4 dieses Beendet, da es für meinen Geschmack gereicht hat. Einmal in diese Thematik eingelesen, hat es mir gereicht. Nicht im negativen Sinne! Aber Lust noch mehr dieser Anekdoten zu lesen hatte ich dann doch nicht.
** ** ** ** ** ** ***

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