Laline Paull

 3.9 Sterne bei 176 Bewertungen
Autorin von Die Bienen, Das Eis und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Laline Paull

Dramatikerin, Roman- und Drehbuchautorin: Die britische Autorin indischer Abstammung hat in Oxford, Los Angeles und London Englisch und Theaterwissenschaften studiert und anschließend als Drehbuchautorin für das Royal National Theatre gearbeitet. Nach mehreren Theaterstücken schrieb Laline Paull 2014 ihren Debütroman „The Bees“, der für den John W. Campbell Memorial Award for Best Science Fiction Novel und den Baileys Women’s Prize for Ficiton nominiert wurde. Noch im selben Jahr erschien die deutsche Übersetzung „Die Bienen“. Aus der Sicht der Biene Flora 717 wird der Aufstieg von der untersten Kaste im Bienenstock bis hin zum direkten Umfeld der Königin geschildert. Jedoch gerät ihre Position und ihr Leben in Gefahr, als sie eines Tages versehentlich Mutter wird, denn dieses Privileg ist allein der Königin vorbehalten. Laline Paull, der die Natur und die Pflege der Umwelt sehr am Herzen liegt, lebt mit ihrer Familie in England und schreibt an weiteren literarischen Veröffentlichungen.

Alle Bücher von Laline Paull

Laline PaullDie Bienen
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Die Bienen
Die Bienen
 (88)
Erschienen am 11.01.2016
Laline PaullDas Eis
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Das Eis
Das Eis
 (82)
Erschienen am 31.03.2018
Laline PaullDas Eis: Roman
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Das Eis: Roman
Das Eis: Roman
 (1)
Erschienen am 31.03.2018
Laline PaullThe Bees
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The Bees
The Bees
 (5)
Erschienen am 12.05.2015
Laline PaullThe Ice
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The Ice
The Ice
 (0)
Erschienen am 01.01.2017
Laline PaullDe bijen / druk 1
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De bijen / druk 1
De bijen / druk 1
 (0)
Erschienen am 16.09.2014
Laline PaullThe Bees
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The Bees
The Bees
 (0)
Erschienen am 06.05.2014

Neue Rezensionen zu Laline Paull

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Helena89s avatar

Rezension zu "Das Eis" von Laline Paull

»Die Arktis ist beides. Friedlich und furchterregend. Sie ist erhaben.«
Helena89vor 2 Monaten

Das Eis – ein Roman Laline Paulls, der sich vor dem geschichtlichen Hintergrund der Arktisforschung mit sage und schreibe allen für die Menschheit insgesamt und den Einzelnen im Speziellen relevanten Themen wie Wahrheit, Gerechtigkeit, Umweltschutz, Politik, Korruption, Moral, Machtstreben, Ruhm, Geld, Status, Loyalität, Liebe und Freundschaft auseinandersetzt – und das alles in Form von einer Geschichte, die in Verbindung mit Paulls ganz eigenen Sprachgewalt den Leser mitreißt und nachhaltig prägt. 

Peter Freuchen und Knud Rasmussen, Robert E. Peary und Matthew Henson, Fridtjof Nansen und Roald Amundsen – was verbindet diese Männer? Diese Männer brachen in den genannten Konstellationen zu Polarforschungen in die Antarktis auf und es gelang ihnen nur dank der Hilfe des anderen, des Kameraden, des Freundes diese Aufgabe zu bewältigen und alle lebensbedrohlichen Gefahren zu meistern. „Man wird oft gefragt, was denn den Reiz einer Polarexpedition ausmache und welche Freuden sie mit sich bringt“, schreibt Frank Arthur Worsley während der britischen Polarexpedition 1926 in sein Logbuch. „Abenteuer [...]. Errungenschaften [...]. Sich mit aufgezogenen Segeln oder der Dampfkraft einen Weg durch das Eis zu bahnen. Die wundervolle, unberührte Schönheit dieser Regionen, die gesunde, erquickende Lebensweise und nicht zuletzt – die Kameradschaft, die großartige Kameradschaft unter Männern. Männer, die an deiner Seite kämpfen, die sich zusammen mit dir bei harter Arbeit schinden, die mit dir lachen und mit dir scherzen. [...] Kameraden, die durch Dick und Dünn zusammenhalten, die Schicksalsprüfungen und Entbehrungen, Freuden, Gefahren und ihre spärliche Nahrung miteinander teilen und die, unter allen erdenklichen Umständen, wild entschlossen sind, die Sache zusammen durchzustehen.“ 

Auch Tom Harding und Sean Cawson verbindet eine herzliche Kameradschaft und große Freundschaft seit sie zusammen als Studenten 1988 an einer Grönland-Expedition teilnehmen. Tom ist "mit einem goldenen Löffel im Mund geboren worden", ist unheimlich gutaussehend und ein wahrer Frauenschwarm, bleibt trotz dessen völlig unverdorben und widmet sein Leben nach erfolgreich abgeschlossenem Jurastudium ganz dem Umweltschutz. Sean dagegen ist Halbwaise und stammt aus ärmlichen Familienverhältnissen. Er ist ein Self-made-Man, für den Geld und Status stets eine Versuchung darstellen und die ihn oftmals die falschen Entscheidungen treffen lassen. Die gesamte Geschichte wird aus Seans Perspektive erzählt und Laline Paull gelingt das fast Unmögliche: Der Leser fühlt und leidet mit dem Protagonisten mit – jenseits von jeglichen Sympathie- beziehungsweise Antipathiegefühlen.

Toms und Seans Lebenswege kreuzen sich beim Trinity Term Dinner der elitären »Gesellschaft der verschollenen Polarforscher«, bei der Sean kellnert und Tom als neuestes Mitglied aufgenommen werden soll. Seit Sean im Alter von zwölf Jahren dieses riesige Ölgemälde mit Eisbergen in dem Kinderheim sah, in das er gesteckt wurde, während sich seine Mutter von einem ihrer Selbstmordversuche erholte, ist er von dem einen Gedanken wie besessen: Er möchte die Arktis erforschen. Dieser Wunsch entspringt einem großen Gefühl der Einsamkeit: „Während er dort stand, konnte er sein Elend vergessen und sein gesamtes Bewusstsein ins Innere des leuchtenden Eises werfen. Im Vordergrund war der Mast eines gesunkenen Schiffes zu sehen [...] Eines Tages, während er das Bild anstarrte, kam ihm ein Gedanke, von dem er plötzlich wie von einer festen, unverbrüchlichen Wahrheit überzeugt war: Sein Vater war auf dem Schiff gewesen [...], hatte Schiffbruch erlitten und deshalb hatte er ihn auch nie kennengelernt und deshalb wollte seine Mutter sterben. Das Eis hatte ihm seine Familie geraubt, und er musste dorthin fahren, um sie sich wiederzuholen.“ Tom wird seine Familie, und dann auch Joe Kingsmith, der ihnen die Grönland-Expedition finanziert, und dann Gail, die er heiratet. Beide, Tom und Sean, stehen fest im Leben, als sie vom Verkauf des Midgard-Grundstücks erfahren, das der Pedersen-Familie gehört. Als Greenpeace-Mitglied gelingt es Tom die Pedersens davon zu überzeugen, dass Sean und er als Hüter der Arktis fungieren werden – die Midgard Lodge entsteht. „Es galt, die eigentliche und wichtigste Zielsetzung von Midgard im Auge zu behalten: nämlich einen inspirierenden Ort zu schaffen, an dem die Versöhnung von Unternehmertum und ökologischer Verantwortung gefördert wurde.“ Doch die Dinge scheinen sich mit der Zeit in die falsche Richtung zu entwickeln. Bei einer Expedition, bei der die Polarlichter und die Besichtigung des Großen Saals im Vordergrund stehen, kommt es zu einer Meinungsverschiedenheit der beiden. Der jähe tragische Tod, der Tom in der Höhle heimsucht und dem Sean nur um eine Haaresbreite entgeht, setzt eine scharfe Zäsur in das Leben der Menschen, die ihn lieben, und die Entwicklungen auf Midgard Lodge. Vier Jahre später wird der Leichnam Tom Hardings beim Kalben des Gletschers freigegeben und eine gerichtliche Untersuchung zur Todesursache einberufen. „[Sean] musste diesen Schock einfach als Chance umdeuten – als Chance, endlich mit der Geschichte abzuschließen. [...] Im Innersten seines Herzens wusste er, dass die Sache für ihn alles andere als abgeschlossen war. Er hatte lernen müssen, mit dem Gedanken zu leben, dass Tom in jener unberührten makellosen Weite verloren gegangen war – genau so hatten auch zahlreiche andere arktische Helden ihr Ende gefunden.“ 

An dieser Stelle beginnt das Herzstück des Romans. Der gesamte Hergang des Geschehens am Vortag und dem Tag des tragisches Unfalls wird Stück für Stück rekonstruiert, indem jeweils ein Teil dessen unvermittelt zwischen oder nach jeder Zeugenaussage geschoben wird. Es scheint auch alles geklärt und aufgelöst zu sein, der Untersuchungsrichter zieht sich zur Urteilsfindung zurück, als Sean am nächsten Tag, zerschlagen und blutverschmiert, um eine erneute Zeugenaussage bittet. Die Medien toben, ein weltweiter Skandal ist ausgelöst, ein einziger Eklat. Aber auch das Leben einiger Menschen ändert sich mit einem Schlag, nicht zuletzt sein eigenes. Die ausgesprochene Wahrheit lässt Sean sich selbst erkennen: „Er hatte nur Augen für das Geld gehabt [...]. Er hatte frei darüber verfügen können, hatte alles damit machen können, was er wollte, und was hatte er getan? Alles Erdenkliche, um seinen Platz am Tisch der Mächtigen und Reichen zu beanspruchen. Um sich sicher zu fühlen. [...] Sein eigener gefrorener Freund, der stets bereit gewesen war, sich jeglicher Ungerechtigkeit oder Grausamkeit in den Weg zu stellen, wo auch immer sie ihm begegneten. Doch Sean hatte mehr Wert auf Geld und Status gelegt.“ Nun kann Sean nach vier unendlich langen qualvollen Jahren seinen Frieden mit der Vergangenheit schließen. Gleichzeitig begibt er sich wohlwissend in Lebensgefahr, denn keine Enthüllung der Wahrheit kann ohne Konsequenzen bleiben, aber »Entbehrung und Leiden sind die einzigen Dinge, die den Geist des Menschen für das öffnen können, was allen anderen verborgen bleibt.« 

Laline Paull setzt in ihrem Roman "Das Eis" mit Souveränität und Leidenschaft ein Plädoyer für einen moralischen und umweltbewussten Lebenswandel. Für Wahrheit und Gerechtigkeit. Ein sehr unbequemes Buch in unserer Zeit. Und ein wohlrecherchiertes Buch, das mit den eingestreuten zitierten Passagen realer Polarforscher das Verlangen nach weiterer Nachforschung zum Thema Antarktis weckt. Nicht zuletzt liefert Laline Paull mit ihrem Roman eine perfekte Vorlage für einen mitreißenden Film!

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Rezension zu "Das Eis" von Laline Paull

Eisige Geschäfte und tiefe Freundschaft in der Arktis
anchsunamunvor 2 Monaten

Das Buch „Das Eis“ von Laline Paull ist ein Ökokrimi, der im Juli 2018 im Tropen Verlag erschienen ist. Passend zum Titel zeigt das Cover einen kleinen Mann, der sich in einer großen Höhle fast verliert – farblich passend in eisblau. Schon die Inhaltsangabe verspricht eine spannende Geschichte und genau die erwartet einen auch.

Bei einer Kreuzfahrt in die Arktis erleben Touristen das Kalben eines Gletschers. Hierbei wird die Leiche von Tom Harding, dem bekannten Umweltaktivisten, der vor mehreren Jahren bei einer Excursion in eine Eishöhle nicht mehr zurückgekehrt ist. Nur sein bester Freund Sean konnte gerettet werden. Es ist die Geschichte einer tiefen Freundschaft zwischen zwei Männern, die am Ende auch über den Tod noch Bestand hat,  aber auch eine Geschichte über die Ausbeutung und Zerstörung der Arktis und über die Gefahr, die das mit sich bringt.

 

Der wunderbare Schreibstil und die spannende Geschichte fesseln den Leser und die beeindruckende und teilweise erschreckend realistische Geschichte tut ein Übriges. Besonders gefallen haben mir die Zitate der bekannten Polarforscher Nansen etc. vor jedem Kapitel. Sie lässt den Leser miterleben, wie aus dem unsicheren, phasenweise schwachen Sean, der alles tun würde, um in der Welt der Reichen zu bestehen, um den Ritterschlag zu bekommen, eben um weg von seinem „alten“ Leben als Waise zu kommen. Er liebt die Arktis. Gemeinsam mit Tom will er die Menschen auf die Schönheit der Arktis aufmerksam machen. Ihren künftigen Geldgeber Kingsmith lernen sie an der Uhi kennen, wo dieser einen Vortrag hält. Leider merkt Sean nicht, dass es nicht sein Wissen und seine Geschäftsideen sind, die dazu führen, dass Kingsmith erst ihre Arktisreise und später auch Midgardlodge finanziert. Selbst als Regierungsvertreter mitmischen, kommen ihm nicht eine Sekunde Zweifel, an dem was er tut. Der Tod seines Freundes hat ihn mitgenommen und er war seitdem nicht mehr in der Arktis. Doch jetzt, als die Leiche gefunden wird, holt ihn alles ein. Und er bemerkt, dass er nur gedacht hat, er sei der Chef seines Unternehmens.

Auf brutale Weise wird ihm die Augenbinde abgerissen. Und jetzt kommt doch noch einmal der Sean zu Tage, Ziele hatte und für diese mit Engagement gekämpft hat. Um es mal salopp zu formulieren: Sean zeigt „Arsch in der Hose“. Und das hat mir gezeigt, warum diese beiden unterschiedlichen Menschen so miteinander befreundet waren.

Das einzige, was mir nicht gefallen hat, waren einige Fremdwörter, die leider nicht erklärt wurden. Ich habe sehr oft gegoogelt bzw. ein Lexikon zu Rate gezogen, so dass mein Buch jetzt ein wenig mit Notizen verziert ist.

Das erste Kapitel des Buches hat mich sehr an die aktuelle Geschichte über den erschossenen Eisbären erinnert und es hat mich schockiert, dass man mit Geld offensichtlich wirklich alles kaufen kann und auf nichts Rücksicht nehmen muss. Der Eisbär hat einen Menschen angegriffen, zugegeben, aber der Mensch hatte dort eigentlich nicht wirklich was zu suchen. Es hat mich erleichtert, dass in dem Buch kein Eisbär sein Leben lassen musste. Aber ansonsten gab es erschreckende Parallelen.

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Rezension zu "Das Eis" von Laline Paull

Naturschutz und Profitgier – interessantes Thema, aber keine überzeugende Umsetzung
bookgirlvor 3 Monaten

Inhalt
Als ein Kreuzfahrtschiff in der Arktis eine Leiche entdeckt, ist schnell klar, dass es sich um Tomas Harding, einen Polarforscher, handelt. Er ist drei Jahre zuvor bei einer Expedition verschollen. Der letzte, der ihn lebend gesehen hat, ist sein Freund, der Geschäftsmann Sean Cawson. Als die gerichtliche Untersuchung zu Toms Tod beginnt, wird schnell klar, dass beide Männer unterschiedliche Vorstellungen von Naturschutz hatten.

Meine Meinung
"Das Eis" ist ein Roman mit aktuellem Zeitbezug. Erst vor kurzem ist ein Kreuzfahrtschiff in Spitzbergen unterwegs gewesen und hat einen Eisbär getötet. Natürlich waren die Reisen nicht gerade günstig und die reichen Touristen wollten etwas geboten bekommen. Ja, so ist der Mensch heutzutage, wenn er das nötige Kleingeld hat. Da kann man schon erwarten, dass man alle Tiere, der Big Five sieht, wenn man eine Safari bucht. Und da hält man sich natürlich auch nicht zurück, wenn man eine Kreuzfahrt in Norwegen macht.

Doch wenn auch das Thema das Laline Paull in ihrem Buch behandelt ein anderes ist, so ist das Grundgerüst doch das gleiche, denn auch hier geht es darum, dass der (reiche) Mensch keinerlei Skrupel kennt, wenn es um Raubbau unserer Natur geht. Geld regiert die Welt und dafür wird gerne etwas so zurechtgebogen, dass man guten Gewissens sein Haupt betten kann und sich sogar noch als Gutmensch fühlt. So wie auch bei dem Geschäftsmann Sean Cawson, der aus einfach Verhältnissen stammt und es zu einigem Wohlstand gebracht hat. Sein erklärtes Ziel ist es einen Orden verliehen zu bekommen und dafür geht er über weite Strecken auch gerne mal über Leichen oder "übersieht" was Recht oder Unrecht ist. Das alles tut er sogar noch mit dem Hintergedanken, sich selber eine Art Denkmal zu hinterlassen, weil er der Umwelt etwas Gutes tun möchte. Verlogener geht es wohl kaum. 

Laline Paull setzt in ihrem Roman jedoch nicht nur den Umwelt-Aspekt in den Fokus, sondern auch den Fund der Leiche von Thomas Harding, einem Polarforscher und besten Freund von Sean. Dieser galt auch 3 Jahre nach einer Expedition mit Sean als vermisst. Schnell stellt sich die Frage, ob Sean etwas mit dem Tod von Thomas zu tun hat? Bei einem Gerichtsprozess erfährt man mehr über die Hintergründe der Expedition und auch darüber, wer Sean wirklich ist. Sean gewährt Einblicke in sein früheres Leben, welches er durch den Prozess in Frage stellt.

"Das Eis" hat mir gut gefallen, enthält aber einige Längen. Eine straffere Erzählweise hätte der Geschichte sicher gut getan, da die Handlung an sich spannend war. Nicht nur der Umwelt-Aspekt, sondern auch der Gerichtsprozess hätten weitaus fesselnder sein können. Was mir jedoch am wenigsten gefallen hat war das Ende. Einerseits fand ich es unglaubwürdig und dann so offen, dass es zu viel Spielraum lässt, wie und ob es nun weitergeht.

Fazit
"Das Eis" ist ein solider Roman, der Themen wie Naturschutz und Profitgier gut vereint, dem es jedoch ein wenig an Würze fehlt. Ein paar Seiten weniger hätten der Geschichte sicherlich gut getan. Dennoch vergebe ich gerne 3 Sterne.

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Gespräche aus der Community

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Klett-Cotta_Verlags avatar
Liebe Lovelybookser und Bookserinnen,

wir möchten Euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen!
Dieses Mal zum spannenden Roman von Laline Paull »Das Eis«.


Zum Inhalt:

Die schmelzenden Gletscher der Arktis geben eine Leiche frei. Der leblose Körper gehört Umweltaktivist Thomas Harding, der drei Jahre zuvor spurlos im Eis verschwand. Von der gemeinsamen Expedition kehrte damals nur ein Mann zurück: Hardings bester Freund. Ein elektrisierender Abenteuerroman über Freundschaft, Verrat und unseren Umgang mit der Natur.

Die Eisdecke in der Arktis schmilzt unaufhörlich. Raffgierige Unternehmen wittern ihre Chance und wetteifern um einen Platz im ewigen Eis. Als ein Kreuzfahrtschiff im arktischen Wasser eine Leiche entdeckt, ist schnell klar, um wen es sich handelt: Tom Harding, Polarforscher und einer der besten Kenner der Arktis, der drei Jahre zuvor nach einem Unfall im Eis verschwand. Der Letzte, der ihn lebend gesehen hat, ist sein bester Freund und Geschäftspartner Sean Cawson. Die Männer planten gemeinsam die Eröffnung einer exklusiven arktischen Lodge, die sich gleichzeitig dem Schutz des Nordmeers verpflichtete. Als die Untersuchungen zu Hardings Tod beginnen, wächst der Druck auf Cawson. Waren ihre Vorstellungen von Naturschutz und Profitgier letztlich doch zu verschieden?

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>>zum Buch mit Leseprobe

Wollt Ihr dabei sein? Dann bewerbt euch  für eines der 20 Bücher!

euer Klett-Cotta Verlag
Zur Leserunde
Klett-Cotta_Verlags avatar
Und schon geht es in die nächste Leserunde! Wir möchten mit euch »Die Bienen«  von Laline Paull aus dem Tropen Verlag lesen. Seid ihr dabei?

Infos zum Buch:
Ihr Name ist Flora. Ihre Nummer 717. Sie ist ziemlich groß. Ihr Pelz ist struppig. Andere finden sie hässlich. Doch sie ist klug und mutig. Und sie kann sprechen! Flora 717 ist eine Biene. Laline Paull erzählt das ergreifende Abenteuer dieser außergewöhnlichen Biene in einer anderen und doch zutiefst vertrauten Welt.
Flora 717 ist eine Säuberungsbiene aus der untersten Kaste im Bienenkorb. Ausgestattet mit Fähigkeiten, die ihren Rang weit überschreiten, steigt sie schnell auf und darf sogar an der Seite der Königin leben. Alles scheint perfekt. Doch ohne es zu wollen, gebiert Flora eines Tages ein Ei. Ein Umstand, der allein der Königin vorbehalten ist und bei Missachtung schwer bestraft wird. Es beginnt ein Wettlauf um Zeit, Nahrung und Geschicklichkeit, um ihr Leben und das ihres geliebten Kindes zu bewahren. Laline Paull inszeniert gekonnt einen Roman über Aufstieg, Liebe und Gerechtigkeit.

HIER FINDET IHR EINE LESEPROBE

Kurzinfos zur Autorin:
Laline Paull studierte Englisch und Theaterwissenschaften in Oxford, Los Angeles und London, wo sie auch für das Royal National Theatre tätig war. Sie lebt mit ihrer Familie in England. »Die Bienen« ist ihr Debütroman.

Seid ihr neugierig geworden? Dann bewerbet euch doch und gewinnt eines der zehn Leseexemplare von unseren Bienen! Am 02.10.14 ziehen wir die Gewinner.
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Laline Paull im Netz:

Community-Statistik

in 274 Bibliotheken

auf 43 Wunschlisten

von 7 Lesern aktuell gelesen

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