Kant und das kleine rote Kleid

von Lamia Berrada-Berca 
3,6 Sterne bei8 Bewertungen
Kant und das kleine rote Kleid
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In einem etwas eigenartigen, fast schon entpersonalisierenden Stil geschrieben, dessen Sinn sich jedoch im Verlauf der Geschichte erschließt

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Feines Buch mit gutem Text

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Inhaltsangabe zu "Kant und das kleine rote Kleid"

In der Hoffnung auf ein besseres Leben verlässt eine junge Frau ihr Land und folgt ihrem Mann nach Paris. Aber ihre Träume erfüllen sich nicht in dieser glitzernden Stadt: Noch immer trägt sie eine Burka, ihr Mann bestimmt über sie, und sie ist einsam. Doch eines Tages entdeckt sie in einem Schaufenster ein bezauberndes rotes Kleid. Immer wieder geht sie daran vorbei, beseelt von dem Wunsch, es einmal zu tragen und sich frei zu fühlen. Wenig später fällt ihr ein Buch von Kant in die Hände. Sie versteckt es vor ihrem Mann und beginnt gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter, heimlich darin zu lesen. Allmählich spürt sie, wie nicht nur das Kleid, sondern auch Kants Worte in ihr eine leise Sehnsucht wecken – den Schleier zu lüften, der sie vom Leben trennt, und endlich den Horizont zu berühren, von dem sie bislang nur geträumt hat…

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783866124325
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:96 Seiten
Verlag:Pendo Verlag
Erscheinungsdatum:01.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Alaiss avatar
    Alaisvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: In einem etwas eigenartigen, fast schon entpersonalisierenden Stil geschrieben, dessen Sinn sich jedoch im Verlauf der Geschichte erschließt
    Eine junge Frau auf dem Weg zur Selbstfindung

    Eine junge Frau ist aus ihrer fernen Heimat ihrem Mann nach Paris gefolgt. Hier werde sie glücklich sein, meinte er. Doch sie und ihre Tochter leben weiterhin innerhalb der sehr engen Grenzen, die er ihnen gesetzt hat, ihre Verhüllung zieht auf der Straße misstrauische Blicke auf sich und sie fühlt sich einsam und von der sie umgebenden Welt abgeschnitten. Da findet sie eines Tages vor der Tür ihres Nachbarn ein Buch und nimmt es an sich. Ihre Tochter hilft ihr, es zu entschlüsseln ...
    "Kant und das kleine rote Kleid" ist ein Roman, der mich erst auf den zweiten Blick überzeugt hat. Zunächst kam ich mit dem Stil der Autorin überhaupt nicht klar: Die Sätze klangen für mich zu aufgesetzt, getragen, bedeutungsschwanger. Das Verlangen der Autorin, eine These zu verdeutlichen, tritt auf den ersten Seiten leider deutlich hervor.
    Die Sprache ist jedoch sehr poetisch, vor allem aber auch erschreckend entpersonalisierend - es ist immer wieder die Rede von "einer Frau", erst spät erfährt der Leser, dass die Hauptfigur der Erzählung Aminata heißt. Doch gerade dies ist ein geschickter Schachzug von Lamia Berrada-Berca, denn es geht tatsächlich um eine Entpersonalisierung und deren Überwindung, um Aminatas "siebte Sünde": ihren Weg zu der Idee, sie könnte ein Individuum sein, was ihr zuvor vorbehalten war ...
    Die Autorin erzählt mit leisen Tönen, räumt Gefühlen einen großen Platz ein. Und so hat dieses kleine, zart-poetische Buch mich letztendlich doch verzaubert.

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    leserins avatar
    leserinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Feines Buch mit gutem Text
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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Anspruchsvoll, macht nachdenklich, mit einer poetischen Sprache- ein kleines wundervolles Büchlein.
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    Grossstadtheldins avatar
    Grossstadtheldinvor 7 Monaten
    B
    Bea_Mevor 8 Monaten
    I
    Ilovebooksvor 9 Monaten
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    Tounyvor einem Jahr
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    Mikakovor einem Jahr

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