Lana Morgenstern

 4.8 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Das Kind der Welten, Seelenstern: Weltensymphonie und weiteren Büchern.

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Seelenstern: Weltensymphonie
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Neu erschienen am 07.10.2018 als E-Book bei Wiesengrund Verlag.
Seelenstern
Neu erschienen am 04.10.2018 als Hardcover bei Wiesengrund Verlag.

Alle Bücher von Lana Morgenstern

Lana MorgensternDas Kind der Welten
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Das Kind der Welten
Das Kind der Welten
 (2)
Erschienen am 17.03.2017
Lana MorgensternSeelenstern: Weltensymphonie
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Seelenstern: Weltensymphonie
Seelenstern: Weltensymphonie
 (1)
Erschienen am 07.10.2018
Lana MorgensternFremde Heimat
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Fremde Heimat
Fremde Heimat
 (1)
Erschienen am 06.03.2018
Lana MorgensternSeelenstern
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Seelenstern
Seelenstern
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Erschienen am 04.10.2018

Neue Rezensionen zu Lana Morgenstern

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Tintengluts avatar

Rezension zu "Fremde Heimat" von Lana Morgenstern

Musik als Halt in einer fremden Welt
Tintenglutvor 4 Monaten

Landory, eine Welt neben der Erde. Eine Welt, in der Elben ihr Zuhause haben.

Landory, die fremde Heimat von Anysa und ihr persönliches Gefängnis.


Kaum auf Landory angekommen, muss sie sich beweisen und ist dabei auf die Elbendeligation angewiesen und stolpert von einem Angriff zum nächsten.

Nichts wünscht sich Anysa mehr, als zurück nach Hause zu gelangen, doch es scheint unmöglich zu sein und eine andere Möglichkeit, als die Elben nach Tharul - der Hauptstadt der Elben - zu begleiten, hat sie nicht.

Doch gerade dort, in diesem umwerfenden Schloss fühlt sie sich mehr den je als eine Gefangene der Elben.

Nichts wird ihr gesagt, nichts erklärt, nichts aufgedeckt. Geheimnisse bleiben geheim, ihr wahres Schicksal verborgen, ihr Leben anscheinend nicht mehr wert als das eines Märtyrers. Aber selbst das wird ihr nicht gesagt.

Sie weiß nur eines: Sie soll für die Elben kämpfen und den Dämon Anaruba besiegen, um Landory - ihre Heimat - zu retten. Wieso? Weshalb? Warum? Tja, keine Ahnung, immerhin wird Anysa im Dunkeln gelassen, ganz im Sinne des Elbenkönigs.

Denn die Elben tuen nie etwas, was ihnen zu Schaden gereichen könnte.


Während Anysa kämpfen und Magie wirken lernen soll, erlebt sie sehr viele Rückschläge und wird von ihrem Elbenmagier-Lehrer mehr als nur einmal in Grund und Boden gestampft - ich drücke es mal so aus. Dabei basiert ihre Fähigkeit auf einer ganz besonderen Magie, die tief mit ihr verwurzelt ist und ihre Kraft aus Anysas Emotionen empfängt: Der Liebe zu Musik.

Eine Note nach der anderen formt sich zu einer Tonleiter, diese zu einer Strophe und die wiederrum zu einer Melodie. Ein Klang ertönt, eine Silbe gesprochen und die Töne reihen sich aneinander, um ihre Macht zu entfalten.

Magie in ihrer schönsten und mächtigsten Form: Der Musik.

Instinktiv benutzt Anysa diese Magie und versetzt ganz Tharul in Staunen, wenn sie im Schloss auf dem harten Sims des Nachts ihr Lied auf der Gitarre spielt, weil ihr Herz sich nach der Erde sehnt.

Aber wem kann sie vertrauen? Auf wessen Wort hören?

Iskander, dem Schatten?

Ein Mensch, der einst als Tausch für sie nach Landory gezogen wurde, als sie auf die Erde geschickt worden war. Kann sie ihm trauen, sich auf ihn einlassen oder wieso verspürt sie diese Wärme, diese Ruhe, wenn er da ist? Er ist doch derjenige, der sie entführt hat, in eine fremde Welt!


Nicht nur, dass Anysa ein Gefühlswirrarr erlebt, sie muss auch versuchen sich zu behaupten und genau das fand ich so spannend von der Autorin dargestellt. Es klappt nicht beim ersten Mal oder gar zweitem Mal. Anysa ist ein Charakter, der Fehlschläge erleidet, der fällt und wieder aufsteht. Und der sich nach Zuhause sehnt. Aber nicht, weil ihr das Schicksal von Landory gleichgültig wäre, sondern weil ihr keiner auch nur ansatzweise etwas erklärt.

Ganz ehrlich? Ich würde da auch Protest einwerfen und mich nach Hause wünschen wollen, wenn man komplett im Dunkeln gelassen wird. Und da wundern sich die Elben, warum sich die Sängerin eingesperrt fühlt... Männer...


Die Autorin eröffnet einige mehrer Stränge, gibt den Charakteren ein Ziel oder eben keines, weil die Zukunft ungewiss vor ihnen liegt, statt klar gezeichnet zu sein.

Zum Beispiel hat Pips, ein Syraner - ein fahrendes Volk, das durch Auftritte in Städten und Dörfern ihr Geld verdient - Magie in sich, die er nicht akzeptieren kann, weil Magie in seinen Augen schlecht ist. Und er scheint eine wichtige Figur zu sein, denn seine Wege kreuzen sich in Tharul öfter mit Anysa und irgendetwas verbindet sie. Im Gegensatz zu Anysa bewundert Pips aber die Elben, ihre Sträke, ihre Anmut, ihre Gefühlslosigkeit, ihren Sinn für Gerechtigkeit.

Ab und an fand ich aber Pips echt nervig, irgendwie bekomme ich selbst keinen guten Draht zu ihm, vielleicht im Verlauf des nächsten Bandes... Der junge Mann regt mich auf...


Um Anysa und Pips herum werden Charaktere aufgebaut, ein Netz aus Personen, die wichtig für sie sind und die entweder zu ihnen stehen oder sie zerstören können. Dabei zeichnet die Autorin alle Charaktere wunderbar und gibt ihnen Eigenschaften, die mich sie mögen oder verabscheuen ließen.


Der Schreibstil ist wie der eines Erzählers. Als würde ich gerade ein Märchen lesen, eine Legende aus längst verlorenen Zeiten. Oberflächlich und doch tief genug greifend, um die Charaktere zum Leben zu erwecken. Wunderbar passend für diesen Epos, unter dem es auch kategorisiert wurde.


Besonders liebe ich an diesem Buch die persönliche Playlist der Autorin. Mit Fußnoten hat sie im fließenden Text passende Lieder ausgesucht, die ich mir nach dem Lesen der entsprechenden Szene angehört habe und ich war hin und weg. Wunderbar gut und passend für die Situation, da hat die Musik noch einmal perfekt die Emotionen unterstrichen und alles noch ein Stück lebendiger gemacht. 

Herrlich!


Der Innenteil des Buches ist sehr schön gestaltet und beinhaltet neben einer Karte auch einen Notenschlüssel und auch so ist es einfach schön anzusehen.

Ich hoffe, man merkt meine Begeisterung 😂


Fazit:

5 Sterne für ein spannendes Abenteuer, wo die Heldin mal nicht alles auf einmal kann und alles super gut läuft. Eine Heldin, die ihre eine Hälfte nur zu genau kennt, ihre andere Hälfte aber noch entdecken oder sie akzeptieren muss, habe ich zumindest das Gefühl. Sehr gelungen.

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Larissa_liests avatar

Rezension zu "Das Kind der Welten" von Lana Morgenstern

Musik ist Magie. Magie ist Leben. Leben ist Musik.
Larissa_liestvor 5 Monaten

Weltensymphonie 1 - Das Kind der Welten
Von Lana Morgentern
Erschienen im Wiesengrund Verlag

Inhalt:

Musik ist Magie, Magie ist Leben, Leben ist die Musik.

Die Erde und die magische Welt Landory, die vor Äonen EINS waren, werden von einem furchteinflößenden Dämonen bedroht. Eine Prophezeiung bestimmt die Elben Anysa zur  Weltenretterin. Sie wird durch ein Zeitportal von Landory zur Erde gebracht. Im modernen Berlin wächst die zu einer begnadeten Sängerin heran. Bis Elben erscheinen und sie nach Landory entführen. Ist Anysa wirklich die Auserwählte, für die alle sie halten? Und was hat es mit den Weltenbüchern auf sich, in denen die Geschichten der Welten verfasst werden?

Diese Fantasy-Roman ist der Beginn einer spektakulären Reihe, die einen ganz neuen Blick auf die Geschehnisse in unserer Welt eröffnet.

Meine Meinung:

Ich bin am Anfang schwer reingekommen ab ca der Hälfte aber kam Fahrt auf und der Knoten platzte. Das letzte Drittel war richtig spannend. Mein Lieblingscharakter kommt ziemlich zum Schluss. Er hatte zwar schon ca. in der Mitte einen Kurzauftritt, aber das wirkliche wichtige kommt mit ihm zum Schluss *hehe*. Die Hauptperson Anysa alias Anja hat ein schweres Schicksal zu tragen und mit der Zeit wird es immer schwerer und es wird definiv nicht leichter. Schade ist das ich sie nicht singen hören kann. Musik ist ein sehr wichtiges Thema in diesem Buch und ist allgegenwärtig. Ich stell es mir Anjas Stimme aber einfach wunderschön vor. Das Ende des ersten Teiles war offen und lässt hoffen das der zweite Teil genauso spannend anfängt, wie der erste aufgehört hat. (Wehe wenn nicht😉) Auch ein Thema ist Mobbing in Kindesalter, das auf Anja zutrifft. Sie hält die Rolle des Opfers inne. Dadurch das sie ein Adoptivkind ist und es ihr auch im Erwachsenenalter offenbart wird, fragt sie sich natürlich wo ihre Wurzeln liegen. Das sie anders ist war ihr schon immer klar. Ihre plötzliche Entführung machte das noch einmal für die deutlich.
So viel will ich nicht verraten, den es soll für euch mindestens so spannend wie für mich sein *diabolisches lachen*🤣

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