Lance Rubin Bin mal kurz tot

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Inhaltsangabe zu „Bin mal kurz tot“ von Lance Rubin

Was würdest du tun, wenn du genau wüsstest, dass du morgen stirbst? Würdest du dich mit deiner Familie versöhnen? Mit den Jungs um die Häuser ziehen? Dein erstes Mal erleben? Oder dich mit deiner Freundin zerstreiten? Die eigene Beerdigung vermasseln? Dich auf den letzten Drücker lächerlich machen? Lance Rubins Debüt sprüht vor Hochspannung und aberwitzigem Humor. Wie alle anderen auch kennt der 17-jährige Denton seinen genauen Todestag. In der Zeit davor, der Todeswoche, tun die Menschen traditionell alles, was sie schon immer tun wollten. Am Tag vor seinem Tod erwacht Denton aber im Bett eines Mädchens, das definitiv nicht seine Freundin ist, die ihn irgendwie letzte Nacht verlassen haben muss. Das kann er kurz vor seiner Beerdigungszeremonie am Nachmittag eigentlich nicht gebrauchen. Auf welche Weise Denton den Tod finden wird, das weiß er noch nicht. Ein mysteriöser Fleck auf seiner Haut gibt jedoch einen ersten Hinweis. Doch dann taucht ein merkwürdiger Fremder auf seiner Beerdigung auf und erzählt allerhand Dinge, die Dentons bevorstehendes Ableben in ein ganz neues Licht rücken. Etwas stimmt hier nicht. Doch kann er noch herausfinden, was?

So mit Humor geschrieben und mit Humor gelesen - und doch ein treffendes Thema.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Insgesamt ein sehr interessantes Thema über den Tod und das Wissen, darum wann man genau stirbt, mit gutem Humor.

— CallieWonderwood

Fantasy mit schrägem Humor, der gewiss nicht jedermanns Geschmack trifft, aber mir insgesamt gut gefallen hat.

— NicoleGozdek

Endlich bin ich mit dem Buch durch. Trotz dem Chaos hat es Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen

— JayTheFox

Absolut empfehlenswert, denn dieses Buch ist alles: Liebesroman, Kriminalroman und unglaublich humorvoll.

— Buchherz13

Lustig & unterhaltsam!

— lenasbuecherwelt

Lustige Story und toller Schreibstil. Lässt am Ende jedoch zu viele Fragen offen, man hätte viel mehr aus der Story machen können

— books_____forever

Belanglos, nichtssagend und nur der witzige Stil hat mich bis zum Schluss lesen lassen. Schade!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein Jugendbuch, dass einem den Tod auf eine andere Art und Weise näher bringt ...

— Uwes-Leselounge

Ein locker leichtes Lesevergnügen mit nicht besonders viel Tiefgang, aber guter Unterhaltung.

— BuechersuechtigesHerz

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    Bin mal kurz tot

    MosquitoDiao

    14. September 2017 um 10:18

    Mit einem leichten und lustigen Schreibstil eröffnet uns Lance Rubin eine wirklich interessante Thematik. Was, wenn wir irgendwann so weit sein sollten, dass bei der Geburt bestimmt werden kann, wann man sterben wird? Stellt euch vor, ihr haltet selbst die Trauerrede auf eurer Beerdigungszeremonie? Wer sich jetzt denkt, dass hier eher ernste Themen aufgegriffen werden, hat sich geirrt. Zumindest wird nicht wirklich mit einer Ernsthaftigkeit in dieser Geschichte vorgegangen. Alles ist ganz amüsant gehalten, auch wenn ich zugeben muss, dass ich mir den Schreibstil noch ein wenig humorvoller vorgestellt hatte. Nichtsdestotrotz musste ich an einigen Stellen schmunzeln. Denton Little muss einem einfach ein bisschen ans Herz wachsen, wer an seinem Todestag von so viel Pech (oder vielleicht doch Glück?) verfolgt wird, muss einem schon leidtun. Der lustige Typ, mit dem einen oder anderen Punkt auf der Liste, die er gerne noch vor seinem Ableben abgehakt hätte. Leider ist jedoch alles ein bisschen mehr oberflächlich gehalten, als ich es mir gewünscht hätte. So auch die anderen Charaktere, die zwar sehr abwechslungsreich, aber eben nicht mit außerordentlich viel Tiefe beschrieben sind. Am Ende hätte ich mir einen stärkeren Spannungsbogen gewünscht, viele Handlungen und Wendungen waren einfach vorhersehbar und dadurch nicht ganz so unterhaltsam. Das, oder man hätte die emotionale Ebene rund ums Thema Sterben mehr ausgebaut. Vielleicht waren meine Erwartungen an diese Geschichte auch einfach zu hoch gesteckt. Dennoch handelt es sich dabei um mal eine etwas andere Geschichte, die perfekt für zwischendurch ist. FAZIT Zumindest in meinen Augen ist Lance Rubin mit dieser Idee eine wirklich abwechslungsreiche Geschichte gelungen. Trotzdem hätte ich mir noch einen Funken mehr an Humor und Spannung gewünscht, um das ganze Bild mehr abzurunden. Mit lustigen, aber nicht sehr detaillierten Charakteren sorgt diese Geschichte für ein paar nette Lesestunden für zwischendurch.

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  • Tolles Buch!

    Bin mal kurz tot

    Verena20

    18. May 2016 um 22:52

    Dieses Buch ist echt toll! Und was selten bei Büchern ist, die ich lese: Am Ende musste ich echt über das Geschehen nachdenken und ich habe es auf die Realtität bezogen.Was wäre, wenn wir alle unser Todesdatum wüssten? Wie würde ICH mich bei so etwas fühlen? Wie würde ich leben? Was würde ich machen?Also das Buch hat mich echt zum Nachdenken gebracht.Auch ein wenig Spannung war vorhanden, was der Geschichte auch nochmal das gewisse "etwas" gab.Ich kann das Buch nur weiter empfehlen :)

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  • Einfach genial...

    Bin mal kurz tot

    Miri92

    16. January 2016 um 13:40

    Action: ●● Spannung: ●● Humor: ●●● Charaktere: ●● Anspruch: ● Erotik: Inhalt: Denton Little lebt in einer Welt, in der jeder sein eigenes Todesdatum kennt. Die Trauerfeiern finden also einen Tag vor dem Tod, im Beisein desjenigen, um den es geht, statt. Denton ist eigentlich ein ziemlich armer Kerl, denn er wird bereits mit 17 Jahren sterben. Das Buch setzt ein, als er am Tag vor seinem Tod (also am Tag seiner Trauerfeier) im Bett der Schwester seines besten Freundes aufwacht. Und auch sonst geht an diesem Tag einiges schief… Meinung: Diese Geschichte ist nicht nur mein erstes gelesenes Buch des Jahres, sondern auch mein erstes echtes Highlight. Ich musste an vielen Stellen wirklich laut lachen und habe die Geschichte und die Charaktere geliebt. Die Welt wird plausibel erklärt. Alles, von dem ich dachte, das es nicht funktioniert, wenn man sein eigenes Todesdatum kennt, wird erklärt (beispielsweise warum man trotzdem nicht übermäßig riskant leben sollte oder wie verhindert werden kann, dass jemand der weiß, dass er in den nächsten Tagen stirbt, noch schnell eine Bank ausraubt, um seine Freunde oder seine Familie versorgt weiß). Und auch die psychologischen Folgen dieses Wissens um das eigene Todesdatum werden meiner Meinung nach gut dargestellt. Ich habe an das Funktionieren dieser Welt (ob nun fantastisch oder futuristisch) geglaubt und fand alles gut ausgearbeitet. Und die Handlung war ebenfalls wirklich lustig, wobei es natürlich um ein ernstes Thema geht und die ernsten Stellen nicht vergessen wurden. Natürlich muss man das Thema Tod insgesamt ein bisschen mit Humor nehmen können, aber ich fand der Witz des Buches war in keinem Fall geschmacklos und es handelt sich auch nicht wirklich um schwarzen Humor. Ich persönlich habe zur Zeit wirklich Problem mit dem Tod generell und normalerweise muss ich bei jedem Buch oder Film heulen, sobald auch nur das Wort Tod fällt, aber bei dieser Geschichte musste ich, wie mehrfach gesagt, ständig laut lachen. Mit dem Ende war ich nicht zu vollen 100% zufrieden, aber sicherlich zu 90%. Es werden einfach ein paar Dinge offen gelassen, von denen ich mir wünschen würde, noch mehr zu erfahren. Ob es noch einen Folgeband gibt, konnte ich nicht wirklich herausfinden, allerdings sagt meine wunderbare Book-Catalogue-App, dass dies der erste Teil der "Denton-Little-Reihe" sei. Ich hoffe also auf einen Folgeband, der das doch recht offene Ende und die restlichen Fragen klären wird. Falls ihr etwas dazu wisst, schreibt mir gerne in die Kommentare oder eine Mail. Auf dieses Buch freue ich mich nämlich schon wirklich sehr :) Als Fazit kann ich dieses Buch also wirklich nur allen empfehlen, die gerne einmal ein wirklich gutes Buch zum lachen lesen möchten!  

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  • zu langatmig

    Bin mal kurz tot

    CoffeeToGo

    12. January 2016 um 15:01

    Da Denton Little sein Todesdatum kennt, weiß er, dass er morgen sterben wird. Doch statt eine normale Feier, bei der Freunde und Familie auf seinen Tod warten, läuft einfach alles erdenkliche schief. Zudem hat er plötzlich einen mysteriösen Fleck auf seinem Bein und fremde Leute warnen ihn davor, dass andere hinter ihm her sein könnten. Was ist an ihm so besonders? Warum darf ausgerechnet er nicht einfach ganz normal sterben, wie alle anderen auch? In der Welt von Denton Little werden die Todesdaten der Menschen direkt nach der Geburt ermittelt. So weiß jeder wann er sterben wird und kann sein Leben bis dahin voll auskosten. Diese neue Idee fand ich klasse, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob ich mein Todesdatum wirklich wissen will. Zumal zwar jeder weiß wann, jedoch nicht wie er sterben wird. Leider war es trotz der witzigen Idee und der lustigen Erzählung von Denton ziemlich langatmig. Ich hatte die Idee im Kopf, dass Denton seinen Todestag (der etwa auf der Hälfte des Buches wäre) vielleicht überlebt und es dann damit weitergeht, warum er denn überlebt hat. Doch das ganze Buch zieht praktisch zwei Tage in Dentons Leben bis zum geht nicht mehr in die Länge. Über die banalsten Dinge wird seitenlang geschrieben. Das war zwar stellenweise wirklich lustig, doch hat die Geschichte nicht vorangebracht. Das Ende kam auch sehr plötzlich. Die Erklärung war mehr als dürftig und ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Außerdem kommt zum Schluss noch einmal eine dramatische Wendung und anstelle von Erklärungen bleibt der Leser mit allerlei Fragezeichen über dem Kopf zurück.

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  • Bin mal kurz am rezensieren... Tolles Buch

    Bin mal kurz tot

    anastasiahe

    23. December 2015 um 20:02

    Titel: Bin mal kurz tot Autor: Lance Rubin Seitenanzahl: 351 Preis(Klappenbroschur): 16,99 € (D) Verlag: Piper- ivi- Hier findet ihr eine Leseprobe zum Buch ISBN: 978-3-492-70334-5 Bewertung: 4 Sterne Inhalt: Wie alle anderen auch kennt der 17-jährige Denton seinen genauen Todestag. In der Zeit davor, der Todeswoche, tun die Menschen traditionell alles, was sie schon immer tun wollten. Am Tag vor seinem Tod erwacht Denton aber im Bett eines Mädchens, das definitiv nicht seine Freundin ist, die ihn irgendwie letzte Nacht verlassen haben muss. Das kann er kurz vor seiner Beerdigungszeremonie am Nachmittag eigentlich nicht gebrauchen. Auf welche Weise Denton den Tod finden wird, das weiß er noch nicht. Ein mysteriöser Fleck auf seiner Haut gibt jedoch einen ersten Hinweis. Doch dann taucht ein merkwürdiger Fremder auf seiner Beerdigung auf und erzählt allerhand Dinge, die Dentons bevorstehendes Ableben in ein ganz neues Licht rücken. Etwas stimmt hier nicht. Doch kann er noch herausfinden, was? Meine Meinung: Ich finde das Cover passt genau zur Geschichte. Klar ist es erstmal ein makaberer Gedanke ein Buch mit solch einem Inhalt zu lesen auf dessen Cover ein Sarg zu sehen ist, aber ich habe mich herangetraut und bereue meine Entscheidung definitiv nicht. Das Cover passt meiner Meinung nach perfekt zu der Vorstellung , die im Buch vertreten ist, bei seiner eigenen Beerdigungszeremonie anwesend zu sein. Es stellt die für uns unvorstellbare Tatsache perfekt heraus seine eigene Beerdigung wie einen Feiertag zu behandeln. Auch erfüllt der Umschlag genau seinen Sinn und Zweck: nämlich dem potentiellen Leser einen Einblick zu geben was ihn erwarten wird, bzw. was passieren könnte. Und genau das ist bei "Bin mal kurz tot" perfekt gelöst! Bin mal kurz tot Allein die Idee des Autors Lance Rubin ist genial! Er nährt sich in diesem Buch auf eine geschickte, charmante und humorvolle Weise an das in unserer Gesellschaft doch kontroverse und eher verschlossen gehaltene Thema dem Tod an. Sein Schreibstil ist sehr interessant und man hat auch öfters etwas zu lachen. Sein Protagonist Denton Little ist ein ganz normaler Jugendlicher mit Stärken und Schwächen und es gefällt mir , dass Lance Rubin ihn genau so erschaffen hat wie Denton eben ist: neugierig, nicht zu weinerlich , liebevoll und Feingefühl. Man begleitet ihn von dem Morgen seiner Beerdigungszeremonie bis zum Ende des Buches (Ich will euch nicht spoilern:)). Wie ihr bereits oben gesehen haben könnt habe ich diesem Buch "nur" vier Sterne gegeben. Dies hat auch einen Grund,den ich euch hier nennen werde. Die Story an sich ist extrem kreativ und es lohnt sich definitiv dieses Buch zu lesen , vor allem wenn man mal etwas anderes sucht. Auch die Charaktere sind liebevoll und gut ausgearbeitet. Jedoch hatte ich in der Mitte des Buches eine Art Lesetief, wo sich meiner Meinung nach alles nur im Kreis gedreht hat, was mich ein wenig genervt hat. Aber da mich der Rest vollkommen für sich eingenommen hat und das Lesetief an sich auch nicht all zu übel war ziehe ich in meiner Gesamtwertung nur einen Stern ab. "Bin mal kurz tot" ist wahrlich ein Buch für alle , die mal etwas anderes suchen. Ich kann es euch nur empfehlen! Der Autor: Lance Rubin ist Schauspieler, Comedian und Autor und lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Brooklyn, NYC. Seinem komödiantischen Talent lässt er mittlerweile bei einem Podcast und natürlich vor allem beim Schreiben freien Lauf. »Bin mal kurz tot« ist sein erster Roman.

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  • Bin mal kurz tot - Lance Rubbin

    Bin mal kurz tot

    CallieWonderwood

    23. October 2015 um 19:47

    Wie alle anderen auch kennt der 17-jährige Denton seinen genauen Todestag. In der Zeit davor, der Todeswoche, tun die Menschen traditionell alles, was sie schon immer tun wollten. Am Tag vor seinem Tod erwacht Denton aber im Bett eines Mädchens, das definitiv nicht seine Freundin ist, die ihn irgendwie letzte Nacht verlassen haben muss. Das kann er kurz vor seiner Beerdigungszeremonie am Nachmittag eigentlich nicht gebrauchen. Auf welche Weise Denton den Tod finden wird, das weiß er noch nicht. Ein mysteriöser Fleck auf seiner Haut gibt jedoch einen ersten Hinweis. Doch dann taucht ein merkwürdiger Fremder auf seiner Beerdigung auf und erzählt allerhand Dinge, die Dentons bevorstehendes Ableben in ein ganz neues Licht rücken. Etwas stimmt hier nicht. Doch kann er noch herausfinden, was ? (Klappentext) Zitat : '' Zum ersten Mal, seit ich die Augen aufgeschlagen habe, denke ich nicht darüber nach, was ich in diesem Zimmer mache, was letzte Nacht passiert ist oder wann die Bauarbeiten in meinem Kopf mal Pause machen. Stattdessen denke ich : Morgen ist der Tag, an dem ich sterben werde. '' Das Hauptthema des Buches beschäftigt sich mit dem Tod und mit dem Wissen darum, wann man sterben wird. Diesen Aspekt fand ich sehr interessant, aber auch skurril. Vor allem bringt es aber den Leser auf eine lockere Weise dazu, auch über seinen Tod nachzudenken und wie es wäre, wenn man wüsste wann man stirbt. Ein wenig absurd ist aber auch die Tatsache, dass der Tod vorher mit einer Zeremonie gefeiert wird, derjenige der bald stirbt, sich von allem verabschiedet und schließlich in einer Beisitzung mit seiner Familie auf seinen Tod wartet. Der Protagonist Denton geht ziemlich sarkastisch und locker mit seinem bevorstehenden Tod um. Er mag das Gehabe um seinen Tod nicht so sehr und findet die Beisitzung auch nicht besonders toll. Innerlich hat er aber trotzdem ein klein wenig Angst vor dem Tod. Die Handlung zieht sich über seine letzten Tage und spielt sich in seiner gewohnten Umgebung ab, wie sein Zuhause, bei seinem Kumpel oder in der High-School. Das Ende der Geschichte finde ich zwiespältig, einerseits ein wenig vorhersehbar, aber auch gut. Zitat : '' Hast du Pilze gefressen, Herzchen ? '' Die Charaktere fand ich insgesamt sehr interessant, alle sehr unterschiedlich und teilweise auch mit einigen Geheimnissen. Gut gemacht fand ich dabei, vor allem die einzelnen Verbindungen und Beziehungen zu Denton. Denton hat mir als Hauptcharakter sehr gut gefallen, ironisch, witzig, locker und auch ein wenig normal, der aber eine Charaktertiefe besitzt. Das Einzige was mich an ihm ein wenig gestört hat war, dass er gegen Ende unbedingt vielen Leuten sagen wollte, was er wirklich über sie denkt und ziemlich auf Moral bedacht war. Irgendwie war das für mich komisch, auch in Bezug auf das Ende der Geschichte. Bei den Nebencharakteren sind mir besonders Felix und Paolo ins Auge gestochen. Der Schreibstil von Lance Rubbin passt perfekt zu der Geschichte, locker und flüssig, aber er vermittelt auch eine gewisse Spannung. Insgesamt schreibt er auch sehr witzig, u.a. in Bezug auf Dentons Gedanken, und man merkt, dass der Autor als Comedian tätig ist. Fazit :  Insgesamt ein sehr interessantes Thema über den Tod und das Wissen, darum wann man genau stirbt, mit gutem Humor.

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  • "Ach ja, dieses Buch und ich" oder "Unsere Leidensgeschichte mit Happy End"

    Bin mal kurz tot

    JayTheFox

    Bin mal kurz tot (Lance Rubin) ivi (Piper Verlag) 16,99€ (Broschiert) 352 Seiten erschienen 11.05.2015 Klappentext: Stellt euch vor, dass ihr den Tag eures eigenen Todes kennt. Stellt euch vor, dieser Tag wäre Morgen. Und stellt euch vor, ihr vermasselt alles, was es zu vermasseln gibt. Großartig, oder? So geht es mir, Denton Little. Morgen werde ich sterben. Und heute habe ich den verrücktesten Tag meines Lebens… -------------------------------------------------------------- Wie alle anderen auch kennt der 17-jährige Denton seinen genauen Todestag. In der Zeit davor, der Todeswoche, tun die Menschen traditionell alles, was sie schon immer tun wollten. Am Tag vor seinem Tod erwacht Denton aber im Bett eines Mädchens, das definitiv nicht seine Freundin ist, die ihn irgendwie letzte Nacht verlassen haben muss. Das kann er kurz vor seiner Beerdigungszeremonie am Nachmittag eigentlich gar nicht brauchen. Auf welche Weise Denton den Tod finden wird, das weiß er noch nicht. Ein mysteriöser Fleck auf seiner Haut gibt jedoch einen ersten Hinweis. Doch dann taucht ein merkwürdiger Fremder auf seiner Beerdigung auf und erzählt allerhand Dinge, die Dentons bevorstehendes Ableben in ein ganz neues Licht rücken. Etwas stimmt hier nicht. Doch kann er noch herausfinden, was? Reihe?: Nö Erste Eindruck/ Cover: Eine Komödie über den Tod? Ich meine dieses Buch musste ich unbedingt lesen und dass es mir dann als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, freut mich besonders. Danke an der Piper Verlag. (http://www.piper.de/) Das Cover finde ich auch wirklich schön, denn es verspricht schon, dass dieses Buch den Tod nicht ganz ernst nimmt. Mit den kleinen Partyhütchen und den Ballons. Außerdem fühlt sich der Sarg auch ganz anders an, als der Rest des Buches. Außerdem verlink ich euch hier mal den Tumblr Blog von Lance Rubin und sein Song zum Buch, den ich sehr lustig fand. Blog: http://lancerubin.tumblr.com/ Video: https://www.youtube.com/watch?v=5w8zUw-YErs Meine Erwartungen an das Buch sind ziemlich hoch, da der Autor Comedian ist und weiß, wie man Leute zum Lachen bringt, dann weiß er wohl auch, wie man ein gutes lustiges Buch schreibt. Das Video mit dem Song zum Buch war schon einmal ziemlich lustig. Nach den ersten Seiten: So nach den ersten paar Seiten muss ich sagen, bin ich ein bisschen enttäuscht. Denn bis jetzt ist das Buch noch nicht besonders lustig oder es trifft einfach nicht meinen Humor, das kann auch sein. Aber ich finde das Thema aber immer noch sehr interessant. Wie ist es, wenn man sein ganzes Leben lang weiß, dass man nicht älter als 17 wird? Ich könnte mir vorstellen, dass das ziemlich belastend ist. Meine Meinung: Tja, dieses Buch und ich haben eine kleine Leidensgeschichte. Ich war mit meiner Mutter im Urlaub (davon habe ich euch auch ein paar Bilder gepostet) dabei habe ich leider das Buch vergessen. Dann haben wir da angerufen. Meine Tasche wurde nicht gefunden. Ein Tag später haben wir wieder angerufen, diesmal war die Tasche da. Daraufhin sollten wir die Portokosten überweisen. Danach? Nichts. Okay, habe ich gedacht, Poststreik und so, aber Pustekuchen. Das Geld war in der falschen Abteilung gelandet. Danach ging das ganz schnell und ich konnte das Buch wieder in den Händen halten, weil ich aber so lange aus der Geschichte raus war, hatte ich nicht wirklich Lust, weiter zu lesen. Aber jetzt bin ich durch mit dem Buch und muss sagen, es war wirklich toll. Ich fand die Vorstellung sehr faszinierend, dass man weiß, wann man stirbt, nicht so wie bei uns. Du bist kerngesund. Und dann bähm Aneurysma und ihr seid tot. Aber das Buch war auch sehr gut erzählt, die Charaktere waren authentisch und die Dialoge waren manchmal wirklich so lustig. Man merkt, dass der Autor Comedian ist, er hat einfach ein Gespür für Wortwitz. Mehr kann ich auch nicht wirklich sagen, denn wenn ich mehr auf den Inhalt eingehen würde, würde ich zu viel verraten und den Spaß will ich euch nicht nehmen, aber ich verrate euch meinen Lieblings- Charakter. Das ist nämlich Felix und wer das Buch gelesen hat, weiß auch wieso - ich sag nur Bettpfanne. Außerdem mochte ich auch Victoria gerne. Happy End?: Hier möchte ich nichts verraten, denn das würde ja alles verraten. Überlebt er? Überlebt er nicht? Sternebewertung: ♥♥♥♥ 4/5 Kategorie: A funny book Alles Liebe eure Jana aka Sunshine ♥

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    • 2
  • Absurd, schräg, makaber - Fantasy der anderen Art

    Bin mal kurz tot

    NicoleGozdek

    30. August 2015 um 14:17

    Ich habe mal wieder einen Schlag zugelegt bei meiner SUB-Abbau Challenge und heute dieses Buch gelesen: "Bin mal kurz tot" von Lance Rubin. Das Cover mit dem feierlich geschmückten Sarg und der coole Titel fallen sofort ins Auge und stimmen schon mal auf den Roman ein: Es geht um ein ernstes Thema, den Tod, der auf humorvolle Weise erzählt wird. Dabei reicht der Humor von absurd, schräg, lustig über makaber bis "Oh, mein Gott, wie oberpeinlich! Das überfliege ich jetzt aber mal, sonst muss ich mich fremdschämen!" Ihr merkt, es gab Stellen, die mir nicht ganz so gut gefielen, wie andere. Vielleicht war es an manchen Stellen einfach ein bisschen des Guten zu viel. Insgesamt hat mir der Roman aber gut gefallen. Das liegt aber auch daran, dass ich die Idee des Romans einfach genial finde und sie mich zum Grübeln gebracht hat. Wie würde ich reagieren, wenn ich wüsste, an welchem Tag ich sterben werde? Was würde ich tun? Würde ich meinen Tod akzeptieren oder würde ich bis zum letzten Atemzug kämpfen?  Ich-Erzähler Denton muss sich mit 17 Jahren bereits diese Fragen stellen, denn der Roman erzählt von den letzten beiden Tagen seines Lebens. Obwohl er schon mit 5 Jahren wusste, wann er stirbt, und sich auf diesen Tag vorbereiten konnte, kommt natürlich alles ganz anders als geplant. Und die Sterbe-Rituale, die er über sich ergehen lassen muss, sind zum Teil schon echt seltsam. Aber lest am besten selbst. Wer Fan von Terry Pratchett und absurder Fantasy ist, der kommt hier voll auf seine Kosten.

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  • Ein wirklich unterhaltsamer Roman, der mich aber nicht aus den Socken hauen konnte

    Bin mal kurz tot

    _Vanessa_

    25. August 2015 um 21:57

    Der 17-jährige Denton wird bald sterben, das weiß er schon lange. Dank bestimmter Forschungen kann der Tod eines Menschen nun auf den Tag genau bestimmt werden und in der Woche davor wird dann das gemacht, was man vor seinem Tod unbedingt noch tun wollte. Am vorletzten Tag gibt es dann eine Beerdigungszeremonie und am letzten Tag wartet man im Kreis seiner Familie und den engsten Freunden auf den Tod. Wie und zu welchem Zeitpunkt dieser eintritt ist nicht bekannt, nur dass es eben an genau diesem Tag passiert. Am Tag seiner Beerdigungszeremonie wacht Denton dann total verkatert im Bett eines Mädchens auf, was definitiv nicht seine Freundin ist. Er kann sich an nichts mehr aus der vergangenen Nacht erinnern, und während er versucht, sich alles zusammenzureimen, entdeckt er zu allem übel einen komischen Fleck auf seinem Bein, der ein erster Hinweis auf die Art, wie er sterben wird, sein könnte. Als ihn auf seiner Zeremonie auch noch ein ihm unbekannter Mann anspricht, der seine Mutter gekannt zu haben scheint, und ihm allerlei Dinge erzählt weiß er, dass irgendwas nicht stimmen kann. Doch wird er früh genug herausfinden, was? Meine Meinung: "Bin mal kurz tot" hat mich von der ersten Sekunde, wo ich es gesehen habe, angesprochen. Die Kurzbeschreibung hat mich unglaublich neugierig gemacht, die Idee hinter dem Buch hat mich fasziniert und es klang so, als könnte es eventuell auch ganz lustig sein und dabei genau meinen Humor treffen. Ich war gespannt, was mich erwarten wird und wie das Ganze umgesetzt wurde. Schon auf den ersten Seiten war mir klar, dass mir dieses Buch wohl gefallen wird und ich sollte recht behalten. Es ist komplett im Ich-Erzähler aus der Perspektive unseres Protagonisten Denton geschrieben. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und schnell und schon nach kurzer Zeit waren die ersten 50, dann 100 Seiten einfach so weggelesen. Genau das Richtige für die Geschichte. Diese ist nämlich lockerflockig und sehr unterhaltsam, zieht das ernste Thema - der Tod, was kommt danach, wie gehen die Menschen, die wissen das sie bald/früh sterben damit um - trotzdem nicht ins Lächerliche. Wer etwas Tiefgründiges sucht ist hier aber an der falschen Adresse. Die Handlung strotzt zwar nicht vor Spannung, ist aber so unterhaltsam, dass ich trotzdem immer weiter lesen wollte und jede kleine Wendung, jedes neue kleine Rätsel, machten mich immer neugieriger darauf, wie sich alles am Ende zusammenfügen wird. Der Humor im Buch, der zwar nicht so stark vorhanden war, wie ich es mir vorgestellt hatte, aber doch deutlich vorhanden, brachte mich oft zum Schmunzeln und war genau meins. Der Verlauf ist alles andere als vorhersehbar und brachte die ein oder andere Überraschung mit sich, die mich gleich noch ein wenig mehr an das Buch gefesselt hat. So richtig fesseln, also so, dass ich es auf keinen Fall mehr aus der Hand legen konnte, war es aber an keiner Stelle. Das Ende macht deutlich, dass es sich hierbei nicht um einen Einzelband handelt, wie ich aus mir unbekannten Gründen gedacht habe, sondern um den Auftakt einer Reihe. Ich bin schon echt gespannt, wie es weitergehen wird! Denton ist ein sympathischer Kerl, den ich die meiste Zeit überzeugend fand und in den ich mich gut hineinversetzen konnte. Ich habe ihn gerne begleitet, ich mochte seinen Humor sehr und es machte mir Spaß aus seiner Sicht zu lesen. Und auch wenn ich finde, dass er vom Autor gut dargestellt wurde, hätte er vielleicht noch ein wenig mehr Farbe vertragen können. Noch stärker war dieses Gefühl bei den anderen Charakteren, die ich insgesamt doch recht blass fand. Der Geschichte machte das zwar nichts aus und sie wurde dadurch auch nicht unglaubwürdig oder so, aber ich fands trotzdem ein wenig schade. Fazit: "Bin mal kurz tot" konnte mich zwar nicht vollkommen aus den Socken hauen und ich fand die Charaktere insgesamt ein wenig farblos, aber insgesamt gesehen ist es ein wirklich unterhaltsamer Roman mit tollem Humor, der mich oft zum Schmunzeln bringen konnte.

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  • Genial! Einfach nur genial!

    Bin mal kurz tot

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. August 2015 um 20:22

    Das Buch Bin mal kurz tot von Lance Rubin ivi/Piper-Verlag Klappenbroschur 352 Seiten € 16,99 [D], € 17,50 [A] Klappentext Wie alle anderen auch kennt der 17-jährige Denton seinen genauen Todestag. In der Zeit davor, der Todeswoche, tun die Menschen traditionell alles, was sie schon immer tun wollten. Am Tag vor seinem Tod erwacht Denton aber im Bett eines Mädchens, das definitiv nicht seine Freundin ist, die ihn irgendwie letzte Nacht verlassen haben muss. Das kann er kurz vor seiner Beerdigungszeremonie am Nachmittag eigentlich nicht gebrauchen. Auf welche Weise Denton den Tod finden wird, das weiß er noch nicht. Ein mysteriöser Fleck auf seiner Haut gibt jedoch einen ersten Hinweis. Doch dann taucht ein merkwürdiger Fremder auf seiner Beerdigung auf und erzählt allerhand Dinge, die Dentons bevorstehendes Ableben in ein ganz neues Licht rücken. Etwas stimmt hier nicht. Doch kann er noch herausfinden, was? Meine Meinung Ich sage schon mal vorab, dass das Buch genial ist! Das Cover gefällt mir gut, es beschreibt das Buch gut. Auch die Farbwahl (weiß, orange und schwarz) gefällt mir. Der Schreibstil des Autors ist locker und leicht, nicht anspruchsvoll. Die Geschichte ist in Ich-Perspektive geschrieben (sprich: aus Dentons Sicht), was mir unglaublich gut gefallen hat und was auch perfekt zu diesem Buch passt, da es mir so vorkam, als würde ich mitten in dieser Geschichte sein, als würde ich neben den Leuten stehen und die Geschichte selbst miterleben. Das war ziemlich besonders an diesem Buch, finde ich. Denton erzählt die Story sarkastisch und selbstironisch, was das Buch unglaublich humorvoll und einfach lustig macht! Ich habe so oft gelacht! Der Humor ist total meins, man merkt, dass der Autor Comedian ist. In anderen Rezensionen habe ich gehört, dass das ein ziemlich schwarzer Humor ist, was ich allerdings nicht finde. Meiner Meinung nach ist es nur leichter schwarzer Humor, was ich auch gut finde. Es ist kein Humor, bei dem man sich angegriffen fühlt, beleidigt ist oder den Atem anhält, weil man sich fragt, wie jemand über ein ernstes Thema (hier: Tod) solche Scherze machen kann. Von der ersten Seite an merkt man, dass Denton und auch die meisten anderen Menschen sich mit dem Tod abgefunden haben, da es für sie einfach normal ist. Doch Denton ist natürlich trotzdem aufgeregt. Die Charaktere haben mir so gut gefallen! Sie sind locker und leicht zu verstehen. Denton Little ist mir auf Anhieb sympathisch gewesen, ebenso sein bester Freund Paolo. Die beiden kommen mir sehr realistisch vor, als gäbe es sie wirklich. Dentons Stiefmutter fand ich sehr lustig, der Vater hat mich das gesamte Buch eher ein bisschen genervt. Ich konnte mich sehr gut in die Personen, insbesondere in Denton, hineinfühlen. Da man sofort in die Geschichte geworfen wird, muss man sich erst ein bisschen zurechtfinden, was ich toll finde, da das dem Buch einen gewissen Pepp verleiht. Der Anfang ist sehr amüsant und wird auch schnell spannend. Generell ist der Mittelteil und insbesondere das Ende sehr spannend und fesselnd, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Man fiebert das gesamte Buch über mit! Das ist ein großer Pluspunkt für mich. Was das Buch auch nochmal spannend macht, sind die unerwarteten Wendungen bzw. Plottwists. Manchmal musste ich echt darüber lachen, da ich es einfach nicht so erwartet habe. Bin mal kurz tot ist ein Buch, das einfach nur verrückt und abgedreht ist, anders kann ich's nicht sagen. Ich finde die Idee einzigartig und besonders, da ich sowas noch nie gehört, geschweige denn gelesen, habe. Das Ende ist auf eine verrückte Weise etwas unrealistisch, aber dazu muss ich sagen, dass das Buch ja gar nicht realistisch sein soll. Man merkt, dass der Autor nicht (vergeblich) versucht hat, es realistisch und contemporary-mäßig zu schreiben. Nochmal zum Ende: Das ist so ein offenes Ende (mit dem ich aber leben kann)! Ich habe so lange im Internet danach gesucht, ob es einen zweiten Teil geben soll, jedoch nichts dazu gefunden, also vermute ich mal, dass das Buch ein Einzelband ist. Das Buch ist, jetzt kommt die Beschreibung des Jahrhunderts, unrealistisch-realistisch. Verstehst du, was ich meine? Wahrscheinlich nicht. Ich versuche mal zu erklären: Es ist in der Grundlage schon realistisch, aber es beinhaltet eben auch leichte Science-Fiction-Elemente, was es dann wiederum unrealistisch macht. Und einige Geschehnisse wären im wahren Leben höchstwahrscheinlich nicht so passiert. Es kommt dem Leser, bzw. mir, trotz dessen irgendwie realistisch vor. Fazit Ich empfehle das Buch nur Leuten, die damit umgehen können, dass der Tod nicht ganz so ernst genommen wird. Ansonsten solltest du die Finger davon lassen - denn in dem Buch wird kaum etwas ernst genommen! Schwarzer Humor ist auch enthalten, also nochmal etwas, was nicht jedem gefällt. Doch wer eine rasante und spannende und insbesondere humorvolle Geschichte lesen möchte, die es in der Art noch nicht gibt, der wird sich bei diesem Buch gut aufgehoben fühlen! Ich habe sehr zwischen 4,5 und 5 Sternen geschwankt, jedoch habe ich nichts an dem Buch auszusetzen, deshalb: Knappe 5 Sterne! (im positiven Sinne)

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  • Interessantes Thema mit Fortsetzung

    Bin mal kurz tot

    Natalie77

    30. July 2015 um 09:00

    Inhalt: Denton ist 17 Jahre alt und lebt zu einer Zeit in der fast alle ihr Todesdatum kennen. Er weiß er ist ein sogenannter Früher, denn er wird nicht älter als diese 17 Jahre und hat nur noch höchstens 36 Stunden zu leben. Diese möchte er ganz normal verbringen. Doch zunächst findet er sich im Bett eines Mädchens wieder und kann sich an die vorangegangene Nacht nicht erinnern. Ein unglücklicher Start in seine letzten Stunden. Keiner weiß wie er sterben wird, doch er entdeckt einen kleinen Purpur-Roten Fleck, der die Ursache sein könnte... Meine Meinung: Bin mal kurz tot ist schon ein Titel der mich neugierig macht, der Klappentext dann erstrecht. Schließlich finde ich es interessant zu überlegen was wäre wenn jeder seinen Todestag kennen würde. Das Thema greift der Autor Lance Rubin im jugendlichen Stil auf, denn natürlich ist ein früher Tod wesentlich interessanter als einer der jenseits der Rentengrenze passiert. Erschaffen hat er Denton, ein Junge, der mir zu Beginn etwas zu hyperaktiv war, doch natürlich ist man das wohl wenn man in fremden Betten wach wird und sich an nichts mehr erinnern kann. Diese Verwirrtheit hat der Autor sehr gut beschrieben und rüber bringen können. Das alles in einem jugendlich-leichten Schreibstil, der sich flüssig lesen ließ. Ich hatte von Beginn an das Gefühl, das ist ein Buch das mir gefallen könnte. Es gefiel mir auch, doch trotzdem gibt es ein paar Kritikpunkte. Manches wurde mir zu wenig erläutert, anderes so in die Länge gezogen, dass es langatmig wurde. Diese Stellen häuften sich im Mittelteil und machten mir ein wenig das Lesen schwer. Die Figuren bleiben alle recht blass, wie ich finde. Von Denton erfährt man ein wenig mehr, aber ansonsten oftmals nur Andeutungen. Sein ganzen Umfeld wandelt zwischen aufgescheuchten Hühnern und die Ruhe in Person. Dazu noch wohlgesonnene und auch welche die ihn auf dem Kieker haben und gerne schnell tot sehen würden. Irgendwann ist auch absehbar auf was alles hinaus läuft, denn schließlich ist dieses Buch kein Einzelband, wovon ich zu Beginn noch ausging. So sind manche Sachen einfach klar ohne das man davon gelesen hat und ahnt hier und da etwas voraus. Das störte mich aber in Hinblick auf das Ende nicht, denn es ist schon irgendwie abgeschlossen, auch wenn es noch weiter geht. Als Leser könnte man nun hier aufhören. Ich selber weiß noch nicht ob es mir reicht oder ob ich den nächsten Band noch lesen werde. Im Rückblick waren die Längen schon sehr gering und hier und da gab es wirklich spannende Stellen. Interessant war das Grundthema auf jeden Fall, auch wenn ich mir gewünscht hätte das noch mehr drauf eingegangen worden wäre.

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  • Der Tod in humorvoller Verpackung

    Bin mal kurz tot

    Buchherz13

    17. July 2015 um 15:51

    Würdest du deinen genauen Todestag wissen wollen? Jeder hat eine andere Antwort auf diese Frage, aber der siebzehnjährige Denton hat keine Wahl. Er lebt in einer Welt, in der alle wissen wann sie sterben werden. Das Beste daran: In der letzten Woche auf Erden, tun die Menschen alles, was sie schon immer tun wollten. An seinem Todestag erwacht Denton total verkatert im Bett eines Mädchens, das nun wirklich nicht seine Freundin ist. Was ist passiert? Doch es wird noch schlimmer! Kurz vor seiner Beerdigungszeremonie entdeckt Denton einen purpurnen Fleck auf seiner Haut und vermutet einen ersten Hinweis auf seinen Tod. Als dann noch ein sonderbarer Fremder auf Dentons Beerdigung aufkreuzt und allerhand komische Dinge erzählt, gerät sein bevorstehender Tod komplett aus den Fugen. Denton weiß, dass etwas nicht stimmt. Aber hat er noch genug Zeit, um das Rätsel zu lösen? Dieses Buch ist alles: Liebesroman, Kriminalroman und humorvoll. Bin mal kurz tot lädt schon durch seinen unernsten Titel und das witzige Cover zum Lesen ein. Und ich wurde nicht enttäuscht: Der unglaublich humorvolle (auch mit viel schwarzem Humor!) Roman hat mich so gefesselt, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Das Buch aus der Perspektive von Denton liest sich gut und flüssig, was eindeutig an dem humorvollen und jugendlich-leichten Schreibstil liegt. Ich habe mehrere Mal Tränen gelacht, weil sich einfach urkomische Situationen ergeben haben. In seinem Debütroman schafft es Lance Rubin das traurige und allzeit präsente Thema des Todes humorvoll zu verpacken. Aberwitzigen Traditionen, wie die Beerdigungszeremonie VOR dem eigentlichen Tod, lockern die Atmosphäre auf und bringen einige Lacher. Dabei regt das Buch auf brillante Weise zum Nachdenken an: Fragt sich nicht jeder, was er tun würde, wenn er seinen genauen Todestag kennt?! Mich hat diese Frage gar nicht mehr losgelassen. Was würde ich unbedingt noch vor meinem Tod erledigen? Denton ist ein tollpatschiger Jugendlicher mitten in der Pubertät, der mir sehr sympathisch ist. Ich liebe seine witzigen und unbedachten Kommentare, die mich immer wieder zum Lachen gebracht haben. Für ihn ist das Leben noch voller unlösbarer Katastrophen, wie seiner Beziehungsprobleme oder seinem Erzfeind. Aber Denton macht sich auch Gedanken über sein Leben nach dem Tod, denn er ist noch nicht bereit zu gehen. Wirklich überraschend ist das Ende! Ich habe nicht schlecht gestaunt, als sich diese unerwartete Wendung präsentiert. Da wird es ja wohl hoffentlich eine Fortsetzung geben?! (Ich habe leider bisher nichts dazu gefunden) Fazit: Ich bin absolut begeistert von Bin mal kurz tot. Das Buch musste ich an einem Stück lesen, da ich unbedingt hinter das Geheimnis von Denton kommen musste. Der wirklich humorvolle Schreibstil und der quirlige, witzige Hauptprotagonist Denton haben mir sehr gut gefallen. Und das Beste: Das Buch regt zum Nachdenken an, über den eigenen Todestag und was man vorher noch erledigen möchte. Also ich fühle mich gerade ganz nach dem Motto “Carpe Diem – Genieße den Tag”.

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  • Lena liest rezensiert...

    Bin mal kurz tot

    lenasbuecherwelt

    17. July 2015 um 08:30

    Wenn du weißt, dass du morgen sterben wirst? Wie sähe dein letzter Tag aus? Und was würdest du machen, wenn du am Morgen im Bett einer Fremden aufwachen würdest? Denton Little weiß, dass er morgen sterben wird. In seiner Welt ist der Todestag der Menschen bekannt. Wie, wann oder warum man umkommen wird, das weiß keiner, auch Denton nicht. Doch als er am Morgen seines letzten richtigen Tages in einem fremden Bett aufwacht, neben ihm die Schwester seines besten Freundes, weiß er, dass er einiges gerade biegen muss, bevor er sich für immer verabschieden kann. Doch vorher muss er noch seine eigene Bestattungsfeier feiern und sich Gedanken über den merkwürdigen Ausschlag an seinem Körper machen. Und zum Schluss plagt ihn noch der Gedanke an seine Mutter, die verstorben ist… Es ist viel zu tun und Denton hat nur 24 Stunden Zeit! Der Klappentext klang ziemlich verrückt, irgendwie lustig und das bei einem Thema wie dem „Tod“! Zwei Gegensätze, die verbunden wurden? Ich war sehr gespannt auf die Geschichte und packte sie auf die Wunschliste. Schnell zog sie dann bei mir ein und ich habe mit dem Lesen angefangen. Schon nach den ersten Seiten merkte ich, dass mit dem Thema Tod in Dentons Welt viel lockerer umgegangen wird, als wir es hier machen. Dadurch, dass jeder sein Sterbedatum weiß, kann er sich in der Woche vor dem Tod noch einmal richtig austoben, selbst an seiner eigenen Bestattungsfeier ist man mit dabei und hat Spaß! Mit ziemlich viel Humor wird sich hier einem Thema genähert, dass sonst immer ernste Töne mit sich bringt. Auch der Schreibstil ist lustig, locker und leicht und sorgt dafür, dass man durch die Geschichte rutscht und auch die spannungslosen Parte überbrücken kann. Davon gab es vor allem in der ersten Hälfte viel zu viele und 50 Seiten weniger hätten der Geschichte hier wirklich gut getan. Dafür überschlug sich die Handlung dann in den letzten Kapiteln und ich kam mit dem Lesen gar nicht mehr hinterher, die vorher eingestreuten Hinweise zu verschiedenenThemen fügten sich nun schnell zusammen und plötzlich wurde ein Fall nach dem Anderen aufgeklärt. Denton selbst ist ein lustiger Geselle und passt gut in die Geschichte hinein. Er stolpert in verschiedene, allesamt komische Situationen und muss sich mit einer Menge von Dingen abfinden, obwohl er erst 17 ist. Als er auch noch einen komischen Fleck an seiner Haut entdeckt, der sich schnell ausbreitet, gehen die Probleme so richtig los…   Eine tiefe Geschichte darf man hier nicht erwarten, doch wer mit einer lockeren Haltung an das Buch herantritt & sich nicht stören lässt, wenn mit ziemlich viel Humor und Witz über den Tod geredet wird, wird mit Bin mal kurz tot definitiv seinen Spaß haben und über die ein oder andere verrückte Situation lachen können! Eine nette Geschichte und eine lustige Idee:  Der Tod diesmal aus einer anderen Perspektive! Das Buch geht zwar nicht wirklich in die Tiefe, ist dafür aber nach einem zähen Beginn sehr unterhaltsam.

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  • Buchverlosung zu "Bin mal kurz tot" von Lance Rubin

    Bin mal kurz tot

    Normal-ist-langweilig

    26. June 2015 um 13:36

    Wie immer die "Buch gegen Porto Aktion" auf meinem Blog!
    LG
    Verena
    http://books-and-cats.de/?p=3732

  • Ein etwas anderes Buch

    Bin mal kurz tot

    Uwes-Leselounge

    24. June 2015 um 13:53

    Die Geschichte bringt uns den Tod und die damit verbundenen Schmerzen der Hinterbliebenen auf eine sehr humoristische Art und Weise nahe. Auch wenn allen das wissentliche Ende des Lebens bekannt ist, so gehen doch fast alle Protagonisten in dieser Geschichte sehr gut damit um. Der Autor Lance Rubin beschreibt aus der Erzählsicht von Denton wie er "seine Todeswoche" bestreitet. Er muss nicht mehr in die Schule, kann fast alles tun (außer kriminelle Handlungen) wozu er Lust hat und doch möchte er nur die letzten Tage mit seiner Freundin, seinem besten Freund Paolo und seiner Familie verbringen.  Aber schon am Tag seiner Beerdigungszeremonie geht alles schief. Er wacht in einem falschen Bett auf und kann sich an die letzten Stunden nicht mehr erinnern. Gemeinsam versuchen wir die Gedächtnislücken wieder zusammenzusetzen und erfahren so einiges... Denton kam sehr sympathisch rüber und ich hatte das Gefühl, dass er keine großen Probleme damit hatte, dass er sterben wird. Allerdings ist er etwas chaotisch und ihm fallen zwischendrin immer wieder Sachen ein, die er auch noch nie getan hat (z. B. Fallschirmspringen). Doch ihm läuft die Zeit davon. Paolo und auch seine Schwester Victory sind wahre Freunde, die Denton auf seinem Weg bekleiden und die letzten Tage und Stunden mit ihm verbringen möchten. Besonders die Wortgefechte zwischen Denton und Paolo waren sehr genial und ich musste das Eine oder Andere mal schmunzeln. Sein Vater fand ich sehr distanziert, kühl und unnahbar. Es kam mir teilweise so vor, als wäre es ihm egal, dass sein Sohn stirbt. Ganz im Gegensatz zu seiner Stiefmutter, die Denton wie ihren eigenen Sohn liebt und alles für ihn tun würde.  Auch Felix, sein größerer Bruder, ließ der bevorstehende Tod scheinbar recht kalt oder steckt etwa mehr dahinter? Was hat es mit dem Besuch dieses fremden Mannes auf sich sowie dem Tod seiner Mutter? Dies müsst Ihr natürlich selbst lesen! Mir hat die Geschichte gut gefallen, auch wenn ich sagen muss, dass ich etwas anderes erwartet habe. Klar ist es ein sehr ernstes Thema, aber schon alleine dieses tolle Cover und der Titel hatten eine andere Geschichte in mir suggeriert. Noch etwas mehr schwarzer Humor hätte dem Buch für mein Empfinden gut getan. Neben dem Tod behandelt die Geschichte auch das Thema Freundschaft, welche man gerade zwischen Denton und Paolo sehr gut spürt. Jeder würde für den Anderen sterben! Trotzdem kann ich das Buch guten Gewissens weiterempfehlen, denn es ist ein gutes Jugendbuch, das einem den Tod auf eine andere Art und Weise näher bringt. Daher vergebe ich 3 Nosinggläser.

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