Lance Rubin Tot war ich gestern

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Inhaltsangabe zu „Tot war ich gestern“ von Lance Rubin

Denton Little wusste von klein auf, dass er mit 17 Jahren sterben wird. Doch wie sich herausstellte, wusste Denton überhaupt nichts. Nicht nur ist er nach seinem Todestag noch immer quicklebendig, plötzlich will ihn auch noch die Regierung in die Finger kriegen – denn eigentlich stirbt man, wenn man zu sterben hat. Als wäre das nicht schon durchgeknallt genug, taucht obendrein Dentons totgeglaubte Mutter auf und behauptet, sie habe sein illegales Überleben von langer Hand geplant, damit er zur zentralen Figur ihrer Untergrundbewegung werden kann. Darauf hat Denton jedoch gar keine Lust. Stattdessen macht er sich auf die Suche nach seinem besten Freund Paolo, den er vor seinem baldigen Ableben retten will. Verfolgungsjagden, Beziehungschaos, Familiengeheimnisse und zu viel Marihuana erwarten Denton auf seinem Weg, sowie ganz nebenbei die zentralen Fragen des Lebens.

Eine gute Fortsetzung, mit großen Einstiegsschwierigkeiten

— Annabeth_Book

Interessanter Ansatz mit schwierigen Ansatz

— charlottesbuecherwelt

Gelungene Fortsetzung eines wizigen, aber auch nachdenklich stimmenden Jugendbuches. Lance Rubin muss man sich merken!

— MissStrawberry

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  • Tot war ich gestern

    Tot war ich gestern

    Annabeth_Book

    22. September 2017 um 07:54

    Klappentext:Stell dir vor, du kennst dein ganzes Leben lang das Datum, an dem du sterben wirst.Stell dir vor, dieser Tag wäre gestern- und du bist noch immer quicklebendig.Wäre das nicht ein Grund zu feiern?Mein Name ist Denton Little, und ich kann euch aus eigener Erfahrung sagen: So einfach ist es nicht,Gestern hätte ich sterben sollen.Und heute will mich die Regierung tot sehen....Autor:Lance Rubin ist Schauspieler, Comedian und Autor. Er lebt mit seiner Frau und mit seinem Sohn in NYC. "Bin mal kurz tot" ist sein erster Roman.Inhalt:Denton sollte eigentlich tot sein, doch er hat überlebt und dass dank eines Virus. Doch dann kommt auch raus, dass seine Mutter lebt und alle außer er es wussten. Doch es beginnt auch ein Verstecktspiel vor der Regierung und Denton will auch noch das Leben von seinem besten Freund retten.Erster Satz:Es ist schon komisch, dass wir uns nicht an den Tag erinnern, an dem wir geboren wurden.Meine Meinung:Als ich gesehen habe, dass es zu "Bin mal kurz tot", eine Fortsetzung gibt war mir klar das ich sie lesen muss und ich habe mich sehr gefreut, als ich es von Piper zugeschickt bekommen.Das Cover passt sehr gut zu seinem Vorgänger, auch hier ist wieder ein Sarg abgebildet und hier ist er in blau schwarz gehalten. Im allgemeinen finde ich, dass das Cover sehr gut zu dem Humor von dem  Autor passen.Nun aber zum Inhalt:)Der Schreibstil der Autor ist wieder sehr flüssig, doch leider hatte ich am Anfang ein paar Einstiegschwierigkeiten in das Buch.Ich weiß nicht ob es daran liegt, dass es schon zwei Jahre her ist, wo ich den ersten Teil gelesen hatte. Nach den ersten 50 Seiten kam ich dann endlich richtig ins Buch rein.Ich muss sagen, am Anfang war ich ziemlich genervt. Alle wussten ins seiner Familie über den Virus bescheid, nur er nicht. Auch seine Mutter ging mir auf die Nerven, sie hatte die ganze Zeit zu ihrem älteren Sohn Kontakt, doch zu ihrem jüngeren Sohn, der ihr eigentlich das Leben gerettet hat, hat sie es nicht mal wirklich versucht.Nach und nach merkt man auch im Buch, wie verbissen die Mutter von Denton ist und versucht den Tod zu überleben.Natürlich ist es in dem Buch ein großes Thema das die Regierung, die Todesdatum von jedem veröffentlich. Klar,auf der einen Seite ist es gut, man kann sich darauf vorbereiten und jeder kann sich von dem Sterbenden verabschieden und man kann sich glaube ich besser auf die Trauer einstellen. Auf der einen Seite, denke ich das vielleicht das ungewisse besser ist, da man mehr das Leben lebt und nicht immer seinen Todestag im Hinterkopf hat.Denton gefällt mir in dem Buch wieder sehr gut, er lässt sich nichts vorschreiben und wenn er zu wenig Informationen bekommt, dann will er es eben auf eigene Faust herausfinden. In seinem Fokus, ist sein bester Freund Paolo, der in wenigen Tagen sterben soll und den er unbedingt retten möchte.Paolo ist hier auch wieder eine Haupt/Nebencharakter, ich kann ihn noch nicht wirklich zuteilen, da ich wirklich nicht weiß wohin mit ihm. Er ist hier auch wieder der beste Freund von Denton und unterstützt, ihn so gut wie es geht. Doch dann kommt die Liebe dazwischen, und die beiden haben einen Streit, natürlich will man als Leser wissen ob Paolo, dann trotzdem überleben wird und ob die beiden ihre Freundschaft retten können.Die große Frage, die ich mir jetzt stelle ist ob der Autor noch eine weitere Fortsetzung plant oder nicht. Da ich schon nach dem ersten Band mit keiner Fortsetzung mehr gerechnet habe.Ansonsten habe ich an dem Buch nichts mehr zu meckern und für alle die viel Humor haben, ist diese Reihe perfekt.

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  • Tot war ich gestern

    Tot war ich gestern

    charlottesbuecherwelt

    06. August 2017 um 18:54

    Originaltitel: Denton Little's Still Not Dead (USA)Lance RubinDenton-Little-Reihe, Band 2 Jugend368 SeitenPiper VerlagKaufen? Paperback: 16,99€ / Ebook: 14,99€Klappentext:Denton Little wusste von klein auf, dass er mit 17 Jahren sterben wird. Doch wie sich herausstellte, wusste Denton überhaupt nichts. Nicht nur ist er nach seinem Todestag noch immer quicklebendig, plötzlich will ihn auch noch die Regierung in die Finger kriegen – denn eigentlich stirbt man, wenn man zu sterben hat. Als wäre das nicht schon durchgeknallt genug, taucht obendrein Dentons totgeglaubte Mutter auf und behauptet, sie habe sein illegales Überleben von langer Hand geplant, damit er zur zentralen Figur ihrer Untergrundbewegung werden kann. Darauf hat Denton jedoch gar keine Lust. Stattdessen macht er sich auf die Suche nach seinem besten Freund Paolo, den er vor seinem baldigen Ableben retten will. Verfolgungsjagden, Beziehungschaos, Familiengeheimnisse und zu viel Marihuana erwarten Denton auf seinem Weg, sowie ganz nebenbei die zentralen Fragen des Lebens. (Quelle: Piper Verlag)Meine Meinung:Teil 2 der "Denton Little"-Reihe, bei dem ich aber ehrlich gesagt erst gegen Ende bemerkt habe, dass es eine Fortsetzung ist.Das Cover hat die gewisse Ironie und versprüht damit schon einen genug Charme. Sowohl der Sarg selbst, als auch die kleinen Zeichnungen drum herum sind eher einfach gehalten und durch die Details, merkt man, dass jetzt kein Grusel-Horror Buch dahintersteckt, sondern ein einfaches Jugendbuch.Denton Little sollte eigentlich tot sein. Aber er ist es nicht und damit im Visier der Regierung. Wie konnte er überleben und dann greift noch seine totgeglaubte Mutter in sein Leben ein um ihn für ihre Organisation zu gewinnen. Denn diese folgt einen ganz bestimmten Plan, doch Dent ist eher um das Wohl seines besten Freundes Paolo besorgt, der in weniger als 3 Wochen sterben soll...Das Buch ist in der Ich-Perspektive von Denton Little geschrieben und bleibt auch bei der ganzen Handlung bei ihm. Da das Hauptaugenmerk auch auf Denton liegt, fand ich das sehr passend.Um in das Buch hereinzukommen, brauchte ich eine Weile, was daran lag, dass ich nicht wusste, dass ein zweiter Teil ist. Aber das ging dann ziemlich schnell vorbei, da sich der Inhalt schon stark von dem des Vorgängers abghebt (zumindest dem was ich anderen Rezies entnehmen konnte). Der Plot ist flüssig und kommt auch schnell voran. Die Idee allein fand ich wahnsinnig interessant, vor allem der Gedanke, sein eigenes Todesdatum zu wissen, hat mich zum Nachdenken gebracht. Und da geht das Buch noch tiefer, denn er hinterfragt die Moral dahinter. Was, wenn man sein Tod überlebt hat und dann für eine vermeintlich gute Sache seinen Kopf hinhalten soll? Das Buch wirft viele Fragen auf, die mir gut gefallen und es an sich hochspannend gemacht haben. Doch mein größtes Problem waren leider einfach die Charaktere. Ich hatte solche Probleme, Dent zu folgen, weil er mir die meiste Zeit einfach nur unsympathisch war und seine Gedanken sich in einem wirrwarr verloren haben.Denton "Dent" Little ist ein lockerer High School Typ, der mehr oder weniger unfreiwillig in die Sache seiner Mutter hineingezogen wird. An sich, konnte ich seine Verwirrung schon nachvollziehen, aber wie er damit umgeht ist manchmal zu viel gewollt und hat so leider nicht wirklich meinen Geschmack getroffen. Und ich musste bei ihm ständig an eine Zahnpasta denken (Tut mir leid, ich habe eine Tube, wo groß Dent draufsteht 🙈).Lance Rubin hat einen selbstironischen und jugendlichen Schreibstil. Ich kam gut mit seinem Ausdruck gut zurecht und kam auch flüssig voran, sodass es letztendlich nur an den Personen lag. Aber trotzdem würde ich zukünftig gerne wieder neues von Rubin lesen!Fazit:Ein Buch mit guten Ansätzen, die einen zum Nachdenken anregen und für Jugendliche durchaus zu empfehlen ist! Doch haben mich die Protagonisten nicht catchen können, weshalb es zwischendurch dann sehr schwierig war.Note: 2-

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  • Konnte mich leider nicht so begeistern wie Band 1

    Tot war ich gestern

    Normal-ist-langweilig

    13. July 2017 um 12:45

    Meine Meinung: Nachdem mir Band 1 so unendlich gut gefallen hat, war ich auf Band 2 mehr als gespannt. Der Anfang ließ sich gut lesen und ich war sehr gespannt, was Denton jetzt alles machen, was alles passieren würde. Ich war sicher, dass es wieder lustig und doch auch spannend zugehen würde. Leider habe ich mich beim Lesen eher gelangweilt, als dass ich vor Spannung an den Seiten geklebt habe. Irgendwie passiert nicht wirklich viel und ich habe immer gewartet, dass jetzt endlich mal wieder eine Überraschung oder eine überraschende Wendung erfolgt. Auch der Humor, den ich im ersten Band so herrlich fand, suchte ich hier lange. Was gut gemacht ist, ist die Verschleierung, wer denn nun wirklich gut und wer böse ist. Das hat mich durch die Seiten getragen, da ich wirklich nicht einschätzen konnte, wer Denton helfen, wer ihm nur schaden möchte. Schön, dass seine beiden besten Freunde auch wieder mit von der Partie sind. Gerade das letzte Drittel war für mich das Highlight des Buches. Und das Ende – nun ja, das müsst ihr beileibe selbst lesen und dann schreibt ihr mir, ja? Würde mich gerne mit euch austauschen!  Fazit: Leider konnte mich der zweite Band nicht so überzeugen, wie der erste. Ich habe den Humor und auch die Spannung vermisst. Das letzte Drittel und auch das Ende konnte mich dann doch noch ein wenig zufriedenstellen! (3 / 5)

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  • Überzeugender zweiter Band

    Tot war ich gestern

    _Vanessa_

    26. June 2017 um 21:02

    Meine Meinung:Vor ungefähr 2 Jahren konnte mich "Bin mal kurz tot" mit der faszinierenden Idee dahinter und der lockerleichten und sehr unterhaltsamen Umsetzung von sich überzeugen. Mit einer Fortsetzung habe ich nach so langer Zeit zwar ehrlich gesagt nicht mehr gerechnet, doch als "Tot war ich gestern" angekündigt wurde, landete das Buch direkt auf meiner Wunschliste und kurz nach dem es erschienen ist auch in meinem Regal.Ich muss sagen, dass ich zu Beginn befürchtet hatte, dass ich nicht in die Geschichte hineinfinden würde - 2 Jahre sind immerhin echt nicht wenig und in der Zeit habe ich vieles aus dem ersten Band der Reihe vergessen. Diese Befürchtung hat sich glücklicherweise aber nicht bewahrheitet, meine Erinnerungen kamen schnell zurück und ich konnte schnell ins Buch eintauchen."Tot war ich gestern" ist wie schon der erste Band im Ich-Erzähler aus der Sicht von Protagonist Denton geschrieben. Lance Rubins Schreibstil ist locker, sehr jugendlich (ohne aber albern zu wirken!) und voller Humor. Die rund 370 Seiten habe ich innerhalb kurzer Zeit verschlungen und ich hatte viel Spaß dabei.Denton war mir sympathisch und ich mochte ihn als Hauptfigur gerne. Er wurde gut und glaubhaft dargestellt, hätte meiner Meinung nach aber ein wenig mehr Tiefe vertragen können. Bei den anderen Charakteren ging es mir ähnlich. Unglaubwürdig wurden sie dadurch aber glücklicherweise nicht - für mich halt einfach nur einen Ticken zu blass.Verfolgungsjagden, Beziehungsprobleme und Familiengeheimnisse wurden hier mit dem zentralen Thema Tod zu einer unterhaltsamen und spannenden Geschichte vermischt. Diese konnte mich sehr von sich überzeugen und ich hatte viel Spaß beim Lesen! Nie wusste ich so genau, was Denton als Nächstes erlebt, wie es mit den Figuren weitergeht, usw. und von Vorhersehbarkeit war keine Spur.Man könnte vielleicht denken, dass das ernste Thema Tod bei so einer Story ein wenig ins lächerliche gezogen wird, aber davon war überhaupt keine Spur. Das Thema wurde wunderbar in die humorvolle Geschichte eingeflochten. Die Frage, ob man seinen Todestag verpflichtend schon von Geburt an wissen sollte oder ob jeder selbst entscheiden soll, ob er wissen möchte, wann er stirbt, spielt eine große Rolle und regt zum Nachdenken an.Das Ende des Buches war.. merkwürdig. Versteht mich nicht falsch, die gesamte Geschichte ist ein wenig merkwürdig, in einer guten Art und Weise, und sicher nicht für jeden was, aber dieses Ende hat mich einfach nur verwirrt zurückgelassen. Ich möchte dazu nicht zuviel sagen, um Spoiler zu vermeiden und es kann natürlich auch sein, dass ich es einfach nur nicht verstehe, aber ein richtiger Abschluss ist "Tot war ich gestern" für mich nicht.Fazit:"Tot war ich gestern" ist ein überzeugender zweiter Band der Reihe rund um Denton Little, den jungen Mann der auch nach seinem Todestag noch lebendig auf Erden wandelt. Die Geschichte ist sehr unterhaltsam, zieht das ernste Thema Tod aber nicht ins lächerliche und regt zum Nachdenken an. Das Buch bzw die Bücher sind zwar bestimmt nichts für jeden, aber wer auf schräge Geschichten steht und den ersten Band mochte, findet hieran bestimmt seinen Spaß!Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen. In dieser habe ich die Inhaltsangabe vom Verlag verwendet, weswegen ich darauf verzichte, sie hier einzufügen.

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  • Das Chaso geht weiter!

    Tot war ich gestern

    MissStrawberry

    03. June 2017 um 20:15

    Da hat Denton Little sein eigenes Todesdatum unerwarteter Weise überlebt, doch von Freude kann keine Rede sein: wie sich herausstellt, hat seine leibliche Mutter ihn als Fötus mit einem Virus geimpft, der das Todesdatum auslöscht. Denton kann und soll diesen Virus weitergeben. Sie will damit ihrer Untergrundbewegung ein Druckmittel verschaffen, die Datierungspflicht aufzuheben. Sie selbst ist an ihrem geplanten Todestag abgetaucht. Denton wusste nichts davon und erlebt auf seiner Flucht vor der DIA einige haarsträubende Dinge. Nebenbei erfährt er, dass so gut wie jeder all das wusste, nur er nicht. Doch alles, was er will, ist seinen Freund Paolo zu retten, dessen Todestag ebenfalls bevorsteht. Nur klappt das alles nicht so, wie es seine Mutter geplant hatte. Eine irre Odyssee beginnt … Nun musste ich doch ein ganzes Jahr auf die Fortsetzung warten – aber es hat sich gelohnt! Denton ist so cool und sarkastisch, wie eh und je – aber es fehlt ihm auch nicht an Selbstironie. Das macht ihn extrem sympathisch. Lance Rubin geht in diesem Band einem Teil der Fragen nach, die mir nach dem ersten Band lange im Kopf herumschwirrten. Er hat es geschafft, diverse Sichten und Lösungen zu präsentieren, ohne dabei die jugendlichen Charaktere zu altklug oder kindisch werden zu lassen. Im Gegenteil, ich finde, es ist ihm ausgezeichnet gelungen, die Gedanken und Gefühle der 16-18jährigen einzufangen und darzustellen. Besonders V gefällt mir sehr. Sie hat eine ganz eigene Art, mit Gefühlen umzugehen, weiß das auch und steht dazu. Und Denton darf ganz hormongeplagter Junge sein, der aber dennoch versucht, alles richtig zu machen und dabei oft genug grandios – und für den Leser urkomisch - scheitert. Lance Rubin ist sich selbst treu geblieben. Er hat auch diesmal nicht krampfhaft die Jugendsprache bemüht, sondern sie sehr gut dosiert eingesetzt. Bei den Wendungen in diesem Band kommt man – wie Denton – manchmal kaum hinterher, sich neu auszurichten und zu überlegen, wie Denton wohl jetzt am besten handelt. Einige Dusseligkeiten von Denton hätte ein Erwachsener wohl vermieden – aber dafür anderen Blödsinn angestellt. Auch diesmal sind Familie und Freundschaft zentrale, wichtige Themen. Die Freundschaft von Denton und Paolo wird in „Tot war ich gestern“ auf eine harte Probe gestellt. Denton selbst wird mehrfach und bei ganz verschiedenen Gelegenheiten in Versuchung geführt. Dennoch schwingt Rubin nicht die Moralkeule, sondern zeigt, dass Teenager eben Teenager sind.Vom ersten Band übernommen hat der Verlag auch die kleinen Kreuze bei den Seitenzahlen und die Särge bei den Kapitelnummern. So hat man gleich einen Wiedererkennungswert. Super! Ob es einen weiteren Band geben wird, vermag ich nicht zu prognostizieren. Einerseits ist die eigentliche Geschichte abgeschlossen und rund, andererseits ergeben sich dennoch neue Fragen und Möglichkeiten. Ich lasse mich überraschen! Auf alle Fälle würde ich sehr gerne mehr von Lance Rubin lesen.Ich hatte an diesem Band genauso viel Freude, wie an „Bin mal kurz tot“. Auch diesmal bleiben Fragen im Hinterkopf, die nicht so schnell loslassen. Doch weniger um die Fortsetzung, als um die Zukunft und welche Möglichkeiten auf welchen Gebieten sie uns wohl bringen könnte. Vielleicht ist es nicht die anspruchsvollste Literatur für Jugendliche, aber in meinen Augen um Klassen besser, als so mancher Vampir- oder Endzeit-Roman. Ich bewerte diesen Band ebenfalls mit fünf Sternen.

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