Landolf Scherzer Madame Zhou und der Fahrradfriseur

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Inhaltsangabe zu „Madame Zhou und der Fahrradfriseur“ von Landolf Scherzer

Scherzer sucht im kleinen Alltag Chinas Größe Mit deutscher Ungeduld kommst du in China nicht weit, wird Landolf Scherzer gleich zu Beginn seines Aufenthalts gewarnt. Also übt er sich im Straßenverkehr ebenso in Gelassenheit wie bei Geschäftsessen und beim Tempelbesuch. Aber er sieht um so genauer hin, was und wer ihm begegnet. Und er stellt, was kein Chinese wagen würde, jedem vier Fragen, sei es ein taoistischer Priester, Koch, Heiler oder eine Gefängniswärterin: Was ist für Sie ein guter Tag? Was ein schlechter? Was wünschen Sie sich für Ihre Zukunft? Was für die Zukunft Ihres Landes? Der Fremde kann alles fragen, wird aber nicht alles erfahren und noch weniger begreifen, sagt man ihm. Scherzer jedoch gelingt es, selbst diesem fernen Land mit einer höchst originellen Reportage erstaunlich nahezukommen. „Man lernt eine fremde Stadt nicht durch seine Bauten und Museen, sondern nur durch seine Menschen kennen.“

langatmige Reportage über China, die leider nur durch die Kurzinterviews von jungen Landsleuten etwas Frische bekommt. Schade!

— suggar
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    Madame Zhou und der Fahrradfriseur

    suggar

    10. July 2014 um 08:14

    Der Autor möchte hier die Leser mit auf seine Reise nach China nehmen, um die Kultur und Eigenheiten der Bevölkerung besser verstehen zu können. Durch Interviews mit Menschen, die er bei seinen Recherchen kennenlernt, ergründet er die Geschichte eines Landes, welches 23% der Weltbevölkerung ausmacht. Zu Anfang des Buches gelingt dem Autor auch seine Leser zu fesseln, es werden typische Verhaltensweisen erklärt, wie sie sich geschichtlich entwickelt haben etc. Die vielen kleinen Interviews von Schülern lockern die trockene Geschichtsanalyse auf. Dennoch habe ich mir mehr von diesem Buch erwartet, wird doch der Eindruck vermittelt in das Leben chinesischer Mitmenschen reinschauen zu dürfen und den Landsmann/frau kennenzulernen. Typisch chinesisch halt :D Leider scheint das Potenzial schon nach dem ersten Drittel des Buches verbraucht und es wird sehr trocken, langatmig und zäh über die Geschichte Chinas geschrieben. Leider absolut nicht mein Fall, habe trockene Geschichte in der Schule schon nicht gemocht :( Leider nicht weiterzuempfehlen.

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