Lang Lang , David Ritz Musik ist meine Sprache

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Inhaltsangabe zu „Musik ist meine Sprache“ von Lang Lang

Sein Elternhaus ist arm, seine Kindheit freudlos, sein Vater ein Despot. Doch eines kann Lang Lang schon in jungen Jahren: unvergleichlich gut Klavier spielen. Sein Talent trägt ihn auf die Bühnen der Welt. Die faszinierende Geschichte eines Starpianisten, der seine Karriere vor allem seiner innigen Liebe zur Musik verdankt. Schon als Zweijähriger bekommt Lang Lang von seinen Eltern ein Piano geschenkt - und beginnt sofort zu spielen. Als er wenig später im Fernsehen Tom und Jerry bei der Aufführung eines rasanten Klavierkonzerts zusieht, gerät er endgültig in den Bann der Musik. Er hat nur noch einen Wunsch: Er will ein großer Pianist werden. Stunden um Stunden verbringt er am Klavier. Während er die Stücke der Klassiker spielt, entfalten sich vor seinen Augen die bunten Geschichten, die er in seinem Leben vermisst. Denn sein Vater setzt alles daran, ihn zum Weltstar zu machen - und so besteht Lang Langs Kindheit vor allem aus Disziplin und harter Arbeit, immer mit der Angst im Nacken, durch das eigene Scheitern die Familie ins Unglück zu stürzen. Dank seines Talents und seines Fleißes schafft er es, sein Klavierspiel so zu perfektionieren, dass er mit neun Jahren am Pekinger Konservatorium aufgenommen wird und nationale wie internationale Wettbewerbe gewinnt. Die Welt öffnet sich ihm, und schließlich zieht er mit seinem Vater in die USA, wo ihm 1999 mit 17 Jahren der internationale Durchbruch gelingt. Die Geschichte einer einzigartigen Karriere - und eine Hommage an die Faszination der Musik.

Eine sehr authentische&beeindruckende Erfolgsgeschichte,die für wichtige Themen wie Armut&Krankheit sensibilisiert&die Liebe zur Musik weckt

— Phebee
Phebee

Eine wirklich sehr gelungen Musiker-Biographie, die mit einem gekonnten Mix aus Mutterwitz, Authentizität und musikalischen Anekdoten glänzt

— rumble-bee
rumble-bee

Großartig!!! Ich bin selbst klassische Musikerin, weiß nicht, inwiefern diese Autobiographie auch für Nicht-Klassik-Fans interessant und fesselnd ist; aber zumindest für Fans der klassischen Musik, des Klaviers und/oder von Lang Lang spreche ich meine absolute Lese-Empfehlung aus! Biographien von Leuten, die eigentlich gar nichts erlebt und auch nicht wirklich was zu sagen haben, gibt es ja leider wie Sand am Meer. Lang Lang hat aber was erlebt, und er hat auch was zu sagen. Sehr viel. Lesen!

— Cellissima
Cellissima

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  • Rezension zu "Musik ist meine Sprache" von Lang Lang

    Musik ist meine Sprache
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    28. July 2010 um 19:12

    Es hat mich richtig erschüttert unter welch strengem autoritären Regiment Lang Lang seine Jugend in China verbracht hat.Der Vater, dessen eigene musikalische Karriere unterbrochen wurde, konnte in Lang Lang sehr früh die Liebe zur klassischen Musik wecken und sah auch das pianistische Talent bei ihm und das hieß dann täglich stundenlang üben,üben,üben.Der Vater gab sogar seinen Beruf auf um sich ganz um die Karriere seines Sohnes zu widmen.Da die Familie relativ arm war,musste die Mutter in Shenyang alleine zurückbleiben und als Telefonistin das Geld verdienen,während Vater und Sohn in ein ärmliches Viertel in Peking ziehen mussten um vielleicht eines Tages einen Platz am berühmten Konservatorium zu bekommen.Die Lebensumstände waren sehr ärmlich,sie mussten Geld leihen und von einem Minimum leben,aber der Vater war überzeugt,dass sein Sohn bei einem Wettwerb die Nr. 1 bei den Pianisten werden würde.Lang Lang hatte so gut wie nichts,was andere Kinder hatten,die Lieblingsspielzeuge wurden weggeworfen und ist hieß dauernd, üben,üben,üben.Das Verhalten des Vaters war für westliche Augen grauenhaft,aber es entsprach der vorherrschenden chinesischen Lebensauffassung.Dadurch,dass Lang Lang früh einige Wettbewerbe gewann,konnten wenigsten von den Preisgeldern die schlimmsten Schulden bezahlt werden,aber zu mehr reichte es nicht.Erst als er ein Stipendium für Amerike bekam änderte sich zum Glück sein Leben und seine Auffassung davon.Er emanziperte sich von seinem Vater und hat eine Weltkarriere begonnen,die offenbar kaum ein Privatleben zulässt.Nachdem er gesehen hat wie schlimm es in manchen Erdteilen Kindern geht,hat er sich vorgenommen auch über die UNICEF sich für diese Kinder in aller Welt einzusetzen.Das finde ich ganz besonders sympathisch an ihm und freue mich, dass ich ihn hier in Berlin schon live erlebt habe.

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  • Rezension zu "Musik ist meine Sprache" von Lang Lang

    Musik ist meine Sprache
    labellokiss

    labellokiss

    24. June 2009 um 20:25

    Sieht man Lang Lang beim Spielen zu (und sei es auch nur bei Youtube) ist man vollkommen fasziniert von der Art wie seine Finger beinahe über die Tasten fliegen und ihnen dabei wunderschöne Töne entlocken – und man fragt sich unweigerlich, was hinter diesem „Goldjungen“ steckt, was einen Jungen aus China für die europäische bzw. russische klassische Musik begeistern konnte. Die Antwort ist einfach: Tom und Jerry. Ließt man Lang Langs Biografie versteht man langsam, warum er mit so viel Emotionen spielt und warum „Musik seine Sprache“ ist, die ihn seit seinem vierten Lebensjahr begleitet. Lang Langs Eltern, beide Musiker, konnten ihre Leidenschaft aufgrund der chinesischen Kulturrevolution nie ausleben und haben ihre Hoffnungen und Träume auf ihren Sohn übertragen; für Lang Langs Vater stand eines schon von Anfang an fest: Sein Sohn soll die Nummer Eins werden, koste es was es wolle. Dies bedeutet für Lang Lang stundenlanges Üben – einerseits um besser zu werden und andererseits um seinen kritischen und mürrischen Vater zufrieden zu stellen (was ihn kaum gelingt), der ihn von seiner Mutter trennt um in einer kleinen Wohnung in einem Armutsviertel von Peking zu leben. Als Lang Lang von einer renommierten Lehrerin abgewiesen wird fordert sein Vater ihn sogar zum Selbstmord auf. An dieser Stelle des Buchs wundert man sich, warum dieser Vorfall Lang Langs Liebe zur klassischen Musik und zum Klavierspielen nicht zerstört hat und man beginnt zu begreifen, dass die Musik für ihn so etwas wie eine Droge ist, ohne die er nicht mehr leben kann. Man beginnt zu begreifen, dass es nicht nur Liebe ist, die ihn mit der Musik verbindet, sondern wahre Leidenschaft. Und diese Leidenschaft teilt er nicht nur als Pianist, sondern auch als UNICEF-Botschafter mit allen, die klassische Musik für ihre Schönheit und Unsterblichkeit schätzen. Alles in allem eine wirklich sehr gelungene Biografie und ein sehr lesenswertes Buch!

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